Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Vesela und die Vervumwelt -  Mostyn Heilmannovsky

Vesela und die Vervumwelt (eBook)

Teil 1
eBook Download: EPUB
2019 | 1. Auflage
356 Seiten
Morawa Lesezirkel (Verlag)
978-3-99084-938-5 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
2,99 inkl. MwSt
(CHF 2,90)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
Vesela ist ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten werden von den Vampiren, aber auch von zwei düsteren Orden, dem Orden des Blutes und dem Orden des Schattens, begehrt. Diese zwei Orden wollen nicht nur die Welt der Menschen versklaven, sondern auch die Vervumwelt, die von den Vervum, Wervampiren, bewohnt wird, welche mit Vesela auf eine interessante Art und Weise verbunden sind.

Autor von Ebooks, welche auf Bookrix erschienen sind. Die Ebooks sind meist dem Fantasygenre zuzuorden, obgleich es auch Geschichten gibt, die eher philosophischer Natur sind.

KAPITEL 1 VESELA

Lange Zeit war Frieden in der Vervumwelt, die in einer anderen Dimension von der Welt der Humanität existiert. Doch etwas Signifikantes war passiert und der Vervumlord Ewoch hatte eine Vision, die auch für seine Welt, die Zukunft von ihr von entscheidender Bedeutung sein würde. Ewoch sah, dass ein Mädchen mit dem Namen Vesela geboren werden würde, das über die Zukunft seiner und der Menschenwelt entscheiden würde; denn ihr Licht war besonders und nicht nur vom Licht begehrt, sondern auch von einem düsteren Schatten, den er zu dem Zeitpunkt noch nicht zu identifizieren vermochte. Diese Erzählung, die gerade eben begonnen hat, berichtet über den Kampf zwischen Licht und Finsternis, in der das Mädchen Vesela eine Rolle spielt – aber nicht nur es, sondern auch die Vampire und die Vervum, welche in diesem Krieg das Licht manifestieren, um die Finsternis, die ihre Welten bedroht, zu verbannen. Nun wird diese Geschichte beschrieben, welche diesen Krieg, der auf der Erde kommenziert, aber in der Vervumwelt und der Schattenwelt des Schattenordens endet. Dies ist die Geschichte von der Gnade des Lichts und seinem unerschütterlichen Glauben an es, der seine Essenz ausmacht und auch bestätigt.

Die Nacht hatte die Burg in Schatten gehüllt und ihre Lichte des Mondes, die ihr entströmten, erhellten die Landschaft. Der Mond war in dieser Nacht rot gefärbt und dies hatte immer etwas Besonderes an sich. Ein Wald umgab die Burg mit dem Element des starken Holzes, welches energetisch auf sie einwirkte. Es war ein Tag im 18. Jahrhundert und ein Lord, ein Vampirlord, hatte eine Vision von einer Chose, die er noch nicht so richtig zu deuten vermochte. Es war wieder eine seiner vielen Visionen, die gleich einem Traum sein leicht monotones Leben mit Abwechslung schmückten. Immer wieder tauchte ein Mädchen auf, das er aber undeutlich sah: wie ein Schemen wanderte es durch Felder, Häuser und Städte, die dem Lord bekannt waren, weil er in ihnen schon Zeit verbracht hatte. Der Lord war nämlich nicht mehr der jüngste Vampirlord und hatte von der Welt viel gesehen. Das was er gesehen und erlebt hatte, wird partiell in dieser Geschichte, diesem Roman exprimiert werden, denn der Lord ist mit dem Protagonisten dieses Romans verbunden, auf welche Art und Weise wird man noch im Verlauf der Geschichte erfahren, welche von dem Kampf zwischen Finsternis und Licht handelt. Dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, der noch nicht entschieden ist, zumindest nicht in der modernen Zeit, die man als eine Zeit des Lichts bezeichnen will, auch wenn vielleicht so einige Schatten beherbergt, welcher man sich aber anfangs nicht so gewahr ist, da sie einem nicht auf den ersten Blick auffallen; es ist wie mit einem Bild, das mehrere Gesichter hat, welche ähnlich den Gesichten auf einen wirken und man nicht gleich sagen kann was, wessen Essenz, sie in sich verinnerlicht haben. Nun fängt sie an die Geschichte von der Vision des Lords, welche später in diesem Roman noch ausführlich dargestellt wird.

Dieser Roman handelt von einem Lebensweg, welcher ein extraordinärer ist, er bildet das Fundament, den Anfang, weiterer Lebenswege, welche auf eine gewisse Art und Weise mit ihm verbunden sind. Dieser Lebensweg wird in diesem Roman beschrieben und differente Schicksale, die aber alle als Beispiele des unendlichen kreativen Reichtums der Natur, der Schöpfung, des Kreators dienen. Im großen Seinsgebilde, das wir Realität nennen, aber im Grunde gar nicht wirklich verstehen, entstehen verschiedene Lebensformen, die in diesem Roman beschrieben werden, um verschiedene Aspekte des Lebens zu beleuchten. Dabei wird nicht das Schicksal dieser Lebenswege beurteilt, denn beurteilen sollte nur das Leben an sich: also der Logos. Nun beginnen wir mit dem ersten Lebensweg, welcher diesen Roman ausmacht und die Geschichte, vieler Figuren, welche mit ihm verwoben sind, deutlich prägt. Dieser Lebensweg ist der Weg eines Mädchens namens Vesela. Vesela bedeutet in einigen slawischen Idiomen „die Glückliche“ und dieser Name wird wie man noch später in dieser Geschichte erfahren wird, wie die Faust aufs Auge zu der Romanfigur Vesela passen. Doch nun soll die Geschichte beginnen und die Entstehung der Figur, ihres Lebens, in schriftlicher Form dargestellt werden. Beginnen wir nun mit dem Geist und der Seele, welche den Körper beseelen. Fangen wir an mit dem Weg der Seele, des Geistes zum Körper, kleiden wir nun den Inkarnationsprozeß in Worte.

Und so spielte es sich zu Beginn dieses Lebensweges folgendermaßen ab: durch die Sphären der Unendlichkeit bahnte sich eine Seele oder ein Geist, vielleicht auch beides, an, und schlüpft in den Körper eines Embryos, welcher gerade erst entstanden ist. Wir schreiben den Monat Februar und die Felder sind bedeckt mit feuchtem Schnee, welcher einen ein wenig an einen Streuselkuchen erinnert, wenn man dabei seine Kreativität etwas abstrahiert. Die Mutter des Embryos ist eine einfache Frau, die zum ersten Mal schwanger ist und in der harten Realität des 18. Jahrhunderts als Bäuerin in der Slowakei sich ihr Leben verdingt. Ihr Mann weiß noch nicht, daß er mit seinem Samen befruchtet hat, und es ist ihm nicht bewußt, daß seine zukünftige Tochter eine fromme Dichterin und Ordensschwester sein würde. Noch ist das Kind, die Seele noch nicht vollkommen inkarniert und der Körper ist gerade dabei sich zu developpieren. In einigen Monaten wird aber das Kind auf die Welt kommen, und die Seele die Erfahrung als Erdenmensch in einer Wirklichkeit machen dürfen, die häßlich und schön zugleich ist. Im wahrsten Sinne des Wortes kann man behaupten, daß diese Wirklichkeit eine Dualität symbolisiert. Das chinesische Yin und Yang oder das indische Konzept von Yoni und Lingam drückt sich auf so vielen differenten Dimensionen des Seins aus, daß es gar schon für den größten Geist unbeschreiblich ist. Nun wuchs das Embryo heran und die Monate wurden wärmer, es entwich der Vater Frost und die Demeter kehrte aus dem Hades zurück, in welchem ihre Tochter Persephone mit ihm hauste. Die Blätter der Bäume fingen an wieder zu strahlen: es bildete sich ein neues Grün. Die Knospen und Triebe der Pflanzen, insbesondere der Blumen,entfalteten sich wieder, stets nach dem Gesetz der männlichen Energie die nach oben strebt gleich einem Schwall linearer Ströme. Die Abende wurden kürzer und die Morgen länger. Es wurde wieder lichter und der Bruder Lenz gab den Menschen wieder etwas Hoffnung. Hoffnung, die sie für ihre Existenz, um zu überleben, benötigten, um zu sein, wobei man anmerken muß, daß in dieser Zeit, daß Überleben für die Bauern, die einfachen Menschen, die Priorität war. Das Leben war kurz und hart und voller Sorgen und Mühen: so war die menschliche, die humane Experienz eine sehr wirsche und unkomfortable.

Des Frühlings Pracht stand schon in seinem Zenit, und der Bauch der Bäuerin war schon recht prall. Das Kind war schon etliche Monde alt, beinahe sieben. Man konnte seine Bewegungen spüren, und sein leises Treten gegen die Placenta der Mutter war für manch einen kuriosen Gast ein freudiges Ereignis. Dann kam der Herr Sommer und der Bruder Lenz gab ihm den Vortritt, weil er wußte das seine Zeit für dieses Jahr vorüber war: genauso wie ein alter Mensch weiß, dass er den Zyklus seines Lebens beendet hat, weil er intuitiv merkt, daß seine Lebenserfahrung auf diesem Planeten zur Neige geht. Gerade als der Sommer, der sich übrigens dieses Jahr sehr gut entwickelte, seinen herrlichsten Glanz am Beginn des Monats Scheiding hatte, gebar die Bäuerin in ihrem modesten Schlafzimmer, dessen Fenster auf die Kleinen Karpaten blickten, eine hübsche zarte und grazile Tochter, die einen leicht gelblichen Teint zu haben schien.

Die erste Person, die, die Tochter, gewahrte, war kein Mensch, sondern eine Ziege, die den Bauern schon etliche Jahre auf loyalste Art und Weise Milch schenkte. Die Ziege hieß Rudicka und würde für das Kind einer, der ersten Wegbegleiter sein, und viele Momente des Glücks mit ihm erleben. Die Ziege war vom Anblick des Kindes entzückt. Die Augen des Tieres und die des Kindes zogen sich an wie Magnete, und jenes Band der Freundschaft war schon in diesem Augenblicke besiegelt. Die ersten Wochen des Kindes, die manche Völker den ersten Mond der Existenz taufen, waren sehr ruhig und friedlich. All die Wonne und Pax, die man sich vorstellen konnte, umgaben die rurale Atmosphäre der slowakischen Erde oder, sollen wir historisch korrekt sagen, dieses Erbland der Habsburger. Es schien alles in Ordnung zu sein mit dem Kinde und die Ziege war immer bei ihm. Spendete ihm auch etwas von ihrer Milch, die sie auch ihren kleinen Zicklein gegeben hat. Das Kind, welches den Namen Vesela haben sollte, labte sich an der frischen und reinen Milch der Ziege, die ihm viel Kraft und Freude spendete. Die Zeit verging und wieder nahten Herbst und Winter, die diesmal etwas mehr ihre Seiten der Vielfalt und Strenge zur Geltung brachten. Schnell wuchs das Kind heran und schon im nächsten Lenze war es im Stande seine ersten Worte zu bilden und bald konnte es auch zu Beginn des Brachets seine ersten Schritte machen. Das Kind schien sehr aufgeweckt zu sein und wollte...

Erscheint lt. Verlag 17.6.2019
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Fantasy
ISBN-10 3-99084-938-7 / 3990849387
ISBN-13 978-3-99084-938-5 / 9783990849385
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
EPUBEPUB (Ohne DRM)
Größe: 2,6 MB

Digital Rights Management: ohne DRM
Dieses eBook enthält kein DRM oder Kopier­schutz. Eine Weiter­gabe an Dritte ist jedoch rechtlich nicht zulässig, weil Sie beim Kauf nur die Rechte an der persön­lichen Nutzung erwerben.

Dateiformat: EPUB (Electronic Publication)
EPUB ist ein offener Standard für eBooks und eignet sich besonders zur Darstellung von Belle­tristik und Sach­büchern. Der Fließ­text wird dynamisch an die Display- und Schrift­größe ange­passt. Auch für mobile Lese­geräte ist EPUB daher gut geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür die kostenlose Software Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür eine kostenlose App.
Geräteliste und zusätzliche Hinweise

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich
Roman

von SenLinYu

eBook Download (2025)
Forever (Verlag)
CHF 24,40