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Getarnte Aliens: Science Fiction Fantasy Großband 12/2020 -  Alfred Bekker

Getarnte Aliens: Science Fiction Fantasy Großband 12/2020 (eBook)

eBook Download: EPUB
2020 | 1. Auflage
600 Seiten
Uksak E-Books (Verlag)
978-3-7389-4800-4 (ISBN)
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Getarnte Aliens: Science Fiction Fantasy Großband 12/2020 von Alfred Bekker Dieser Band enthält folgende Science Fiction Abenteuer: Alienjäger z.b.V. - Sie sind unter uns (Alfred Bekker) In der Galaxis verschollen (Alfred Bekker) Der Infiltrant (Alfred Bekker) Aliens unterwandern die Menschheit der Zukunft - und eine geheime Einheit bekämpft sie...- darum geht es in den Geschichten dieses Bandes. Er ist ein kosmischer Vagabund. Ein Wesen, dass die Körper anderer übernimmt, um weiterzuexistieren. Commander Martin Takener macht sich mit dem Raumschiff NOVA GALACTICA auf, um eine verschollene Raumflotte zu suchen - und ahnt nicht, welche Gefahr ihn und seine Besatzung erwartet... Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.

Der Raum war vollkommen fensterlos. Man hatte Mortin Ellroy hinab in die Katakomben unterhalb des MILCOM- Gebäudes von New Washington geführt.

Leutnant Dalglish war die ganze Zeit über nicht von Ellroys Seite gewichen. So als ob er Angst hätte, dass ich hier niemals ankommen würde, ging es Ellroy durch den Kopf. Vertrauen war gut, Kontrolle besser. Nach dieser Devise wurde in allen Behörden verfahren. Die militärischen Stellen der Free States of America (FSA) waren da ebensowenig eine Ausnahme wie DEFENCE. Die neugegründete Einheit von Spezialisten zur Terrorbekämpfung im Dienst der FSA-Regierung.

Vielleicht traut man dir auch in den höheren Etagen nicht vollkommen, dachte Ellroy. Aber wundert dich das wirklich? Wie weit würdest du jemanden trauen, der aus den Strafkolonien des Mondes geholt worden ist, um den Trouble Shooter zu spielen?

Vertrauen war ein Luxus, den man sich auf der Geheimhaltungsstufe eins nur in Grenzen erlauben konnte.

Das war für Ellroy nichts Neues.

Einen schnellen Blick ließ er durch den kahlen Raum schweifen.

Genau drei Personen befanden sich hier. Das bläuliche Neonlicht verlieh diesem Ort den diskreten Charme eines Folterkellers.

General Cyril Eugene Stryker, seines Zeichens Drei-Sterne-General, war der Kommandant von DEFENCE. Der General musterte Ellroy mit teilnahmsloser Miene. Stryker stellte so etwas wie das politische Bindeglied zur Regierung der FSA dar. Neben ihm hatte Oberst Richard Sheehy Platz genommen, der als leitender Direktor dieser Sondereinheit fungierte. Er war mit der eigentlichen Planung und Koordinierung der Operationen betraut, während Stryker der Mann für die übergreifenden Direktiven war.

Der dritte Mann im Raum war Peer Ondar. Mortin Ellroy kannte ihn seit langem. Sie hatten gemeinsam in der Ultra Force gedient. Peer Ondar hatte damals unter Ellroys Kommando gestanden und so wusste Ellroy die Fähigkeiten dieses Mannes durchaus zu schätzen. Wenigstens ein ehrliches Gesicht hier im Raum, ging es Ellroy durch den Kopf.

Er nickte Peer Ondar kurz zu.

Dieser erwiderte die Geste knapp.

Der blonde, blauäugige, erst vor kurzem für DEFENCE angeworbene Mann hatte das Talent, sich in beinahe jeden Computer einloggen zu können. Seine Brillanz im Umgang mit allen Spielarten der Computertechnik war legendär.

Ellroy hatte Ondar zum letzten Mal vor vier Wochen gesehen, als sie beide aus Tibet zurückgekehrt waren. Ellroy hatte dort für die Zerstörung der sogenannten Basis Alpha gesorgt, einer ehedem internationalen Forschungsstation, die aber mittlerweile vollkommen unter der Kontrolle des Pan-Pazifischen Blocks (PPB) gestanden hatte.

Ondar war ihm auf seinem ersten DEFENCE-Einsatz zusammen mit einem weiteren Agenten namens Major Angus Santana von Srinagar aus entgegen gekommen und hatte Ellroy schließlich geholfen, den Einflussbereich des Pan-Pazifischen Blocks zu verlassen.

Leutnant Dalglish nahm Haltung an, salutierte. Ein Mann, der so stark auf sein korrektes Auftreten achtet, dass er gar nicht merkt, wie lächerlich er dabei wirkt, dachte Ellroy.

"Sie können gehen, Leutnant Dalglish", sagte General Stryker.

"Ja, Sir!"

Über das zackige Gehabe des Leutnants konnte Ellroy nur grinsen. Er selbst hatte für derlei nichts übrig, fand es eher pittoresk.

Dalglish verschwand. Die Schiebetür schloss sich selbsttätig hinter ihm. Ellroy sah ihm kurz nach. Stryker deutete auf einen der noch freien Formsessel.

"Setzen Sie sich, Ellroy", forderte der General den ehemaligen Ultra Force-Kämpfer und Häftling auf dem Mond auf. Nur Ellroys Berufung ins DEFENCE-Team hatte ihn aus der Hölle von Luna gerettet. Aus einer Hölle entkommen, um in eine andere geschickt zu werden... Du hättest dir vielleicht vorher besser überlegen sollen, worauf du dich einlässt.

Ellroy gehorchte und nahm Platz.

"Danke", murmelte er.

Der General musterte Ellroy eingehend. Seine Augenbrauen zogen sich dabei zusammen und gaben ihm etwas Falkenhaftes. Eine Furche bildete sich auf der Stirn.

"Ich hoffe, Sie haben sich nach Ihrem letzten Einsatz einigermaßen erholt?", knurrte er schließlich.

Ellroy lächelte dünn.

"Das habe ich", sagte der DEFENCE-Agent. Beiläufig blickte er zu Peer Ondar hinüber. Dieser erwiderte den Blick. Ellroy fragte sich plötzlich, warum sie sich seit der Rückkehr aus Asien nicht mehr gesehen hatten. Dasselbe galt im übrigen für Professor Auburn, den Ellroy aus der im Himalaya gelegenen Forschungsstation Basis Alpha befreit hatte.

Vielleicht steckte irgendeine Absicht dahinter, uns voneinander zu isolieren, ging es Ellroy durch den Kopf. Solange wie die Befragungen andauerten, verstehe ich das ja ... Aber danach? Verstehe einer die Logik der Geheimdienstbürokraten.

"Man hört, dass Sie einiges dafür tun, um fit zu bleiben", stellte Stryker fest. "So etwas hört jeder Vorgesetzte gerne."

"Reine Gewohnheit."

"Verstehe ..."

"Auf dem Mond war das eine Frage des Überlebens. Schon wegen der geringen Schwerkraft und dem damit verbundenen Abbau von Muskelgewebe und Knochen."

"Sie benutzen einen Army-Simulator."

"Das ist richtig."

"Zur Zeit trainieren Sie im Level 432-D."

"Lassen Sie mich elektronisch überwachen?"

"Zu Ihrem eigenen Schutz, Ellroy."

"Natürlich."

Das erzählt er mir alles nur, um zu demonstrieren, dass er alles über mich weiß, überlegte Ellroy.

"Eine lobenswerte Dienstauffassung", meinte Stryker. Er lehnte sich etwas zurück und wirkte jetzt etwas entspannter.

"Warum bin ich hier?", fragte Ellroy und dachte: Komm endlich auf den Punkt!

Stryker lächelte matt.

"Sie sind der Typ, der am liebsten gleich zur Sache kommt, nicht wahr?"

"So ist es", nickte Ellroy. "Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass ich die letzten Wochen durchaus nicht nur damit verbracht habe, mich zu erholen oder im Simulator zu trainieren."

"Oh, ich weiß, worauf Sie anspielen", sagte Stryker. "Aber die ausführlichen Befragungen konnten wir Ihnen nicht ersparen, wie Sie verstehen werden. Schließlich sind die Erkenntnisse, die Sie während Ihrer letzten Mission gesammelt haben, für uns von außerordentlich großer Wichtigkeit."

"Haben Sie etwas über diese Söldnerin herausgefunden, die mich im Himalaya fast umgebracht hätte?", fragte Ellroy.

"Jenny Chang ..."

"Das war sicherlich nicht ihr richtiger Name. Aber Frauen mit der Tätowierung der Ryoto-Garde dürften nicht allzu häufig in den Datenbänken zu finden sein. Mit ein paar Tricks ..."

"Ihre ID-Parameter passen auf eine gewisse Samantha Takagi, Tochter einer Amerikanerin und eines Japaners, ehemaliges Mitglied der Ryoto-Garde und für ihre besondere Grausamkeit bekannt. Sie saß in einem FSA-Gefängnis in der Todeszelle. Von da an verliert sich jede Spur. Jemand scheint viel Energie darauf verwendet zu haben, ihre Datenspuren zu verwischen." Stryker aktivierte eine Projektion. Sie zeigte das Gesicht einer jungen Frau. Halbasiatin. Die Züge waren sehr ebenmäßig, die Augen leuchteten grün. "Ist sie das?"

Ellroy nickte.

"Ja."

Erinnerungen stiegen in Ellroy auf. Erinnerungen an die letzte Begegnung mit Jenny Chang/ Samantha Takagi – oder wie immer ihr wahrer Name nun auch lauten mochte. Sie hatten in der Kälte des Himalaya miteinander gekämpft. Jenny war geflohen. Im Schneesturm hatte sich jede Spur von ihr verloren.

Für wen sie arbeitete, lag also weiterhin im Dunkeln.

Klar war nur, dass sie sich offenbar ebenso für die Station Basis Alpha und Professor Auburns Forschungen interessiert hatte, wie die DEFENCE-Zentrale unter General Stryker und die Regierung der FSA.

"Die einzige Aufnahme, die wir von ihr finden konnten. Alle anderen bei der erkennungsdienstlichen Behandlung erhobenen Daten gingen verloren: DNA-Test, Fingerprints, Iris-Scan, telemetrische Gesichtsvermessung ..."

Ellroy pfiff durch die Zähne.

"Sie muss mächtige Freunde haben."

"Der Free States Intelligence Service fahndet nach ihr. Und wenn wir etwas über sie erfahren, werden Sie unterrichtet."

Ellroys Lächeln war dünn. Ich glaube Ihnen kein Wort, General! Sie werden mich niemals informieren. Dazu kenne ich diesen Laden hier nun schon zu gut. Selbst nach so kurzer Zeit.

Laut sagte er: "Freut mich zu hören."

"Haben Sie irgendein ... persönliches Interesse an Jenny Chang alias Samantha Takagi?"

"Nein."

Pause.

Strykers Gesicht wirkte jetzt ausdruckslos.

"Sie wollten ja, dass ich auf den Punkt komme."

"Ja."

"Vergessen Sie die Lady am besten fürs erste. Vor Ihnen liegt eine heikle Aufgabe."

Stryker wandte sich an Sheehy und nickte ihm leicht zu. "Alles Weitere können Sie jetzt übernehmen, Oberst Sheehy."

"Jawohl, Sir!", war Sheehys knappe Antwort.

Er richtete den Blick auf Ellroy.

"Um noch einmal auf Ihre Erkenntnisse zurück zu kommen, die Sie bei Ihrer letzten Mission gewonnen haben", begann er, brach dann ab und musterte Ellroy einige Augenblicke lang nachdenklich. Sheehys Augen verengten sich dabei. "Sie erwähnten während Ihrer Befragung und haben dies auch in Ihrem Bericht niedergelegt, dass in der...

Erscheint lt. Verlag 10.12.2020
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
ISBN-10 3-7389-4800-7 / 3738948007
ISBN-13 978-3-7389-4800-4 / 9783738948004
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