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Forever Wednesday (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2022 | 1. Aufl. 2022
299 Seiten
Lyx.digital (Verlag)
978-3-7363-1822-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Forever Wednesday - Whitney G.
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An einem Mittwoch haben wir uns kennengelernt.

An einem Mittwoch sind wir zu Feinden, dann zu Liebenden geworden.

Und an einem Mittwoch haben wir uns Lebewohl gesagt ...

Courtney Johnsons größter Traum ist es, nach dem College als erfolgreiche Sportjournalistin zu arbeiten. Doch für ihre Abschlussarbeit soll sie ausgerechnet ein Porträt über Kyle Stanton schreiben, den arroganten Footballstar und berüchtigtsten Frauenhelden des Campus. Je mehr Zeit sie jedoch mit Kyle verbringt, desto besser lernt sie eine ganz andere Seite von ihm kennen. Die beiden beginnen, sich eine gemeinsame Zukunft vorzustellen, bis ihre unterschiedlichen Pläne nach dem Abschluss sie auseinanderzureißen drohen ...

An einem Mittwoch haben wir uns kennengelernt.

An einem Mittwoch haben wir alles erreicht und alles verloren.

Und an einem Mittwoch, vier Jahre nach unserem Streit, werde ich sie zurückgewinnen ...

'FOREVER TUESDAY war ein absolut wundervolles Buch! Ich habe wirklich jede Sekunde davon geliebt.' bookfairy95 über FOREVER TUESDAY

Band 2 der ONE-WEEK-Reihe von NEW-YORK-TIMES- und USA-TODAY-Bestseller-Autorin Whitney G.



<p><strong>Whitney G.</strong> ist Ende zwanzig und durch und durch eine Optimistin. Sie liebt es, zu reisen, und kann ohne Tee und guten Kaffee nicht leben. Sie ist die Autorin mehrerer <b>New-York-Times</b>- und <b>USA-Today</b>-Bestseller. Wenn sie nicht mit ihren Lesern auf Facebook chattet (https://www.facebook.com/AuthorWhitneyG), trifft man sie höchstwahrscheinlich auf ihrer Homepage (http://www.whitneygbooks.com) oder auf Instagram an (@whitneyg.author).</p>

Whitney G. ist Ende zwanzig und durch und durch eine Optimistin. Sie liebt es, zu reisen, und kann ohne Tee und guten Kaffee nicht leben. Sie ist die Autorin mehrerer New-York-Times- und USA-Today-Bestseller. Wenn sie nicht mit ihren Lesern auf Facebook chattet (https://www.facebook.com/AuthorWhitneyG), trifft man sie höchstwahrscheinlich auf ihrer Homepage (http://www.whitneygbooks.com) oder auf Instagram an (@whitneyg.author).

Kyle


Jetzt

Gegenwart

Boston

»Scheiß auf Kyle Stanton! Scheiß auf Kyle Stanton! Mittelfinger hoch, denn wir sind ihm scheißegal!«

Meine Fans schrien jetzt aus Leibeskräften die siebte Nacht in Folge vor meinem Fenster.

Diese Sache wird langsam lächerlich …

Ich spähte durch die Rollläden und bemerkte, dass die dreihundert Mann starke Gruppe heute erheblich größer aussah. Anstelle der vorherigen »Verpiss-dich!-Keiner- vermisst-dich!«-Schilder hatten sie jetzt ein »Beendet-unser-Leid!-Macht-ihn-zum-Verkauf-bereit!«-Transparent.

Abgesehen davon war die Installation die gleiche: Ein hölzerner, einen Meter achtzig hoher Scheiterhaufen, um jedes existierende Modell meines Trikots darauf zu verbrennen, eine gewaltige Dartscheibe mit meinem Gesicht darauf und eine improvisierte Bühne mit Mikrofon, von der sie abwechselnd Beleidigungen zu meiner Eigentumswohnung hinaufschrien.

Es spielte keine Rolle, dass eine endlose Menge Hagel und Regen sich in jeder einzelnen Nacht dieser Woche über sie ergossen hatte; sie waren fest entschlossen, mich mit jedem Happen ihres Giftes zu füttern.

»Kyle Stanton wird uns nie wieder zum Superbowl führen!« Ein rothaariges Mädchen, das nicht älter als sieben Jahre aussah, rief ins Mikrofon. »Er ist zu beschäftigt damit, die Hauptrolle in Werbespots für Unterwäsche und Rasierwasser zu spielen!«

»Verdammt richtig!« – »Gib es ihm!« – »Mach weiter!« Die Menge feuerte sie an, und sie entzündeten den Scheiterhaufen, um ein weiteres Trikot zu verbrennen.

Ich schaute zur gegenüberliegenden Seite der Straße und blinzelte, denn ich bemerkte eine Gruppe ganz in Grün gekleideter Leute, die ihre Stereoanlagen miteinander verbanden und eine frische Ladung Eier zum Werfen bereitlegten.

Ist das der Wachschutzmitarbeiter für meine Wohnung?

»Wir sehen, dass du da oben stehst und uns zuschaust«, schrie ein grauhaariger Mann in ein Megafon. »Du bringst mich dazu, es zu hassen, ein Fan der Falcons zu sein, du Stück Scheiße!«

»Ja!« Ein Mann in einem blauen Kapuzenpullover brüllte in ein anderes Megafon. »Da ›jetzt nichts zu ändern ist‹ und du dein Versprechen nicht halten wirst, uns zur Meisterschaft zu führen, warum tust du uns nicht allen einen Gefallen und fickst dich, Kyle! Du verschwendest unsere Zeit!«

Dank dieser beiden letzten Zeilen verliebte sich die Menge in einen brandneuen Singsang.

»Fertig mit Kyle! Er verschwendet unsere Zeit!«

Verflucht.

Ich schloss die Rollläden, griff nach meinem Handy und scrollte zu Taylor, meiner Agentin, hinunter.

»Ich habe dir bereits die Verschwiegenheitserklärung per Mail geschickt«, antwortete sie beim ersten Klingeln. »Mach einfach ein Foto vom Ausweis der Frau, damit ich einen schnellen Background Check durchführen kann, bevor ihr zwei irgendetwas tut. Oh, und überzeug dich zuerst davon, dass sie kein New York Fan ist.«

»Ich habe dich wegen so etwas schon seit Jahren nicht mehr angerufen, Taylor.« Ich verdrehte die Augen. »Ich rufe an, weil ich verdammt noch mal aus Boston verschwinden muss. Lass mich so schnell wie möglich von Charlie abholen.«

»Tut mir leid, was hast du gerade gesagt?«

»Ich brauche Charlie, damit er mich zum Privatflughafen bringt, damit ich in Cabo oder sonst irgendwo einen klaren Kopf kriegen kann.«

»Wir können dich nicht nur Tage vor der ersten Runde der Playoffs aus der Stadt herausfliegen, Kyle.« Ihre Stimme zitterte. »Weißt du, wie schlimm das für deine Fans aussehen würde?«

»Du meinst die Fans, die gerade draußen stehen?« Ich hörte etwas gegen das Fenster prallen und eilte hinüber, um noch einmal hinzusehen.

Meine Nachbarn – meine verdammten Nachbarn zeigten den Fans, wohin genau sie die Wackelkopf-Kyles werfen mussten. Die hiesigen Polizisten standen mit gekreuzten Armen da und stellten sich in alldem offensichtlich auf ihre Seite.

»Nächste Woche ist die spielfreie Woche«, erklärte ich. »Es ist mir egal, wie es für irgendjemanden aussieht. Bring mich hier weg.«

»Ähm …« Taylor zog langsam den Atem ein. »Kyle, mein Dad würde mich umbringen, wenn ich zustimmen würde, dir dabei zu helfen. Er überlässt mir aus gutem Grund die Zügel dieser Agentur, und das kann ich im Moment nicht aufs Spiel setzen.«

»Nachdem du mich von Charlie hast abholen lassen, kannst du mit mir über deinen Dad reden, der dir dein ganzes Leben auf einem Silbertablett serviert hat, Taylor. Ruf Charlie an. Sofort.«

»Du brauchst nur zu gewinnen, und der ganze Ärger deiner Fans löst sich in Luft auf, praktisch über Nacht.« Die Worte, die aus ihrem Mund kamen, überschlugen sich. »Denk lange und gründlich darüber nach, bevor du alles noch schlimmer machst. Lass uns zur letzten Saison zurückspulen, damals, als du glücklich warst, dann kannst du …«

Ich brauchte mir kein einziges Wort mehr von dem anzuhören, was sie sagen wollte. Ich hatte alles schon mal gehört, und sie lag falsch.

Verdammt falsch.

Von dem Moment an, als ich vor Jahren zum ersten Mal einen Fuß in diese Stadt gesetzt hatte – von der Minute an, in der man mich für die Liga verpflichtet hatte, hatte ich diesen Fans mein Blut, meinen Schweiß und meine Tränen geschenkt. Ich hatte Saison um Saison alles, was ich hatte, auf dem Spielfeld gelassen. Sonntag für Sonntag, aber es war nie genug.

Ganz gleich, wie viele »epische« Auftritte, wie es sie nur einmal in einem Leben gibt, sich die Menschen mit absoluter Ehrfurcht ins Gedächtnis riefen, meine Anstrengungen spielten keine Rolle.

Nicht ohne einen Sieg beim Superbowl.

Nicht ohne das Versprechen zu erfüllen, das ich ihnen gegeben hatte, nämlich ihnen eine Trophäe zu verschaffen.

Vor anderthalb Jahren war ich diesem Ziel näher als je zuvor. Ich hatte sie zu dem großen Spiel geführt, aber ich stand einer viel besseren Mannschaft gegenüber, mit einem viel besseren Anführer: Meinem besten Freund, Grayson Connors.

Ich war mit leeren Händen und verletzt nach Hause zurückgekehrt, und die Fans zeigten deutlich, dass sie dabei waren, die Hoffnung zu verlieren.

Und wieder, selbst in diesem Jahr mit einem ungeschlagenen Rekord und den besten Statistiken meiner Karriere, waren sie nicht glücklich. Und gegenwärtig waren sie fuchsteufelswild wegen einer beiläufigen Bemerkung, die ich in der vergangenen Woche einem Fotografen gegenüber gemacht hatte.

Der Mann war mir mehr als eine Stunde lang gefolgt und hatte mich herausgefordert, mit einem: »Nie hältst du deine Versprechen!« und »Du bist total überbewertet!«, und das bei jedem Schritt, den ich auf die Trainingshalle zuging. Also hatte ich schließlich meine »Niemals-mit-den-Medien-reden-Regel« gebrochen und ihm meine Meinung gesagt.

»Ich kann Ihnen versichern, dass ich immer noch ein verdammter Millionär sein werde, egal, ob wir in den Playoffs gewinnen oder verlieren«, hatte ich gesagt. »Und Sie werden immer noch versuchen, mit meinen Fotos Ihre Miete zu bezahlen.«

Ich habe vielleicht auch gesagt: »Scheiß auf diese Stadt« und »Ich kann es gar nicht erwarten, die Mannschaft zu wechseln«, aber ich weigerte mich, das zu bestätigen oder abzustreiten.

Meine Bemerkungen hatten die Stadt binnen Minuten in Brand gesteckt, und es gab nicht genug Wasser im Charles River, um die Flammen zu löschen.

»Ich denke, die Fans sind einfach aufgeheizt wegen deines Potenzials«, drang Taylors Stimme erneut an mein Ohr. »Sie wollen, dass du für diese Stadt eine Meisterschaft gewinnst, aber es ist ihnen auch wichtig, dass du das dir selbst gegebene Versprechen hältst. Sie feuern dich an, Kyle.«

»Verschaffst du mir den Privatwagen oder nicht?«, fragte ich.

»Ich kann nicht«, sagte sie. »Bitte, sei einfach …«

Ich hängte sie ab und blockierte sie vorübergehend, sodass sie nicht zurückrufen konnte.

Während ich im Raum auf und ab ging, versuchte ich, mir Klarheit über meinen nächsten Schritt zu verschaffen.

Nie und nimmer würde ich heute Nacht hierbleiben, aber ich musste auch einen Weg finden zu entkommen, ohne gesehen zu werden.

Ich warf mich auf meine Couch, und auf meinem Flachbildschirm tauchte sofort eine Nachricht auf.

»Alles Gute zum achtundzwanzigsten Geburtstag, Kyle! Mach einen drauf!«

Ich unterdrückte einen Seufzer.

Inmitten all des Hasses hatte ich meinen Geburtstag fast vergessen. Nun, jedenfalls meinen »unechten«; das tatsächliche Datum behielt ich seit dem College für mich, da ich immer noch auf der Hut vor Menschen war, die das Gefühl hatten, mein wahres Ich zu kennen.

Gegen mein besseres Wissen loggte ich mich bei Instagram ein, um herauszufinden, ob irgendjemand, den ich kannte, mir gratuliert hatte.

Zu meinem jüngsten Post, der mich in der Mitte des Feldes zeigte, ein »16–0-Schild« in den Händen, gab es über zwanzigtausend Kommentare, und … die meisten von ihnen waren purer Hass.

»Aus unserer Stadt abhauen? Verpiss dich!!!« – »Ich hoffe, das letzte Groupie, mit dem du geschlafen hast, hat dich infiziert!« – »Ich habe gerade dein Trikot verbrannt … schon wieder!«

Stöhnend ließ ich mir Zeit mit dem Scrollen, bis ich auf die neueren Kommentare stieß. Je weiter ich kam, umso mehr Vernunft schimmerte...

Erscheint lt. Verlag 1.4.2022
Reihe/Serie One Week
One Week
Übersetzer Michaela Link
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Original-Titel On a Wednesday
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte College • Courtney Johnson • dramatisch • Emotional • Enemies-to-Lovers • Football • Forever Tuesday • Große Gefühle • Kyle Stanton • Leidenschaft • Liebe • Liebesgeschichte • Liebesroman • Lies of love • Nähe • Playboy • Romance • Romantik • romantisch • Second Chance • Sports Romance • Turbulence - Mit dir um die Welt • Verlobung
ISBN-10 3-7363-1822-7 / 3736318227
ISBN-13 978-3-7363-1822-9 / 9783736318229
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