LILA ... der (vor)letzte Versuch Mr. Right zu finden (eBook)
218 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-52062-2 (ISBN)
"Vergiss nie Deinen guten Appetit und eine (große) Portion Humor !!!" Die Autorin Nina Kather, 50 plus plus plus ... lebt in ihrer Heimatstadt Bielefeld. Sie schreibt unter einem Pseudonym. Durch eine persönliche, alles verändernde Krise hat sie das literarische Schreiben für sich entdeckt. Mit jedem weiteren Schreiben wuchs die Leidenschaft für das Verfassen von heiteren Texten. Es bietet einen willkommenen kreativen Ausgleich zu ihrer Beschäftigung mit Massen an Formularen und Anträgen im schlichten Verwaltungswesen, von denen sie tagtäglich förmlich überrollt wird ... Das erste Buch der Autorin handelt von witzigen und skurrilen Situationen, welche sie selbst in ihrem persönlichen Umfeld erlebt hat. Alle Geschichten sind in humorvollem Stil geschrieben und werden augenzwinkernd begleitet. Leuchtendes Vorbild ist der Großvater Nina Kathers, ehemals Mitglied in einem Humoristen-Club. Er, ein Mann mit staubtrockenem Humor, hat in seinen besten Jahren ganze Gesellschaften u. a. mit dem naturgetreuen Vortragen der damals beliebten Couplets (u. a. von Otto Reutter) begeistert. Im hohen Alter der Achtziger gab er im kleinen familiären Kreis ab und zu noch eine Kostprobe. Der Autorin standen vor Lachen so manches Mal Tränen in den Augen. Nina Kather, vermutlich erblich vorbelastet, liebt "Humorvolles" und möchte das geschätzte Lesepublikum locker unterhalten und liebend gern zum Lachen animieren.
"Vergiss nie Deinen guten Appetit und eine (große) Portion Humor !!!" Die Autorin Nina Kather, 50 plus plus plus … lebt in ihrer Heimatstadt Bielefeld. Sie schreibt unter einem Pseudonym. Durch eine persönliche, alles verändernde Krise hat sie das literarische Schreiben für sich entdeckt. Mit jedem weiteren Schreiben wuchs die Leidenschaft für das Verfassen von heiteren Texten. Es bietet einen willkommenen kreativen Ausgleich zu ihrer Beschäftigung mit Massen an Formularen und Anträgen im schlichten Verwaltungswesen, von denen sie tagtäglich förmlich überrollt wird … Das erste Buch der Autorin handelt von witzigen und skurrilen Situationen, welche sie selbst in ihrem persönlichen Umfeld erlebt hat. Alle Geschichten sind in humorvollem Stil geschrieben und werden augenzwinkernd begleitet. Leuchtendes Vorbild ist der Großvater Nina Kathers, ehemals Mitglied in einem Humoristen-Club. Er, ein Mann mit staubtrockenem Humor, hat in seinen besten Jahren ganze Gesellschaften u. a. mit dem naturgetreuen Vortragen der damals beliebten Couplets (u. a. von Otto Reutter) begeistert. Im hohen Alter der Achtziger gab er im kleinen familiären Kreis ab und zu noch eine Kostprobe. Der Autorin standen vor Lachen so manches Mal Tränen in den Augen. Nina Kather, vermutlich erblich vorbelastet, liebt "Humorvolles" und möchte das geschätzte Lesepublikum locker unterhalten und liebend gern zum Lachen animieren.
Claus mit C.
„Claus mit C., um die sechzig, geschieden, Vater von zwei erwachsenen Kindern. Er war“, Susanne griente spontan über ihre Bezeichnung: „Leithengst irgendwo in der Pharmaindustrie und konnte sich den frühen Ruhestand erlauben. Mangels Tanzpartnerin hatte er sich für Tanzen in einer Gruppe entschieden. „Nina, er wäre vielleicht ein Typ für Dich gewesen“, unkte sie im Hinblick auf meine Leidenschaft für´s Tanzen. „Ich glaube, er hatte etwas von Line dance erwähnt.“ „Susanne, das ist ganz und gar nicht meins“, klärte ich sie auf. „O.K.. Lachend erzählte er mir, dass er der einzige Mann in einer Gruppe von 12 Frauen sei. „Also Hahn im Korb“, grinste Berta. „Das Ganze mache ihm richtig Spaß und alles ist am Lachen, wenn die Trainerin jedes Mal zum Tanzen auffordert: Mädels und Claus“ „mit C..“ wisperte Jana. „Ganz genau. Nachdem wir unsere Situationen im Groben ausgetauscht hatten, ging es ans“ Sie grinste: „Ans Eingemachte. Quasi als Zwischenlösung zwischen seiner Ex und einer neuen Frau hatte er sich eine Hündin zugelegt. „Weib ist Weib,“ bemerkte Bulli mit trockener Miene und reizte uns wieder zum Lachen. „Eine Jagdhündin einer nordischen Rasse, den Namen habe ich vergessen, genauso wie den ausgefallenen Namen des Hundes. Seine Frau hatte keine Lust mehr auf die Position in der Warteschlange, weil er – berufsbedingt – oft unterwegs war. Sie wollte noch ein Privatleben genießen und sich anderweitig orientieren, mehr wüsste er auch nicht. Ob ich Hunde mag, fragte er mich unvermittelt. Ja, klar, antwortete ich ehrlich, „obwohl ich vor fremden Tieren und großen Hunden ein wenig Angst habe. “Macht es Dir etwas aus, wenn ich Dunja zu unserem Treffen mitbringe?“ „So ähnlich klang ihr Name“, überlegte Susanne. „Im ersten Moment konnte ich nicht wechseln. Eine Jagdhündin in einem Café im Staatsbad? Trotz meiner Bedenken stimmte ich zu.
Ausgemachter Treffpunkt war das Park-Café. Als ich näher auf Herrn und Hund zuging, riss dieser ungestüm an der Leine eh, der Hund, meine ich … Herrchen schien sichtlich überfordert, das aufgedrehte Tier zu bändigen. Dementsprechend verzögerte sich unsere Begrüßung. Mit strenger Stimme und festem Blick musste er wer-weiß-wieviele Male ihren Namen rufen. „Dunja aus!“ „Sie wollte immer wieder an mir hochspringen, was er mit einiger Mühe gerade noch verhindern konnte. Die Hündin war etwa so groß wie ein Boxer, weißbeige-grau gefleckt, von schlankem Körperbau mit schmalem Kopf. Claus mit C. und Dunja waren sich äußerlich ziemlich ähnlich. Beide mehr dünn als schlank, fast hager. Claus´ schmaler Kopf wirkte nur durch den vollen Bart etwas rundlicher. „Ich wäre in der Zwischenzeit schon verhungert“, kicherte Berta dazwischen. „Das können wir uns lebhaft vorstellen“, fasste Hannah mit einem schmunzelnden Blick auf ihre rundlichen Formen zusammen. Berta lachte mit. „Das Zusammensein war ungemütlich und nervig, da Claus mit C. immer wieder auf Dunja eingehen und sie zur Ruhe ermahnen musste. Wenn die Hündin aufrecht stand, konnte sie ihre Schnauze auf das kleine zierliche Tischchen mit der hellen Marmorplatte legen. Als Claus mit C. ein gutes Drittel seines Obstkuchens gegessen hatte, stellte er den Teller auf den Holzfußboden. Jemand vom Personal beobachtete ihn dabei. Sagte aber kein Wort.“ Susanne, sonst eher locker, klang empört. Mit Recht. „In Windeseile hatte sie den restlichen Kuchen mit dem Klecks Sahne verdrückt“ „Und könnte mir glatt Konkurrenz machen!“ Berta tippte sich lachend auf ihre wackelnden Speck-Röllchen. Grinsend wandten wir uns wieder Susanne zu. „Ich liebe Tiere und sehe vieles locker. Aber das ging zu weit. Meinen erschreckten Blick wehrte er mit einer laxen Handbewegung ab: „Die müssen das Porzellan doch sowieso spülen. Wollen wir noch eine Runde drehen?“ „Ich stimmte zu. Vielleicht hoffte ich, dass sich die angespannte Situation doch noch zum Positiven wendete. Den Spaziergang hätte ich mir sparen können, gute, hm, flüssige Unterhaltung kam nicht zustande. Er musste immer wieder unterbrechen, um Dunja entweder zu bespaßen oder zur Ordnung zu rufen.“ Ich fing Hannahs runzelnden Blick auf. Ob sie dabei an ihre SchülerInnen dachte? Wie ich Hannah kannte (und schätzte) hätte sie kurzen Prozess gemacht und die Situation geklärt. „Auf unserem Weg kamen wir an einem Parkplatz vorbei, auf dem er stolz auf seine Autos zeigte. „Autos?“ fragte Jana ungläubig nach. „Für eine Person?“ Susanne nickte: „Nicht ganz: Für Herrn und Hund!. Einen schwarzen Angeber-Schlitten, Marke habe ich vergessen und einen Kombi für seine Hündin. „Das ist aber nobel von Dir, Deine Hündin führt ja ein Luxusleben“, grinste ich, wobei er lachend erwiderte. „Ich wäre auch gern Hund bei mir!“ Claus mit C. war zunehmend mit der Hündin beschäftigt. Das Tier drehte immer mehr auf und tobte sich bis zum Äußersten aus. Dunja mache ich auch keinen Vorwurf, sie freute sich über ihren Auslauf. Hätte er nicht wissen müssen, dass ein erstes persönliches Kennenlernen mit einem solch lebhaften Tier unmöglich war? Die Hündin umkreiste uns wieder und wieder, dabei bewies sie ganz schön Ausdauer. Das machte mich nervös. Ich hatte Angst, sie würde mich erneut anspringen. Claus mit C. hatte Mühe, sie in Schach zu halten. Sie lief ein Stück vor uns her und drehte schlagartig um. Einer Attacke gleich raste sie erneut auf uns zu. Entschied sie sich beim nächsten Angriff für ihr Herrchen oder für mich? So ging das den ganzen Spaziergang. Und machte mich kribbelig, da ich `immer auf dem Sprung war´.“ „Das hält jung“, feixte Berta Ulrike zwinkernd zwischen zwei Schlucken Kaffees. „Mal im Ernst, so ein Verhalten geht gar nicht.“ Hannah pflichtete ihr bei: „Beim ersten Treffen völlig indiskutabel.“ Sie war sichtlich empört. Zu Recht, wie wir alle fanden.
„Zwischenzeitlich war Claus mit C. zwischen Tannen und Büschen verschwunden, um die Hündin wieder auf den Weg zu bringen. „Wieso hast Du Dir einen so lebhaften Hund zugelegt?“ „Ich liebe ihren Charakter und möchte, dass sie ihre eigenen Projekte verfolgt …“ „… also nicht gehorcht …“ vollendete ich stumm. „Es gäbe Hundeschulen“ bemerkte Hannah spitz und ahnte meine geheimsten Gedanken. „Stellt Euch vor, davon weiß auch ich als Nicht-Hunde-Besitzerin“, lachte Hannah. „Eine Krötenschule gibt’ s noch nicht“, kicherte Berta und spielte auf Susannes Hobby an. Sie liebte die Kleinen und verschrieb sich ganz der Kröten-Rettung. In diesem besonderen Fall spreche ich allerdings von Tieren …
„Beim nächsten Mal äußere ich meine Bedenken ohne Umschweife. Claus mit C. hatte sich das clever gedacht: Eine neue potentielle Partnerin kennenlernen und damit den nötigen Auslauf für den Hund verbinden“, mutmaßte Susanne. „Meine einzige Erinnerung neben dem hektischen Spaziergang war sein Vortrag über die Architektur und die Entstehung des Kurbades. Das fand ich interessant. Von eventuellen gemeinsamen Unternehmungen war keine Rede. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich unsere Bekanntschaft schon abgehakt. Er meinte zum Abschied: „Wir haben ja unsere Handynummern und warten ab, was passiert.“ Bereits am nächsten Tag löschte ich diesen Kontakt. „Wie blöd ist das denn – abwarten was passiert?“ Berta fuhr sich über die Stirn … „Ich war nicht interessiert, sollte ich mich etwa“, sie suchte nach dem treffenden Begriff „hinten anstellen – nach dem Hund?“ Heftig schüttelte Susanne ihre Walle-Mähne und tippte sich an die Stirn. Durch die heftige Gestik tauchte ein Zipfel vom Ärmel ihres groß karierten Kaftans in die Pfütze ihres Cappuccinos. „Die Sache damals mit Georg (ihr letzter Lebensabschnittsgefährte) reicht mir schon. Punkt.“ Sie atmete tief durch, nahm das Ende des Trompeten-Ärmels, und wrang den Stoff-Zipfel gelassen über dem Teller aus. Hannas Augen weiteten sich vor Entsetzen. Säuerlich verzog sie die bemalten Lippen. Jana und ich wechselten stumme Blicke.
Susanne kam Sommer wie Winters in selbst entworfener und genähter Bekleidung. Für meinen Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig. Ausschließlich aus speziellen Materialien, die überall knitterten und Falten an unangebrachten Stellen warfen. Und sie liebte überdimensionale, recht eigenwillige Muster in Holztönen und Erdfarben. Ocker, beige, braun, vergilbtes Weiß waren ihre Favoriten. Zwischendurch irritierte sie uns mit Schockfarben, die sie dazu kombinierte. Quietsche-gelb und Giftgrün schienen...
| Erscheint lt. Verlag | 12.12.2022 |
|---|---|
| Verlagsort | Ahrensburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | Angst • Antwort • Augen • Blick • damals • Erzählen • Erzählte • Frau • Gedanken • Gesicht • Glaube • Glück • Herr • Jahre • Jahren • Kinder • Kopf • Liebe • Mann • Mensch • Moment • Neuen • oft • Recht • Sagen • Tag • Tisch • Wissen • Zeit |
| ISBN-10 | 3-347-52062-9 / 3347520629 |
| ISBN-13 | 978-3-347-52062-2 / 9783347520622 |
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