Bianca Extra Band 72 (eBook)
448 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-3673-6 (ISBN)
GEWAGTES SPIEL UNTER MONTANAS WEITEM HIMMEL von CHRISTINE RIMMER
Riskanter Einsatz: Für eine Reality-TV-Show spielt Brenna die Verlobte des sexy Cowboys Travis. Mit einer glamourösen Hochzeit soll die Show enden, die Travis unbedingt gewinnen will. Auf Brenna hingegen scheint eher ein gebrochenes Herz zu warten ...
NUR EIN BISSCHEN VERHEIRATET? von TERESA SOUTHWICK
'Wir sind noch verheiratet?' Schockiert hört Rose, dass ein bürokratischer Fehler ihre Scheidung von Lincoln ungültig gemacht hat. Zwar verspricht ihr Ex, der sie damals verließ, sich darum zu kümmern. Aber zugleich macht er ihr ein unfassbar verführerisches Angebot ...
GLÜCK UND GLAS UND SÜßE KÜSSE von ALLISON LEIGH
Tausend Scherben sind ein schlechter Anfang für die Liebe! Weil Isabellas Mündel mutwillig ein Fenster zerstört, muss die hübsche Kellnerin mit dem umwerfenden und reichen Rancher Erik Clay verhandeln. Und vielleicht kann aus einem schwierigen Anfang etwas Wunderbares entstehen ...
DIE RÜCKKEHR DER TRAUMFRAU von KERRI CARPENTER
Das ist Carissas große Chance: Bei den reichen Dumonts taucht der Caterer nicht auf, und sie soll einspringen! Wenn sie den Job gut macht, ist sie gerettet. Carissa ahnt nicht, dass der attraktive Millionenerbe Jasper Dumont den Partyservice dafür bezahlt hat, wegzubleiben ...
<p>Allison Leigh war schon immer eine begeisterte Leserin und wollte bereits als kleines Mädchen Autorin werden. Sie verfasste ein Halloween-Stück, das ihre Abschlussklasse aufführte. Seitdem hat sich zwar ihr Geschmack etwas verändert, aber die Leidenschaft zum Schreiben verlor sie nie. Als ihr erster Roman von Silhouette Books veröffentlicht wurde, wurde für Allison ein Lebenstraum wahr; sie konnte es kaum glauben, als in ihrer Heimatstadt die Buchläden voll waren mit ihrem Werk! Beim angesehenen RITA© Award wurde sie Finalistin, erhielt Auszeichnungen wie die Goldene Feder und erscheint regelmäßig auf Bestsellerlisten. In Südkalifornien geboren, lebte Allison in vielen verschiedenen Städten und unterschiedlichen Staaten der USA. Sie arbeitete als Kosmetikerin, Programmiererin, Pfarramtssekretärin und Datenbank-Administratorin. Letztendlich ließ sie sich mit ihrer Familie in Arizona nieder. Ihrer Familie, die sie immer unterstützt, verdankt sie viele romantische und liebevolle Gedanken und Inspiration für ihre Romane. Sie können Allison Leigh eine E-Mail schreiben: allison@allisonleigh.com</p>
2. KAPITEL
Verlobte?
Travis bemühte sich, nicht nach Luft zu schnappen. Er brauchte seine ganze Willenskraft, um sein Pokerface aufrechtzuerhalten.
Aber …
Verlobte? Wann war aus einer Freundin, die nur in seiner Fantasie existierte, eine Verlobte geworden?
Er war noch nie in seinem Leben verlobt gewesen. Seit fast einem Jahr war er nicht mal mit einer Frau ausgegangen.
Jaja. Er hatte den Ruf, ein Frauenheld zu sein. Und den wusste er zu seinen Gunsten zu nutzen. Aber was die Frauen und die wilden Nächte anging? Im Laufe der Zeit war das langweilig geworden. Und dann kam noch ein Erlebnis im letzten Sommer dazu. Danach hatte er den Frauen eine ganze Weile abgeschworen.
Verdammt. Das war übel. Wieso hatte er das nicht kommen sehen?
Anscheinend hatten die Macher beschlossen, dass sie ein bisschen Romantik in der Show brauchten, ein junges Paar, das verliebt und verlobt war – und er hatte dafür gesorgt, dass Giselle den Eindruck hatte, er könnte das bieten. Er hatte gedacht, er hätte nur ihr Spiel mitgespielt. Jetzt sah es so aus, als wäre er zum Spielball geworden.
Er versuchte, einen Gang runterzuschalten. „Äh, Giselle, wir sind noch nicht wirklich verlobt.“
„Aber das werdet ihr sein.“ Das war ein Befehl. Und bevor er wusste, was er sagen sollte, stand Giselle auf. „So, dann ist ja alles klar. Sie werden jetzt zurück ins Hotel gebracht. Packen Sie Ihre Sachen. Ihr Flugzeug geht gleich morgen früh.“
Travis hatte es bis hierhin geschafft. Er würde jetzt nicht aufgeben. Irgendwie musste er eine Verlobte auf Zeit finden. Sie musste extrovertiert und hübsch sein, eine Frau, die reiten, ein Lagerfeuer machen und mit einem Gewehr umgehen konnte. Er musste ihr vertrauen können. Und es musste eine Frau sein, bei der es ihm nichts ausmachen würde, so zu tun, als ob er in sie verliebt war.
Und sie musste aus Rust Creek Falls kommen.
Ein Ding der Unmöglichkeit. Aber, verdammt noch mal, er würde nicht aufgeben.
Real Deal Entertainment hatte einen Kleinbus organisiert, der am Flughafen in Kalispell auf sie wartete. Die Firma hatte auch einen Produktionsassistenten mitgeschickt. Gerry sollte sich um die hoffnungsvollen Talente kümmern. Er sorgte dafür, dass alle Teilnehmer und ihr Gepäck im Bus waren und fuhr sie dann zum Hotel. Maverick Manor war nur ein paar Kilometer von Rust Creek Falls entfernt.
Gerry führte die Gruppe zur Rezeption. Als er die Schlüsselkarten verteilte, erklärte er, dass er gleich zum Flughafen zurückfahren würde, um die nächste Gruppe Finalisten abzuholen. Sie sollten sich ausruhen. Am nächsten Morgen würden die Produzenten und die Casting-Direktorin alle in der Lobby zusammenrufen.
Travis packte Gerry am Arm. „Ich muss in die Stadt.“ Und eine Verlobte auftreiben.
„Ach, richtig. Dalton. Du bist von hier.“ Gerry musterte ihn mit zusammengekniffenen Augen. Als potenziellen Teilnehmer wollte die Filmgesellschaft ihn rund um die Uhr erreichen können. Er war nicht mehr sein eigener Herr, bis er von der Castingliste gestrichen wurde – oder die Serie abgefilmt war. Was auch immer zuerst geschah.
Travis war fest entschlossen, nicht gestrichen zu werden. „Ich soll morgen Abend meine Verlobte zur Auswahlrunde mitbringen. Darüber muss ich wirklich mit ihr reden.“ Sobald ich sie gefunden habe.
Gerry warf ihm einen finsteren Blick zu. „Kapiert. Mach mir bloß keine Schwierigkeiten, Mann.“
„Niemals. Ich will diesen Job.“
„Denk an deine Vertraulichkeitserklärung. Nichts darf an die Öffentlichkeit gelangen.“
„Ich weiß.“
„Heute Abend um sieben bist du auf deinem Zimmer. Das kontrolliere ich.“
„Und ich werde da sein.“
Gerry fuhr zum Flughafen und Travis rief auf der Ranch an. Seine Mutter ging ans Telefon. „Bin schon unterwegs, Süßer“, sagte sie nur.
Travis wartete vor dem Haupteingang des Manors auf sie, als sie mit ihrem verbeulten Pick-up vorfuhr. Sie sprang aus dem Auto und drückte ihn fest an sich. „Wie ich sehe, haben zwei Wochen in Hollywood dir nicht geschadet.“ Sie versetzte ihm einen Klaps auf den Arm. „Spring rein. Los geht’s.“
Auf der Ranch bestand seine Mutter darauf, dass er reinkam, um ein Stück von ihrem berühmten Apfelkuchen zu essen und einen Kaffee zu trinken.
„Ich hab aber nicht viel Zeit, Mom.“
„Setz dich“, befahl seine Mutter. „Ein Stück Kuchen bringt dich nicht um.“
Es war schon fast drei Uhr nachmittags, als Travis in seinen Pick-up stieg und in die Stadt fuhr.
Mit offenen Seitenscheiben fuhr er durch die Straßen von Rust Creek Falls. Dabei winkte er den Leuten zu, die er kannte, und zermarterte sich das Gehirn, welche Frau in The Great Roundup, die Liebe seines Lebens spielen könnte.
Er beschloss, in Daisy’s Donut Shop einen Zwischenstopp einzulegen – und nachzusehen, ob seine zukünftige Scheinverlobte vielleicht dort auf ihn wartete und es sich bei einem Donut mit Ahornglasur gut gehen ließ.
Er fand einen Parkplatz vor Buffalo Bill’s Wings-To-Go. Als er vorbeiging, warf er kurz einen Blick in den Imbiss. Keine Kandidatinnen. Er ging weiter zum Donutladen. Aber als er durchs Fenster schaute, sah er nur fünf ältere Damen und eine junge Mutter mit zwei Kleinkindern.
Keine potenzielle Verlobte in Sicht.
Obwohl er sich wirklich bemühte, den Mut nicht zu verlieren, wollte er schon zu seinem Truck zurückkehren. Doch dann ging die Tür zum nächsten Laden auf.
Callie Crawford, eine örtliche Krankenschwester, die er kannte, kam aus dem Schönheitssalon. „Danke, Brenna“, rief Callie über die Schulter zurück, bevor sie die Tür zufallen ließ. Dann entdeckte sie Travis. „He, Travis! Hab schon von dir und dieser Realityshow gehört. Ist ja spannend.“
„Schön, dich zu sehen, Callie.“ Er hob grüßend den Hut. „Morgen Abend ist die letzte Auswahlrunde.“
„Im Ass, weiß Bescheid. Wir drücken dir alle die Daumen.“
Er bedankte sich und bat sie, ihrem Mann Nate schöne Grüße auszurichten. Callie nickte und stieg mit einem Lächeln in ihren SUV.
Und das war’s. Dann passierte es. Er beobachtete, wie Callie davonfuhr, als er eine Erleuchtung hatte.
Brenna. Brenna O’Reilly.
Sie sah gut aus, war unglaublich clever und auf einer Ranch groß geworden. Als sie noch beim Rodeo mitgeritten war, hatte sie beim Hindernisreiten Preise gewonnen. Sie war ein keckes Ding. Konnte sich behaupten und ließ sich nichts bieten.
Aber er hatte immer gedacht, dass er zu alt für sie wäre. Außerdem sah er sich, was sie betraf, in der Rolle eines guten Freundes, der auf sie aufpasste. Er würde nie mit ihr flirten.
Brenna.
Fielen ihm noch irgendwelche andere Kandidatinnen ein?
Himmel, nein.
Er hatte weniger als drei Stunden Zeit, eine Frau zu finden. Mit anderen Worten, es lief entweder auf Brenna hinaus, oder er musste aufgeben.
Doch da öffnete er schon die Tür zum Schönheitssalon.
Brenna stand direkt vor ihm hinter der Kasse. Sie wirkte einigermaßen überrascht, ihn zu sehen.
Bevor sie jedoch die Gelegenheit hatten, irgendetwas zu sagen, hatte Bee, die Eigentümerin, ihn entdeckt. „Travis Dalton!“ Sie winkte ihm mit einem riesigen Föhn zu. „Ist das zu glauben? Der Star unserer Stadt.“
Alle Frauen im Laden starrten ihn an. Er nahm den Hut ab und schenkte ihnen sein schönstes Lächeln. „Noch nicht, Bee. Meine Damen, wie geht’s denn so?“
Ein Chor von Begrüßungen folgte. Er nickte und lächelte fleißig weiter.
Bee fragte: „Was können wir für dich tun, Süßer?“
Er überlegte hastig. „Morgen Abend ist doch die letzte Auswahlrunde.“
„Haben wir schon gehört.“
„Da hab ich gedacht, ich könnte einen Haarschnitt brauchen.“ Er hängte seinen Hut neben der Tür auf. „Also, Brenna, hast du Zeit für mich?“
Brenna richtete ihre blauen Augen auf ihn. „Da hast du Glück. Ich hab noch eine Stunde bis zu meinem nächsten Termin.“ Sie kam hinter der Theke vor. In engen Jeans, kniehohen Stiefeln und einem roten Seidenhemd sah sie schick und frech aus. Rot passte zu ihr. Zu ihrem Haar. Früher war sie ein wilder Lockenkopf gewesen. Heute trug sie das Haar lang und glatt. Wie ein feuriger Wasserfall fiel es ihr bis knapp über die Schultern.
Sie wartete, bis er seine Jeansjacke neben seinen Hut gehängt hatte. Dann führte sie ihn zu ihrer Station. „Setz dich.“
Er ließ sich auf den Friseurstuhl fallen und starrte sein Spiegelbild an.
Brenna legte die Hände auf seine Schultern und beugte sich vor. Er konnte ihr Parfum riechen. Gut. Sie fing seinen Blick im Spiegel auf und fuhr ihm mit den Fingern durchs Haar. Die Berührung war leicht, professionell. „Das sieht ziemlich gut aus.“
Das sollte es auch. Er hatte einem Starfriseur in Hollywood vor seinem ersten Vorsprechen ein Vermögen bezahlt. „Ich hab gedacht, nur die Spitzen.“
Sie nickte. Ein Grübchen zeigte sich in ihrer samtweichen Wange, als sie lächelte. „Na schön. Erst mal waschen?“
Was er wollte, war ein Gespräch unter vier Augen. Er warf einen Blick zur Seite und senkte die Stimme. „Sag mal, Brenna …“
Sie wusste vermutlich sofort, dass er etwas im Schilde führte. „Was ist los?“
...| Erscheint lt. Verlag | 2.7.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Bianca Extra |
| Bianca Extra | Bianca Extra |
| Übersetzer | Stefanie Rose, Rita Hummel, Valeska Schorling, Stephanie Thoma-Kellner |
| Verlagsort | Hamburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | Bianca Extra • bücher für frauen • Cora • cora bianca • cora bücher • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • ebook liebesroman • Familienglück • Familienroman • Frauenroman • Liebesgeschichte • Liebesroman • Romantische Bücher • Sammelband • Second Chance • second chance for love |
| ISBN-10 | 3-7337-3673-7 / 3733736737 |
| ISBN-13 | 978-3-7337-3673-6 / 9783733736736 |
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