Verlorener Horizont
Polar Verlag
978-3-948392-32-1 (ISBN)
Pascal Dessaint wurde in eine Arbeiterfamilie im Norden Frankreichs geboren. Er ist einer der wichtigsten Autoren des französischen NoirRomans, der alle wichtigen Preise der Kriminalliteratur gewonnen hat. Er lebt in Toulouse.
"Pascal Dessaint gelingt eine subtile Mischung aus Zärtlichkeit, Grausamkeit und Poesie. Sein zutiefst melancholischer Roman mischt die Schönheit der Welt, ihre Zerbrechlichkeit, mit der Gewalt einer Gesellschaft, in der Chancengleichheit offensichtlich eine Illusion ist. Seine Charaktere leben unter einem großen Himmel, aber ihr Horizont ist seit langem völlig blockiert." Michel Abescat/ FRANCE INTER
„Pascal Dessaint gelingt eine subtile Mischung aus Zärtlichkeit, Grausamkeit und Poesie. Sein zutiefst melancholischer Roman mischt die Schönheit der Welt, ihre Zerbrechlichkeit, mit der Gewalt einer Gesellschaft, in der Chancengleichheit offensichtlich eine Illusion ist. Seine Charaktere leben unter einem großen Himmel, aber ihr Horizont ist seit langem völlig blockiert.“
Michel Abescat/ FRANCE INTER
Vor einem Jahr waren nachts zwei Übeltäter in den Garten des Merlin-Hauses eingedrungen. Sie hatten die Tür des Taubenschlags aufgebrochen und sämtlichen Tauben mit bloßen Händen den Kopf abgerissen. Das Blut war in alle Richtungen gespritzt. Dutzende von Tauben zappelten noch auf der Erde herum, als Hélène die Polizei alarmiert hatte. Hélène wiedersehen. Anatole dachte an den Aufruhr, den dieses Wiedersehen in seinem Kopf auslösen würde. Was würde er ihr sagen? Nach all der Zeit konnte sie nicht mehr dieselbe Frau sein. Vielleicht wählte sie Front National. Oder es stellte sich heraus, dass sie Diabetes hatte oder sogar einen Schnurrbart. Die Übeltäter waren achtundvierzig und vierunddreißig Jahre alt. Sie hatten nicht getrunken. Sie hatten keinen Grund für ihre Tat. Es gibt eben Männer, bei denen Dummheit die Oberhand behält. Die Schlauberger hatten sich gegenseitig belastet. Trotz des vielen Blutes auf seiner Kleidung hatte der Jüngere behauptet, er sei nur zufällig vorbeigekommen. Sie hatten eine kurze Gefängnisstrafe bekommen und eine Geldbuße von ein paar hundert Euro.
| Erscheinungsdatum | 09.07.2021 |
|---|---|
| Nachwort | Ute Cohen |
| Übersetzer | Ronald Voullié, Beate Braumann |
| Verlagsort | Stuttgart |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | L'Horizon qui nous manque |
| Maße | 135 x 195 mm |
| Themenwelt | Literatur ► Krimi / Thriller / Horror ► Krimi / Thriller |
| Schlagworte | Calais • Dreiecksverhältnis • Migranten |
| ISBN-10 | 3-948392-32-3 / 3948392323 |
| ISBN-13 | 978-3-948392-32-1 / 9783948392321 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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