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Ghost of my heart - Für immer dein (eBook)

eBook Download: EPUB
2017 | 1. Auflage
221 Seiten
tolino media (Verlag)
978-3-7394-0317-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ghost of my heart - Für immer dein -  Claire O'Donoghue
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Der Wunsch geliebt zu werden, ist eine unserer größten Sehnsüchte. Doch was, wenn wir uns durch diese unbändige Sehnsucht selbst aufgeben und dabei völlig verlieren? Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt Hope in ihre alte Heimatstadt zurück. Eine Stadt, die vor allem eines nicht vergessen hat: ihre Vergangenheit! Getrieben von dem Verlangen nach Liebe und Geborgenheit hatte sich Hope damals von einer flüchtigen Affäre in die nächste gestürzt. Nur dieser eine Mann, den sie wirklich wollte und der sie hätte retten können, blieb unerreichbar für sie. Vor zehn Jahren war es Hope zwar gelungen, Will mit ihrem angeborenen Sexappeal in den Wahnsinn zu treiben, doch passte sie einfach nicht in sein Leben. Aber nun, da sie als reifere Frau vor ihm steht, scheint es ihm unmöglich, ihr weiterhin zu widerstehen. Aus anfänglicher sexueller Begierde entwickelt sich schnell etwas viel Größeres. Will wird schon bald klar: Hope ist die Frau, die er liebt! Doch sie ist nicht mehr die, die er zu kennen glaubt. Denn Hope wird von einem dunklen Geheimnis umgeben. Ein Geheimnis, das wie ein Schatten über ihr liegt und sie davon abhält, sich ganz auf ihn einzulassen.

Claire O´Donoghue ist das Pseudonym einer 1977 geborenen, deutschsprachigen Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen zurückgezogen im Südwesten Deutschlands. Bereits in frühen Jahren entdeckte sie ihre große Leidenschaft für Bücher. Seit Anfang 2015 arbeitet sie als freie Autorin und hat sich mit ihrem Debütroman "I´m dreaming of you", einen großen Kindheitstraum erfüllt, dessen Erfolg ihre Erwartung bereits jetzt bei weitem übertroffen hat. Weitere Romane folgten ...

Claire O´Donoghue ist das Pseudonym einer 1977 geborenen, deutschsprachigen Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen zurückgezogen im Südwesten Deutschlands. Bereits in frühen Jahren entdeckte sie ihre große Leidenschaft für Bücher. Seit Anfang 2015 arbeitet sie als freie Autorin und hat sich mit ihrem Debütroman "I´m dreaming of you", einen großen Kindheitstraum erfüllt, dessen Erfolg ihre Erwartung bereits jetzt bei weitem übertroffen hat. Weitere Romane folgten ...

Prolog


 

 

Hätte ich mich je gefragt, ob es tatsächlich ein Fehler gewesen sei, zu dieser Party zu gehen, hätte ich es spätestens jetzt, in diesem Augenblick, in dem sich ihre kleine, zierliche Hand auf meinen Oberschenkel legte, gewusst.

Ja, es stand völlig außer Frage. Ich war ein Idiot. Das hier war die mit Abstand dümmste Idee, die ich seit Langem gehabt hatte.

Zu meiner eigenen Verteidigung konnte ich lediglich vorbringen, dass die Sache nicht alleine auf meinem Mist gewachsen war. Normalerweise mied ich solche Partys, die nur diesem einen Zweck dienten, sich volllaufen zu lassen und wenn alles gut lief, ein Mädchen abzuschleppen.

Ich wollte weder das eine noch das andere.

Also stellte sich die Frage, was zur Hölle ich hier eigentlich tat? Im Grunde genommen sollte ich überhaupt nicht hier sein. Aber nein, es war schon immer meine Schwäche gewesen, niemandem etwas abschlagen zu können. Und so kam es, wie es kommen musste.

Adam, mein bester Freund und Studienkollege, hatte mich gebeten, ihn zu einer dieser legendären Partys am See zu begleiten und ich Vollpfosten hatte natürlich wie immer nicht Nein sagen können. Seit Wochen ging er mir damit schon auf die Nerven und redete von nichts anderem mehr, als von dieser rassigen Kaylee, die er unbedingt heute Nacht flachlegen wollte.

Die beiden waren nun schon über eine halbe Stunde in den Büschen zugange. Und was tat ich?

Ich seufzte und starrte zu der Hand auf meinem Schenkel, die, nun ja, wie sollte ich sagen, inzwischen immer weiter nach oben wanderte und mich allmählich ganz schön in Bedrängnis brachte.

Dabei hatte der Abend doch eigentlich ganz entspannt begonnen. Ich hatte mich etwas abseits auf einem Baumstamm am Ufer des Sees niedergelassen und nippte gerade an meinem Bier, als sie plötzlich auftauchte.

Mit ihren Fingerspitzen strich sie gerade sanft über meine Jeans. Es war nicht mehr als ein Streicheln, eine sanfte Berührung und doch durchfuhr sie mich wie ein Blitz und verschaffte mir sofort eine mächtige Erektion.

So ein Mist! Ich schloss die Augen und atmete einmal tief durch, ehe ich sie wieder öffnete und zu ihr hinüberschaute. Dieses Mal jedoch nicht zu ihrer Hand, sondern direkt in diese unglaublichen, schokoladenfarbenen Augen. In die Augen des Mädchens, dem ich hier am allerwenigstens begegnen wollte.

Und das galt nicht nur für heute Abend. Den ganzen Sommer über hatte ich alles daran gesetzt, ihr soweit es mir möglich war, aus dem Weg zu gehen.

Sie war jung. Ach was! Sie war viel zu jung.

Vermutlich noch nicht einmal älter als sechzehn. Und das war letztlich alles, was ich von ihr wissen musste. Denn damit war die Kleine definitiv noch nicht alt genug, als dass sie mich hätte reizen dürfen.

Dennoch tat sie es. Und wie sie das tat ...

Mein Verstand appellierte gerade an meine Vernunft. Doch mein verfluchter Körper schien dies im Augenblick nur allzu gerne zu ignorieren.

»Okay, bleib ganz ruhig! Du bist doch schließlich ein Mann und kein kleiner Junge mehr«, versuchte ich mich selbst wieder zu beruhigen.

Ich mochte sie zwar begehren und gerade in diesem Moment konnte ich mir auch nichts Schöneres vorstellen, als meine Lippen auf ihre zu senken, an ihnen zu knabbern und davon zu kosten. Und dennoch wusste ich ganz genau, dass dieses Mädchen in meinen Zukunftsplänen keine Rolle spielen durfte.

Schließlich war ich schon einundzwanzig, hatte meinen Abschluss bereits in der Tasche und ging nun aufs College, wo ich Veterinärmedizin studierte, um später einmal die Praxis meines Vaters übernehmen zu können.

Man konnte also durchaus sagen, dass ich eine genaue Vorstellung davon hatte, wie mein Leben verlaufen sollte. Und in einem war ich mir ganz sicher: Ein Mädchen wie dieses hier, kam ganz gewiss nicht darin vor.

Nicht, dass ich Hope Thomson nicht gemocht hätte. Oh nein, ganz im Gegenteil. Mit ihrem zierlichen Körper und ihrem dunklen, wallenden Haar wirkte sie in diesem Augenblick verführerischer, als es je eine andere zuvor auf mich getan hatte. Nur ihr gelang es, auf eine Art, die ich mir selbst nicht einmal erklären konnte, diese unbändige Gier in mir zu wecken. Eine Gier, über die ich jetzt lieber nicht weiter nachdenken wollte.

Trotz allem war es nicht einzig und allein Hopes zartes Alter, das mich letztendlich doch davon abhielt, die Finger von ihr zu lassen. Nein! Es war ihr Ruf, der mich abschreckte und mich ermahnte, mich nicht lächerlich zu machen. Denn Hope war stadtbekannt. Es gab wohl kaum einen Jungen im Umkreis von zehn Meilen, der nicht wusste, was für eine leichte Beute sie war.

Ich räusperte mich und mein Herz begann wild zu schlagen, als ihre Hand im selben Moment gefährlich nah an meinem besten Stück vorbei strich.

Shit!

Inzwischen drückte mein Schwanz bereits schmerzhaft gegen die Naht meiner Jeans.

»Lass das!« Mit einem leisen Fluch fing ich ihr Handgelenk ein und hielt sie so davon ab, mir womöglich noch in den Schritt zu fassen. Wenn es stimmte, was die anderen Kerle so über sie erzählten und daran bestand, so wie es gerade aussah, überhaupt kein Zweifel, kam sie schneller zur Sache, als ich mich vor ihr hätte in Sicherheit bringen können.

Sie blinzelte und zuckte unter meinem schroffen Ton zusammen, sodass es mir sofort wieder leidtat, sie so hart angegangen zu haben.

Das hatte ich gewiss nicht gewollt.

Hastig senkte sie ihren Blick, während sich ihre Wangen gleichzeitig in einem tiefen Rot färbten.

Ich seufzte. Zum Teufel nochmal, wieso nur brachte mich die Kleine ständig aus dem Gleichgewicht?

Verstohlen schaute sie durch ihre langen, dichten Wimpern zu mir auf.

Ach Mann! Wie um alles in der Welt sollte ich bei diesem Bambi-Blick denn noch standhaft bleiben? Wie sollte ich diesen großen Augen, die mich geradezu anflehten, sie nicht von mir zu stoßen und sie zu retten, bloß widerstehen?

NEIN! Schluss jetzt damit, Will! Es reicht!

Ich verbot es mir einfach, jetzt auch nur noch eine einzige Sekunde länger darüber nachzudenken. Egal wie sehr ihr süßer, heißer Körper mich auch reizte. Und das tat er, sogar mehr als es gut für mich war. Ich konnte und durfte mich auf ihre Spielchen nicht einlassen.

Nein wirklich, es kam überhaupt nicht in Frage, meine Zukunft für sie aufs Spiel zu setzen. Dafür hatte ich in den letzten Jahren bereits zu hart gearbeitet, hatte Pläne geschmiedet und da passte so ein leichtes Mädchen, wie Hope Thomson es nun einmal war, nicht hinein. Ihr Leben war im Gegensatz zu meinem die reinste Katastrophe, auch wenn sie keinesfalls etwas dafür konnte.

Jeder in dieser kleinen, verschlafenen Stadt wusste, wer die Thomsons waren. Nicht gerade das beste Niveau, mit dem sich die Leute hier gerne abgaben. Ihre Eltern waren beide stinkfaul und tranken zu viel, wobei sie sich einen feuchten Kehricht darum scherten, wo sich ihre Tochter in dieser Zeit gerade rumtrieb.

Der Gedanke daran, dass ihnen ihr eigenes Kind so gleichgültig zu sein schien, erfüllte mich mit Wut. Wenn man also genauer darüber nachdachte, war es nicht einmal verwunderlich, dass Hope ständig den Anschein erweckte, sie würde vor etwas davon laufen. Sie wirkte, als wäre sie getrieben, von einer inneren Unruhe, etwas zu finden, was ihr zu Hause verwehrt wurde.

Nämlich Liebe.

Auch wenn die Kleine mir im Grunde meines Herzens leidtat und ich nicht gut fand, was sie da tat, ging es mich dennoch nichts an, dass sie sich jedem Jungen dieser Stadt an den Hals schmiss, der ihr auch nur ein klein wenig Aufmerksamkeit zu schenken schien. Dabei glaubte ich noch nicht einmal wie die anderen Kerle hier daran, dass es ihr dabei lediglich um Sex ging.

Ganz im Gegenteil. Vielmehr sagte mir mein Gefühl, dass sie auf der Suche nach etwas viel Bedeutsamerem war. Man musste doch wahrlich kein Hellseher sein, um erkennen zu können, dass sie sich lediglich nach Liebe und Aufmerksamkeit sehnte, nach dem, was sie zu Hause anscheinend vermisste und nicht bekam. Aber ganz bestimmt brauchte sie keine weiteren Idioten, die ihren Körper wie ein Spielzeug benutzten, nur um sich hinterher vor ihren Freunden lautstark damit zu brüsten.

Allein die Vorstellung daran, dass sie ihren wunderschönen Körper an all diese notgeilen Kerle verschwendete, allen voran an diesen Ethan, ließ mich beinahe durchdrehen.

Nein! Ich musste ein für alle Mal damit aufhören, darüber nachzudenken. Das war nicht mein Problem. Und ich würde es auch ganz gewiss nicht zu meinem machen.

Schnell schob ich diesen unliebsamen Gedanken zur Seite und richtete stattdessen meine Aufmerksamkeit auf ihr makelloses Gesicht. Was ich jedoch sogleich wieder bereute, als ich hilflos dabei zusehen musste, wie sie sich nachdenklich auf ihrer vollen Unterlippe herumkaute.

Wie gerne würde ich da jetzt hineinbeißen?!

Mein Gott, wo kam das denn plötzlich her? Ich verpasste mir eine mentale Ohrfeige.

Aber was sollte ich denn tun? Es war doch bloß die Wahrheit. Die Kleine war so verflucht heiß.

Weshalb sollte ich mich also selbst weiter belügen? Ich begehrte sie, na und? Doch das hieß ja wohl noch lange nicht, dass ich diesem Verlangen nach ihr auch wirklich nachgeben musste. Hope Thomson war nicht mein Mädchen und sie würde es auch nie sein. Ich teilte nicht gerne und deshalb stand es völlig außer Frage, etwas mit ihr anzufangen.

»Ich … ich wollte doch bloß nett sein.« Sie starrte auf meine Finger, die noch immer ihr Handgelenk umschlossen. Ihre Worte waren dabei nicht lauter als ein...

Erscheint lt. Verlag 26.11.2017
Verlagsort München
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Erotik • erotischer • Erotischer Liebesroman • gefühlvoll • Herz • Leidenschaft • Liebe • Liebesgeschichte • Liebesroman
ISBN-10 3-7394-0317-9 / 3739403179
ISBN-13 978-3-7394-0317-5 / 9783739403175
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