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Haus ohne Hüter - Heinrich Böll

Haus ohne Hüter

(Autor)

Buch | Hardcover
320 Seiten
1954 | 1. Auflage
Kiepenheuer & Witsch (Verlag)
978-3-462-03147-8 (ISBN)
CHF 29,90 inkl. MwSt
Zwei Schulfreunde, zwölfjährige und vaterlos, stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte aus der frühen Nachkriegszeit. Heinrich und Martin wachsen ohne ihre Väter auf, denn die sind nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Ihre Lebensumstände sind grundverschieden, und doch teilen sie prägende Erfahrungen.
lt;p>Zwei Schulfreunde, zwölfjährig und vaterlos, stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte aus der frühen Nachkriegszeit.

Heinrich und Martin wachsen ohne Väter auf, denn diese sind nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Ihre Lebensumstände sind grundverschieden, und doch teilen sie prägende Erfahrungen. Heinrich wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und muss früh Verantwortung übernehmen. Seine Mutter lebt in wechselnden »Onkel-Ehen«, worunter Heinrich sehr leidet. Martins Mutter dagegen ist die vermögende Witwe eines anerkannten Dichters, materielle Sorgen kennen die beiden nicht. Doch fühlt sich Martin oft alleingelassen und ahnt, dass seine Mutter trotz des Wohlstands Mangel leidet. Einfühlsam und genau beschreibt Böll den Alltag der beiden Freunde aus wechselnder Perspektive und richtet dabei sein Augenmerk auch auf die Nöte der beginnenden Pubertät. Mit den Schicksalen der Söhne und ihrer Mütter zeichnet er ein Bild der Kriegsgeneration und der frühen Nachkriegszeit, das exemplarische Geltung hat. Bei der Erstveröffentlichung hieß es in der »Deutschen Zeitung«, dem Roman gehe es »um traditionelle Bindungen, deren Verfall selbst die Mütter nicht mehr aufhalten können. Gegen das nervöse Glitzern des neuen Wohlstands erhebt sich das dunkle Gefühl, daß die Welt ebenso fragwürdig sei wie zuvor. Böll gehört zu den wenigen Schriftstellern, die hinter dem vordergründigen Lächeln dieser Epoche von Unruhe um den Menschen bewegt sind.«

Informieren Sie sich auch über das größte editorische Unternehmen in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Heinrich Böll, Werke 1 - 27 Kölner Ausgabe

Heinrich Böll, 1917 in Köln geboren, nach dem Abitur 1937 Lehrling im Buchhandel und Student der Germanistik. Mit Kriegsausbruch wurde er zur Wehrmacht eingezogen und war sechs Jahre lang Soldat. Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke und zahlreiche Essays. Zusammen mit seiner Frau Annemarie war er auch als Übersetzer englischsprachiger Literatur tätig. Heinrich Böll erhielt 1972 den Nobelpreis für Literatur. Er starb im Juli 1985 in Langenbroich/Eifel.

»Bölls Haus ohne Hüter gehört zweifellos zum Kanon der Nachkriegsliteratur, die man gelesen haben sollte.« 100-beste-buecher.de 20140702

»Bölls Haus ohne Hüter gehört zweifellos zum Kanon der Nachkriegsliteratur, die man gelesen haben sollte.«

Erscheint lt. Verlag 1.1.1954
Sprache deutsch
Gewicht 440 g
Themenwelt Literatur Klassiker / Moderne Klassiker
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Abhängigkeit • Alleinerziehende • Alltag • Alltag Nachkriegszeit Deutschland • Armut • Armut Wohlstand • Aufbruch • Belletristik • Blick • Böll • Buch • Buchliebhaber • Club • Deutsche Gesellschaft 1950 • Deutsche Literatur • Deutsche Nachkriegsgesellschaft 1950er Jahre • emotionale • Erwachsene • Erziehung • Familienleben Nachkrieg • Freund • Freundschaft • Freundschaft Klassenunterschiede • Freundschaftsbuch • Friendship • Frühe • Generationenkonflikt Nachkrieg • Geschenk • Geschenk für Literaturliebhaber • Gesellschaft (Soziologie); Romane/Erzählungen • Gesellschaftsroman Deutschland 1950 • Gesellschaftsroman (literarische Gattung) • Gesundheit • HC/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) • Heinrich • Heinrich Böll • Heranwachsender • Identität • Jugend 1950er Jahre • Jugendbuch • Jugendliche • Jugendlicher • Jugend Nachkrieg • Junge • Kiepenheuer & Witsch • Kölner Ausgabe • Krieg • Kriegsfolgen Deutschland • Kriegswaisen • Leben in Trümmern • Lesegruppe Empfehlung • Lesen • Literatur • Literaturclub • Literaturnobelpreis • Literatur-Nobelpreis • materieller • MENTALE • Mutter • Mutter Kind • Mütter Kriegsgeneration • Mütter-Witwen • Nachkriegszeit • Nachkriegszeit (nach dem 2. Weltkrieg); Romane/Erzählungen • Nachkriegszeit; Romane/Erzähl. • Nachkriegszeit; Romane/Erzählungen • Nachkriegszeit-Wirtschaftswunder • Pubertät • Pubertät Nachkriegszeit • Regentag • Reichtum • Roman • Schicksal • Schulfreundschaft • Seelenleben • Sehnsucht • Sohn • Sommerurlaub Lektüre • Sorgen • Soziale • Soziale Unterschiede • spannendes • Spannung • Stabilität • Teen • Teenage • Teenager • Trauer • Trümmerkind • Unterschied • Vater • Vaterlos aufwachsen • vaterlose • verlorene Kindheit • Verlust • Verlustangst • Verlust und Trauer • Wandel • Wiederaufbau Gesellschaft • Wirtschaftswunder • Zeitgeschichte Deutschland
ISBN-10 3-462-03147-3 / 3462031473
ISBN-13 978-3-462-03147-8 / 9783462031478
Zustand Neuware
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