Das Universum in der Königskammer (eBook)
568 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7534-8882-0 (ISBN)
Veit Rösler - Ausbildung in Elektrotechnik/Elektronik, Messtechnik und Logistik. Systemanalyse Programmierung Mobile Kommunikation (MOK) - vernetzte Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze. Beim Militärdienst Ausbildung militärische Organisation und Logistik sowie Kenntnisse in kriminaltechnischer Ermittlungsarbeit. Journalist seit 1990. Dadurch umfängliche Einblicke in alle Berufsgruppen, spezifische regionale Besonderheiten und komplexe geschichtliche Abläufe. Persönlicher Kontakt zu Experten aus allen Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Religion. Umfangreiche Reisetätigkeit in die in dem Buch beschriebenen Gebiete in Nordafrika, in den Mittelmeerraum, Europa und Nordamerika.
Der Weg zur Trigonometrietheorie
Thoth Theuth Deus lo vult: Tragen wir Menschen ein Gen für Neugier in uns? Ist es in diesem Fall ein Pyramidenvirus oder ein pharaonischer Fluch? Viele Menschen lassen sich davon anstecken! Das Thema ist nicht nur extrem interessant, es scheint auch tief in uns Menschen zu stecken, als hätten wir es von der Schöpfung als „Neugier“ mit den Genen in die Wiege gelegt bekommen. Ein neugieriger Mensch kann davon hoffnungslos gefesselt werden.
Ich verstehe jeden Menschen, der sich über den geheimnisvollen Pyramidenbau Gedanken macht. Die ERSTEN, die das getan haben, waren immerhin die Pyramidenkonstrukteure selber. Warum und wie haben sie solche gigantischen Bauwerke in die Wüste gesetzt?
Diese beeindruckenden Zeugnisse der Menschheitsgeschichte. Was steckt dahinter?
Durch mehrere Zufälle und intensive tiefgründige journalistische Nachforschungen bin ich auf einen eigentlich simplen Mechanismus gestoßen, in dem eine atemberaubende Logik steckt und der sich durch 4500 Jahre Geschichte zieht, bis in unsere Zeit und der sich auch bis in alle Zukunft erstrecken wird.
Ein Zitat von Albert Einstein (1879-1955) lautet: „Eine Theorie ist um so eindrucksvoller, je größer die Einfachheit ihrer Prämissen ist, je verschiedenartigere Dinge sie miteinander in Beziehung bringt und je umfangreicher ihr Anwendungsbereich ist.“ So konnte ich nur staunen, wie viele Geheimnisse der Pyramiden und der Weltgeschichte sich mit nur einem Wort erklären lassen: Trigonometrie! Drei Punkte durch Geometrie virtuell vereint.
Schon immer war ich neugierig auf dieses Land und wollte sogar als Kind Archäologe in Ägypten werden. Mit Mauer und Stacheldraht und meiner offenen freiheitsorientierten Ansicht war das aber nicht möglich. Neugier und die Faszination Ägypten.
Das Land wurde dann nach der Wende besucht. Im Jahr 1994 habe ich zusammen mit meiner Partnerin über 2000 Kilometer der Nil- Region hauptsächlich mit einem Schiff bereist.
(Bild links) Der erste Blick vom Flugzeug - Der Nil - Die Lebensader Ägyptens - (Bild rechts) Der Tempel der Hatschepsut (Bildmitte) und dahinter das Tal der Könige
Wir sind mit so einem schwimmenden Hotel, mit einem komfortablen modernen Schiff stromabwärts auf dem Nil von Assuan bis Kairo gefahren, um dabei exotische Städte, zahlreiche Tempel und die Pyramiden von Gizeh zu besuchen. Bei der Reise haben noch die Gefühle der gerade gewonnenen Freiheit in dem wunderschönen Land eine wichtige Rolle gespielt, die viele Erlebnisse und Erfahrungen in das Gedächtnis eingebrannt haben.
Die mehrwöchige Reise auf dem Nil, vorbei an Tempeln, Palmen, üppigen Plantagen, nahen Wüstengebieten und vorbei an den in der Ferne am Horizont sichtbaren Pyramidenspitzen haben wir wie eine Reise durch das Paradies erlebt.
Ägypten gehört zu den schönsten und beeindruckendsten Ländern der Erde. Hier liegen die Fundamente der zivilisierten Menschheit.
Bei den Besuchen der Tempel und Pyramiden haben wir unseren Reiseleiter Mahmud Abdel- Samad, welcher kurz zuvor in Deutschland Ägyptologie und Koptologie studiert hat, aufmerksam zugehört und auch immer wieder ausgefragt. Immerhin war ich seit vier Jahren als Journalist tätig. Damals hatte ich ein kleines Diktiergerät und etwa ein Dutzend Mikrokassetten dabei. Die waren nach dem Urlaub alle aufgebraucht.
Damit das Gerät gut funktioniert, musste es bei der Aufnahme nahe am sprechenden Reiseleiter platziert werden. So konnte ich auch immer gleich unmittelbar Fragen stellen.
Mahmud war ein netter Kerl. Gleich zu Beginn bot er uns mit seinen guten Deutschkenntnissen das „Du“ an. Sein Name ließe sich leicht merken:
„Mach Mut“, lautete seine Eselsbrücke des arabischen Namens für deutsche Ohren.
Mahmud konnte durch sein Studium unglaubliche Dinge aus der Zeit der längst vergangenen Hochkultur Ägyptens erzählen. Zum Beispiel von medizinischen Erkenntnissen, die denen der Neuzeit ähneln und das die Ägypter des Altertums den Schlaf und den Tod erforscht haben. So sollten sich zum Beispiel Menschen während des Nachtschlafes nicht auf die Herzseite legen, weil das die Lebenserwartung herabsetzt.
Die Erforschung des Todes und der Medizin war sicherlich auch mit den anatomischen Kenntnissen aus der Mumifizierung heraus entstanden.
Selbst die Seele von Verstorbenen hat man erforscht, indem Menschen getötet und danach wieder zum Leben erweckt wurden. Die auch heute bekannte Nahtoderfahrung, in der Verstorbene eine schmale Tür sehen hinter der ein strahlendes Licht zu erkennen ist, wurde in Ägypten in unzähligen Gräbern in den sogenannten Scheintüren (S.552) umgesetzt.
Reiseleiter Mahmud Abdel- Samad
Autor Veit Rösler in Gizeh
Mahmud Abdel- Samad konnte nicht erklären, wie und warum diese gewaltigen Pyramiden gebaut wurden! Die von den Wissenschaftlern vermutete Funktion als Grabstätten sei keineswegs sicher, weil eigentlich in keiner Pyramide jemals ein verstorbener Pharao gefunden wurde. Einige Pyramiden verfügen über keinen Sarkophag und einige nicht einmal über eine Grabkammer. Obwohl später für die Totenzeremonie üppig vorhanden, seien keinerlei Bestattungsriten in Zusammenhang mit Pyramiden überliefert.
Der Pyramidenbau ist noch immer von großen Mysterien umgeben!
Die Reise hat mich dadurch um so mehr mit dem „Pyramidenvirus“ infiziert. Vielleicht war es sogar ein 4500 Jahre alter Ägypter persönlich. Bei einem Besuch im Grabbezirk der frühen altägyptischen Hauptstadt Memphis hatte ich abseits des offiziellen Weges eine schwarze Stelle im hellen Wüstensand entdeckt. Mit meinem Turnschuh versuchte ich das verborgene Etwas vom Sand zu befreien. Meine verbotene Raubgrabung endete sofort mit einer pharaonischen Bestrafung, mit einem Schock. Plötzlich klappte ein verteertes Teil nach oben. Es war ein Rippenbogen. An der Stelle, an welcher der Kopf sein musste, konnte ich im Sand die Strukturen eines Gesichtsschädels ausmachen. Alles schien von einer teerigen verfestigten schwarzen Masse umgeben zu sein. Ich hatte einen verstorbenen Menschen gefunden! Ich habe dem zufällig gefundenen Menschen seine Ruhe gelassen.
In meinem späteren Leben habe ich noch oft über ihn nachgedacht. Wer mag er gewesen sein? Wie hat er gelebt, welche Freuden und Leiden hat er durchgemacht? Er hatte Mutter und Vater. Was hat er in seinem letzten Moment empfunden? Wie doch die Zeit vergeht, viele tausend Jahre liegt er nun schon hier im Wüstensand. Wie schnell wird unsere Zeit vergehen?
Welchen Sinn macht das Leben? „MachMut“ hat uns zwei Wochen lang mit Wissen über das ägyptische Altertum regelrecht vollgepumpt. Weil ich all die interessanten Dinge nicht einfach wieder vergessen wollte und es Abweichungen zu den Beschreibungen im Reiseführer gab, fiel der Entschluss, alles aufzuschreiben. Nach der Reise habe ich mir zudem mehrere Tage Zeit genommen, um zu den unzähligen Fotos einen umfangreichen Reisebericht zu verfassen, solange die Erinnerungen noch frisch sind.
Beim Bau der Pyramiden müssen in verhältnismäßig kurzer Zeit gewaltige Massen bewegt worden sein. Es muss eine vollendete Planung und einen logistisch perfekt organisierten Bauablauf gegeben haben. In, unter und im Boden um die Pyramiden werden auch heute noch immer wieder unterirdische Gänge, Kammern und Schächte entdeckt. Nicht selten werden darin mit absoluter Perfektion bearbeitete Granit- Sarkophage gefunden.
Für Faszination sorgen die Fugen zwischen den zum Teil gigantischen Steinen aus unterschiedlichsten Materialien. Wird an den ursprünglich noch vorhandenen Steinen an den Pyramiden von Gizeh ein langes Frauenhaar zwischen zwei benachbarte Steine gespannt und wie durch Butter durch das Material gezogen: So dünn sind die Fugen! Zwischen den Granitsteinen im Taltempel des Chephren sind die Fugen noch dünner! Mindestens 4500 Jahre alt!
Wie haben die das gemacht? Hinter dem Altertum steckt sehr viel mehr, als das was wir in der Schule lernen und was uns die Wissenschaft heute zu erklären vermag!
Die mit dem Bau der Pyramiden unmittelbar verbundene Priesterschaft muss vor mehr als 4500 Jahren ihr geheimes Wissen, mit dem die Pyramiden zum Teil so exorbitant genau gebaut werden konnten, immer nur an einen kleinen Personenkreis mündlich oder verschlüsselt weiter gegeben haben. Die Verschlüsselung könnte in eingebauten Geometrien stecken, die nur Eingeweihte fähig sind zu lesen. Geometrie steckt schließlich grundsätzlich auch in der Natur, in der Physik, in der Biologie, der Chemie, in der Mathematik, in der Astronomie und in der Astrophysik. Alle Systeme sind über Geometrie miteinander verbunden.
Selbst die Leere des Raumes ist an Geometrie gebunden, wie es Einstein formuliert.
Die Logik: Ganz egal, ob durch reine Physik der Natur oder einen göttlichen Mechanismus geschaffen, die Geometrie in allen Dingen unserer Welt ist real und allgegenwärtig.
Denn die Geometrie in allen Dingen lässt sich vermessen, auch wenn dies bei ganz kleinen und bei ganz großen Distanzen schwierig ist.
Durch simple Verhältnisgleichung lassen sich durch Geometrie und...
| Erscheint lt. Verlag | 30.4.2021 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur |
| ISBN-10 | 3-7534-8882-8 / 3753488828 |
| ISBN-13 | 978-3-7534-8882-0 / 9783753488820 |
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