Batailles Schleuder
Matthes & Seitz Berlin (Verlag)
978-3-7518-0505-6 (ISBN)
- Noch nicht erschienen (ca. Februar 2026)
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Denken kann gefährlich sein. Aber Sünde? Axel Matthes blickt zurück auf ein Leben mit und für die Literatur und die Philosophie.
»Die Abfallhalde der Literatur wollte ich nie vergrößern, über reichlich Schrott anderswo staunend. Tagesgespräch war schon seit 100, 150 Jahren offenbar alles, was uns heute als drittrangig oder obsolet erscheint. Es stöhnten und protestierten diejenigen, die wir heute wiederentdecken, zu schätzen wissen. Die Motive meines Lebens und des verlegerischen Tuns stimmten zusammen. Sah ins Lebens-Dunkel unverzagt.« Axel Matthes, der Mitgründer und jahrelange Leiter von Rogner & Bernhard und spätere Verleger von Matthes & Seitz, hält in diesem Buch Rückschau auf seine nicht endende Auseinandersetzung mit den großen Fragen der abendländischen Philosophie - nicht nur im Denken, auch in der verlegerischen Praxis. Der Lebensbericht des Entdeckers und Wiederentdeckers von Autoren wie Antonin Artaud, Georges Bataille, Hans Jürgen von der Wense und D. A. F. de Sade mündet in einer Ideen- und Verlagsgeschichte, die mühelos Verknüpfungen schafft zwischen der Antike und heute, zwischen linkem und rechtem Anarchismus, zwischen Blaise Pascal und Coco Chanel - und dabei dennoch nie die Richtung verliert
Axel Matthes, 1936 geboren, gründete den Verlag Matthes und Seitz 1977 und war dessen Verleger bis 2003.
László F. Földényi, 1952 in Debrecen (Ungarn) geboren, ist Kunsttheoretiker, Literaturwissenschaftler und Essayist. Er zählt zu den bedeutendsten ungarischen Intellektuellen und leitet als Professor den Lehrstuhl für Kunsttheorie an der Akademie für Theater und Film, Budapest. Er ist Herausgeber der gesammelten Werke von Heinrich von Kleist in ungarischer Sprache und u.a. Friedrich-Gundolf-Preisträger. Seit 2009 ist er Mitglied der der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Für sein Werk Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften wird er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2020 ausgezeichnet.
Georges Bataille, 1897 in Billom, Puy-de-Dôme geboren, war von 1922 bis 1942 als Bibliothekar an der Bibliothèque nationale tätig, in der er Walter Benjamins Manuskripte versteckte und so vor der Vernichtung rettete. Von Nietzsche und Sade, aber auch von Kojèves Hegel beeinflusst, verfasste er ein in seiner Bandbreite einmaliges Werk. Er starb 1962 in Paris. Ein großer Teil seines Werks ist bei Matthes & Seitz Berlin erschienen.
Akos Doma, 1963 in Budapest geboren, ist Autor und Übersetzer aus dem Ungarischen.
Rita Bischof, Philosophin und Soziologin, hat zahlreiche Bücher und Essays, zunächst auf den Gebieten der Geschichtsphilosophie und der Ästhetik der Moderne sowie zum Komplex Masse und Macht veröffentlicht, sich aber insbesondere als Kennerin der Werke von Georges Bataille (ihre beiden Monografien sowie mehrere Ausätze sind bei Matthes & Seitz erschienen) und des Surrealismus einen Namen gemacht. Zuletzt erschien u. a. Georges Bataille und die Philosophie des Auges bei Brinkmann & Bose.
| Erscheinungsdatum | 15.09.2022 |
|---|---|
| Nachwort | László F. Földényi |
| Übersetzer | Akos Doma, Rita Bischof |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit | |
| Schlagworte | 68er • Alte Bundesrepublik • Antonin Artaud • Französische Philosophie • Georges Bataille • Jürgen von der Wense • Memoiren • Michel Leiris • Verlage • Verleger • Verlegererinnerungen |
| ISBN-10 | 3-7518-0505-2 / 3751805052 |
| ISBN-13 | 978-3-7518-0505-6 / 9783751805056 |
| Zustand | Neuware |
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