Literarischer März. Leonce- und -Lena-Preis / Ich bin kurz aus der Zeit gerutscht
Literarischer März 22
Seiten
2021
Brandes & Apsel (Verlag)
978-3-95558-313-2 (ISBN)
Brandes & Apsel (Verlag)
978-3-95558-313-2 (ISBN)
Für »Naturwissenschaften«, einen kunstvollen Zyklus von überraschender Blickrichtung und berührender Intensität geht der Leonce-und-Lena-Preis 2021 der Stadt Darmstadt an Katrin Pitz. Mit poetischer Rhythmisierung, die den Blocksatz dynamisiert, bewegt sich die Sprache durch eine von Zurichtung und Versehrtheit geprägte Landschaft.
Den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2021 verleiht die Stadt Darmstadt den ironisch-spielerischen Frauenporträts von Anna Hetzer. Der Berliner Dichterin gelingt ein aufschlussreiches Experiment: nämlich »die Mythen Europas nur mit Frauen* zu erzählen«. Hier werden Rollenmodelle für eine weibliche Subjektivität entworfen – in Abgrenzung nicht nur von den vertrauten mythischen Figurationen (z. B. vom Medusa-Mythos), sondern auch von den Identitätsmustern der Populärkultur und den Positionsbestimmungen von modernen Autorinnen wie Djuna Barnes oder Anne Sexton.
Der zweite Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2021 wird Lara Rüter zugesprochen für Gedichte einer originären, unverwechselbaren Subjektivität. Insbesondere die Koppelung von Mythen-Rückgriff und Computer-Jugendsprache des 21. Jahrhunderts, von Naivität und Raffinesse, von Koketterie und Ausgebufftheit erzeugt Verblüffung und Lesegenuss. Ein dichtes Verweisungsnetz zur weltliterarischen Tradition bildet ein Gegengewicht zu performativen Redegesten, die im Hier und Heute verortet sind. Geschickt werden so Balancen austariert und neue lyrische Räume eröffnet.
Den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2021 verleiht die Stadt Darmstadt den ironisch-spielerischen Frauenporträts von Anna Hetzer. Der Berliner Dichterin gelingt ein aufschlussreiches Experiment: nämlich »die Mythen Europas nur mit Frauen* zu erzählen«. Hier werden Rollenmodelle für eine weibliche Subjektivität entworfen – in Abgrenzung nicht nur von den vertrauten mythischen Figurationen (z. B. vom Medusa-Mythos), sondern auch von den Identitätsmustern der Populärkultur und den Positionsbestimmungen von modernen Autorinnen wie Djuna Barnes oder Anne Sexton.
Der zweite Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2021 wird Lara Rüter zugesprochen für Gedichte einer originären, unverwechselbaren Subjektivität. Insbesondere die Koppelung von Mythen-Rückgriff und Computer-Jugendsprache des 21. Jahrhunderts, von Naivität und Raffinesse, von Koketterie und Ausgebufftheit erzeugt Verblüffung und Lesegenuss. Ein dichtes Verweisungsnetz zur weltliterarischen Tradition bildet ein Gegengewicht zu performativen Redegesten, die im Hier und Heute verortet sind. Geschickt werden so Balancen austariert und neue lyrische Räume eröffnet.
| Erscheinungsdatum | 30.09.2021 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Literarischer März. Leonce- und -Lena-Preis ; 22 |
| Verlagsort | Frankfurt am Main |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 135 x 207 mm |
| Themenwelt | Literatur ► Anthologien |
| Literatur ► Lyrik / Dramatik ► Lyrik / Gedichte | |
| Schlagworte | Darmstadt • Leonce-und-Lena-Preis • Literarischer März • Lyrik • Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis |
| ISBN-10 | 3-95558-313-9 / 3955583139 |
| ISBN-13 | 978-3-95558-313-2 / 9783955583132 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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