Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Schlächterblut (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2020 | 1. Auflage
178 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7504-5801-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Schlächterblut -  Tobias Sans
Systemvoraussetzungen
0,99 inkl. MwSt
(CHF 1,00)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
Jack, Layla, Tom, Kathrin und Max beschließen, nach jahrelanger Studien- und Schulzeit einen Campingausflug zu unternehmen, doch auf dem Weg zu ihrem eigentlichen Ziel passiert eine ungeplante Tragödie, denn die Freunde erleiden eine Reifenpanne. Ohne Kontakt zur Außenwelt müssen sie sich in der gottverlassenen Gegend zurechtfinden. Wie durch ein Wunder erhalten sie Hilfe von einem alten Farmer. Doch ihr Leben ist in Gefahr und jede Sekunde schwindet die Chance zu überleben, mehr.

Tobias Sans wurde im schönen Odenwald geboren. Schon vor vielen Jahren entfachte in dem jungen 27 Jahre alten Mann das Feuer sein eigenes Buch zu verfassen, doch der Alltag machte ihm immer wieder ein Strich durch die Rechnung und wollte nicht, dass er seinen Traum in Angriff nahm. Nun ist es jedoch endlich soweit. Mit seinem Debütroman möchte er der Menschheit zeigen, dass auch er einen Platz in der Autorenwelt finden kann.

Kapitel 1 - Die Zusammenkunft

Es war Samstagmorgen. Die Sonne warf ihre hellen Strahlen durch die Jalousien seines Fensters und weckte ihn aus seinem tiefen Schlaf. Er war keiner dieser Menschen, die an einem Wochenende, zu einer solchen Uhrzeit aufstanden. Doch er und seine Freunde hatten schon lange diese Reise geplant und darum musste er dieses Mal seine Prinzipien beiseite werfen. Er war froh, dass endlich die Semesterferien begonnen hatten. Jack, der 22 Jahre alte Student, der nun in seinem vierten Semester steckte, hasste es, täglich dort sitzen zu müssen um den Professoren zuzuhören. Jetzt jedoch war es an der Zeit, die Ferien in ihrem vollen Umfang auszunutzen. Seine Freunde hatten schon immer eine wichtige Rolle in seinem Leben eingenommen, aber seitdem sie alle ihr Studium angetreten hatten, war die Freundschaft schon oft zu kurz gekommen. Jack wollte mit ihnen einfach nur mal abschalten, das Leben genießen. Das hatten sie sich schließlich verdient, nachdem sie die letzten Monate für die anstehenden Prüfungen nächtelang mit Lernen verbracht hatten. Nun wollten sie endlich einmal gemeinsam etwas unternehmen. An einem Ort, wo sie niemand stören würde. Als Jack auf seine Armbanduhr blickte, war es gerade mal 9:15 Uhr, doch schon bald wollten auch seine Freunde bei ihm zu Hause eintreffen, nur wann genau dies sein sollte, das wusste er nicht. Er rechnete sowieso damit, dass sie sich verspäteten. So war es Jack von ihnen gewohnt. Nachdem Jack über die Pizzaschachteln gestiegen war, die überall auf dem Boden verstreut lagen, zog er die Jalousien seines Dachfensters langsam nach oben. Die Sonne wärmte seine Gesichtszüge. Es versprach ein schöner aber auch sonniger Tag zu werden, wie es seit Langem nicht mehr gewesen war. Genau das hatte auch der Wetterbericht am Tage zuvor in den Nachrichten verkündet. Der Sommer war etwas Schönes. Er blickte aus dem Fenster und betrachtete Minuten lang die Bäume, die sich sanft im Wind hin und her bewegten. Schließlich war es jedoch an der Zeit, sich für die Abfahrt bereit zu machen. Nachdem er sein Zimmer verlassen hatte, stand er in dem alten Flur seines Elternhauses im obersten Stockwerk. Die Bilder an den Wänden, die ihn immer wieder an seine Kindheit erinnerten, stachen ihm jeden Tag aufs Neue in die Augen. Jack wusste nicht, wie er es finden sollte, immer aufs Neue daran erinnert zu werden, wie unbeschwert seine Kindheit damals doch gewesen war. Seine Eltern hatten ihm immer alles gegeben, was er wollte. Er war Einzelkind. Keine Geschwister, die ihm etwas streitig machen konnten. An manchen Tagen hatte er sich schon einen Bruder oder eine Schwester gewünscht, doch mit seinem Leben wie es jetzt war, war er soweit eigentlich zufrieden. Er konnte tun und lassen was er wollte. Nachdem er sich noch mal alle Bilder angeschaut hatte und in alten Erinnerungen versunken war, lief er weiter in Richtung des Bades, welches sich am Ende des alten Flures befand. Der Dielenboden knarrte unter seinen Füßen, als er hinüber lief, doch daran hatte er sich gewöhnt. Jack erinnerte sich noch gut und gerne daran, wie er früher versucht hatte sich unauffällig aus dem Haus zu schleichen, doch genau durch diesen Boden wurde jeglicher Versuch meistens verhindert. Als der junge Mann im Bad angekommen war, betrachtete er sein Spiegelbild über dem Waschbecken und erschrak beinahe selbst bei dem Anblick, welcher sich ihm bot. Dicke Augenringe, die ihm erneut deutlich machten, dass er in der letzten Zeit zu wenig Schlaf abbekommen hatte. Seine langen braunen Haare waren fettig. Er fühlte sich so dreckig wie seit Langem nicht mehr. Kurzerhand entledigte er sich seiner Boxershorts und sprang in die Dusche. Lange hatte er nicht mehr Zeit, bis die anderen kamen, doch er kam einfach nicht drum herum, noch einmal sein Äußeres auf zu frischen. Nachdem er seine Dusche beendete hatte, band er sich seine langen braunen Haare zu einem Zopf zusammen. Dann stutzte er seinen Bart zurecht, der nach einer Woche wie die Gesichtspracht eines Holzfällers aussah, der im Wald seine Arbeit verrichtete. So konnte er nicht unter Menschen treten. Schließlich war er sich sicher, dass er alles Wichtige getan hatte, was dringend getan werden musste und ging wieder zurück in sein Zimmer, denn nun fehlte es ihm nur noch an der richtigen Kleidung für die kommenden Tage. Als er in seinen Kleiderschrank schaute, fiel ihm die Unordnung auf, welche sich in ihm verbarg. Manchmal wünschte er sich die Zeit zurück, in der seine Mutter sich noch darum kümmerte alles in Ordnung zu halten, denn er selbst fühlte sich nicht wirklich in der Lage dazu, seine Kleidung ordentlich zu falten und in den Schrank zu sortieren. Bei ihm lag alles Kreuz und quer verteilt. Zwar wusste er, wo er die meisten seiner Sachen finden konnte, doch ab und zu suchte er schon etwas länger nach seinen gewünschten Klamotten. Eine einfache Jeans, einen Hoodie, Socken, große Gedanken darüber wie er aussah machte er sich nicht. Das Wichtigste für ihn war, dass er sich darin wohl fühlte. Nach kürzester Zeit war er fertig und bereit dazu in den Tag zu starten. Ob seine Mutter schon das Frühstück vorbereitet hatte, schließlich war sie bestimmt schon wieder seit Stunden wach. Jack bewegte sich langsam in Richtung Zimmertür. Von unten hörte er das Radio laufen, welches seine Mutter wie jeden Morgen in der Küche mit alter und schon fast vergessener Musik beschallte. Der alte Dielenboden unter seinen Füßen knarrte und auch die Treppe machte gefährliche Geräusche, als er seinen Weg nach unten fortsetzte. Kurz darauf war er auch unten in der Küche angekommen. Er legte seine Hände auf die Arbeitsplatte der Kochinsel und schaute zu seiner Mutter hinüber, die gerade dabei war, ein paar belegte Brötchen zu schmieren. »Guten Morgen Mama.« Sie hatte sich zu ihm gewandt. Mit einem Lächeln im Gesicht hielt sie einen Teller in der Hand, den sie ihrem Sohn überreichte. »Guten Morgen Jack, ich habe dir hier ein paar Brötchen gemacht. Wann hattet ihr denn vor heute loszufahren?« Er bedankte sich bei ihr und setzte sich an den Esstisch, der nur wenige Meter von der Küche entfernt stand. Dann blickte er zu seiner Mutter, denn ihm war erst jetzt aufgefallen, dass er ihre Frage, die sie ihm gestellt hatte, noch nicht beantwortet hatte. »Wir hatten geplant, dass wir so gegen 12 Uhr hier losfahren, aber ob das klappt, ist eben eine andere Sache.« Jack musste lachen, denn er kannte seine Freunde. Ihn würde es wundern, wenn sie rechtzeitig abfahren konnten. Man sollte froh sein, wenn sie überhaupt aus ihren Betten kamen. Er rieb sich die Augen. Trotz der Dusche fühlte er sich noch immer ziemlich schlapp auf den Beinen, doch das würde wohl innerhalb der nächsten Stunden wieder vergehen, da war er sich sicher. Nachdem er seine Brötchen gegessen hatte, beschloss er, noch einmal nach oben zu gehen. Jack hatte zwar am Tag zuvor schon seine Tasche für die Reise gepackt, aber es konnte nicht schaden, doch noch mal auf Nummer sicher zu gehen, dass auch wirklich alles Wichtige beisammen war. Wenn sie einmal losgefahren und an ihrem Ziel angekommen waren, konnten sie nichts mehr besorgen, denn dort wo sie ihre Zelte aufschlagen wollten, gab es keine Einkaufszentren oder sonstige Geschäfte, in welchen sie noch Besorgungen machen konnten. Ein großes Waldstück, das direkt an die Berge angrenzte war ihr Reiseziel, von dem ihnen ein paar Mitstudenten erzählt hatten. Auch diese hatten dort ihre letzten Ferien verbracht und waren vollauf begeistert von den dortigen Gegebenheiten. Jack konnte es fast nicht mehr erwarten, dass sie im Auto saßen, sich auf den Weg machen würden und endlich wieder einmal gemeinsam feiern konnten. Sie hatten es sich verdient. Seine Tasche stand vor dem Kleiderschrank, umringt von zahlreichen Verpackungen, Pizzakartons und Zigarettenschachteln. So langsam überkam ihm das Gefühl, als müsste er sein Zimmer wieder aufräumen, doch das hätte auch bis nach der Reise Zeit. Nachdem er seine Tasche noch einmal geöffnet hatte, blickte er auf deren Inhalt, welcher sich jedoch auf das mindeste beschränkte. Ein paar Handtücher, Oberteile, Hosen, Socken. Das sollte reichen. Den Proviant für die Reise wollten seine Freunde besorgen. Bier, harten Alkohol und was auch immer sie so vor hatten mit zu nehmen. Jack hielt nicht viel davon, zu viel Ballast mit zu schleppen, denn so was hielt einen nur auf. Auch wenn sie ganze zwei Wochen unterwegs sein wollten, so hielt er es nicht für notwendig, die Tasche über zu strapazieren. Nachdem er noch mal alles durchgeschaut hatte, schloss er sie und ging auf schnellstem Wege nach unten um dort auf seine Freundin zu warten, die normalerweise in den nächsten Minuten auftauchen musste. Unten angekommen, setzte er sich auf die Couch und betrachtete sein Handy, doch bislang hatte Layla noch nicht geschrieben. Ganze 3 Jahre war Jack nun schon mit ihr zusammen. Drei Jahre in denen sie durch Höhen und Tiefen gehen mussten. Oft wurde ihre Beziehung auf die Probe gestellt. Manchmal gab es Wochen, in denen sie nicht miteinander sprachen, weil einer der beiden einfach nur etwas Falsches gesagt hatte. Doch bislang konnten sie immer wieder alles in die richtige Bahn lenken. Jack war froh sie zu haben. Sie war seine Traumfrau. Allein die Vorstellung, ein Leben ohne dieses Mädchen zu führen, klang in seinen Augen...

Erscheint lt. Verlag 19.2.2020
Reihe/Serie Schlächterblut
Schlächterblut
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Krimi / Thriller / Horror Horror
Literatur Krimi / Thriller / Horror Krimi / Thriller
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Blutbad • Farm • Horror • Killer • Splatter
ISBN-10 3-7504-5801-4 / 3750458014
ISBN-13 978-3-7504-5801-7 / 9783750458017
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
EPUBEPUB (Adobe DRM)

Kopierschutz: Adobe-DRM
Adobe-DRM ist ein Kopierschutz, der das eBook vor Mißbrauch schützen soll. Dabei wird das eBook bereits beim Download auf Ihre persönliche Adobe-ID autorisiert. Lesen können Sie das eBook dann nur auf den Geräten, welche ebenfalls auf Ihre Adobe-ID registriert sind.
Details zum Adobe-DRM

Dateiformat: EPUB (Electronic Publication)
EPUB ist ein offener Standard für eBooks und eignet sich besonders zur Darstellung von Belle­tristik und Sach­büchern. Der Fließ­text wird dynamisch an die Display- und Schrift­größe ange­passt. Auch für mobile Lese­geräte ist EPUB daher gut geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen eine Adobe-ID und die Software Adobe Digital Editions (kostenlos). Von der Benutzung der OverDrive Media Console raten wir Ihnen ab. Erfahrungsgemäß treten hier gehäuft Probleme mit dem Adobe DRM auf.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen eine Adobe-ID sowie eine kostenlose App.
Geräteliste und zusätzliche Hinweise

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich
HORROR | Die Vorgeschichte des Katz-und-Maus-Duetts

von H. D. Carlton

eBook Download (2025)
VAJONA (Verlag)
CHF 11,70