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Fixed 1-3 (eBook)

Die Trilogie in einem Band
eBook Download: EPUB
2019 | 1. Auflage
960 Seiten
Lago (Verlag)
978-3-95762-259-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Fixed 1-3 -  Laurelin Paige
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Stalking und einstweilige Verfügungen gehören Alayna Withers Vergangenheit an. Sie will ein ganz neues Leben beginnen. Den Master frisch in der Tasche, hat sie nur ein Ziel vor Augen: im Nachtclub, in dem sie arbeitet, möglichst schnell aufzusteigen und sich von allen Typen fernzuhalten, die sie wieder zu einer Liebespsychopathin machen. Eigentlich der perfekte Plan - doch Alayna hat die Rechnung ohne Hudson Pierce gemacht, den heißen Besitzer des Nachtclubs. Er ist klug, reich und sieht verdammt gut aus. Genau die Art von Mann, von dem sich Alayna besser fernhalten sollte, um nicht in alte Muster zurückzufallen. Und Hudson hat ein Auge auf sie geworfen. Er will Alayna - und er macht kein Geheimnis daraus. Als er ihr schließlich ein berufliches Angebot macht, das Alayna nicht ablehnen kann, wird es ihr unmöglich, ihm aus dem Weg zu gehen. Immer tiefer wird sie in sein Universum hineingezogen. Als sie erkennt, dass auch Hudson einige dunkle Kapitel in seiner Vergangenheit hat, ist es passiert: Sie ist dem schlimmsten Mann verfallen, den sie sich hätte aussuchen können. Oder können die beiden sich vielleicht gerade wegen ihrer finsteren Vergangenheit gegenseitig heilen und endlich die Liebe finden, nach der die beiden so lange gesucht haben?

Die Autorin Laurelin Paige würde sterben für eine gute Liebesgeschichte. Ihren drei Töchtern ist das ein bisschen peinlich - ihr Mann hat sich darüber noch nicht beschwert. Wenn Laurelin keine Liebesromane schreibt, schaut sie Mad Men oder The Walking Dead - oder träumt von Adam Levine.

Die Autorin Laurelin Paige würde sterben für eine gute Liebesgeschichte. Ihren drei Töchtern ist das ein bisschen peinlich – ihr Mann hat sich darüber noch nicht beschwert. Wenn Laurelin keine Liebesromane schreibt, schaut sie Mad Men oder The Walking Dead – oder träumt von Adam Levine.



Kapitel eins


Ich fühlte mich lebendig.

Dunkelheit und das Aufblitzen gedämpfter Lichter wechselten sich ab, die Klänge eines Ellie-Goulding-Liedes hämmerten als Club-Mix über verschwitzte Leiber, die tanzten, sich aneinander rieben und sich miteinander amüsierten. Der Sky-Launch-Nachtclub ging mir direkt ins Blut und machte mich auf eine Art an, wie es seit einiger Zeit nichts und niemand mehr getan hatte. Wenn ich hier war, wenn ich an der Bar jobbte, den Kellnern zuarbeitete und mich um die DJs kümmerte, dann fühlte ich mich so frei wie sonst den ganzen Tag über nicht. Der Club hatte etwas Magisches.

Und für mich etwas Heilendes.

Denn mit seiner Lebendigkeit, seinem prallen Leben war der Club für mich ein Zufluchtsort. Hier konnte ich mich festhalten und brauchte keine Sorge zu haben, dass ich über Bord gehen würde. Niemand warf mir vor, ich würde mich zu sehr oder zu lange auf meine Arbeit konzentrieren. Aber es ging das Gerücht, dass die Sky Launch, die schon seit einiger Zeit zum Verkauf stand, jetzt tatsächlich verkauft würde. Und mit einem neuen Eigentümer konnte sich alles ganz schnell ändern.

»Laynie!« Sasha, die Kellnerin, die für den oberen Bereich zuständig war, riss mich aus meinen Gedanken und holte mich zurück zu meinem Job. »Ich brauche einen Wodka Tonic, einen White Russian und zwei Butterballs.«

»Alles klar.« Ich griff nach der Wodkaflasche auf dem Regal hinter mir.

»Ich fass es nicht, wie voll es für einen Donnerstag ist«, sagte sie, während ich ihre Bestellung fertig machte.

»Das ist der Sommeransturm. Warte noch eine Woche, dann geht’s hier erst richtig rund.« Ich konnte es kaum erwarten. Sommer im Club, das war der absolute Wahnsinn.

»Dann wird’s lustig.« David Lindt, der Manager des Clubs, mischte sich in unsere Unterhaltung ein. Im hellen Licht der Bar funkelten seine Augen.

»Und wie!« Ich grinste breit und zwinkerte David zu, während ich die Getränke auf Sashas Tablett stellte, und in meinem Magen flackerte kurz die Begierde auf.

Er zwinkerte zurück, und das Flackern wurde zu einer kleinen Flamme.

David war nicht gerade die Liebe meines Lebens – eigentlich war er nicht mal der richtige Mann für den Augenblick –, aber wir teilten unsere Begeisterung für den Club miteinander, und das löste etwas in mir aus. Mein Interesse daran, etwas dazuzulernen und von der Barkeeperin zu Höherem aufzusteigen, hatte offenbar auch sein Interesse geweckt. Mehr als einmal waren wir nach dem Club noch woanders hingegangen, und das hatte in heftigen Knutschereien und Fummeleien geendet. Obwohl ich mich nicht sofort zu ihm hingezogen gefühlt hatte, war er mir mit seiner kleinen Statur, dem lockigen blonden Haar und den blauen Augen ans Herz gewachsen. Außerdem waren sein ausgeprägter Geschäftssinn und sein außergewöhnlicher Stil, wie er den Club als Manager leitete, genau das, was ich bei einem Mann brauchte. Und ganz ehrlich: Dass er kaum an meine Gefühle rührte, war kein unwesentlicher Aspekt. Wir passten ganz gut zusammen, aber ich flippte vor Begeisterung über ihn nicht aus, wie ich das bei anderen Kerlen getan hatte. David war sicher und solide, und das war meine Definition von einem perfekten Mann.

Ich tippte Sashas Bestellung in die Kasse, und David füllte ein paar Schnapsgläser – eine Bestellung von Todd, dachte ich, einem anderen Kellner, der neben Sasha stand. David stand nur selten selbst hinter der Bar, aber heute Abend waren wir knapp besetzt, und für seine Hilfe war ich sehr dankbar. Besonders jetzt, da der Laden immer mehr Fahrt aufnahm. Ein Stammkunde und seine Freunde lehnten schon an der Bar und warteten, dass ich sie bediente, und aus dem Augenwinkel sah ich, dass sich am hinteren Ende der Theke ein Typ im Anzug niederließ.

Ich reichte Sasha ihren Kassenbon, aber David hielt sie zurück, ehe sie verschwinden konnte. »Einen Moment noch. Wo wir jetzt wenigstens zu ein paar Leuten hier sind, sollten wir auf Laynie anstoßen.« Er reichte die vollen Schnapsgläser herum. Es war Tequila – mein Lieblingsshot.

Ich schaute ihn misstrauisch an. Es war zwar nicht ungewöhnlich, dass man während einer Schicht an der Bar ein oder zwei Kurze trank, aber das machte man diskret und nie vor dem Manager und ganz sicher nicht, wenn er einen dazu aufforderte.

»Keine Sorge«, sagte David und stupste mich mit der Schulter an. »Das ist ein besonderer Anlass.«

Mit einem Achselzucken lächelte ich und nahm das Glas, das er mir hinhielt. »Du bist der Boss.«

»Es ist zu viel los, als dass ich einen langen Trinkspruch halten möchte, also: Auf Laynie! Wir sind stolz auf dich!«

Ich wurde rot und stieß mit allen an, die in der Nähe standen, auch mit dem Stammkunden und seinen Freunden, die »Hört, hört!« und »Prost!« riefen.

»Juhu!«, schrie ich meine Erregung hinaus. Für mein Examen hatte ich wirklich hart gearbeitet und ich war stolz auf mich. Ich kippte den Tequila runter und genoss das Brennen, als er durch meine Kehle rann und sich in meinem Körper ausbreitete. »Verdammt, ist der gut!«

Sasha merkte, dass ihre Gäste unruhig wurden, und verschwand mit ihren Drinks, während David sich um Todds Bestellung kümmerte. Ich schaute nach dem Stammkunden, dessen Namen ich vergessen hatte. Er lehnte sich über die Bar, um mich zu umarmen, und ich umarmte ihn zurück. Auch wenn ich seinen Namen nicht wusste, weiß ich genau, wie ich mir mein Trinkgeld verdiene!

»Vier Gläser von dem, was ihr im Zapfhahn habt«, rief er, um die Musik zu übertönen. Sie schien in den letzten Minuten lauter geworden zu sein. »Wo ist denn Liesl?«

Ich reichte ihm die ersten beiden Bierkrüge rüber und nahm die nächsten beiden in Angriff. »Sie vertritt mich die ganze nächste Woche über, deswegen hat sie heute Abend frei.« Ach ja – das war der Typ, der immer mit Liesl flirtete, einer anderen Barkeeperin.

»Das ist ja toll. Was machst du denn mit deinem Urlaub?« Da Liesl nicht da war, ließ er jetzt bei mir seinen Charme spielen. Seine Augen wanderten zu meinen Brüsten, die man zugegebenermaßen nur schwer übersehen konnte. Besonders bei meinem tiefen Ausschnitt. Ich habe schöne Brüste, da kann man’s mir nicht verdenken, wenn ich sie auch zeigen will, oder?

»Absolut gar nichts.« Ich hoffte, das klang so, als würde ich mich auf meinen Urlaub freuen. In Wirklichkeit hatte ich mir freigenommen, um nach Hause zu fahren und mich mit meinem älteren Bruder zu treffen. Aber gerade heute Vormittag hatte Brian abgesagt, er sei zu sehr mit Arbeit eingedeckt und würde es nicht mal zu meiner Abschlussfeier schaffen.

Ich unterdrückte die Gefühle, die sich fast auf meinem Gesicht gezeigt hätten. Ich war nicht nur enttäuscht, ich hatte richtig Angst. Wenn ich nichts zu tun hatte, war ich nicht ich selbst. Ich war schon ein paarmal kurz davor gewesen, David zu bitten, mich doch für die nächste Woche einzuteilen, aber immer, wenn ich den Mund aufmachen wollte, fühlte ich mich wie der totale Loser. Vielleicht würde mir eine Woche Urlaub ja guttun. Das würde ich ja wohl noch hinkriegen, oder?

Es war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um sich Gedanken über die kommende Woche zu machen. Ich machte die Bestellung fertig und ging hinüber, um mich um den Anzugtypen zu kümmern, der sich am Ende der Bar niedergelassen hatte.

»Was kann ich Ihnen ...?« Ich verstummte, als mein Blick und der des Anzugtypen sich trafen. Es war, als würde mir bei seinem Anblick die Luft aus den Lungen gesogen. Dieser Mann ... war ... umwerfend.

Schlicht und einfach umwerfend.

Ich konnte meinen Blick nicht von ihm losreißen, seine ganze Erscheinung zog mich geradezu magnetisch an. Und das bedeutete, dass er genau der Typ von Mann war, dem ich aus dem Weg gehen sollte.

Nach so manchem Liebeskummer, der mich in meiner Vergangenheit gequält hatte, hatte ich begriffen, dass ich die Männer, von denen ich mich angezogen fühlte, in zwei Kategorien einteilen konnte: Die erste Kategorie konnte man beschreiben mit: »ficken und vergessen«. Das waren die Männer, bei denen ich im Schlafzimmer abging, die ich aber leicht hinter mir lassen konnte, sobald es nötig wurde. Das waren die sicheren Männer, und in diese Kategorie fiel auch David.

Und dann gab es da noch die Männer, die genau das Gegenteil davon waren. Das war nicht »ficken und vergessen« – diese Männer gehörten in die Kategorie »Oh, fuck!«. Ich wurde von ihnen so intensiv angezogen und war so von ihnen besessen, dass sie mich regelrecht aufzehrten. Ich war nur noch auf das konzentriert, was sie sagten, taten, waren, und vor dieser Art von Männern rannte ich davon, so schnell und so weit ich nur konnte. Und nur Sekunden nachdem ich dem Blick dieses Mannes begegnet war, wusste ich, dass ich rennen sollte.

Er schien sich hier auszukennen – er musste schon einmal im Club gewesen sein. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich ihn vergessen hätte. Er war der atemberaubendste Mann auf diesem Planeten: kantige Wangenknochen und ein starker Kiefer unter glattem, braunem Haar und so intensiv blickende graue Augen, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte. Bei dem leichten Anflug von Bartstoppeln begann meine Haut zu jucken, ich sehnte mich danach, sie an meinem Gesicht zu spüren – und an den Innenseiten meiner Schenkel. Nach allem, was ich erkennen konnte, war sein teurer marineblauer Dreiteiler gut geschnitten und zeugte von ausgezeichnetem Geschmack. Und sein Geruch – ein schwacher Duft von unparfümierter Seife, von...

Erscheint lt. Verlag 2.12.2019
Verlagsort München
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Alayna Withers • alle Bände • Erotik • erotisch • erotischer Roman • heißer Lesestoff • Hudson • Liebe • Liebesgeschichte • Liebesroman • Nachtclub • obsessed • obsessive persönlichkeit • Schnulze • Stalker • Stalking
ISBN-10 3-95762-259-X / 395762259X
ISBN-13 978-3-95762-259-4 / 9783957622594
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