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2020
Absolut Medien (Hersteller)
978-3-8488-7051-6 (ISBN)
CHF 13,10 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
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Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad
nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher
gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden. Kein hebräisches Wort soll
mehr über seine Lippen kommen, stattdessen setzt er alles daran, sein Französisch zu vervollkommnen.
Das Wörterbuch wird zum ständigen Begleiter auf seinen ziellosen Streifzügen durch Paris. Halt findet
er scheinbar bei Caroline und Emile, einem jungen französischen Paar, mit dem er sich anfreundet. Doch ihr Interesse an seiner Person scheint nicht ganz selbstlos zu sein…
Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von
der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. »Der Film geht auf eine gewitzte Weise mit seinem nicht
eben leichtgewichtigen Thema um, steckt voller origineller Bildideen, komischer Situationen und skurriler Momente.« Berliner Zeitung
"Der Goldene Bär für den besten Film? Ging tatsächlich an den besten Film." Süddeutsche Zeitung

Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden. Kein hebräisches Wort soll mehr über seine Lippen kommen, stattdessen setzt er alles daran, sein Französisch zu vervollkommnen. Das Wörterbuch wird zum ständigen Begleiter auf seinen ziellosen Streifzügen durch Paris. Halt findet er scheinbar bei Caroline und Emile, einem jungen französischen Paar, mit dem er sich anfreundet. Doch ihr Interesse an seiner Person scheint nicht ganz selbstlos zu sein...

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. Eine tragikomische Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhafter Trip durch das Paris von heute, eine unsentimentale Geschichte über den Versuch, in einem neuen Leben anzukommen. Auf der Berlinale 2019 zeichnete die Wettbewerbsjury unter der Leitung von Juliette Binoche diesen mutigen Film mit dem Hauptpreis, dem Goldenen Bären, aus.

Kapitelsetzung

"Der Film geht auf eine gewitzte Weise mit seinem nicht eben leichtgewichtigen Thema um, steckt voller origineller Bildideen, komischer Situationen und skurriler Momente." Berliner Zeitung

"Die Geschichte einer Migration, einer Herkunftsverleumdung, ein Paris Film inklusive einem der
urfranzösischsten Themen, der Ménage-à-trois. Der Film ist vieles, vor allem aber anders. Mit einer
Melange aus Sprache und Physis feiert Nadav Lapid die Magie des Kinos." epd Film - 5 von 5 Sternen

"Ein kluger, oft auch fesselnder Film über Migration, Identität und deren Abhandenkommen. (...) SYNONYMES ist keineswegs ein düsteres Drama über eine Identitätskrise. Die Story ist existenziell, doch Nadav Lapid erzählt sie in einem leichten, "französischen" Tonfall - mitunter wie einen zeitgenössischen Schelmenroman." Filmdienst

"Hauptdarsteller Tom Mercier ist eine echte Entdeckung. (...) Seine athletische Physis, sein hübsches Gesicht besitzen eine unkontrollierbare Anmut." Andreas Busche, Tagesspiegel

"In Lapids künstlerischer Verwandtschaft ist vor allem ein Name zu nennen: Jean-Luc Godard. (...) Das große Gelingen des Films besteht darin, dass er sich der Sprache verschreibt. Auch das Kino ist eine Sprache, und wenn man diesen Film sieht, fällt einem auf, wie selten das heute geworden ist."
Filmbulletin

»Der Film geht auf eine gewitzte Weise mit seinem nicht eben leichtgewichtigen Thema um, steckt voller origineller Bildideen, komischer Situationen und skurriler Momente.« Berliner Zeitung

»Die Geschichte einer Migration, einer Herkunftsverleumdung, ein Paris Film inklusive einem der
urfranzösischsten Themen, der Ménage-à-trois. Der Film ist vieles, vor allem aber anders. Mit einer
Melange aus Sprache und Physis feiert Nadav Lapid die Magie des Kinos.« epd Film – 5 von 5 Sternen

„Ein kluger, oft auch fesselnder Film über Migration, Identität und deren Abhandenkommen. (…) SYNONYMES ist keineswegs ein düsteres Drama über eine Identitätskrise. Die Story ist existenziell, doch Nadav Lapid erzählt sie in einem leichten, „französischen“ Tonfall – mitunter wie einen zeitgenössischen Schelmenroman.“ Filmdienst

„Hauptdarsteller Tom Mercier ist eine echte Entdeckung. (…) Seine athletische Physis, sein hübsches Gesicht besitzen eine unkontrollierbare Anmut.“ Andreas Busche, Tagesspiegel

„In Lapids künstlerischer Verwandtschaft ist vor allem ein Name zu nennen: Jean-Luc Godard. (…) Das große Gelingen des Films besteht darin, dass er sich der Sprache verschreibt. Auch das Kino ist eine Sprache, und wenn man diesen Film sieht, fällt einem auf, wie selten das heute geworden ist.“
Filmbulletin

Erscheint lt. Verlag 19.6.2020
Reihe/Serie Arte Edition
Mitarbeit Regisseur: Nadav Lapid
Verlagsort Fridolfing
Sprache französisch; deutsch
Maße 135 x 190 mm
Gewicht 86 g
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Dreiecksbeziehung • Französisch • Goldener Bär • Israel • Paris • Sprache
ISBN-10 3-8488-7051-7 / 3848870517
ISBN-13 978-3-8488-7051-6 / 9783848870516
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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