Dirty Rich – Verbotenes Verlangen (eBook)
456 Seiten
beHEARTBEAT (Verlag)
978-3-7325-7527-5 (ISBN)
Ein attraktiver Fremder, eine perfekte Nacht. Kein Bedauern. Bis sie ihren neuen Chef kennenlernt ...
Kurz vor ihrem Abschluss in Stanford stößt Lori auf der Straße mit dem attraktiven, charismatischen Cole zusammen. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Als sie sich abends zufällig in einer Bar wiedertreffen, tut Lori etwas, was eigentlich nicht ihre Art ist: Sie geht mit ihm auf sein Hotelzimmer - einem völlig Fremden. Die Nacht ist perfekt. Am nächsten Morgen trennen sie sich, ohne Namen oder Nummer auszutauschen. Aber sie können nicht aufhören, aneinander zu denken.
Einige Monate später tritt Lori ihren neuen Job in einer Kanzlei an. Als sie ihren neuen Chef kennenlernen soll, steht sie plötzlich Cole gegenüber. Und der Blick, den er ihr zuwirft, macht klar: Dieser Mann ist noch nicht fertig mit ihr.
Band 2 der heißen und mitreißenden Dirty-Rich-Reihe.
Romantische Office-Romance bei beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
<p>Mit ihren erotischen Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Die <i>New-York-Times-</i> und <i>USA-Today-</i>Bestsellerautorin hat bereits diverse Serien veröffentlicht, die ebenfalls bei beHEARTBEAT erschienen sind, darunter "Tall, Dark and Deadly" sowie "Amy's Secret" und "Dirty Money". Jones lebt mit ihrer Familie in Colorado Springs, USA.</p>
Mit ihren erotischen Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Die New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin hat bereits diverse Serien veröffentlicht, die ebenfalls bei beHEARTBEAT erschienen sind, darunter "Tall, Dark and Deadly" sowie "Amy's Secret" und "Dirty Money". Jones lebt mit ihrer Familie in Colorado Springs, USA.
Kapitel Eins
Lori
Die erste Begegnung …
Mit einem Briefumschlag in der einen Hand und einem Kleidersack mit Wechselklamotten in der anderen haste ich in das luxuriöse Hochhaus, in dem Cat Summer wohnt. Cat ist nicht nur die Verfasserin der beliebten Kolumne »Cats Verbrechen«, sondern auch Autorin mehrerer True-Crime-Bücher, die allesamt auf der Bestsellerliste der New York Times standen, und ich arbeite stundenweise als Rechercheassistentin für sie. Doch sie ist nicht nur meine Chefin, sondern mittlerweile auch eine gute Freundin geworden. Gehetzt laufe ich durch die edel ausgestattete Eingangshalle, und als ich an dem Wachmann vorbeikomme, der mich mittlerweile kennt, winke ich ihm zu. Dann noch eine kurze Fahrt mit dem Aufzug nach oben, bevor ich wenig später an Cats Wohnungstür klopfe.
Sie öffnet mir in Jeans und T-Shirt und hat ihr blondes Haar zu einem Dutt hochgebunden. Ich gebe ihr den Umschlag. »Das sind die Infos, die du haben wolltest. Über diesen zwielichtigen Privatdetektiv, der für den Staatsanwalt im Milton-Fall gearbeitet hat.« Ich deute auf meine Tasche. »Ich muss mich umziehen und zusehen, dass ich ins Büro komme. Ich bin schon spät dran.«
»Na klar«, entgegnet Cat und macht mir schnell Platz, damit ich eintreten kann. »Komm rein, und mein Gott, Lori, ich kann nicht fassen, dass du mit dieser Recherche schon fertig bist.«
»Ich wusste ja, dass du Infos brauchst«, rufe ich ihr zu, während ich über den glänzenden Hartholzboden eile und nach rechts ins Bad abbiege, das sich links neben der Wendeltreppe befindet.
Rasch schlüpfe ich aus meinen Stoffturnschuhen, schäle mich aus meinen Jeans und dem T-Shirt und ziehe stattdessen einen Bleistiftrock, eine Seidenbluse und einen Blazer – alles in Schwarz – über, bevor ich mein kastanienbraunes Haar aus der Haarklammer befreie. Ich bürste es und stelle fest, dass ich nach den zwei Stunden, die ich heute Morgen hinterm Tresen eines Cafés verbracht habe, tatsächlich nach Kaffee rieche – mal wieder. Eilig entknote ich mein Haar, fixiere es mit Haarspray und trage Lippenstift auf, bevor ich mein Werk mit ein paar Spritzern Jasminparfüm vollende – dem einzigen Duft, der auch nur ansatzweise in der Lage ist, den Kaffeegeruch zu übertünchen.
»Hat da eben jemand für mich geklingelt?«, höre ich Reese, Cats heißen, megaattraktiven Ehemann, rufen, der offensichtlich zu Hause und nicht bei der Arbeit ist. Andererseits macht er auch öfter Homeoffice, weil er mit Cat zusammen an seinem zweiten Buch schreibt.
»Das war Lori«, ruft Cat zurück.
Nachdem ich fertig bin, ziehe ich den Reißverschluss meiner Tasche wieder zu und bin nun endlich bereit, meinen Job als Assistentin in einer Anwaltskanzlei anzutreten, wo ich zumindest an interessanten Fällen arbeiten kann. Als ich in den Flur hinaustrete, ruft Cat mir zu: »In der Küche.«
Deshalb biege ich nach rechts ab in das beeindruckende offene, von einer Fensterfront umgebene Wohnzimmer, um von dort aus in die Küche zu gehen. »Du hast echt tolle Arbeit geleistet«, befindet Cat, die hinter der grauen Kücheninsel aus Granit steht. »Wir sollten uns darüber unterhalten, ob du noch mehr für mich machen könntest. Und über Stanford.«
»Ich würde sehr gerne noch mehr für dich arbeiten, aber Stanford muss warten.«
»Du warst die Beste deines Jahrgangs, und dir fehlten nur noch sechs Monate bis zum Abschluss, als deine Mutter ihren Schlaganfall hatte. Mittlerweile hat sie sich aber doch erholt. Sie arbeitet ja sogar schon wieder.«
Und wir müssen Rechnungen von insgesamt einhunderttausend Dollar bezahlen und wohnen in einem heruntergekommenen Apartment, weil unsere Schulden uns dazu zwingen, aber das sage ich nicht laut. Es ist das Einzige, das ich ihr nicht erzählt habe, während wir uns in den vergangenen sechs Monaten zwischen Schokolade, Popcorn und langen arbeitsreichen Nächten angefreundet haben. »Ich muss jetzt zur Arbeit, aber ich hab dich lieb, das weißt du ja. Und ich bin wirklich gespannt, wie dieses Projekt weitergeht.«
»Hättest du heute Abend Zeit?«, fragt Cat. »Ich würde wirklich gern mit dir reden. Reese hat hier Meetings wegen der Fusion, deshalb müssen wir runter in die Bar gehen, aber die haben super Kaffee und Zimtschnecken.«
»Reese will fusionieren?«
»Ein alter Schulfreund von ihm ist nach Texas gezogen, um die Riesenkanzlei seines Vaters zu übernehmen. Momentan ist er in der Stadt, und die beiden hecken einen Plan aus, wie sie die Weltherrschaft übernehmen können. Heute Morgen treffen sie sich allein, und abends kommen Berater hierher.«
»Wow, das wäre ja ein Wahnsinnsdeal. Immerhin ist dein Mann einer der besten Strafverteidiger des Landes. Und ja, ich komme gern. Meine Mutter arbeitet heute Abend, dann brauche ich mir keine Gedanken zu machen, dass ich sie wecke.«
»Klingt, als wäre ich nicht die Einzige, die versucht, dich wieder ins Leben zurückzuschubsen.«
»Ich muss jetzt los«, verkünde ich, nehme mir ihre Kaffeetasse und trinke einen Schluck, weil ich in letzter Zeit morgens drei Tassen trinken muss, um bis mittags durchzuhalten. »Der ist echt gut. Du könntest meinen Job im Café übernehmen, du wärst die Kaffeekönigin hinterm Tresen«, necke ich sie, bevor ich mich auf den Weg nach draußen mache.
»Über das Café unterhalten wir uns heute Abend auch!«, ruft sie mir hinterher, aber ich antworte ihr nicht. Dann würde sie mich nach meinen Finanzen fragen, und über dieses Thema will ich nicht mit ihr sprechen. Ich will nicht ihr Wohltätigkeitsprojekt werden. Natürlich bezahlt sie mich für meine Arbeit, aber wir sind auch Freundinnen, und ich möchte, dass das so bleibt.
Ich verlasse die Wohnung und bin kurze Zeit später in der Lobby, wo ich mich innerlich für den kurzen Fußweg von drei Häuserblocks bis zur Kanzlei wappne. Seufzend trete ich auf den vollen Bürgersteig hinaus, biege um die Ecke und renne direkt gegen eine harte Brust. In jeder anderen Stadt wäre es vielleicht angenehm, mit einer harten Brust zusammenzustoßen – hier, in New York City, kann es dagegen gefährlich, eklig oder einfach nur unangenehm sein. Der Aufprall führt dazu, dass ich taumle und meinen Kleidersack fallen lasse, und obwohl ich den Impuls verspüre, ihn aufzuheben, damit er nicht von dem Strom morgendlicher Passanten niedergetrampelt wird, gebe ich ihm nicht nach. Stattdessen ziehe ich laut die Luft ein, als mir bewusst wird, dass sich eine große Hand an meiner Taille befindet und ich die Hände auf die Brust vor mir gepresst habe, links und rechts von einer blauen Burberry-Krawatte.
»Alles okay?«, fragt er, wahrscheinlich, weil ich nicht vor ihm, der ja nun offensichtlich ein Fremder ist, zurückweiche, sondern mich an ihn lehne, als könnte ich nicht mehr stehen.
»Ja«, gebe ich zurück, und während ich mich spätestens jetzt rühren sollte, schaue ich blinzelnd in ein Paar aufmerksam dreinblickende hellblaue Augen, die von leicht welligem dunkelbraunem Haar eingerahmt sind. »Alles okay«, füge ich hinzu – die reinste Untertreibung, wenn man bedenkt, dass er nach Sandelholz, Moschus und Mann duftet und ich gerade meine intensivste sexuelle Erfahrung der letzten zwei Jahre durchlebe; mit einem Fremden auf der Straße. Oh Gott! Was mache ich hier eigentlich?
»Mir geht’s gut«, wiederhole ich und stoße mich von ihm ab, während ich bemerke, dass er nicht nur groß, breitschultrig und mit einem teuren Anzug bekleidet ist, sondern auch äußerst attraktiv; mit Wangen, die wie gemeißelt aussehen, und Augen, die nicht nur schön sind, sondern auch intelligent wirken. Was ungefähr auf die Hälfte aller Männer zutrifft, die mit mir Jura studiert haben, aber irgendwie ist er doch ganz anders als sie – wofür ich in diesem Moment keine Erklärung habe, deshalb versuche ich erst gar nicht, eine zu finden.
Um meinen Kleidersack – und meinen Verstand – zu retten, hocke ich mich auf den Boden und will gerade danach greifen, als der schicksalhafte Fremde das Gleiche tut. Er starrt mich an, und ich bin wie gelähmt. Also hocke ich einfach da, mitten auf einem Bürgersteig in New York City, was gefährlich sein könnte – um nicht zu sagen: schmutzig –, aber ich bin völlig durch den Wind, und ich bin nie durch den Wind. Cat hatte recht. Ich war die Beste im Studium; damals war ich noch nicht die Königin im Kaffeekochen, sondern die Königin im Männerbesiegen – Männer wie ihn –, und trotzdem rühre ich mich immer noch nicht vom Fleck. Beweg dich, Lori!, schreie ich mich innerlich an. »Ich muss zur Arbeit«, sage ich und strecke die Hand nach meinem Sack aus, doch es ist zu spät.
Er hat ihn schon gepackt, und als ich aufstehen will, fasst er mich am Arm und hilft mir hoch. Hitze schießt meinen Arm hinauf und – Gott im Himmel! – bis in meine Brust. Eigentlich glaube ich sogar, dass meine Brustwarzen sich zusammenziehen. Okay, ich glaube es nicht nur, sie tun es tatsächlich. Doch mir bleibt gar keine Zeit, mich von dem Schock zu erholen, denn in diesem Moment stelle ich fest, dass er mich erneut mit seinem prüfenden, unwiderstehlichen Blick einfängt. »Ich lade Sie zu einem Kaffee ein«, sagt er, aber es klingt eher wie ein Befehl, nicht wie eine Bitte. »Ich bin in Sie hineingelaufen«, fügt er hinzu. »Das ist das Mindeste, was ich tun kann.«
»Ich denke, wir sind gegenseitig ineinandergelaufen«, erwidere ich, und er hält immer noch meinen Kleidersack fest – und mich auch. Wieso lasse ich mich von ihm anfassen? »Sie schulden mir nichts, und außerdem muss ich dringend ins Büro.«
Ich will meinen Sack nehmen, aber er lässt nicht...
| Erscheint lt. Verlag | 1.9.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | New York Office Romance |
| New York Office Romance | |
| New York Office Romance | New York Office Romance |
| Übersetzer | Sonja Fehling |
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | Dirty Rich Cinderella Story |
| Themenwelt | Literatur ► Krimi / Thriller / Horror |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | 20. - 21. Jahrhundert • Affäre mit Chef • Affäre mit dem Boss • After Passion • after truth • Amys secret • Amy’s Secret • Anastasia Steele • Anna Todd • Anwalt • Anwälte • Audrey Carlan • billionaire • CEO • Crossfire • E. L. James • EL James • E. L. James,E.L. Todd • E.L. Todd • feelgood • Frauenroman • Gefühl • Gefühle • gefühlvoll • Gegenwartsliteratur • grey • Große Liebe • Happy End • Harvey Specter • Hea • Herzschmerz • Hollywood • Journalistin • Kanzlei • Liebe • Liebe / Beziehung • Liebesgeschichte • Liebesroman • Liebesromane • Liebesromane Bestseller • Liebesromane deutsch • Liebesromane für Frauen • Liebesroman (modern) • Meredith Wild • mike ross • Millionär • Millionär,Billionaire • Millionär Liebesromane • New York Times Bestseller • Nordamerika • Passion • Romance • romance books • Romane für Frauen • Romantasy • Romantik • romantisch • romantischer millionär roman • romantsch • Shades • Shades of Grey • Silvya Day • Steele • Suits • Sylvia Day • Unterhaltung • USA • wohlfühlen |
| ISBN-10 | 3-7325-7527-6 / 3732575276 |
| ISBN-13 | 978-3-7325-7527-5 / 9783732575275 |
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