I´M WAITING for you (Erotischer Liebesroman) (eBook)
366 Seiten
tolino media (Verlag)
978-3-7393-8504-4 (ISBN)
Claire O´Donoghue ist das Pseudonym einer 1977 geborenen, deutschsprachigen Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen zurückgezogen im Südwesten Deutschlands. Bereits in frühen Jahren entdeckte sie ihre große Leidenschaft für Bücher. Seit Anfang 2015 arbeitet sie als freie Autorin und hat sich mit ihrem Debütroman "I´m dreaming of you", einen großen Kindheitstraum erfüllt, dessen Erfolg ihre Erwartung bereits jetzt bei weitem übertroffen hat. Weitere Romane folgten ...
Claire O´Donoghue ist das Pseudonym einer 1977 geborenen, deutschsprachigen Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen zurückgezogen im Südwesten Deutschlands. Bereits in frühen Jahren entdeckte sie ihre große Leidenschaft für Bücher. Seit Anfang 2015 arbeitet sie als freie Autorin und hat sich mit ihrem Debütroman "I´m dreaming of you", einen großen Kindheitstraum erfüllt, dessen Erfolg ihre Erwartung bereits jetzt bei weitem übertroffen hat. Weitere Romane folgten ...
Prolog
Ängstlich starrte ich zur Decke hinauf, während sich meine Finger vor Anspannung fest in dem weißen Laken vergruben.
Es war bereits weit nach Mitternacht, aber ich wollte nichts riskieren. Ich musste vorsichtig, mir zuerst ganz sicher sein, dass alle im Haus schliefen, ehe ich mich klammheimlich hinausschleichen konnte. Nicht auszudenken, was er mit mir anstellen würde, wenn seine Leute mich auf frischer Tat ertappten. Angestrengt lauschte ich in die Stille hinein, konnte jedoch außer meinem eigenen, abgehackten Atem nichts Ungewöhnliches hören.
Die Zeit war gekommen. Jetzt oder nie!
Ich atmete ein letztes Mal tief durch und fasste all meinen Mut zusammen. Langsam schob ich die Decke zur Seite und setzte mich auf, doch noch bevor meine Füße das kühle Holz des Bodens berührten, flog die Zimmertür auf und knallte mit einem lauten Rums gegen die Wand.
Nein! Das durfte nicht sein. Mein Herz hämmerte wild gegen meine Brust.
Wie von der Tarantel gestochen sprang ich auf und flüchtete in die hinterste Ecke meines Zimmers. Vor Angst bibbernd drückte ich mich mit dem Rücken schutzsuchend gegen die Wand. Was in dieser Situation geradezu lächerlich zu sein schien, als ob ich so dem mir bevorstehenden Unheil entrinnen könnte.
Mir stockte der Atem. Erst jetzt bemerkte ich, dass es sich bei dem Eindringling keineswegs um einen seiner Gorillas handelte. Fast hätten meine Knie nachgegeben. Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag, als ich gebannt zu den furchteinflößenden Umrissen des Mannes starrte, den ich in diesem Moment am allerwenigsten hier erwartet hatte.
Nathan, meinen Ehemann.
Geradezu panisch überschlugen sich meine Gedanken. Weshalb war er schon zurück? Er sollte doch erst morgen wieder zu Hause sein?
Alles in mir schrie, meine Beine in die Hand zu nehmen und so schnell es ginge von hier zu verschwinden, aber ich konnte nicht, war wie gelähmt, war Gefangene meines eigenen Körpers.
Mit wenigen Schritten durchquerte er den Raum und baute sich bedrohlich vor mir auf. Ich hatte mir fest vorgenommen, ihm gegenüber keinerlei Schwäche mehr zu zeigen, aber die Realität sah bei weitem ganz anders aus. Meine verräterischen Knie wurden, wenn überhaupt möglich, noch weicher als zuvor. Die Gewissheit, was mich jetzt gleich erwarten würde, trieb mir bereits die Tränen in die Augen.
Ich rieb mir schnell mit dem Handrücken über das Gesicht, um die Spuren meiner Angst wegzuwischen. Denn Schwäche zu zeigen, war ein Luxus, den ich mir in diesem Moment keinesfalls leisten konnte.
»Du hast doch nicht etwa wirklich geglaubt, dass deine so stümperhaft geplante Flucht meinen Männern entgehen würde?«, knurrte er, wobei sich seine Finger erbarmungslos in meinen Oberarm bohrten.
Ich schluckte trocken, um das schmerzhafte Gefühl aus meiner Kehle zu vertreiben.
»Oh nein, das hast du tatsächlich?! Nicht wahr?«, lachte er spöttisch. »Du bist wirklich zu naiv, mein Täubchen! Weißt du das?« Mit einem hämischen Grinsen im Gesicht verschärfte er seinen Griff, während mich seine eisigen Augen geradewegs zu durchbohren schienen.
»Glaubst du ernsthaft, dass mir auch nur ein einziger deiner Schritte verborgen bliebe?! Du gehörst mir! Mir ganz allein! Bis dass der Tod uns scheidet. Oder hast du das etwa schon wieder vergessen?«
Wie könnte ich, wenn er mich doch jeden Tag aufs Schmerzlichste daran erinnerte?
»Ich werde schon dafür sorgen, dass du es nicht vergisst«, ätzte er weiter.
Voller Entsetzen starrte ich ihn an, nicht mehr in der Lage, auch bloß einen einzigen Laut über meine bebenden Lippen zu bringen.
Und dann ging plötzlich alles ganz schnell.
Ein tiefes Grollen löste sich aus seiner Brust. Mein Kopf flog zur Seite, als sein Schlag mich vollkommen unvorbereitet direkt auf meinem linken Ohr traf. Ein fieser, stechender Schmerz, als wäre mir gerade das Trommelfell gerissen, ließ mich hörbar nach Luft schnappen. Panisch presste ich mir beide Hände aufs Ohr, während das tiefe Rauschen darin immer mehr zunahm und mir kurz schwarz vor Augen wurde.
»Antworte gefälligst, wenn ich mit dir rede«, zischte Nathan. Gleichzeitig vergruben sich seine Hände in meinen Haaren und rissen meinen Kopf schmerzhaft nach hinten.
»Nein, das ... das habe ich nicht«, keuchte ich erstickt auf.
»Warum bloß glaube ich dir das nicht?«, spie er mir förmlich vor die Füße. »Dieses Mal hast du den Bogen überspannt, du nichtsnutziges, dummes Ding.« Er seufzte und presste mich mit seinem gestählten Körper gegen die Wand.
»Du wirst doch mit Sicherheit verstehen, dass ich dir ein solches Verhalten nicht einfach ungestraft durchgehen lassen kann? Oder etwa nicht?«
Tränen stiegen mir in die Augen. Mein Herz pochte wild gegen meine Brust, denn ich wusste nur zu gut, was mich jetzt erwarten würde. Die Muskeln in meinem Körper verspannten sich und meine Beine fingen an zu zittern. Ehe ich mich versah, schlossen sich seine Finger grob um mein Kinn und zwangen mich auf diese Weise in sein schönes, unbarmherziges Gesicht zu blicken.
Seine eisblauen Augen zeigten keinerlei Mitleid. Gleich würde er mir beweisen, wie viel Macht er über mich hatte. Wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt hatte, war es das.
Mein Schicksal war besiegelt und es gab kein Entrinnen.
Daher kämpfte ich auch nicht länger dagegen an und hielt still, ließ es einfach wie die anderen Male zuvor über mich ergehen. Ich wehrte mich nicht, als er mich von der Wand zerrte und mit dem Gesicht nach vorne auf das breite Kingsize Bett stieß.
Mit einer Hand fest meinen Nacken umklammert, machte er sich mit der anderen unbeirrt an meiner Hose zu schaffen und zog sie mir mit einem kräftigen Ruck mitsamt dem Slip über die Beine. Mit Hilfe seiner Knie zwängte er sich grob zwischen meine Schenkel. Wie aus der Ferne hörte ich das Klappern seines Gürtels, den Reißverschluss seiner Hose, die er sich hastig nach unten streifte.
Und dann war er in mir, presste mich mit seinem ganzen Gewicht in die Matratze, sodass ich für einen kurzen Moment glaubte, ich müsste ersticken. Der brennende Schmerz in meinem Unterleib, sein Keuchen an meinem rauschenden Ohr, rückten nach und nach in weite Ferne.
Inzwischen war mir alles egal.
Mein Körper erschlaffte...
| Erscheint lt. Verlag | 26.4.2017 |
|---|---|
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | Erotik • erotischer • Erotischer Liebesroman • gefühlvoll • Herz • Leidenschaft • Liebe • Liebesgeschichte • Liebesroman |
| ISBN-10 | 3-7393-8504-9 / 3739385049 |
| ISBN-13 | 978-3-7393-8504-4 / 9783739385044 |
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