Julia Herzensbrecher Band 7 (eBook)
448 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-1382-9 (ISBN)
VERFÜHRT VON EINEM STOLZEN GRIECHEN von CATHERINE GEORGE
Wer ist die unbekannte Schöne im Bikini, die sich an seinem idyllischen Privatstrand sonnt? Beim Anblick der jungen Isobel verliert der griechische Unternehmer Lukas Andreadis die Nerven: Wieder eine Journalistin, die ihn ausspionieren will, glaubt er - und will sie zur Strafe verführen ...
GLÜCKSSTERN ÜBER DER AKROPOLIS von DIANA HAMILTON
Der Heiratsantrag des attraktiven Reeders Dimitri Kouvaris kommt überraschend - aber Maddie sagt glücklich Ja! Schon bei ihrer ersten Begegnung in Athen hat sie ihr Herz an den sexy Millionär verloren! Doch dann erfährt Maddie, weshalb Dimitri sie zur Frau genommen hat ...
FEUER UND EIS von CAROL MARINELLI
Xantes dunkle Augen versprechen heiße Sünden und hemmungslose Lust. In Karins Bauch scheinen hunderte Schmetterlinge zu flattern. Die erste Begegnung zwischen dem aufregenden Hotelbesitzer und der mittellosen Erbin ist feurig. Nichtsdestotrotz hat Karin sich geschworen, nicht der Versuchung zu erliegen - zu tief ist der Schmerz der Vergangenheit.
<p>Diana Hamilton gehört zu den populären britischen Autorinnen für Liebesromane. Seit 1986 wurden über 50 Romane von ihr veröffentlicht. Bereits als Kind trainierte Diana Hamilton ihre Fantasie. Gern wäre das Stadtkind auf dem Land geboren, deshalb verwandelte sie den Baum im Garten des Nachbarn in einen Wald, aus einem Mauerloch wurde ein Hexenhäuschen. Eine Benzinpfütze stellte sie sich als Feenland mit Blumenwiesen, Bergen und Seen vor. Um die verhassten Tätigkeiten im Haushalt angenehmer zu gestalten, erfand sie Geschichten, damit die Zeit schneller verging. Ihre erfundenen Märchen von Prinzessinnen in Rosengärten erzählte sie laut, da sie fand, dass das Erzählen genauso schön war, wie das Lesen der Geschichten in Büchern. Neben der Hausarbeit hasste sie auch die Schule. Obwohl sie die Tage nur durch ihre Träume überstand, sie träumte woanders zu sein, erhielt sie einen guten Abschluss: Eigentlich wollte sie Tierärztin werden, fand sich aber auf einer Kunstschule wieder. Dort begegnete sie ihrem späteren Ehemann Peter, der nach seiner Rückkehr aus dem Korea-Krieg sein Studium wieder aufnahm. Es war Liebe auf den ersten Blick. Sie machte einen Abschluss als Werbetexterin, erhielt einen Job und heiratete. Als sie nach Wales zogen, entdeckte Diana Hamilton ihre Vorliebe für das Bergwandern und Ponytrekking. Vier Jahre später kam die Familie auf einer Wanderung in die Grafschaft Shropshire, sie verliebten sich in die wunderschöne Landschaft. Seitdem wohnen sie dort in einem Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Das Haus wurde renoviert und aus einer Wildnis mit Dornenhecken und Brennnesseln entstand ein wunderschöner Garten. Mitte der 1970er Jahre schrieb Diana Hamilton erstmals die Gute-Nacht-Geschichten auf, die sie ihren Kindern erzählte. Sie dachte nie an eine Veröffentlichung ihrer Kurzgeschichten, aber sie schrieb gern. Über 30 Romane brachte sie in den nächsten zehn Jahren zu Papier, sie wurden von Robert Hale, London veröffentlicht. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin zog sie ihre Kinder groß, verschönerte den Garten und kochte für ein Gasthaus im Dorf. Durch diese Arbeiten hatte sie keine Zeit für die gehasste Hausarbeit. Ihr größter Wunsch, eine Veröffentlichung bei Mills & Boon / Harlequin wurde im Jahr 1987 erfüllt, seitdem schrieb sie mehr als 30 Romane für diesen Verlag. Endlich war Diana Hamilton als Autorin angekommen und dieses gute Gefühl wollte sie behalten: Geboren wurde Diana Hamilton in England, sie starb im Mai 2009 in ...
1. KAPITEL
Der dunkle Fleck am Horizont verwandelte sich langsam in eine mit Pinien bewachsene Insel, über der sich ein strahlend blauer Himmel wölbte. Als das Charterboot näher kam, konnte Isobel den Hafen mit den Tavernen erkennen, beschattet von bunten Markisen. Dahinter lagen schneeweiße Häuser mit hellbraunen Dächern.
Während das Boot langsam in den Hafen einfuhr, versuchte Isobel das Ferienhaus auszumachen, das sie im Reisebüro gebucht hatte. Aber sie gab es schnell auf, denn zu ihrem Erstaunen hatten die meisten Häuser blaue Türen und Balkone, so wie das aus dem Reiseprospekt. Nachdem sie angelegt hatten, rückte sie ihre große Umhängetasche über der Schulter zurecht und nahm ihre Reisetasche in die Hand. Sie war da!
Jetzt wollte sie erst einmal zu Mittag essen und sich dann erklären lassen, wie sie zu ihrem Ferienapartment auf der wunderschönen Insel Chyros kommen würde. Die Taverne, in der sie laut ihren Reiseunterlagen nachfragen sollte, sah sehr einladend aus. Fast jeder Tisch war besetzt. Die Gäste lachten, unterhielten sich lauthals, aßen und tranken.
Sie steuerte auf einen der letzten freien Tische draußen unter der Markise zu. Die Taschen hielt sie dicht bei ihren Füßen, während sie die Speisekarte studierte. Mit einem freundlichen Lächeln zeigte sie dem Kellner, wofür sie sich entschieden hatte.
Wenig später brachte man ihr Mineralwasser und Brot, danach einen bunten griechischen Salat mit Fetakäse. Sie aß, als hätte sie seit Tagen nichts mehr zu sich genommen. Und das war nicht einmal sehr weit von der Wahrheit entfernt. Das Ankommen gefiel ihr sehr viel besser als die Reise selbst.
„Hat Ihnen der salata geschmeckt?“, fragte der Kellner und warf einen zufriedenen Blick auf ihren leeren Teller.
Isobel lächelte, erleichtert darüber, dass er Englisch sprach. „Sehr gut. Es war köstlich.“ Sie holte ihren Reiseprospekt aus der Tasche. „Könnten Sie mir bitte helfen? Mir wurde gesagt, dass ich die Schlüssel für eines dieser Apartments hier abholen kann.“
Auch er lächelte und nickte. „Mein Vater hat sie. Ihm gehört die Ferienanlage Kalypso. Wenn Sie einen Moment warten, bringe ich Sie hin.“
Verlegen schüttelte Isobel den Kopf. „Das ist sehr freundlich von Ihnen, aber Sie müssen deswegen nicht Ihre Arbeit unterbrechen. Ich kann mir ein Taxi nehmen …“
Er grinste. „Mein Vater ist Nikos. Ihm gehört auch die Taverne. Er wird sich freuen, wenn ich Sie hinbringe. Ich bin gerade vom Krankenhaus zurück.“
Überrascht sah sie den jungen, muskulösen Mann an. „Waren Sie krank?“
„Nein, ich arbeite dort als Arzt. Aber ich helfe zu Hause aus, wenn viel zu tun ist. Ich bin Alex Nicolaides. Wenn Sie mir Ihren Namen für die Unterlagen meines Vaters nennen, kann ich Sie zum Kalypso bringen.“
„Isobel James“, stellte sie sich vor. Nachdem sie ihr Wasser ausgetrunken und die Rechnung bezahlt hatte, kam der hilfsbereite Alex wieder.
„Wir können zu Fuß hingehen, es ist nicht weit“, erklärte er und nahm ihr Gepäck, wobei Isobel schnell nach ihrer großen Handtasche griff. „Die nehme ich schon.“
„Da sind sicher Ihre Wertsachen drin“, mutmaßte Alex, als sie die Marina entlangschlenderten.
„So ungefähr.“ Sie zog den Schirm ihrer Kappe bis zur Sonnenbrille herunter. „Einige meiner Malutensilien.“
„Sind Sie Künstlerin, Miss James?“
Isobel lächelte. „Ich versuche zumindest, eine zu sein.“
Ihr Begleiter hatte recht. Es war nicht weit bis zu den Ferienwohnungen. Doch die brütende Hitze trug dazu bei, dass Isobel erschöpft war, als sie bei den sechs weißen Ferienhäuschen ankamen, die sich am Ende des Hafens den Hügel hinaufzogen. Inmitten von Grün gelegen, hatten alle Häuser blaue Balkone, mit Blick über das strahlend blaue Meer, auf dem kleine Boote träge schaukelten.
Ihr Begleiter schaute auf die Nummer, die an ihrem Schlüssel hing, und warf Isobel einen zweifelnden Blick zu. „Ihr Haus liegt ganz hinten oben auf dem Hügel. Ist Ihnen das nicht zu abgelegen?“
Sie schüttelte den Kopf. Weit gefehlt. Denn die Ruhe und die relative Abgeschiedenheit des Häuschens waren genau das, was sie brauchte.
Sie hatten die anderen Häuser schon ein Stück hinter sich gelassen, als der junge Mann sie einen steilen Pfad hinaufführte, der von Piniennadeln bedeckt war. Er stellte ihr Gepäck auf der Veranda mit den Gartenmöbeln ab und öffnete mit einer schwungvollen Handbewegung die Tür zu Isobels Feriendomizil.
„Willkommen auf Chyros, Miss James. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.“
Sie riss sich von dem schönen Ausblick los und wandte sich dem Mann zu. „Den werde ich sicher haben. Noch etwas – wo ist der nächste Strand?“
„Unten beim Hafen. Aber gleich hier gibt es auch einen, der Ihnen sicher besser gefallen wird.“ Er deutete auf den schmalen Pfad, der sich hinter dem Haus durch die Pinien schlängelte. „Er ist klein, aber sehr schön. Und es sind nicht viele Leute dort, weil der Weg so steil ist.“
„Klingt wunderbar. Vielen Dank für Ihre Hilfe.“ Isobel schenkte ihm zum Abschied ein herzliches Lächeln und betrat ihr neues Quartier. Es bestand hauptsächlich aus einem großen Raum mit weißem Fliesenboden und gelb gestrichenen Wänden, in dem eine Klimaanlage für angenehm kühle Luft sorgte.
Die Einrichtung war schlicht. Ein himmelblaues Sofa, Vorhänge, zwei weiß bezogene Betten und ein Schrank. Durch einen Rundbogen sah man zu der kleinen Küche und dem angrenzenden Bad. Alles wirkte so sauber und friedlich, dass es Isobel wie ein Zufluchtsort erschien.
Ihre Freundin Joanna, mit der sie vor deren Ehe immer Urlaub gemacht hatte, hatte Isobels Wahl missbilligt und sie gedrängt, sich ein Hotelzimmer auf einer glanzvollen Insel wie Mykonos zu nehmen. Doch Isobel hatte sich für das ruhige, idyllische Chyros entschieden. Hier würde sie malen oder gar nichts tun können, ohne jeden Zeitdruck.
Nachdem sie ausgepackt und schnell geduscht hatte, trat sie in Shorts und rückenfreiem Oberteil auf den Balkon. Sie schickte Joanna eine SMS, dass sie sicher angekommen sei. Dann setzte sie sich mit dem Reiseführer hin und ließ ihre Haare in der Sonne trocknen.
Doch es dauerte nicht lange, bis ein Zeichenblock auf ihren Knien lag und sie anfing, die Boote im Hafen unten zu skizzieren. Versunken arbeitete sie, bis das Licht verblasste. Sie gähnte und streckte sich, zu müde, um zum Abendessen hinunter in die Taverne zu gehen. Stattdessen würde sie auf Brot, Käse und Tomaten zurückgreifen, die der Vermieter ihr für den ersten Tag hingelegt hatte. Danach wollte sie mit ihrem iPod und einem Buch über griechische Mythologie früh zu Bett gehen.
Sie blieb noch auf der Veranda, bis die Lichter unten auf den Booten und in den anderen Häusern angegangen waren. Zufrieden sah sie zu dem dunklen Himmel, an dem Millionen Sterne funkelten. Die Abendluft war von Musik und dem Duft nach Essen erfüllt.
Im Gegensatz zu Joannas Prognose verspürte Isobel innere Ruhe und Frieden statt Einsamkeit. Zum ersten Mal seit Wochen fühlte sie sich befreit von der dunklen Wolke, die sie nicht hatte verscheuchen können, auch wenn sie sich noch so sehr darum bemüht hatte. Und dass sie schon so früh schläfrig war, musste an der besonderen Luft auf dieser Insel liegen.
Als Isobel früh am nächsten Morgen aufwachte, stellte sie voller Freude fest, dass sie durchgeschlafen hatte, ohne auch nur ein einziges Mal von einem Albtraum aufgeschreckt worden zu sein.
Nach dem Frühstück zog sie Jeans und T-Shirt über einen rosafarbenen Bikini, stülpte sich eine blaue Baseballkappe über die Haare und ging hinunter zum Hafen. Sie schlenderte an den Booten vorbei, ging dann in Richtung Dorfplatz und erwiderte das freundliche Lächeln der schwarz gekleideten Frauen und der alten Männer, die schon vor ihren Türen saßen.
Ein kleiner Kiosk an der Ecke hatte bereits geöffnet. Isobel kaufte Postkarten, Brot, Mineralwasser und süße Trauben und machte sich wieder auf den Rückweg zu ihrem Häuschen. Ausgerüstet mit Sonnenbrille, Badesachen und Malutensilien schlug sie wenig später den Pfad ein, von dem Alex Nicolaides am Tag zuvor gesprochen hatte.
Der Weg war tatsächlich an manchen Stellen bedrohlich steil. Doch als sie schließlich den wunderschönen Strand erreichte, der verlassen dalag, wusste sie, dass die Mühe sich gelohnt hatte. Hinter dem weißen Sandstrand erhoben sich Tamarisken und Pinien, davor leuchtete das Meer in wunderschönen Grün- und Blautönen.
Isobel ging zu einem Felsen, zog sich bis auf den Bikini aus und rieb sich mit Sonnencreme ein. Dann setzte sie sich an den Felsen, über den sie ein Handtuch gelegt hatte, und begann zu zeichnen.
Den steilen Pfad wagte sich niemand hinunter, doch nach einer Stunde absoluter Ruhe kamen hin und wieder kleine Boote und luden Passagiere aus. Bald liefen Kinder fröhlich schreiend ins Wasser, während Erwachsene sich in der Sonne rekelten oder Picknick machten. So viel zu Ruhe und Frieden.
Isobel lächelte gelassen und beschloss, den Weg die Klippen hinaufzugehen, um ein frühes Mittagessen einzunehmen. Doch als sie ihre Sachen zusammensammelte, entdeckte sie einen Spalt in den Felsen am Ende des Strandes, der sie neugierig machte. Sie kam näher und sah, dass der Spalt sehr eng und dunkel war, teils verdeckt von überhängendem Buschwerk.
Sie presste die Umhängetasche fest an die Brust und quetschte sich durch den felsigen Durchgang, der an einer Stelle so schmal war, dass...
| Erscheint lt. Verlag | 22.11.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Julia Herzensbrecher |
| Julia Herzensbrecher | Julia Herzensbrecher |
| Übersetzer | Kara Wiendieck, Bettina Röhricht, Rita Koppers |
| Verlagsort | Hamburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | bücher für frauen • Cora • cora bücher • cora julia • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • cora romane julia • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • ebook liebesroman • Frauenroman • Julia Herzensbrecher • Liebesgeschichte • Liebesroman • Romantische Bücher • Sammelband • Sommer der Liebe |
| ISBN-10 | 3-7337-1382-6 / 3733713826 |
| ISBN-13 | 978-3-7337-1382-9 / 9783733713829 |
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