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BattleTech - Die Entdeckung von Jardine (eBook)

Vergessene Welten 2

(Autor)

Mario Weiß (Herausgeber)

eBook Download: EPUB
2022
127 Seiten
Yellow King Productions (Verlag)
978-3-98732-000-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

BattleTech - Die Entdeckung von Jardine - Herbert A. Beas II
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DIE ENTHÜLLUNG DER GEHEIMNISSE EINER VERLORENEN WELT ...
Die interstellare Forscherin und freie Schatzsucherin Dr. Brooklyn Stevens hat den Fund ihres Lebens gemacht - einen ganzen Planeten, der seit Jahrhunderten als verschollen gilt. Dem Anschein nach wurde Jardine im Verlaufe der Nachfolgekriege von den Karten der Inneren Sphäre getilgt, doch die üppig bewaldete Welt, auf der sie zusammen mit ihrem Gefährten gerade abgestürzt ist, erzählt da eine ganz andere Geschichte. Ebenso wie deren Bewohner.
Dr. Stevens und ihr Partner finden sich schon bald zwischen zwei verschiedenen Gruppen wieder. Eine, deren Mitglieder eine unheilige Mischung aus Mensch und Maschine darstellen, die andere eine abgehärtete Gemeinschaft, die in der Wildnis lebt. Beide Parteien sind schon bald hinter Stevens und ihrem Wissen über Jardine her - die eine Seite, um den Planeten vor jenen zu beschützen, die erneut einen Anspruch auf ihn erheben wollen, während die andere darauf aus ist, jeden zu töten, der um seine Existenz weiß. Zwischen beiden Seiten gefangen muss Brooklyn die Geheimnisse von Jardine lüften ... und lange genug am Leben bleiben, um dem Rest der Menschheit davon zu erzählen ...
DIE ENTHÜLLUNG DER GEHEIMNISSE EINER VERLORENEN WELT …

Die interstellare Forscherin und freie Schatzsucherin Dr. Brooklyn Stevens hat den Fund ihres Lebens gemacht – einen ganzen Planeten, der seit Jahrhunderten als verschollen gilt. Dem Anschein nach wurde Jardine im Verlaufe der Nachfolgekriege von den Karten der Inneren Sphäre getilgt, doch die üppig bewaldete Welt, auf der sie zusammen mit ihrem Gefährten gerade abgestürzt ist, erzählt da eine ganz andere Geschichte. Ebenso wie deren Bewohner.

Dr. Stevens und ihr Partner finden sich schon bald zwischen zwei verschiedenen Gruppen wieder. Eine, deren Mitglieder eine unheilige Mischung aus Mensch und Maschine darstellen, die andere eine abgehärtete Gemeinschaft, die in der Wildnis lebt. Beide Parteien sind schon bald hinter Stevens und ihrem Wissen über Jardine her – die eine Seite, um den Planeten vor jenen zu beschützen, die erneut einen Anspruch auf ihn erheben wollen, während die andere darauf aus ist, jeden zu töten, der um seine Existenz weiß. Zwischen beiden Seiten gefangen muss Brooklyn die Geheimnisse von Jardine lüften … und lange genug am Leben bleiben, um dem Rest der Menschheit davon zu erzählen …

1

Meine geliebte Brooke!

Wenn es etwas gibt, das ich noch mehr hasse als die Idee der Raumfahrt an sich, so ist es der Gedanke daran, dass sie dich weiter und immer weiter fort von der Heimat führt. Der Gelehrte in mir weiß, dass jede Entdeckung, die du machst, der gesamten Menschheit zugutekommt und ich kenne dich lange genug, um zu wissen, dass die Verheißungen von Jardine schier unwiderstehlich sein müssen (und du weißt, dass ich diese Chance ebenfalls wahrgenommen hätte, wenn ich nicht so ein verdammter Feigling wäre!).

All dies ändert aber nichts an dem Umstand, dass ich meinen wunderschönen Engel vermisse, und ich hoffe, dass ich dich bald wieder bei mir zu Hause haben werde. Ohne dich sind mir die letzten paar Monate wie eine Ewigkeit vorgekommen.

Bitte sei vorsichtig da draußen, mein Liebling. Die Kriege mögen vorüber sein, doch ich habe so meine Zweifel, dass die Liganer es gerne sehen, wenn noch so ein Elzeh mehr in ihrem Hinterhof herumschnüffelt.

Und ich bezweifle, dass IE ihre Politik in Sachen Lösegeldforderungen geändert haben.

Für immer in deinem Herzen!

Tyler Stevens

Sacajawea, Sprungschiff der Explorer-Klasse

Piratensprungpunkt

Herakleion-System, Liga Freier Welten

16. Oktober 3067

»NOCH ZWEI BOGEYS, SCHNELL HERANKOMMEND!«

»Ich habe eine Zielauflösung! Feuere! … Daneben! Verdammt, ich habe noch nie einen Jäger gesehen, der im Weltraum so wegtauchen kann!«

»Verflixt nochmal, Lawrence! Was dauert denn da so lange?«

»Noch eine gottverdammte Minute. Halt du dein Höschen fest und uns dieses Ungeziefer vom Hals!«

»Stevens für Hara! Wir sind hier soweit. Bereithalten zur Übertragung …«

»Jesus, Maria und Josef, das war nahe!«

»Was haben die denn vor? Uns rammen?«

»Abschuss! Ein Abschuss!«

»Klasse Schuss, Juan! Hara, die Sac überträgt jetzt! Bringt eure Jäger in Sicherheit!«

»Nochmal kommen, Stevens? Nochma

»Ihr sollt abhauen, verdammt! Wir aktivieren jetzt

»Shit! Klauen-Rotte! Absetzen! Weg von dem Springer! K-F im Aufbau! Abset …«

»Einschlag! Brooke, Einschlag!«

»Schei …!«

»Sprung …!«

***

Im Zeitraum eines Lidschlages schrumpfte das Universum um Brooklyn Stevens herum in sich zusammen. Zeit, Raum, und sogar die aktuellen Geschehnisse verloren jegliche Bedeutung, als sie spürte, wie sie eins wurde mit der Unendlichkeit. Sterne und Planeten umkreisten sie und sie streckte ihre Hände aus, um nach ihnen zu greifen. Besonders einer erregte ihre Aufmerksamkeit. Mit zittriger Freude fand sie ihn, wie er seine zeitlose Bahn um einen gelbweißen Stern zog, mit einem knochenweißen Mond im Schlepptau. Kichernd jagte Brooke der warmen, gemütlichen Welt hinterher. Spürte die kühlen Fluten der tiefen, blauen Ozeane, das pulsierende Leben auf ihren drei großen Kontinenten. Brooke lächelte, während ihre Augen den unendlich vertrauten Landschaften folgten, den Städten, die sie so gut kannte.

Süßer, sang sie im Geist für den Planeten, Ich bin zuhause!

Doch als sie ihre Finger ausstreckte, um die Welt zu liebkosen, die sie als Donegal kannte, erschienen überall auf der Oberfläche Bögen aus goldenem Feuer. Ein grollender Aufschrei erklang, als sich die Brände ausbreiteten. Städte stürzten eine nach der anderen in die Meere, wurden verschluckt von Erdspalten, die sich auftaten, breiter wurden und sich mit goldenem Magma und dunklem Salzwasser füllten. Rauch und Dampf fluteten den Himmel, verbargen alles, was noch verblieben war.

»Nein!« hörte Brooke sich selbst schreien, als Flammen die Welt in ihrer Hand einhüllten. »Tyler–!«

Dann stürzte plötzlich und ohne Vorwarnung alles wieder in sich zusammen. Das Universum explodierte in einem Schwall aus Licht und Kälte. Sie schrumpfte zu einem Stecknadelkopf zusammen, verschluckt von dem Nichts.

Und das Abbild Donegals, in Feuer gehüllt, entschwand in der tintigen Schwärze der Unendlichkeit…

***

Sie öffnete ihre Augen und fand sich über die Lebenserhaltungs-Kontrollstation gebeugt wieder, wobei ihre Hände noch immer den harten Plastikbügel der Auxiliar-Waffensteuerung, die sie erst vor wenigen Augenblicken bedient hatte, umklammert hielten, als ob sie forttreiben würde, wenn sie diesen los ließe. Die Anzeigen vor ihr erwachten flackernd wieder zum Leben, während sie mit klopfendem Herzen nach Atem rang. Anstelle von Zielinformationen zeigten diese nun einen Aufriss der siebenundsechzig Decks der Sacajawea, mit farblich kodierten Informationen zu Klimakontrolle, Temperatur, Luftdruck, und anderen Vitaldaten. Lediglich der Zweitmonitor hielt weiterhin die Waffenangaben vor.

Doch die Indikatoren zeigten Grün. In Ordnung.

Keine Bedrohung entdeckt.

Ihr Magen schlug Purzelbäume. Säure stieg in ihrer Kehle empor und brachte sie zum Würgen. Sie hatte das Gefühl, während der letzten paar Sekunden ganze Monate ihres Lebens verloren zu haben.

Als ob die Krämpfe nicht schon schlimm genug wären …

»Oh, was für eine gottverdammte Scheiße!«, fluchte eine Stimme und brachte auf diese Weise Brookes eigene Gefühle zum Ausdruck. Mit schmerzenden Nackenmuskeln und hämmerndem Kopf wandte sie sich der gertenschlanken, schweißüberströmten Gestalt von Tibor »Trouble« Mitternacht an der Segel-Kontrollstation neben ihr zu. Auch Tibors Station beherbergte eine der sechs Auxiliar-Waffensteuerungen, die es auf der Brücke gab und von denen jede einzelne als Unterstützung und Reserve für den Hauptwaffenleitstand diente, der sich im äußeren Ring der Brücke befand.

Tibors Augen waren noch immer fest zusammengekniffen und er saugte unterbrochen von ersticktem Husten durch zusammengebissene Zähne Luft ein. Sein Kopf war nach links geneigt während er seine Hand fest auf das rechte Ohr drückte; sie ging davon aus, dass er dasselbe Schreien hörte, das auch in ihrem Kopf gellte.

Brooke schluckte erneut Säure hinunter und schwang ihren Sessel herum, um die Kommandozentrale der Sacajawea in Augenschein zu nehmen, während ihre Sinneseindrücke sich normalisierten. Das Zentraldeck wies abgesehen von ihrer eigenen Station und der von Tibor nur noch vier weitere Besatzungspositionen auf – plus die unbesetzten Kommandosessel in der Mitte – wobei nur drei dieser Stationen momentan besetzt waren. Juan Lafferty, an den Kontrollen für die Parktriebwerke zu ihrer Linken, hatte seine Sprungfolgen-Übelkeit bereits abgeschüttelt und strich sich mit einer Hand über den kahlrasierten Kopf, während er einen Seufzer der Erleichterung gen Decke richtete.

Gretchen Morden, an der Kommunikationskonsole gegenüber von Tibor, blickte inmitten der wirren Wolke ihrer eigenen pechschwarzen Haare verloren drein, bis sie genug davon zur Seite wischte, um einen Blick auf ihre Kontrollen werfen zu können. Lawrence Pohl, der Kapitän des SprungSchiffes, saß gegenüber von Juan an der Sprungkontrollstation, wobei er sich mit seinen starken Armen noch immer auf den Notfallgriffen seiner Konsole abstützte.

»Um Basts Willen, Lawrence«, keuchte Brooke schließlich, »Du hättest mich wenigstens warnen können!«

Lawrence bedachte sie mit einem eisblauen stechenden Blick, ein Knurren verzerrte die melierten grauen Stoppeln an seinem Kinn. »Hast du nicht gehört, wie ich ‚Sprung!‘ geschrien habe, Weib?«, grollte er. »Blakes Blut! Erst befiehlst du Hara, die Piraten direkt zu uns zu locken und dann hast du auch noch die Nerven, dich über mein Springen zu beschweren?«

»Die haben Haras Raumflieger gar nicht gebraucht, um in unsere Richtung zu kommen«, grummelte Tibor, hielt dabei immer noch sein Ohr bedeckt. »Diese Kerle waren auf eine Bombardierung aus, und wir waren das Primärziel.«

Brooke blinzelte. Einschlag! Jemand hat vorhin »Einschlag!« gerufen!

»Lawrence«, sagte sie »Wie ist unser Status?«

Lawrence warf einen Blick hinüber zu Gretchen, die dienstbeflissen nickte – ihre Haare waren jetzt wieder in einem Dutt versammelt, der unauffällige, ungeschminkte Gesichtszüge offenbarte. Während sie die gelassenen, braunen Augen wieder auf ihre Station richtete und sich an die Arbeit machte, blickte Lawrence auf seinen eigenen Monitor und erfasste die Daten in Sekundenschnelle.

»Kein größerer Rumpfschaden. Wir haben ein wenig Beschuss aus leichten Waffen abbekommen, doch angesichts unserer Geschütze, ihrer Entfernung und unseres Wegsprungs haben wir sie wahrscheinlich aus dem Spiel genommen, bevor sie viel anrichten konnten.«

Brooke nickte und stellte sich für einen Moment die driftenden Hüllen von...

Erscheint lt. Verlag 28.4.2022
Reihe/Serie BattleTech
BattleTech
Co-Autor Michael Sellmeier, Christopher Denis, Thomas Doblinger
Mitarbeit Anpassung von: Michael Mingers
Übersetzer Hartwig Nieder-Gassel
Verlagsort Illschwang
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
Schlagworte Games Workshop • Mech • MechWarrior • military scifi • Perry Rhodan • SciFi • Shadowrun • Transformers • Warhammer • Warhammer 40k
ISBN-10 3-98732-000-1 / 3987320001
ISBN-13 978-3-98732-000-2 / 9783987320002
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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