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Straße ins All 8 - Ein alter Feind im Kosmos -  Wilfried A. Hary

Straße ins All 8 - Ein alter Feind im Kosmos (eBook)

eBook Download: EPUB
2020 | 1. Auflage
180 Seiten
Uksak E-Books (Verlag)
978-3-7389-4410-5 (ISBN)
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Das Randall-Team befindet sich nach einigen Abenteuern in der fernen Prupper-Galaxis. In der Todeszone am Rand dieser Galaxis treffen sie auf ein Mysterium der besonderen Art - und auf einen Computer, der sich erinnert: Auf dem Planeten NAI-ROG entstand vor langer Zeit das Tor zu einem Paralleluniversum, und drei rücksichtslose Glücksritter nutzten rigoros ihre Chance. Einer ließ inzwischen sein Leben. Nun sind Neb Reniets und sein jüngerer Bruder Dilk allein. Während sich Neb Reniets im Paralleluniversum um einen Krieg zwischen den Sternenreichen Gro-pan und San-dir-um kümmern muss, bleibt sein Bruder allein zurück auf dem Planeten NAI-ROG, den sie erst erfolgreich mit einer Art Hypnoprojektor erobert haben. Es gelang dem Präsidenten von NAI-ROG, Ming-Bir, in letzter Sekunde, eine Warnmeldung ins All gehen zu lassen. Jetzt ist eine Überprüfung zu erwarten, was Neb Reniets Sorgen bereitet. Deshalb möchte er schleunigst zurückkehren durch das Weltentor, nachdem er den Krieg vorerst erfolgreich hat beeinflussen können. Er will endlich nach dem Rechten sehen... Dieser Band enthält folgende Geschichten von Wilfried A. Hary: Raumpatrouille Der Alte Feind Der große Coup

Raum­patrouille - Wilfried A. Hary




Wilfried A. Hary: „ Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein - wahrlich!“


Das Randall-Team befindet sich nach einigen Abenteuern in der fernen Prupper-Galaxis. In der Todeszone am Rand dieser Galaxis treffen sie auf ein Mysterium der besonderen Art – und auf einen Computer, der sich erinnert:

Auf dem Planeten NAI-ROG entstand vor langer Zeit das Tor zu einem Paralleluniversum, und drei rücksichtslose Glücksritter nutzten rigoros ihre Chance.

Einer ließ inzwischen sein Leben. Nun sind Neb Reniets und sein jüngerer Bruder Dilk allein. Während sich Neb Reniets im Paralleluniversum um einen Krieg zwischen den Sternenreichen Gro-pan und San-dir-um kümmern muss, bleibt sein Bruder allein zurück auf dem Planeten NAI-ROG, den sie erst erfolgreich mit einer Art Hypnoprojektor erobert haben.

Es gelang dem Präsidenten von NAI-ROG, Ming-Bir, in letzter Sekunde, eine Warnmeldung ins All gehen zu lassen. Jetzt ist eine Überprüfung zu erwarten, was Neb Reniets Sorgen bereitet. Deshalb möchte er schleunigst zurückkehren durch das Weltentor, nachdem er den Krieg vorerst erfolgreich hat beeinflussen können. Er will endlich nach dem Rechten sehen...


DIE HAUPTPERSONEN:

Neb und Dilk Reniets — Zwei Brüder mit bösen Plänen.

Ulo Naitsirch und Captain Keerc — Zwei Männer im Dienst der Raumpatrouille.

Gryssela – Wunderhübsche Prupperin, der man nicht über den Weg trauen sollte, denn sie ist nicht das, was sie vorgibt zu sein.


*


»Wir fliegen durch das Weltentor zurück!«, entschied Neb Reniets kurzerhand.

Sofort wurde sein Befehl in die Tat umgesetzt.

Viel lieber hätte er jetzt wieder den Gedankenhelm übergestülpt, um jedes Detail des Rückzugs der Flotte von San-dir-um zu erfahren. Er musste schließlich wissen, wie lange sie diesmal brauchen würde, um erneut anzugreifen. Und sie würde erneut angreifen, davon war er felsenfest überzeugt. Außerdem hätte er gern erfahren, was die gro-panische Flotte zu tun gedachte.

Er richtete eine entsprechende Anfrage an den PSI-Funkoffizier, der ihm daraufhin erklärte, dass die Flotte sich soeben neu formierte.

Die bange Frage nach dem obersten Flottenkommando auf dem Regierungsplaneten des Sternenreiches Gro-pan wurde mit den Worten beantwortet: »Es ist voll des Lobes über die Militärbasis des namenlosen Wüstenplaneten – und auch über das erfolgreiche Handeln des hiesigen Flottenkommandos!«

Das hatte Neb Reniets hören wollen. Jetzt war er einigermaßen beruhigt und auch überzeugt, dem Wüstenplaneten und allem, was hier ablief, vorübergehend den Rücken kehren zu dürfen. Er konnte zurzeit sowieso nichts tun. Wenn er nur daran dachte, den Gedankenhelm aufzusetzen, verzog er schon angewidert die Mundwinkel. Nein, er brauchte dringend ein wenig Abstinenz. Sonst trug er doch noch bleibende Schäden davon.

Also jetzt schleunigst hinüber und nachschauen, ob mein kleiner Bruder nicht doch irgendwelche Dummheiten anstellt. Nicht auszudenken wäre das...

Sein Raumschiff kam zum Weltentor und brauchte die Energieblase, als die es Neb Reniets erschien, nur zu berühren. Ein Sogeffekt entstand. Das Raumschiff wurde auf der anderen Seite, im heimatlichen Universum, auf dem Dschungelplaneten NAI-ROG, regelrecht wieder ausgespuckt.

»Verbindung mit meinem Bruder!«, befahl Neb Reniets – um Sekunden später schon zu erfahren: Sein Bruder war gar nicht mehr da!

»Wie, nicht mehr da?«, echote er verblüfft. Wenn er mit allem gerechnet hätte, damit sicherlich nicht.

»Er ist gestartet, mit unbekanntem Ziel. Dabei hat er den Schutzschirm eingeschaltet, womit er komplett aus der Erfassung verschwand. Als habe sich das Schiff in nichts aufgelöst, wie die Raumüberwachung berichtet. Allerdings hat er anfragen lassen, ob die Tarnung wirklich so perfekt erfolgt. Man konnte es ihm nur bestätigen.«

»Wohin, um alles in der Welt, ist er geflogen?«, rief Neb Reniets genervt.

»Er hat keinerlei Nachricht hinterlassen. Es tut mir leid, Herr Reniets, Ihnen nichts anderes sagen zu können.«

Neb Reniets brauchte eine Weile, bis er sich beruhigt hatte. Dann sagte er: »Trotzdem versuchen, mit seinem psionischen Funkoffizier Kontakt aufzunehmen. Egal, wo er sich befindet, das müsste doch möglich sein – oder?«

Hoffentlich!, fügte er in Gedanken hinzu. Wer wusste denn, ob die psionische Verbindung mit den technischen Möglichkeiten aus dem Paralleluniversum hier die gleiche Reichweite hatte?

Nach fünf Minuten vergeblicher Mühe stand fest: Sein Bruder hatte sich zumindest außerhalb der Reichweite begeben, wobei in keiner Weise klar war, wie groß diese Reichweite überhaupt bemessen war.

Neb Reniets tobte erst einmal fünf weitere Minuten und vergaß dabei sogar, dass er sich körperlich eigentlich ziemlich elend fühlte.

Als er sich von diesem Wutausbruch endlich erholt hatte, fühlte er sich tatsächlich besser als zuvor. Als hätte ihn das keineswegs zusätzlich geschwächt, sondern sogar neue Lebensgeister geweckt.

»Ist sonst noch was vorgefallen in meiner Abwesenheit?«, fragte er seufzend.

»Ja«, kam die Antwort, vor der er sich beinahe gefürchtet hatte. »Es hat ein Raumschiff an der geostationären Orbitstation angedockt. Ein Teil der Besatzung befindet sich inzwischen im SG-Bahnhof. Zwei Männer. Ulo Naitsirch und Captain Keerc. Sie treten in diesen Augenblicken aus dem Empfangs-Gate, das sie von der Orbitstation zum Raumhafen gebracht hat.«

Neb Reniets runzelte die Stirn und schielte nun doch nach dem Gedankenhelm. Es half alles nichts. Um sicher zu sein, ob es sich um ein harmloses Schiff handelte, gab es nur eine Möglichkeit: Er musste das verdammte Ding wieder aufsetzen.

Aber eigentlich fühlte er sich schon viel besser. Bei Weitem noch nicht fit genug, um wirklich vollen Einsatz zu bringen, doch in einem Notfall wie diesem...

In Gedanken verfluchte er noch einmal die hoffnungslose Unfähigkeit seines jüngeren Bruders, bevor er den Befehl gab, mit eingeschalteten Schutzschirmen zu dem fremden Raumschiff hinaufzufliegen, um aus allernächster Nähe die Überprüfung vorzunehmen. Denn er wusste, dass ihm die Schutzschirme perfekte Unsichtbarkeit boten. Das fremde Raumschiff würde überhaupt nichts von der besonderen Überprüfung mitbekommen, und das war auch gut so.

Noch während des Fluges setzte er sich zurecht und stülpte sich den Gedankenhelm trotz seines Widerwillens über den Kopf. Beim psionischen Kontakt mit dem Biogehirn zuckte er wie erschrocken zusammen. Es war einfach nur unangenehm diesmal. Nichts von diesen Allmachts­gefüh­len stellte sich ein. Am liebsten hätte er den Gedankenhelm sofort wieder heruntergerissen. Doch zähneknirschend musste er sich überwinden.

Kaum in Position, war er endlich so weit. Zumindest teilweise. Er konzentrierte sich und streckte seine unsichtbaren Scanfühler aus. Seine Ortungsmöglichkeiten waren hier nur einen Bruchteil so großartig wie drüben im Paralleluniversum, doch es genügte voll und ganz, um ihn innerhalb weniger als einer Minute feststellen zu lassen, dass es sich keineswegs um ein harmloses Schiff handelte.

»Ein getarnter Raumkreuzer der Raumpatrouille, verdammt noch eins! Und mein Bruder tut gerade so, als hätten wir hier längst alles voll im Griff. Verdammt und abermals verdammt! Was soll ich bloß machen mit dir? Am liebsten würde ich dich in die Wüste schicken, ja, aber du bist nun mal mein Bruder – leider!«


*


Es hatte keinen Zweck. Er musste den Gedankenhelm wieder vom Kopf ziehen. Wenn er das nicht tat, lief er wirklich Gefahr, gesundheitliche Schäden davonzutragen. Er benötigte einfach noch mehr Erholung.

Ausgerechnet jetzt, zu diesem Zeitpunkt!

Ein krasser Widerspruch zu dem Gefühl, als er »drüben« die Flotte von San-dir-um praktisch im Alleingang in die Flucht geschlagen hatte – quasi als eine Art Überwesen, um nicht zu sagen: Als Gott!

Aber es war in der Tat nicht leicht, ein Gott zu sein. Vor allem, was die Risiken und Nebenwirkungen betraf, die er jetzt am eigenen Leib ertragen musste. Er fluchte lautlos in sich hinein, auch auf die Gefahr hin, dass es ihn zusätzlich schwächte.

Dann wandte er sich an den PSI-Funkoffizier: »Wie haben die sich angemeldet? Ich meine, aus welchem Grund sind sie angeblich hier?«

»Dieser Naitsirch gilt als schwerreich. Er hat angeblich so viel Vermögen, dass er selbst längst schon keinen Überblick mehr hat«, gab der Offizier bereitwillig Auskunft.

Es wäre viel leichter gewesen, es persönlich in Erfahrung zu bringen, aber in seinem Zustand war Neb Reniets leider auf die Hilfe Dritter angewiesen. Wenn doch wenigstens sein Bruder hinterlassen hätte, wohin er geflogen war! Der konnte doch nicht einfach so den Planeten verlassen, ausgerechnet dann, wenn es brenzlig wurde.

Oder vielleicht gerade deswegen?

Neb Reniets sinnierte kurz über diese Möglichkeit, verwarf sie jedoch sogleich wieder. Nein, sein Bruder war zwar ein Taugenichts und elender Feigling, darüber hinaus ziemlich dumm, aber er hatte bestimmt andere Motive gehabt, obwohl...

Erscheint lt. Verlag 29.8.2020
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
ISBN-10 3-7389-4410-9 / 3738944109
ISBN-13 978-3-7389-4410-5 / 9783738944105
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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