Ein Held seiner Zeit
Die Bekenntnisse des Kornél Esti. Roman
Seiten
2004
|
1., Aufl.
Rowohlt Berlin (Verlag)
978-3-87134-489-3 (ISBN)
Rowohlt Berlin (Verlag)
978-3-87134-489-3 (ISBN)
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Autorenporträt:
Dezso Kosztolanyi (1885-1936) veröffentlichte nach einem abgebrochenen Philosophiestudium und journalistischer Tätigkeit 1920 seinen ersten Gedichtband. Als Lyriker, Erzähler, Essayist und Übersetzer (u.a. der Werke von Oscar Wilde, Rilke und Stefan George) gehört er zu den prägenden Gestalten der ungarischen Literatur in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren. 1931 war er erster Präsident des ungarischen PEN-Clubs.
Autorenporträt:
Christina Viragh, geboren 1953 in Budapest, emigrierte 1960 nach Luzern in die Schweiz, wo sie ihre Jugend verbrachte. Sie ist Autorin, Publizistin, Übersetzerin und korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Wer ist Kornél Esti? Ein Bohémien und Bürgerschreck, ein Mephisto der Moderne, der im eleganten Budapest sein Unwesen treibt, eine der lebendigsten Fiktionen, die jemals zu Papier gebracht wurden. Sein Schöpfer ist ein braver Bürger, zu feige, um selbst gegen gesellschaftliche Konventionen zu verstoßen. Doch da er zufällig fabelhaft schreiben kann, ersinnt er sein Alter Ego Kornél Esti und gewährt ihm jede erdenkliche Freiheit. So findet Kornél Esti den Weg in die "ehrliche Stadt", in der die Restaurants ihre miese Kost preisen und sich alle Zeitungen freimütig dazu bekennen, die Lüge und nichts als die Lüge abzudrucken. Im Zug verbringt er die ganze Nacht im intensiven Gespräch mit einem bulgarischen Schaffner - ohne auch nur eine Silbe der Landessprache zu beherrschen. Später berät Kornél Esti eine alte Dame in literarischen Fragen, obwohl er das Manuskript der späten Debütantin nicht einmal ausgepackt hat. Eine höchst unwillkommene Erbschaft zwingt ihn schließlich, das Geld unerkannt unter die Leute zu bringen. Das kostet mehr Zeit und Kraft, als man gemeinhin annehmen möchte ... Man staunt über den Einfallsreichtum jeder einzelnen Episode in Kornéls Lebensroman: Kein Wunder, daß Kosztolányi seinen Helden so sehr liebte. Wie ansteckend diese Liebe wirken kann, ist nun der ersten vollständigen deutschen Fassung zu entnehmen, in der neuen Übersetzung von Christina Viragh - die bereits Sandor Marai und Imre Kertész kongenial übertragen hat.
Dezso Kosztolanyi (1885-1936) veröffentlichte nach einem abgebrochenen Philosophiestudium und journalistischer Tätigkeit 1920 seinen ersten Gedichtband. Als Lyriker, Erzähler, Essayist und Übersetzer (u.a. der Werke von Oscar Wilde, Rilke und Stefan George) gehört er zu den prägenden Gestalten der ungarischen Literatur in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren. 1931 war er erster Präsident des ungarischen PEN-Clubs.
Christina Viragh, geboren 1953 in Budapest, emigrierte 1960 nach Luzern in die Schweiz, wo sie ihre Jugend verbrachte. Sie ist Autorin, Publizistin, Übersetzerin und korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Gewicht | 405 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Literatur ► Klassiker / Moderne Klassiker |
| Schlagworte | HC/Belletristik/Hauptwerk vor 1945 |
| ISBN-10 | 3-87134-489-3 / 3871344893 |
| ISBN-13 | 978-3-87134-489-3 / 9783871344893 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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