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Die besten Ärzte - Sammelband 6 (eBook)

5 Arztromane in einem Band
eBook Download: EPUB
2019 | 1. Aufl. 2019
320 Seiten
Bastei Entertainment (Verlag)
978-3-7325-8239-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die besten Ärzte - Sammelband 6 - Stefan Frank, Hannah Sommer, Ina Ritter, Karin Graf, Katrin Kastell
Systemvoraussetzungen
5,99 inkl. MwSt
(CHF 5,85)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
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Willkommen zur privaten Sprechstunde in Sachen Liebe!
Sie sind ständig in Bereitschaft, um Leben zu retten. Das macht sie für ihre Patienten zu Helden.
Im Sammelband 'Die besten Ärzte' erleben Sie hautnah die aufregende Welt in Weiß zwischen Krankenhausalltag und romantischen Liebesabenteuern. Da ist Herzklopfen garantiert!
Der Sammelband 'Die besten Ärzte' ist ein perfektes Angebot für alle, die Geschichten um Ärzte und Ärztinnen, Schwestern und Patienten lieben. Dr. Stefan Frank, Chefarzt Dr. Holl, Notärztin Andrea Bergen - hier bekommen Sie alle! Und das zum günstigen Angebotspreis!
Dieser Sammelband enthält die folgenden Romane:
Chefarzt Dr. Holl 1771: Elenas letztes Konzert
Notärztin Andrea Bergen 1250: Ab heute darfst du glücklich sein
Dr. Stefan Frank 2204: Hochzeit in der Gartenstraße
Dr. Karsten Fabian 147: Der Mann, den sie hassen wollte
Der Notarzt 253: Bitte, bitte, liebes Christkind ...
Der Inhalt dieses Sammelbands entspricht ca. 320 Taschenbuchseiten.
Jetzt herunterladen und sofort sparen und lesen.

»Probier das mal an!«, sagte Diana, und eine zart geblümte Seidenbluse flatterte in die Umkleidekabine.

Mareike Preiss seufzte. Sie sah auf den Kleiderhaufen, der sich auf dem kleinen Hocker vor dem Spiegel gestapelt hatte.

»Aber das ist jetzt wirklich das letzte Teil für heute«, entgegnete sie und nahm den Bügel entgegen.

»Einverstanden. Und danach gehen wir Kaffee trinken!«

Mareike knöpfte die Bluse etwas auf, nahm sie vom Bügel und zog sich den Stoff über den Kopf. Sie fiel weich über ihre Schultern und schmiegte sich an ihren Körper.

»Und?« Diana Gerring steckte ihren blondierten wilden Haarschopf durch den Vorhang. Doch noch ehe Mareike etwas sagen konnte, strahlte ihre Freundin übers ganze Gesicht und schlüpfte zu ihr in die Umkleidekabine. »Oh, wie schön! Die steht dir wirklich ausgezeichnet. Die müssen wir unbedingt mitnehmen! Schau mal, wenn du deine Haare so dazu trägst …«

Diana legte Mareikes langes braunes Haar behutsam über die Schulter der Freundin. »Und dazu noch ein paar Ohrringe …« Versonnen betrachtete sie sich und Mareike im Spiegel.

»Toll«, flüsterte sie schließlich und lächelte glücklich. Aber weil Mareikes Spiegelbild nur gequält zurücklächelte, legte sie die Stirn in Falten. »Gefällt sie dir nicht?«

»Doch schon …«, entgegnete Mareike und legte sich eine Hand auf den Bauch. »Mir ist nur heute nicht so gut. Ich glaube, ich brauche jetzt erst einmal eine Pause.«

»Alles klar. Dann mal raus aus dem Prachtstück!«, sagte Diana und huschte wieder aus der Umkleidekabine.

Wenige Augenblicke später reichte Mareike ihrer Freundin die Bluse heraus, ehe sie selbst den Vorhang zurückschob und auf den Kleiderhaufen schaute.

»Ich muss noch ein paar Sachen aufräumen«, sagte sie. »Aber vorher muss ich noch wohin …«

»Kein Problem, ich mach das so lange.«

»Danke.« Mareike lächelte verlegen.

Als die beiden einige Zeit später mit unzähligen Tüten in einem Café saßen und ihre Getränke bestellt hatten, sah Diana ihre Freundin besorgt an.

»Du siehst echt nicht gut aus«, sagte sie.

»Ich habe irgendwie schon die ganzen letzten Tage Bauchschmerzen und Darmprobleme.«

»Oje, hoffentlich hast du dir nichts eingefangen! Es soll ja gerade wieder ein Magen-Darm-Virus umgehen …«

»Keine Ahnung.« Mareike hob die Schultern. »Vielleicht sollte ich mich später zu Hause ein bisschen hinlegen. Ich fühle mich irgendwie krank.«

»Warum hast du denn nicht angerufen? Wir hätten heute nicht shoppen gehen müssen.«

»Nein.« Mareike legte ihre Hand auf die ihrer Freundin. »Darauf haben wir uns doch schon seit Wochen gefreut. Das wollte ich auf keinen Fall absagen.«

»Ach, du …« Diana lächelte glücklich und drückte Mareikes Hand. »Du bist eine tolle Freundin. Aber versprich mir, dass du dich dann heute Abend wirklich schonst!«

»Mache ich.«

Die junge Frau versuchte wieder zu lächeln und wischte sich ein paar vereinzelte Schweißperlen von der blassen Stirn.

Der Kellner kam und stellte die beiden Kaffeetassen zwischen die Freundinnen.

»Entschuldigung«, sagte Mareike zaghaft. »Können Sie mir sagen, wo hier die Toiletten sind?«

»Links von Ihnen, hinter der Garderobe«, antwortete der junge Mann mit einem freundlichen Lächeln.

»Vielen Dank.« Mareike schob ihren Stuhl zurück und verschwand hinter der Garderobe.

Diana öffnete in der Zwischenzeit noch einmal ihre Einkaufstaschen und begutachtete ihre Errungenschaften. Als Mareike nach mehr als fünfzehn Minuten nicht zurück war, begann sie, sich Sorgen zu machen. Sie sah wieder auf die Uhr. Wo blieb Mareike nur? Besser, sie sah mal nach ihrer Freundin, Mareike war ja vorhin schon ganz blass um die Nase gewesen.

Diana schob den Stuhl zurück und ging ebenfalls zur Toilette. Vorsichtig öffnete sie die Tür.

»Mareike?«

»Alles okay«, entgegnete die Freundin gedämpft aus der Kabine.

»Gut. Ich hatte mir ein wenig Sorgen gemacht, weil du vorhin schon nicht so gut ausgesehen hast.«

Die Toilettenspülung war zu hören, kurz darauf das Öffnen der Türverriegelung. Mareike trat neben ihre Freundin an den Spiegel und wusch sich die Hände. Sie lächelte wieder gequält.

»Komm«, sagte Diana und bot ihr den Arm an. »Wir trinken unseren Kaffee, und dann fahre ich dich nach Hause.«

Mareike atmete tief durch und nickte leicht. Sie hakte sich bei ihrer Freundin unter, und gemeinsam verließen sie die Toilette. Mareikes freie Hand wanderte dabei wieder auf ihren linken Unterbauch.

»Hast du Schmerzen?«, fragte Diana besorgt.

»Ein bisschen«, gab Mareike zu.

Nach wenigen Schritten krampfte sich Mareike so sehr zusammen, dass sie stehen bleiben musste.

»Ehrlich gesagt, ist es gerade kaum auszuhalten.«

Sie versuchte, langsam und tief gegen die Schmerzen zu atmen, aber es half nicht. Ihre Hand verkrampfte sich um den Arm ihrer Freundin.

»Ist alles okay?«

Mareike wurde schwarz vor Augen. Ihre Knie zitterten und gaben nach.

»Oh, mein Gott, Mareike!«

Diana versuchte, ihre Freundin so sanft wie möglich zu Boden zu legen. Einige Gäste sahen neugierig in ihre Richtung, aber Diana bemerkte es gar nicht. Sofort brachte sie Mareike in die stabile Seitenlage. Dann zog sie ihr Smartphone aus der Hosentasche und wählte eilig den Notruf.

»Rettungsleitstelle, mein Name ist Angelika Frank, hallo?«, meldete sich eine ruhige Frauenstimme schon nach zweimaligem Klingeln.

»Hallo«, sagte Diana erleichtert. »Ich heiße Diana Gerring. Bitte schicken Sie schnell einen Notarzt. Meine Freundin ist einfach umgefallen.«

»Ist Ihre Freundin bei Bewusstsein?«, fragte Angelika Frank nach.

»Nein.« Dianas Stimme war ganz dünn vor Sorge. »Aber sie atmet. Ich habe sie in die stabile Seitenlage gebracht.«

»Gut. Es ist wichtig, dass Sie bis zum Eintreffen des Notarztes weiterhin die Vitalfunktionen Ihrer Freundin überprüfen, Frau Gerring«, erklärte Angelika Frank routiniert. »Sollte die Atmung oder der Herzschlag aussetzen, müssen Sie sofort mit der Reanimation beginnen.«

»Okay«, sagte Diana knapp.

Die Ruhe, die Angelika Frank ausstrahlte, schien sich ein bisschen auf sie zu übertragen.

»Wo sind Sie gerade?«, erkundigte sich Angelika Frank fachmännisch.

»Wir sind im Arkaden-Einkaufszentrum und haben einen Kaffee getrunken.«

»In Ordnung«, sagte Angelika Frank. »Ich gebe die Meldung raus und schicke einen Notarzt zu Ihnen. Bewahren Sie die Ruhe und bleiben Sie bei Ihrer Freundin!«

»Ja. Vielen Dank. Auf Wiederhören«, sagte Diana und beendete wie mechanisch den Anruf.

Sofort hielt sie ihren Handrücken ganz dicht an Mareikes Nase. Erleichtert spürte sie einen sanften Hauch auf ihrer Haut. Sie atmete! Schwach zwar, aber immerhin. Mit zusammengekniffenen Augen beobachtete sie, wie sich der Brustkorb ihrer Freundin leicht hob. Hoffentlich kam der Notarzt bald!

***

Es war ein regnerischer Nachmittag, als Dr. Andrea Bergen zusammen mit ihrem Rettungsteam Jupp Diederichs und Ewald Miehlke im Bereitschaftsraum des Elisabeth-Krankenhauses saß. Ewald machte sich gerade über seine Spaghetti her, während Jupp in einem der Hängeschränke über der Küchenzeile nach Schälchen suchte.

»Rechte Tür«, sagte die Notärztin amüsiert, da Jupp sich nach all den Jahren noch immer nicht zurechtfand.

»Ah«, sagte er erleichtert, als er ein Glasschälchen gefunden hatte. »Danke. Sie wissen ja wirklich alles, Chefin.«

»Ich bin es ja gewöhnt«, entgegnete die Notärztin schmunzelnd. »Mein Mann Werner findet auch nie etwas bei uns in der Küche, dabei hat Hilde schon seit Jahren nicht mehr umgeräumt.«

Ewald und Jupp grinsten sich verschmitzt an.

»Was ist denn daran so witzig?«, fragte Andrea Bergen überrascht.

»Nichts, nichts«, tat Jupp schnell ab.

Die Notärztin sah ihre beiden Sanitäter skeptisch an.

»Ihr zwei verheimlicht mir doch etwas«, sagte sie mit einem misstrauischen Unterton.

»Wissen Sie, Chefin …«, begann Ewald, doch Jupp stieß ihm einen Ellbogen in die Seite. »Psst!«

»Raus mit der Sprache!«, sagte Notärztin Andrea Bergen fordernd.

»Na ja, da das bei allen Männern so ist …«, versuchte Jupp, um den heißen Brei herumzureden.

»Ich warte immer noch darauf, dass irgendwann eine Studie belegt, dass das genetisch bedingt ist …«, sagte Andrea Bergen nachdenklich, doch da mussten Jupp und Ewald schon wieder losprusten.

»Oh, nein!« Die Notärztin verschränkte die Arme. »Sagen Sie mir, dass das nicht wahr ist! Männer machen das allen Ernstes aus taktischem Kalkül? Damit sie bei der Hausarbeit weniger helfen müssen?«

Ungläubig sah sie ihre beiden Sanitäter an, die lammfromm zurückschauten. Dann schüttelte sie fassungslos den Kopf, aber trotzdem breitete sich ein Lächeln auf ihren Lippen aus.

»Eine Woche Kaffeedienst, für jeden!«, entschied sie.

»Also ich hab meinen Teller und das Besteck ja auf Anhieb gefunden«, warf Ewald protestierend ein und rollte die nächste Gabel Spaghetti auf.

»Na, wenn es bei dir um was zu essen geht …«, sagte Jupp lachend und schüttete die Erdnüsse in das...

Erscheint lt. Verlag 24.9.2019
Reihe/Serie Die besten Ärzte
Die besten Ärzte
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Krimi / Thriller / Horror
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 2017 • 2018 • 2019 • Anthologie • Arzt • arzt deutsch • arzt kindle • arzt krimi • arzt-krimi • arzt liebe • Arzt Liebesroman • arzt liebesroman deutsch • Arzt Roman • arztroman buch • arzt romance • Arztromane • arztromane deutsch • arztromane e-books • arztromane e-books und liebesromane • arztromane hefte • arztromane hefte sammelband • arztromane kindle • arztromane kindle ebook • arztromane kindle ebooks deutsch • Arztromane sammelband • arzt roman familie • arzt romanhefte • arzt romantik • Baccara • Bestseller • Bianca • Box • Bundle • Chefarzt • Collection • Cora • Deutsch • Doktor • dr daniel • dr laurin • dr norden • Dr Stefan Frank • eBook • E-Book • eBooks • ebox • E-Box • e-bundle • eBundle • Fortsetzungsroman • Frauen • für • für Frauen • Großband • Großdruck • große-schrift • Happy End • Happy-End • Heftchen • Heft-Roman • heftromane bastei • Historical • Julia • kaipurgay • Kelter • Kindle • Klinik • Krankenhaus • Krankenschwester • Landarzt • Liebe • Liebesgeschichte • Liebesroman • Mann • Medizin • Medizin Roman • Mira • Modern • Notarzt • Paket • Patient • Praxis • Reihe • reihe in bänden • Romance • Romanheft • romantik deutsch • romantisch • Sammelband • sammelband ebook deutsch • sammelband ebooks • sammelband liebe • sammelband liebesromane • sammelband liebesromane deutsch • sammelband liebesromane deutsch kindle • Sammlung • Schicksal • Schicksalsroman • schöner roman • Serie • spannend • Staffel • Tiffany • Wohlfühlroman
ISBN-10 3-7325-8239-6 / 3732582396
ISBN-13 978-3-7325-8239-6 / 9783732582396
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