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MarsImpakt -  Ursula W Ziegler,  Jan-Christoph Ziegler

MarsImpakt (eBook)

Romanreihe Sprechende Steine
eBook Download: EPUB
2021 | 2. Auflage
340 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7557-6470-0 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
9,99 inkl. MwSt
(CHF 9,75)
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Wie konnte es kommen, dass Urd ihre telepathischen Fähigkeiten zum Verhängnis werden und sie in ein unerreichbares Exil verbracht wurde? Irische See, Wales: Die Tage an der Irischen See sollten für Britta und Urd erholsam werden. Doch stattdessen gerät Britta in eine Zeitanomalie mit weitreichenden Folgen. Ihre Männer Raphael und Florian verunglücken zeitgleich bei einer Geheimoperation mit einem Raumgleiter auf dem Mars. Geheimdienste sind mittlerweile aktiv und statten Urd und Britta Besuche ab. Die Rückkehr vom Mars scheint unmöglich. Unverhofft trifft jedoch Hilfe ein, die Rückholaktion wird gestartet. Außerhalb der Frequenzsperre der Erde erleben die Telepathen eine starke Erweiterung ihrer mentalen Fähigkeiten, was Urd kurze Zeit später zum Verhängnis wird. Britta muss nun die Auswirkungen der Zeitanomalie alleine klären, Florian liegt seit dem Unfall mit dem Gleiter weiterhin im Koma. Die Wunden des Geistes sind zu heilen. Urd ist im Exil auf sich alleine gestellt. Ob sie jemals zurückkehren kann? Erneut Spannung von der ersten bis zur letzten Seite: "MarsImpakt" - Buch 3 der Romanreihe Sprechende Steine.

URSULA W ZIEGLER, Lebensberaterin, Heilerin, Autorin, Künstlerin: "Geschichtenerzählerin" ist Ursula W Ziegler schon seit Kindesbeinen an. Mit der Jahrtausendwende begann sie die Geschichten, die ihr das Leben zuspielte, aufzuschreiben sowie in Form von Bildern Ausdruck zu verleihen. In ihren Beratungen und Workshops bringt sie ihre Fähigkeiten und ein holistisches Bild des Lebens ein. Das Leben führte Ursula W Ziegler über mentale Techniken und den Tzolkin (Maya-Kalender) in die Bereiche der Energiearbeit, des Bewusstseins und zur allumfassenden Liebe. Ihre wesentliche Stärke ist, Menschen und Situationen mit dem Herzen aufzunehmen, mit dem Geist zu erfassen - in Klarheit und Achtung vor dem Leben. Sie führt dabei den Menschen zurück in die Harmonie, in seine Liebe. Ursula W & Jan-Christoph Ziegler "Wir glauben an die Unfehlbarkeit der Liebe und an die Macht des Geistes und daran, dass der Mensch mit der Macht der Liebe seinen Geist so konditionieren kann, dass die Erde und das gesamte Weltall zu einem Paradies werden." "Unser Schwerpunkt war und ist die Liebe zu allem, was ist und unsere Lebens-Philosophie ist für uns gelebte Wirklichkeit. In diesem Sinne 'lebenlieben' wir unsere Arbeit."

Kent

Der frische Wind der Irischen See brachte keine Abkühlung. Die Hitze in Brittas Innerem stieg ins fast Unermessliche.

Die Ausstrahlung des Mannes vor ihr war phänomenal. Widerspenstig und auch wieder nicht ließ sie Kent gewähren. Langsam glitten seine Hände über ihren Hals zur Brust.

„Du bist schon länger in der Gegend.“ Es war mehr eine Feststellung als eine Frage.

„Nein“, antwortete Britta und versuchte sich seinen zu forschen Händen zu entziehen.

„Du kannst es zugeben, dass du mich schon seit Tagen gesucht hast.“

„Habe ich nicht“, widersprach Britt heftig.

„Wie bist du dann hier hergekommen? Man findet mich nicht so einfach. Außer du hast mich gesucht.“

Seine Küsse bedeckten ihr Gesicht, huschten über ihre Lippen und ließen ihre Erregung ins fast Unerträgliche steigen. Doch etwas stimmte bei alledem nicht.

„Ich habe dir doch schon mehr als einmal gesagt, dass ich hier zufällig vorbeikam.“ Britta war genervt.

„Bist du eine der Wyccas, die vorausgesagt wurden?“, fragte er weiter, während er an ihrem Ohr knabberte. „Du kannst dich mir anvertrauen.“

Brittas innerer Alarm schaltete sich auf höchste Stufe. Ihre Erregung verschwand von einem auf den anderen Augenblick. Energisch stieß sie Kent von sich weg.

„Wenn ich das könnte, bräuchtest du es mir nicht zu sagen und schon gar nicht versuchen, mich zu verführen.“

Eiskalte, berechnende Augen sahen sie an. Erschrocken wich Britta zurück. „Sag’ mir wie ich hier wegkomme und du bist mich los.“

„Das ist unmöglich“, kam es kalt von Kent zurück. „Du bist die Dreizehnte, du musst bleiben!“

„Und wieso bitteschön?“ Britta war verstört. War sie in eine Falle geraten und vor ihr stand ein Menschenhändler?

„Du solltest das Gesetz der Magier kennen!“

„Und woher? Wie oft soll ich dir noch sagen, dass ich rein zufällig hier bin. Hätte ich mir nicht den Fuß umgeknickt, stände ich nicht hier.“ An Zufälle glaubte sie jedoch nicht. Also musste es einen Grund geben, der sie hierhergeführt hatte. Welcher das war, zeigte sich ihr im Moment nicht.

Sie ließ Kent einfach stehen und ging einige Schritte den Weg zurück, den sie gekommen war. Ihr Zeitgefühl war total verschwunden, so konnte sie auch nicht sagen, wie lange sie bereits hier am Strand weilte. Krampfhaft versuchte sie sich an Einzelheiten zu erinnern. Doch Brittas Erinnerung wies große Lücken auf. Sie wusste im Moment nicht zu sagen, wann sie ihr Cottage bezogen hatte. Ihr war nur noch bewusst, dass sie sich gleich nach dem Aufstehen mit Florian mental unterhalten hatte, ein Vorteil den sie als Telepathin sehr genoss, zumal ihr Florian mit seinen Freunden Amid und Rafael zu einem Spezialtraining für Piloten unterwegs war. Die drei glaubten, sie müssten unbedingt ihre Flugkenntnisse und Fähigkeiten verbessern.

Urd, ihre Freundin, weilte in Schottland bei Ireen in Alkyone, einer Gemeinschaft wie die ihrige. Britt wollte die Zeit nutzen, um einem lang gehegten Wunsch nachzukommen und den Südwesten Englands bereisen. Urd hatte die Absicht ihr zwei Tagen später zu folgen.

Sie erinnerte sich daran, dass Urd sich gleich nach Florian mental gemeldet hatte, um ihr Kommen bereits für den nächsten Tag anzukündigen. In Gedanken ging Britta noch einmal den Weg zurück, den sie glaubte vor Kurzem gegangen zu sein. Sie kam bis zu dem Moment, in dem sie auf einem Stein ausrutschte und mit dem Fuß umknickte. Sie erinnerte sich, dass sie das Meer sah, darauf zu humpelte, um den Knöchel zu kühlen, der höllisch schmerzte. Von der Wasserkante aus, erblickte sie dieses merkwürdige Haus, das sich regelrecht an den Felsen zu schmiegen schien und einen Mann, der sofort angelaufen kam. Kent betastete sogleich mit geschickten Händen fast zärtlich ihren geschwollenen Knöchel. Ein leichter Schauer lief Britta über den Rücken, als sie an seine erste Berührung dachte. Diese Hände, die sanft und weich ihr Bein und ihren Fuß untersuchten, waren ihr auf unheimliche Weise sofort vertraut. Obwohl sie ihn gerade erst kennenlernte und er sich nicht vorstellte, wusste sie augenblicklich seinen Namen.

Britta stand am Wasser und sah hinaus auf das offene Meer. Die Irische See wirkte aufgewühlt, genau wie ihr Inneres. So erregt wie durch Kents Berührungen war sie in all den Jahren, in denen sie mit Florian zusammen war, noch nie. Aber auch davor hatte sie sich nicht an ein solches Erlebnis erinnern. Und genau dieses Gefühl ließ sie vorsichtig werden. Angestrengt versuchte sie sich zu erinnern, aus welcher Richtung sie kam und lief am Strand entlang. Nach einiger Zeit drehte sie sich um, um zu sehen, wie weit sie gegangen war. Zu ihrem Entsetzten stellte sie fest, dass der Abstand zu Kents Haus immer noch derselbe war wie zuvor. Das ungute Gefühl, das sie begleitete, seit sie sich hier befand, verstärkte sich um einiges.

„Hätte ich doch besser darauf geachtet, was ich tue“, schalt sie sich. Etwas stimmte hier nicht! Das Felsenhaus, das sie zu Beginn noch als merkwürdig, aber reizvoll einordnete, erschien ihr zunehmend als unheimlich und bedrohlich. Ständig sah sie Kent vor dem Haus auftauchen und wieder verschwinden. Dann besah sich Britta die Felsenlinie sehr aufmerksam. Sie kam von irgendwo dort oben und dort musste sie wieder hin. Ihre Augen fanden unterdessen keinen Weg, der sie hätte hinaufführen können. Langsam, so wie es ihr verstauchter Fuß zuließ, ging sie nun in die andere Richtung. Doch dort sah es genauso aus. Eine glatte Felskante, etwa 100 Meter hoch und der einzige Weg hinauf, führte zu Kents Haus.

In ihrer Verzweiflung öffnete sie ihren Geist und rief Urd. Diese war, obwohl die Verbindung zwischen den Freundinnen nicht sehr stabil war, sofort für sie da, sodass Britta ihr von ihrer misslichen Lage berichten konnte. Leider kamen immer wieder verschiedene Worte bei ihr nicht an, was Britta irritierte. Schließlich brach die Verbindung zwischen den beiden ganz ab. Als letzte Worte vernahm Britta nur noch: „Ich komme gleich heute.“

Britta war erleichtert. Zu wissen, dass ein Mensch, der sie sehr gut kannte, in der Nähe sein wird, wirkte beruhigend auf sie. Ein leichtes Frösteln und Hunger trieben sie unterdessen zu Kents Haus zurück. Wenn sie schon von diesem sonderbaren Ort nicht wegkam, dann wollte sie wenigstens mehr darüber erfahren und über diesen Mann. Vielleicht eröffnete sich für sie dadurch die Möglichkeit einen Weg nach oben zu finden.

Schon als sie die erste Stufe hochstieg, meldete sich ihr Knöchel mit einem spitzen, scharfen Schmerz. Prompt ließ sie sich auf die Stufe sinken und betastete ihren Fuß. Die Schwellung war zwar schon zurückgegangen, aber es zeigte sich bereits eine dunkelrote und blaue Verfärbung. Ein tief liegender Bluterguss schob sich bereits nach oben.

»Bis der sich auflöst, wird es wohl eine Weile dauern«, dachte sie sich. In Gedanken suchte sie nach ihrer Medizinflasche, die sie seit ihrem Aufenthalt im Kongo stets bei sich trug. Wenn überhaupt, dann lag die Flasche im Badezimmer ihres Cottage, stellte sie enttäuscht fest.

Kent kam und reichte ihr seine Hand, damit sie leichter aufstehen konnte. „Schmerzt es noch?“ Seine fürsorgliche Stimme und seine Berührung erregte sie sofort wieder. Doch Britta nickte nur stumm. Schon wollte sie aufstehen, als sie sich mit einem lauten „Wow“, wieder sinken ließ. Staunend sah sie sich um. Vorsichtig strich sie über die Pflanzen in ihrer Nähe, die als Rabatte den Weg zum Haus säumten.

„Du hast wilden Thymian und wilden Majoran angebaut, dass die hier wachsen ist enorm.“ Bewundernd besah sie die Pflanzen und sog ihren Duft tief ein. „Sind die kräftig und wie gesund die aussehen!“, stellte sie staunend fest. „Wie machst du das?“

Mühsam erhob sich Britta und besah sich nun den Garten genauer. Der Schmerz im Fuß war vergessen. Wohlgeordnet und sehr gepflegt standen Küchenkräuter neben Wildkräutern. Britta war begeistert. Langsam folgte sie dem Pfad ausgelegter Steine, der zwischen den Pflanzen hindurchführte. Immer wieder bückte sie sich, zerrieb ein Blättchen zwischen den Fingern oder steckte es in den Mund. Sie kam nicht mehr aus dem Staunen heraus. Was sich ihr zeigte, war ein Heilkräutergarten allererster Güte. Ihr eigener Garten zu Hause kam ihr dagegen klein und mickrig vor.

„Du hast hier ein Heilkräuterparadies“, schwärmte Britta. „Wie schaffst du es, dass alles so gesund und kräftig ist?“ Ihre Augen trafen die Kents und sofort stieg die Welle der Leidenschaft in ihr hoch. Am liebsten hätte sie sich ihm in die Arme geworfen und ihrer starken Erregung nachgegeben. Doch rasch wand sie ihren Blick ab. Dabei bleiben ihre Augen an einem Stein hängen, der sofort ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Sie hatte ihn zuvor schon gesehen, doch die Pflanzen drängten sich dazwischen. Es waren zwei Symbole darauf eingraviert. Das eine...

Erscheint lt. Verlag 29.12.2021
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
ISBN-10 3-7557-6470-9 / 3755764709
ISBN-13 978-3-7557-6470-0 / 9783755764700
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