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Träumereien eines einsamen Spaziergängers

Rousseau, Jean-Jacques – französische Literatur in deutscher Übersetzung – 18244
Buch | Softcover
215 Seiten
2003
Reclam, Philipp (Verlag)
978-3-15-018244-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Träumereien eines einsamen Spaziergängers - Jean-Jacques Rousseau
CHF 9,90 inkl. MwSt

Rousseau ist 64 Jahre alt, als er mit der Niederschrift der 'Rêveries du promeneur solitaire' beginnt. Auf langen Spaziergängen in der Umgebung von Paris will er sich seiner selbst vergewissern und versucht dabei, allein der Natur, dem Gefühl, der unmittelbaren Sinneswahrnehmung zu folgen.
Die 'Träumereien' (heute würde man vielleicht »Meditationen« sagen) sind Rousseaus letztes Werk: Aus ihnen sprechen seine Desillusionierung und Verbitterung, jedoch ebenso sein Verfolgungswahn. Sie sind zugleich ein Zeugnis der wiedergefundenen Gemütsruhe, ja des Glücksgefühls, das die »rêverie« zu geben vermag.

Jean-Jacques Rousseau (28.6.1712 Genf – 2.7.1778 Ermenonville), Sohn eines Uhrmachers und Forschers, ist einer der maßgeblichen Denker der Aufklärung. Rousseau besucht die Dom-Musikschule in Annecy. Danach geht er nach Paris, wo er als Schreiber in einem Katasteramt arbeitet und im literarischen Salon von Madame Dupin verkehrt. Rousseau reist viel und bildet sich autodidaktisch weiter. Er tut sich als Schriftsteller, Philosoph und Komponist hervor. Der Kulturpessimist Rousseau verschriftlicht in seiner Abhandlung »Du contrat social« (dt. »Gesellschaftsvertrag«) seine Theorie des Gesellschaftsvertrags, in der er von einem ursprünglich freien Naturzustand des Menschen ausgeht, der sich gesellschaftlichen Konventionen unterwerfe (»Der Mensch ist frei geboren, und liegt überall in Ketten«). »Emile oder Über die Erziehung« ist eine prosaische Ausarbeitung dieser Gedanken. Selbst wissenschaftliche und kulturelle Bildung, so hatte er bereits in seinem »Discours sur les Sciences et les Arts« (dt. »Abhandlung über die Wissenschaften und die Künste«) festgestellt, gehören zu den negativen Einflüssen, die den Menschen zusehends von seinem positiven Naturzustand entfernt hätten. In seinem »Discours sur l’origine et les fondements de l’inégalité parmi les hommes« (dt. »Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen«) führt er als ein Vorläufer des europäischen Sozialismus die Ungleichheit der Menschen auf die Arbeitsteilung zurück.

Reihe/Serie Reclams Universal-Bibliothek ; 18244
Nachwort Jürgen von Stackelberg
Übersetzer Ulrich Bossier
Verlagsort Ditzingen
Sprache deutsch
Maße 96 x 148 mm
Gewicht 113 g
Themenwelt Literatur Klassiker / Moderne Klassiker
Schlagworte 18. Jahrhundert • Belletristik • bibliothèque • deutsche Übersetzung • Deutsch-Unterricht • Français • Französisch • Französische Literatur • gelb • gelbe bücher • Klassenlektüre • Klassische Belletristik • Lecture • Lektüre • Literatur • Literatur Klassiker • Prosa • Reclam Hefte • Reclams Universal Bibliothek • Rote Reihe • Schullektüre • Taschenbuch / Belletristik/Hauptwerk vor 1945 • TB/Belletristik/Hauptwerk vor 1945 • Textausgabe • Übersetzung • Weltliteratur
ISBN-10 3-15-018244-1 / 3150182441
ISBN-13 978-3-15-018244-4 / 9783150182444
Zustand Neuware
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