Scanguards Vampire (Band 1 - 6) (eBook)
2800 Seiten
Tina Folsom (Verlag)
978-1-956132-60-1 (ISBN)
Tina Folsom ist gebürtige Deutsche und lebt schon seit über 25 Jahren im englischsprachigen Ausland, seit 2001 in Kalifornien, wo sie mit einem Amerikaner verheiratet ist. Im Herbst 2008 schrieb sie ihren ersten Liebesroman. Vampire haben es ihr schon immer angetan. Mittlerweile hat sie 50 Bücher in Englisch sowie Dutzende in anderen Sprachen (Französisch, Spanisch und Deutsch) herausgegeben. Webseite: https://tinawritesromance.com/deutscheleser/ Instagram: http://www.instagram.com/authortinafolsom Facebook: http://www.facebook.com/TinaFolsomFans YouTube: https://www.youtube.com/c/TinaFolsomAuthor Sie können ihr auch eine Email schicken: tina@tinawritesromance.com
Tina Folsom ist gebürtige Deutsche und lebt schon seit über 25 Jahren im englischsprachigen Ausland, seit 2001 in Kalifornien, wo sie mit einem Amerikaner verheiratet ist. Im Herbst 2008 schrieb sie ihren ersten Liebesroman. Vampire haben es ihr schon immer angetan. Mittlerweile hat sie 50 Bücher in Englisch sowie Dutzende in anderen Sprachen (Französisch, Spanisch und Deutsch) herausgegeben. Webseite: https://tinawritesromance.com/deutscheleser/ Instagram: http://www.instagram.com/authortinafolsom Facebook: http://www.facebook.com/TinaFolsomFans YouTube: https://www.youtube.com/c/TinaFolsomAuthor Sie können ihr auch eine Email schicken: tina@tinawritesromance.com
1
„Lass mich deinen Schwanz lutschen.“
Die Vampirin zerrte an Samsons Hose. Sie befreite sein schlaffes Glied von seiner engen Jeans und saugte es in ihren sinnlichen Mund. Er sah, wie sich ihre roten Lippen fest um seinen Schaft schlossen, während sie ihn wie wahnsinnig bearbeitete. Die warme Feuchtigkeit ihres Mundes benetzte ihn, während sie an ihm auf und ab glitt.
Ihre Hand umschloss seine Eier und massierte sie im perfekten Rhythmus mit ihren Saugbewegungen. Sie hatte Talent, keine Frage. Er vergrub seine Hände in ihrem Haar und bewegte seine Hüften vor und zurück, um die Reibung zu verstärken.
„Härter.“
Seiner Aufforderung kam sie mit Enthusiasmus nach. Ihre Lutschgeräusche hallten in dem schwach beleuchteten Raum wider. Er ließ seinen Blick über ihren spärlich bekleideten Körper gleiten: heiße Kurven, toller Arsch, sogar ein hübsches Gesicht. Alles, was er sich von einer Sexpartnerin wünschen konnte. So begierig wie sie war, ihm einen zu blasen, würde sie vermutlich auch schlucken, was er besonders zu schätzen wusste. Doch obwohl er ihre verlockende Zunge an seiner Eichel spielen fühlte, trotz des harten Saugens, bekam er keine Erektion. Ihre Geduld war an ihn verschwendet. Nichts rührte sich.
Ihr Kopf bewegte sich vor und zurück, ihr langes braunes Haar strich über seine nackte Haut und verfing sich in seinem Schamhaar, aber sein Körper war nicht bei der Sache. Genauso gut könnte sie einem Anderen sexuell zu Diensten sein und nicht ihm.
Schließlich stieß Samson sie erniedrigt und frustriert von sich. Könnten Vampire vor Verlegenheit erröten, wäre sein Gesicht ebenso rot wie die bemalten Lippen der Vampirin. Aber zum Glück war Erröten den Menschen vorbehalten.
Blitzschnell schob er seine nutzlose Männlichkeit zurück in seine Hose und zog den Reißverschluss hoch. Noch schneller entfloh er ihrer Gesellschaft. Seine einzige Hoffnung bestand darin, dass sie niemals erfahren würde, wer er war. Nur gut, dass er in einer fremden Stadt war und nicht in San Francisco, wo er bekannt war wie ein bunter Hund.
Eine Woche nach diesem peinlichen Zwischenfall machte ihm sein Freund Amaury einen Vorschlag.
„Versuch’s einfach, Samson“, beharrte er. „Der Typ ist absolut vertrauenswürdig. Er wird keine Silbe darüber verlauten lassen.“
Sein alter Freund konnte das doch unmöglich ernst meinen. „Ein Seelenklempner? Du willst, dass ich zu einem Seelenklempner gehe?“
„Er hat mir schon bei vielem geholfen. Was hast du denn zu verlieren?“
Seine Würde. Seinen Stolz.
„Nun gut, wenn du dich für ihn verbürgst, kann ich es ja zumindest mal ausprobieren.“ Und damit hatte er ohne großen Widerstand klein beigegeben. War das Verzweiflung?
„Und beurteile ihn nicht nach seinem Äußeren.“
Die Praxis war ein Witz. Als Samson zum ersten Mal den dunklen Keller betrat, in dem der Psychiater praktizierte, hätte er sofort wieder kehrt gemacht, wenn ihn die Empfangsdame nicht schon gesehen hätte. Mit einem zuckersüßen Lächeln und steifem Rücken stellte sie ihre üppige Brust zur Schau.
Großartig! Ein Seelenklempner, der in einem Verlies arbeitete und eine Barbiepuppe als Wachhund beschäftigte!
„Mr. Woodford, bitte kommen Sie herein. Dr. Drake erwartet Sie bereits”, begrüßte sie ihn mit schriller Stimme.
Sobald er Dr. Drakes Büro betreten hatte, wusste er, dass es ein Fehler war, hierher gekommen zu sein. Anstelle einer Liege gab es einen Sarg. Eins der hölzernen Seitenteile war entfernt worden, sodass sich eine erwachsene Person dort ebenso gemütlich hinlegen konnte wie auf eine Chaiselongue.
Der Typ musste verrückt sein. Kein moderner Vampir mit Selbstachtung würde sich freiwillig in einen Sarg legen! Vampire in San Francisco integrierten sich, passten sich dem menschlichen Lebensstil an. Särge waren out. Tempur-Pedic Matratzen waren in.
Der schlaksige Mann umrundete seinen Schreibtisch und streckte ihm zur Begrüßung die Hand entgegen.
„Wenn Sie glauben, dass ich mich in den Sarg lege, haben Sie sich aber geschnitten“, pöbelte Samson.
„Ich sehe, wir haben alle Hände voll zu tun.“ Der Arzt schien von der groben Bemerkung unbeeindruckt zu sein. Er deutete auf einen bequem erscheinenden Sessel. Widerwillig setzte Samson sich.
Dr. Drake ließ sich in den gegenüberstehenden Sessel fallen. Als der Arzt ihn die ersten Minuten schweigend studierte, bewegte sich Samson nervös hin und her, die Hände auf den Armlehnen des Sessels verkrampft.
„Können wir anfangen? Ich glaube, ich bezahle Sie pro Stunde.“ Angriff war die beste Verteidigung, das hatte er schon früh im Leben gelernt.
„Wir haben in dem Moment begonnen, als Sie hereinkamen, aber ich bin sicher, das wussten Sie.“ Dr. Drakes Lächeln war unverbindlich, seine Stimme ruhig.
Samson kniff die Augen zusammen und versuchte, die angedeutete Maßregelung auszublenden. „Tatsächlich.“
„Seit wann haben Sie diese Wutprobleme?“
Das waren nicht die Worte, die er erwartet hatte. Viel eher eine Frage im Sinne von Also, was bringt Sie zu mir?, jedoch nicht diesen direkten Angriff auf seine sowieso schon angeschlagene Psyche. Er hätte Amaury genauer nach den Methoden des Arztes fragen sollen, bevor er einen Termin vereinbarte.
„Wutprobleme? Ich habe keine Wutprobleme. Ich bin hier, weil … die Sache ist … ähm, mein Problem hat zu tun mit …“ Mein Gott, seit wann konnte er das Wort Sex nicht mehr aussprechen, ohne nervös zu werden? Er hatte nie irgendwelche Probleme damit gehabt, sich auszudrücken, wenn es um Sex ging. Sein Vokabular umfasste viele farbenfrohe Worte und er hatte normalerweise nie Schwierigkeiten damit, sie in den entsprechenden Situationen von sich zu geben.
„Hm hm.“ Der Arzt nickte, als ob er etwas wüsste und Samson nicht. „Sie glauben, es ist ein sexuelles Problem. Interessant.“
War dieser Mann ein Gedankenleser? Samson wusste, dass manche Vampire zusätzliche Fähigkeiten hatten. Er selbst hatte ein fotografisches Gedächtnis. Er wusste, dass Andere seiner Art die Zukunft vorhersehen oder Gedanken lesen konnten, war sich aber nicht sicher, wie weit verbreitet diese Talente waren.
Er musste wissen, ob er diesem Mann gegenüber im Nachteil war. Er wollte nicht mit jemandem arbeiten, der ihn wie ein offenes Buch lesen konnte, wenn er bestimmte Sachen nicht preisgeben wollte. „Lesen Sie Gedanken?“
Drake schüttelte den Kopf. „Nein. Aber Ihr Problem ist nicht ungewöhnlich. Es ist recht einfach zu analysieren. Sie zeigen Anzeichen von extremer Wut und Frustration.“ Er räusperte sich und lehnte sich nach vorne. „Mr. Woodford, ich bin mir sehr wohl darüber bewusst, wer Sie sind. Sie führen eines der erfolgreichsten Unternehmen der Vampirwelt, wenn nicht sogar das Erfolgreichste. Sie sind unglaublich reich – und glauben Sie mir, dies wird in keinster Weise Einfluss auf mein Honorar haben.”
„Natürlich nicht”, unterbrach ihn Samson. Der Quacksalber würde ihm so viel in Rechnung stellen, wie er glaubte, dass Samson bereit wäre zu bezahlen. Das wäre nicht das erste Mal. Er war es gewohnt, dass Leute ihre Preise anhoben, weil sie wussten, dass Samson es sich leisten konnte. Aber normalerweise versuchten sie das nur einmal. Niemand betrog ihn und kam ungeschoren damit davon.
„Und außerdem wurden Sie seit einiger Zeit nicht mehr auf gesellschaftlichen Anlässen gesehen, und das, obwohl Sie doch eigentlich ausgehen und hübschen Frauen den Hof machen sollten. Ich vermute, die Trennung von Ilona Hampstead hat etwas damit zu tun.”
„Ich bin nicht hier, um über sie zu reden”, stieß Samson hervor. Er weigerte sich sogar, ihren Namen auszusprechen. Sie spielte in seinem Leben keine Rolle, nicht mehr, und schon bei der Erwähnung ihres Namens sehnten sich Samsons Fangzähne nach einem brutalen Biss. Er ließ seine Handknöchel knacken. Würde sich das Brechen ihres Genicks genauso anhören? Es wäre Musik in seinen Ohren.
„Vielleicht nicht über sie, aber vielleicht über das, was sie getan hat. Es kann dafür nur einen Grund geben. Und wir wissen beide, welcher das ist. Somit stellt sich nun die Frage, ob Sie mir so weit vertrauen werden, dass ich Ihnen helfen kann.”
Drakes blaue Augen unterstrichen seine Frage.
„Wobei?” Samson entschied sich, weiterhin alles zu leugnen. Bisher hatte das gut funktioniert.
„Die Wut zu besiegen.” Der Arzt war ebenso hartnäckig, wie Samson stur war.
„Ich habe Ihnen schon gesagt, dass es kein Wutproblem ist.”
Ein wissendes Lächeln umspielte die Lippen des Doktors. „Und ich sage, es ist eins. Was auch immer sie getan hat, es hat Sie so wütend gemacht, dass es Ihren Sexualtrieb blockiert, als wollten Sie sich nicht länger verwundbar machen.”
„Ich bin nicht verwundbar. Das war ich noch nie. Nicht seit ich ein Vampir bin.” Das Letzte, was Samson fühlen wollte, war Verwundbarkeit. Für ihn war das gleichbedeutend mit Schwäche. Wenn der Doktor mit seinen Anschuldigungen nicht vorsichtiger wurde, würde er sich bald als Opfer von Samsons Klauen wiederfinden. Vielleicht würde ein körperlicher Kampf dabei helfen, seine Frustration etwas zu mildern.
„Nicht im eigentlichen Sinne des Wortes. Wir sind uns alle Ihrer Stärke und Kraft bewusst. Doch ich rede über Emotionen. Wir alle haben Gefühle und kämpfen mit ihnen. Einige mehr als andere. Glauben Sie mir, mein Kalender ist voll mit Terminen von Vampiren, die Hilfe benötigen, um mit ihren Emotionen zurechtzukommen.”
Der Psychologe sah ihn an. Nein, er konnte Drake nicht erlauben, ihm so nahe zu kommen. Gefühle waren eine gefährliche...
| Erscheint lt. Verlag | 15.11.2021 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Scanguards Vampire | Scanguards Vampire |
| Verlagsort | Sacramento CA 95819 |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Krimi / Thriller / Horror |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | Alpha Held • Bodyguard • Entführung • Fantasy • Frau in Nöten • Geheimnis • Krimi • Liebe auf den ersten Blick • Liebesroman • Millionär • Paranormal • Retter • Romance • Sexy • sinnlich • Spannung • Suspense • Vampire • Vampirroman • Vampirserie • Versteckte Identität |
| ISBN-10 | 1-956132-60-0 / 1956132600 |
| ISBN-13 | 978-1-956132-60-1 / 9781956132601 |
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