Kaperfahrten
Literatur und Kloster – schon immer ist das eine spannende Begegnung, man möge nur zurückgehen in die Zeiten, als in den alten Klöstern in den ehrwürdigen Bibliotheken Schreibschulen angesiedelt waren, in denen kopiert, geschrieben und gezeichnet wurde; bis heute finden sich diese großartigen Buchzeugnisse, die den Leser, den Bewunderer beim Betrachten ehrfürchtig innehalten lassen.
Seit vielen Jahren hat die Europäische Autorenvereinigung Die KOGGE ihre Werkstatttagung alljährlich an den Tagen um Himmelfahrt in der Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel, wo unser Mitglied Pater Stefan Reimund Senge seit Jahrzehnten Förderer unserer Literaturtagung ist. Dafür danken wir ihm, für die Gastfreundschaft dem Kloster.
Dieses Buch versammelt in zehn Jahren während diesen Tagungen in Himmerod entstandene Texte von Autoren der Autorenvereinigung Die KOGGE und von Gästen. Es macht staunen, was über die Jahre hinweg in der Abgeschiedenheit eines Klosters, in der Konzentration und in der Diskussion über Texte entsteht. Das können wir nun nachlesen.
Ich freue mich sehr, dass so ein Band entstanden ist, der unter unterschiedlichen Themenstellungen das Anliegen unserer Europäischen Autorenvereinigung Die KOGGE immer wieder aufs Neue deutlich macht: mit Literatur über Grenzen hinaus zu wirken, für die Toleranz, für Menschlichkeit, für Vielfalt, für Freundschaft und für humane Verbundenheit.
Im Dezember 2018
Uli Rothfuss
Prof. Uli Rothfuss ist Schriftsteller und Kulturwissenschaftler, seit 2006 Präsident der Europäischen Autorenvereinigung Die KOGGE, Sitz Minden.
"Die Kogge" als europaweit offene Autorenvereinigung ist auf ihre Art einmalig und die älteste ihrer Zunft. In fünf Jahren, 2024 werden seit ihrer Gründung einhundert Jahre vergangen sein. Himmerod-Fahrer treffen sich 2021 bereits zum fünfzigsten Mal. Pater Stephan Reimund Senge lädt jährlich dazu ein. Die Mannschaften der Kogge stammen aus fünfzehn Ländern. Sie dichten und schreiben Bücher, vor allem in deutscher Sprache. Bei den Kogge-Treffen in verschiedenen "Häfen" Deutschlands steht der "Handel mit Geschichten", der Austausch von Texten im Mittelpunkt, so auch zum Himmerod-Forum. Den Himmerod-Fahrern bietet das Salmtal in der Vulkaneifel Jahr für Jahr ein entspanntes Klima. Pater Stephan und wenige Mitarbeiter der Zisterzienser-Abtei, besonders Wolfgang Valerius und Hannelore Nellesen, betreuen die Gäste und organisieren das kulturelle Leben. Im Zentrum steht die hohe Abteikirche, östlich über dem Salmtal. Sie trägt einen Ziergiebel und im Querschiff eine klangvolle Orgel. Der imposante Komplex des Klosters schließt direkt an die Kirche an; nur Mönche fehlen seit kurzem.Im rechten Winkel umschließt die Front der Gästehäuser den grünen Hof mit Buchhandlung, Gaststätte, Torgebäude. Die museale Wassermühle, die Fischteiche an der Salm bilden den Hintergrund des Ensembles, das nur einmal, zu Himmelfahrt laut wird, wenn dutzende Pilger einziehen.Im Umkreis der Abtei entstehen durch die Kogge-Autoren und einige schreibende Gäste besondere Geschichten und Verse, dem Jahresthema verbunden. Bei den Treffen werden die Bücher gezeigt, wird getauscht, mit gekaperten Schätzen geprahlt, wird übersetzt und erzählt, geschrieben und sich erholt. Zehn Jahreskapitel im folgenden Buch versammeln eine Auswahl von Himmeroder Texten. Viele davon wurden von uns bei öffentlichen Lesungen dem Publikum vorgestellt. Den sechsten Teil der Anthologie widmen wir ausschließlich Pater Stephan, der in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag begeht.Wir nehmen in das Buch auch drei unserer AutorInnen auf, treue Himmerod-Fahrer, die in den letzten zehn Jahren bereits verstorben sind. Beim Lesen erinnern wir uns an sie, an ihre Geschichten und Verse, für die wir danke sagen.Als Kogge-Autoren lieben wir es, Seeräuber, Kauffahrer, Handelsleute in einer Person zu sein. Oft fällt uns das Kapern in eigener See leichter, als das Handeln mit Büchern. Über solche Erfahrungen reden wir, machen uns Mut, schenken Vertrauen und heuern immer wieder neue Autoren an.In der historischen Kogge-Seefahrt waren Piraten die Schre-cken der Meere. Wir kommen dem Publikum friedlich entgegen, aber wir legen es darauf an, den Kontinent zwischen den Ohren, bis zum Bersten gefüllt mit Erinnerungen, Erlebnissen, Phantasien, immer wieder neu zu durchfahren, dabei wertvolle Stücke an uns zu reißen, auch mit Mut zum sprachlichen Risiko. Vor zehn Jahren, 2009, trug unsere Anthologie den bezeichnenden Namen "Strandgut". Heute präsentieren wir "Kaperfahrten", gesammelte Prisen, Geschichten und Verse, literarische Beutestücke, durch Selbstausbeutung erworben. Sie erlauben uns durch die Vielfalt der Themen und die Fülle an Ausdruck und Formen der Texte einen weiten Blick auf die literarische Arbeit der jung gebliebenen Kogge.Malgorzata Ploszewska, Bernd KebelmannDezember 2018
Małgorzata Płoszewska, Reutlingen, KOGGE-Autorin, *1956 in Płock/Polen; in Deutschland seit 1985. Theaterpädagogin, Dichterin, Literatur-Übersetzerin. Als Autorin schreibt sie Lyrik und Kurzprosa, als Hrsg. betreut sie u. a. dt.-pl. Literaturprojekte. Mitglied u.a. im pl. und dt. VS, im Danziger Poetenklub, der Internationalen Lyrikergruppe QuadArt, des Exil-P.E.N. Seit 2012: Präsidiumsmitglied der KOGGE, seit 2008: Organisation des KOGGE-Literaturforums Himmerod. www.ploszewska.de.
Bernd Kebelmann, Berlin, KOGGE-Autor, *1947 in Rüdersdorf bei Berlin; Lyriker, Erzähler, Projekt- und Rundfunkautor. 14 eigene Bücher. Mitglied in VS und GNL Berlin, der Internationalen Lyrikergruppe QuadArt, Danziger Poetenklub, Künstlergilde e. V. Esslingen. Literatur- und Kunstprojekte: ®Tastwege- Skulpturen im Dunkeln, Lyrik und Musik; „Lyrikbrücken“: blinde europ. Lyriker, Lesebuch in 10 Sprachen. Stipendien, Preise für Prosa. Szenische Lesungen mit versch. Musikern. www.berndkebelmann.de.
Uta Abel, St. Ingbert, Gast-Autorin, *1965, lebt mit Familie in St. Ingbert. Sie arbeitet in der Produktentwicklung. Als Lyrikerin ist sie Mitglied der „Turmkunst“, einer Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern. Daraus ist als jüngstes Projekt im Jahr 2017 z.B. ein Bildband über den Bliesgau entstanden, der Fotografien und lyrische Texte vereint.
Elke Barker, Heidelberg, Gast-Autorin, *1969 in Karlsruhe. Studium der Romanistik und Germanistik in Heidelberg, Paris und Lyon. Arbeitet als freiberufliche Journalistin. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Lesung beim Mainzer Kulturtelefon. Stipendiatin des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. Mitglied der Darmstädter Textwerkstatt.
Pilar Baumeister, Köln, KOGGE-Autorin, *1948, blind, in Barcelona, als Pilar Andreo Vila geb., lebt seit 1975 in Deutschland. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Russisch. Sie schreibt seit einigen Jahren auf Deutsch: Kurzprosa, Roman, Lyrik. Häufige Vortragsreisen in Spanien, Schulen und Kulturzentren von Madrid und Segovia. Zahlreiche Auftritte in Deutschland. Sie ist Ausländerbeauftragte im Verband Deutscher Schriftsteller NRW seit 1999. www.pbaumeister-andreo.de.
Mark Behrens, Petershagen, KOGGE-Autor, *1973 in Minden, studierte ab 1994 Literaturwissenschaft an der Uni Bielefeld. Von 2001 bis Frühjahr 2004 schrieb er für regionale Tageszeitungen, wandte sich dann wieder der Literatur zu und promovierte 2005 über die Baudelaire-Übersetzungen der Eheleute Bruns. Daraus resultierte die Mitarbeit an überregionalen Fachlexika. Mark Behrens ist Mitglied auch des VS. www.mark-behrens.de.
Irma Britze-Shiolashvili, Bonn, KOGGE-Autorin, *1974. Die aus Georgien stammende Autorin schreibt überwiegend Lyrik. Sie studierte Journalistik an der Universität Tiflis und Komparatistik an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. 2005 Promovierte sie über die Deutsche und Georgische politische Nachkriegslyrik. In Deutschland seit 1999. Sie arbeitet in Bonn als Journalistin und Dozentin. Ihre Gedichte wurden ins Russische, Englische und Französische übersetzt.
Ute Dietl, Darmstadt, Gast-Autorin, *1963 in Erlangen. Studium der Psychologie und Ausbildung als Psychotherapeutin. Seit 2010 Mitglied der Darmstädter Textwerkstatt. Veröffentlichung von Lyrik und Kurzprosa in Zeitschriften und Anthologien. Auszeichnungen: 2014 Lyrikpreis Feldkirch (3.) und Mannheimer Literaturpreis (1.).
Marina D’Oro, Frankfurt/Main, Gast-Autorin, Wort: Lyrik und Foto – www.kunstfabrik-darmstadt.de.
Dagmar Dusil, Bamberg, KOGGE-Autorin, geb. in Sibiu/Hermannstadt in Siebenbürgen. Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität „Babes-Bolyai“ in Cluj/ Klausenburg. Lehrerin für Englisch. 1985 Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland. Seit 2005 freiberuflich tätig als Autorin und Übersetzerin. 2014 Förderpreis der GEDOK. 2016 und 2017 2. Preis Internationaler Landschreiber Wettbewerb Sparte Lyrik, 2017 Dorfschreiber von Katzendorf.
Margarete Franz, Eschborn, Gast-Autorin, *1930 in Strehlen/Niederschlesien; nahe Breslau. Sie ist eine Welt-Reisende, schreibt Prosa (Reise-Erzählungen, Essays) und Lyrik vor allem wegen der Interkulturellen Kommunikation. Mehrere Buchveröffentlichungen, auch Texte in Literaturzeitschriften. Lesungen und Vorträge über Menschen und Kulturen der besuchten Länder, Hörfunksendungen zum gleichen Thema. Mitglied im VS und in der DGSS. www.margarete-franz.de.
Eric Giebel, Darmstadt, KOGGE-Autor, *1965 in Pirmasens (Rheinland-Pfalz). Berufsausbildung zum Schreiner, Studium der Architektur, arbeitet als Schriftsteller, Blogger und Übersetzer. In seinem Literaturblog (https://www.vitabuvingi.de) bespricht er Neuerscheinungen und ältere Bücher. Rezensionen und Beiträge für Faustkultur und Fixpoetry. Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) – Landesverband Hessen.
Jan Maria Greven, Dieburg, Gast-Autor, Lyriker und Erzähler, ehemals Gymnasiallehrer und Leiter von Schreib-Workshops. Mitglied der südhessischen „Literaturgruppe Poseidon“. Zahlreiche Lesungen, Veröffentlichungen in Periodika und Anthologien sowie Auftritte als Liedermacher. Vier Gedichtbände. Ein Gedichtband und ein Kurzprosa-Band wurden ins Polnische übertragen. Mehr unter: www.ursula-teicher-maier.de; www.literaturgruppe-poseidon.de.
Harald Gröhler, Berlin, KOGGE-Autor, geb. in Cieplice Zdrój. Gastprofessuren an 2 Staatsuniversitäten in USA. Gründung der Gruppe Intermedia (mit 5 verschiedenen Kunstrichtungen). Durchführung von 980 öffentl. literarischen Diskussionen (Autoren, Publikum, Moderator). 21 Bücher veröffentlicht: 5 Lyrikbände, sowie Roman, Novelle, politischer Bericht – BND –, historische seriöse Recherche – Störtebeker –. Verdienstorden der BR Deutschland.
Friedrich Grotjahn, Bochum, KOGGE-Autor, *1935 in Hary, Niedersachsen. Er ist gelernter evangelischer Theologe. Bis 1991: Arbeit auf verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern. Ab 1991: Arbeit als freier Hörfunk-Journalist, bislang ca. 200 Radio-Features, und Buchautor. Mitglied im VS (seit 1993) und bei den Bochumer Literaten (seit 2008).
Sigrun Hilland, Niederkrüchten/NRW, Gast-Autorin, *1951 in Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern. Diplom-Sozialpädagogin, Gesundheitstrainerin. Seit 2012: Teilnehmerin im Schauspielkurs „Lebendiges Spiel“ des Niederrheintheaters Brüggen. Sie schreibt Kurz-Prosa, Lyrik, heitere und besinnliche Texte. Seit 2016 Studium der Germanistik und Linguistik.
Hugo Ernst Käufer, Bochum, KOGGE-Autor, (*1927 –† 2014) bibliothekarisches Studium in Köln, 1966 Stadtbibliothek Gelsenkirchen, 1968 Gründer der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen, seit 1974 im PEN-Club, 1998 Mitbegründer und Vorsitzender der Liselotte und Walter Rauner-Stiftung. Ehrenvorsitzender der Europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“ e.V. Auszeichnungen u. a. 1997 KOGGE-Ehrenring der Stadt Minden. Veröffentlichungen: Gedichte, Erzählungen, Bühnenstücke, Essays, Dokumente u. a. übersetzt in zwanzig europäische Sprachen.
René Klammer, Bornheim, Gast-Autor, *1979 in Köln, veröffentlicht seit den 90er-Jahren Prosa und Hörspiele. 2007 erste Lesung eigener Texte in Köln, veranstaltet vom „Kölner Stadt-Anzeiger“, 2008 erste Buchveröffentlichung. Seit 2012 erscheinen seine Bücher im „Roland Reischl Verlag“, Köln. 2015 feierte Klammers erster Kurzfilm Premiere bei den „Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen“. Webseite des Autors: www.eingeklammert.de.
Susanne Konrad, Frankfurt a/M, Gast-Autorin, *1965 in Bonn, studierte sie Literaturwissenschaft und Geschichte. Die Autorin hat Romane und Fachbücher veröffentlicht, ferner zahlreiche literarische und redaktionelle Beiträge. Schwerpunkte sind die Themen Diversität und Andersheit, Heimat, lokale Identität, Inklusion. 2017 erhielt sie ein Arbeitsstipendium vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. www.susanne-konrad.de.
Heinz Wolfgang Krapf, Grünstadt, Gast-Autor, *1940 in Plauen/Vogtland, lebt in Rheinland-Pfalz. Chemiestudium und Promotion in München. Belletristik schreibt er seit 1995 – hauptsächlich Prosa, mit Vorliebe Kurzgeschichten, Sketche, Märchen und Satiren, veröffentlicht in zwei Büchern, zahlreichen Festschriften und Anthologien. Vier Kurzgeschichten erhielten Preise bei Wettbewerben. Er hält Lesungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Erika Kronabitter, Feldkirch/Österreich, KOGGE-Autorin, *1959 in Hartberg/Österreich. Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft, Germanistik/Kunstgeschichte. Sie arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Literatur, Malerei, Video- und Fotokunst. Initiatorin und Organisation des Feldkircher Lyrikpreises. Mitgliedschaft u.a.: Grazer Autorinnen Autoren Versammlung; Berufsverband der bildenden KünstlerInnen Österreich. www.kronabitter.com.
Horst Landau, Düsseldorf, KOGGE-Autor, *1937 in Düsseldorf. 1964 Dr. med. dent. Bis 2001 Arbeit als Zahnarzt in Düsseldorfer Praxis. Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller seit 1973. 2 Hörspiele, über 100 Anthologiebeiträge, diverse Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften. Seit 2008 Bürgerfunkarbeit; bisher 74 Beiträge und Moderationen. Vorlass im Heinrich Heine Institut, Düsseldorf.
Elmy Lang, Pirmasens, KOGGE-Autorin, (*1921 –† 2016) Dolmetscherin, Malerin, Journalistin, Übersetzerin mehrerer fachlicher und belletristischer Arbeiten. Ihre Reisen brachten sie mit Menschen aller Schattierungen und deren oft außergewöhnlichem Schicksal in Berührung. Daraus gewann sie Anregung und Impulse für Gedichte, Romane, Erzählungen, Lyrikbände, Kinderbücher und Schauspiele.
Marc Mandel, Griesheim, Gast-Autor und Musiker, *1948. Er war viele Jahre als Rockmusiker und Hotelpianist unterwegs. Heute ist er im Unruhestand und lebt als freier Schriftsteller. 1968 schrieb er die ersten Kolumnen und satirischen Beiträge. Daneben entstanden Aphorismen, Gedichte und Kurzgeschichten. Er ist seit 2002 als freier Journalist für das Darmstädter Echo tätig. Mitglied der Literaturgruppe POSEIDON. www.marcmandel.net.
Gerty Mohr, Darmstadt, Gast-Autorin, geb. in Darmstadt-Eberstadt. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Komparatistik, Germanistik, Anglistik in Bochum, Essen, Grenoble, Pisa. Sie organisiert und arrangiert Leseveranstaltungen und Ausstellungen kreativer Schreibunterricht in Gefängnissen. Sie schreibt überwiegend Lyrik, auch Buchrezensionen bei den „Kulturnachrichten“ in Darmstadt, übersetzt aus dem Englischen. www.literaturgruppe-poseidon.de.
Marcus Neuert, Minden/Westf., KOGGE-Autor, *1963 in Frankfurt/Main, Schriftsteller (Lyrik, Prosa, Rezensionen) und Musiker. Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien, Preisträger u.a. bei PostPoetry.NRW 2014 und beim Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2017. Mitgliedschaften in der „Gruppe Poesie“ Hannover und in der „Bielefelder Autorenvereinigung“, Vize-Präsident der KOGGE. www.marcusneuert.jimdo.com.
Elke Oertgen-Twiehaus, Duisburg, KOGGE-Autorin, (*1936 –† 2012) Sie schrieb Lyrik und Erzählungen. Studierte Literatur, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg und Bonn; war Lehrerin in Mädchengymnasien in Mülheim und Essen. 1992 erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Landes NRW. 1995 erhielt sie den Förderpreis der Europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“ in Minden.
Annelise von Rudloff-Miglo, Sankt Augustin, Gast-Autorin, geb. in Freiburg im Breisgau. Sie liebt Sprache/n und hat aus diesem Grund ein Übersetzerstudium abgeschlossen. Diplomübersetzerin für Englisch, Französisch und Niederländisch. Die Autorin arbeitet im Institut für Angewandte Physik der Universität Bonn. Sie schreibt kurze Geschichten, dichtet Gereimtes und Ungereimtes und verstreut mehr oder weniger spitze Gedankensplitter.
Pater Stephan Reimund Senge, Himmerod, KOGGE-Autor Der Pater wurde 1934 in Hannover geboren und trat mit 30 Jahren, nach seiner Matura in Wien ins Kloster Himmerod ein. Hier wurde er zum Priester geweiht, entwickelte sich zum Theologen, zum Schriftsteller und Dichter. In der Abtei ist er seit langem für die Gästebetreuung verantwortlich und leitet Exerzitienkurse. Hier entstand aber auch sein Verlag mit Namen „Himmerod-Drucke“. Schon 1971 begründete er im Umfeld des Klosters mit Inge Meidinger-Geise, Vorsitzende der „Kogge“, das „Literaturforum Himmerod“ und führt es bis heute weiter. 1996 erhielt er auch dafür den Ehrenring der „Kogge“. Seit 1997 arbeitet Stephan auch als Entwicklungshelfer. Angeregt durch die Ordensfrau Mutter Emanuelle, die für die „Müllmenschen“ in den Slums von Kairo tätig war, gründete der Pater seine „Initiative Sudan“. Jährlich fährt er für einige Wochen mit Spendengeldern und Materialien zum Bau von Brunnen und Schulen, von Werkstätten und Häusern in das Kriegsgebiet des Sudan, zum vergessenen Volk der Nuba. Über die Arbeit berichtet er mehrmals jährlich im „Himmeroder Rundbrief“. In Rundfunk- und Fernsehbeiträgen, bei Vorträgen quer durch das Land, in Kirchengemeinden und Schulen erzählt er von der Not dieses Volkes und sammelt Spendengelder. Der Vorsitzende des Fördervereins Abtei Himmerod e.V., Dr. Thomas Simon aus Trier, berichtete uns vom Wirken des Paters in der Eifel-Region. Seine täglichen Aktivitäten im Umfeld der Abtei sind stichpunktartig folgende: pastorale Dienste in umliegenden Pfarreien, bei Gottesdiensten und Messen, Hochzeiten, Taufen, Beisetzungen, spenden der Sakramente, Arbeit mit den Jugendgruppen der umliegenden Pfarreien; jährliches Angebot zum Erwerb eines Sportabzeichen, Lesungen des Paters in Gemeinden und Pfarreien, regelmäßig auch beim Rundgang um Himmerod. Als Moderator führt Stephan durch ein „Biblisches Nachtcafé“, in dem er Menschen präsentiert, deren Leben und Wirken in ungewöhnlicher Weise vom Glauben beeinflusst wird. Zweimal jährlich leitet der Pater eine „Meditationswanderung“, organisiert einen Wochenausflug mit Paddeln oder Wandern. Unermüdliche Helferinnen bei den Aktionen in Himmerod und den Meditationswanderungen sind Hannelore Nellesen und Rosemarie Weinand. Pater Stephans Bücher, Gedichtbände, seine Veröffentlichungen findet man unter anderem auf den Webseiten: www.abtei-himmerod.de, www.initiative-sudan.de Bibliografie Pater Stephan Reimund Senge Im Verlag Himmerod Drucke Eigene Bücher: Gelitten aus Botschaften (Lyrik, 1973) Grenzgängig (Lyrik, 1975) Ausgeritten du Späher (Lyrik, 1977) Ausgeschlagen mein Pendel Liebe (Lyrik, 1977) Himmeroder Skizzenbuch (Lyrik, 1979) Vorhut des Preisens (1979) Wider die Fürchtemaschine (Lyrik, 1980) Spiel-Räume zum Lobpreis (Psalmenbuch, Hrsg. mit Wilhelm Willms, 1983) Horchlieder (Lyrik, 1984) Kanon im Boot zu singen (Briefe um Himmerod, 1985) Für Dich und gegen die Totschweiger (Lyrik, 1985) Sätze vom Himmel pflücken (Lyrik, 1986) Die Birke ragt in den Himmel (Prosa, 1986) Kanaan hin und nicht zurück (1987) … und kreuzte seine Spur (Roman, 1988) Geschichten vom kleinen Mann und der kleinen Frau (Erzählungen, 1989) Flösse und Zitronenfalter (Geschichten, 1989) Die Mauer sei durchlässig (Lyrik, 1990) Singen die Drähte im Ostwind (Geschichten, 1991) Ende der Vorworte (Geschichten, 1991) … dass ich dazwischensinge (Lyrik, 1992) …und fliegen quer in den Himmel (Geschichten und Gedichte, 1993) Von Birke und Wind (Lyrik, 1993) Er dazwischen (1994) Von Sprüngen und Sätzen mit Dir (Lyrik 1996) Warteschleifen (Tagebuch, 1997) Sudanesisches Tagebuch (Tagebuch, 1998) Abseits des Weltgewissens (Tagebuch, 1998) Hass – und Dein Lächeln (Gedichte und Fotografien aus dem Sudan, 2000) Geheime Lesesache Mönche (Szenen, 2002) Türklopfer bei Nacht (Gedichte, 2002) Die dunkle Hand in der meinen (Lyrik, 2004) Ein Lächeln, so etwa um sechs (Sammelband/Festschrift zum 70. Geburtstag, 2004) Von Engeln und Nachtwandlern (2006) Halber Mond in meinen Gewässern (2007) Himmerod. Meditation in Wort und Bild rund um die Abtei (2010)
Tarja Sohmer, Hannover, KOGGE-Autorin, *1965 in Ylöjärvi (Finnland), Abitur in Finnland, Studium der Literaturwissenschaften und des Kulturmanagements in Hannover und in Weimar. Tätigkeiten als Kulturmanagerin, Journalistin (Radio, TV, Print) und Dolmetscherin. Heute tätig als Lehrerin. Mitglied in der „Gruppe Poesie“ Hannover. www.tarja-sohmer.de.
Friedrich-Wilhelm Steffen, Minden, KOGGE-Autor, *1945 in Minden, dort auch (in) wohn–Haft geblieben. Kommunalbeamter a.D., von 1991 bis 2012 Geschäftsführer der „Kogge“ e.V. Seine Gedichte wurden in mehreren Himmerod-Dokumentationen veröffentlicht.
Piotr Szczepański, Gdańsk/Polen, Kogge-Autor, *1954 in Mikołajki/PL. Dichter, Webkünstler, leitet einen Klub „Bolek i Lolek“ in Gdańsk: Arbeitsschwerpunkte dort u. a.: Lyrikwerkstatt, freie Haiku-Schule. Seit 2005 polnischer Koordinator des europ. Lyrikbrücken-Projekts blinder Lyriker. 2001: 3. Preis des International Kusamakura Haiku Competition in Japan. Mitgliedschaft: u.a. Internationale Lyrikergruppe QuadArt, Danziger Poetenklub. Mehrere Veröffentlichungen.
Gabriela Szubstarska, Gdańsk/Polen, *in Danzig. Polnische Russisch-Lehrerin, schreibt Lyrik und Kurzprosa, arbeitet bei vielen Lit.wettbewerben als Jurorin mit. Organisiert Begegnungen mit polnischen und ausländischen Dichtern in Gdańsk. Ihre Gedichte sind in vielen pl. Lesebüchern, Lit.zeitschriften zu finden. Mitgliedschaft u.a.: Danziger Gruppe der Haiku-Autoren, Internationale Lyrikergruppe QuadArt, Danziger Poetenklub. Mehrere Veröffentlichungen.
Ursula Teicher-Maier, Dieburg, KOGGE-Autorin, lebt schreibend in Dieburg und Darmstadt. Dort ist sie auch bildnerisch tätig, u. a. als Videokünstlerin. Sie erhielt den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für Literatur und andere Ehrungen, ist im Verband deutscher Schriftsteller, überdies Präsidiumsmitglied der „Kogge“ und des Exil-PEN, Mitglied der südhessischen „Literaturgruppe Poseidon“ und der Darmstädter Kunstfabrik. www.ursula-teicher-maier.de.
Iris Welker-Sturm, Darmstadt, KOGGE-Autorin, verknüpft Wort, Bild und Objektkunst in Ausstellungen und Lese-Konzerten. Studium der Kommunikationswissenschaften. Zahlreiche Veröffentlichungen, Auszeichnungen: zuletzt Dagmar-Morgan-Preis 2016, Landschreiber-Preis 2014 (Sparte Lyrik), ver.di: Stimmen gegen rechts (2013). Mitgliedschaften: GEDOK FrankfurtRheinMain, Literaturgruppe Poseidon, Impuls-Art und im Schriftstellerverband. www.wortstellerin.de.
Myron Wojtowytsch, Göttingen, KOGGE-Autor, geb. in Jaroslau (Polen), wohnt in Göttingen. Historiker, Mitarbeiter verschiedener Verlage. Schreibt Satiren und ernsthafte Geschichten. Kulturpreis des Landkreis Göttingen 2012 für Prosa. Mehrere Veröffentlichungen.
Barbara Zeizinger, Darmstadt, KOGGE-Autorin, studierte Germanistik, Geschichte und Italienisch. Sie schreibt Lyrik und Prosa sowie Rezensionen für „fixpoetry“. Sie ist Redaktionsmitglied bei den Zeitschriften „Bawülon“ und „Matrix“ des Pop Verlages. Mitglied u.a. des VS, der Internationalen Lyrikergruppe QuadArt und des Exil-P.E.N. Zahlreiche Veröffentlichungen. Ihre Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und ein Roman ins Italienische. www.barbarazeizinger.de.
Ursula Hess, Wittlich, Graphikerin, Illustration: Verlag Themig, München, Klens-Verlag, Düsseldorf, Buchreihe im Verlag Himmerod Drucke, Studienaufenthalte: München, Salzburg (Stipendium), Paris, New York, kreativ in Wittlich tätig.
nhalt
Małgorzata Płoszewska, Bernd Kebelmann: KOGGE-
Literaturforum Himmerod ................................................. 5
Uli Rothfuss : Literatur über Grenzen hinaus .................... 7
Jenseits des Flüsterns
Ursula Teicher-Maier
Fünf Minuten ............................................................... 11
Erika Kronabitter
Die züchtung der machos .............................................. 14
Jan Maria Greven
Himmerod ..................................................................... 17
Gezwitscher .................................................................... 18
Friedrich Grotjahn
Unfallursachensteckkarte bei der Autobahn
in Allershausen ............................................................,.. 19
Elmy Lang
Schreiben und Malen ....................................................... 21
Małgorzata Płoszewska
Winter in einem kleinen Städtchen ................................... 22
Bernd Kebelmann
Jenseits des Flüsterns ......................................................... 24
Heide Rieck
ich bin der welt entfallen ................................................. 26
kreuz .............................................................................. 27
Annelise von Rudloff-Miglo
Der Aufdringling ............................................................. 28
Friedrich-Wilhelm Steffen
Blattwerk und Allee ......................................................... 32
Durchsonnter Tag ............................................................ 32
Ursula Teicher-Maier
Pediküre ......................................................................... 33
Barbara Zeizinger
Und keine Worte ............................................................. 34
Die Erfindung der Wirklichkeit
Sigrun Hilland
Einfangen ........................................................................ 41
Heide Rieck
Die Erfindung der Wirklichkeit ........................................ 42
Małgorzata Płoszewska
du hast sie eine Irre genannt ............................................. 44
… wache nicht auf ........................................................... 44
… schau´ mir nicht nach .................................................. 45
Friedrich-Wilhelm Steffen
die hand auf dem arm ..................................................... 46
Das Wohltun deiner ......................................................... 46
Kopf an Kopf Gedanken ................................................... 46
im hostel friedrichshain .................................................... 46
Ursula Teicher-Maier
Unterrichten ................................................................... 47
Beten .............................................................................. 47
Myron Wojtowytsch
Die Manege ................................................................... 48
Iris Welker-Sturm
Frösche und Kröten .......................................................... 51
Bernd Kebelmann
Schrödingers Katze ........................................................... 53
Małgorzata Płoszewska
der Fremdenführer lachte ................................................. 57
Barbara Zeizinger
Im Winter flussabwärts .................................................... 58
Nach den Träumen .......................................................... 59
Irma Britze-Shiolashvili
Ich war der Baum .......................................................... 60
Annelise von Rudloff-Miglo
Verinnerlicht ................................................................. 62
Ursula Teicher-Maier
Die Sonne ...................................................................... 66
Klausur ........................................................................... 67
Das Fremde in meiner Sprache
Małgorzata Płoszewska
Die Stille. Das Brot ......................................................... 71
Elke Oertgen-Twiehaus
Meine Muse .................................................................... 74
Jan Maria Greven
Naïma .......................................................................... 76
Elke Oertgen-Twiehaus
Findelwort ...................................................................... 78
Annelise von Rudloff–Miglo
Vuvuzela ......................................................................... 79
Friedrich Grotjahn
Rasthof bei Verona ........................................................... 81
Barbara Zeizinger
Mas d’Azil ...................................................................... 84
Ursula Teicher-Maier
Fortgehen ........................................................................ 86
Heide Rieck
Nach der Reise ................................................................ 87
Małgorzata Płoszewska
Wir treffen uns in ........................................................... 91
Barbara Zeizinger
Yesterday ......................................................................... 92
Frankfurt Hbf. Ausgang Süd ........................................... 93
Hugo Ernst Käufer
Kinderwunsch ................................................................ 94
Kleine Lebensphilosophie ................................................. 95
Bernd Kebelmann
Pertobium Mopel ............................................................ 95
Friedrich-Wilhelm Steffen
Die Last verteilen ............................................................ 99
Małgorzata Płoszewska
im Wortlabyrinth .......................................................... 100
Marc Mandel
Die Tropfen des Königs ................................................... 101
Ursula Teicher-Maier ................................................... 103
Heute las ich dass die Zeit keinen Anfang hat und ........... 103
Wer zuletzt lacht
Annelise von Rudloff-Miglo
Morgenstund’ hat Karies ................................................ 107
Eric Giebel
Shanis Lachen .............................................................. 109
Ursula Teicher-Maier
Lachen ......................................................................... 111
René Klammer
An der Kasse .................................................................. 112
Gerty Mohr
Gestern ......................................................................... 114
Heinz Wolfgang Krapf
Das Leben ist schwer … ................................................. 115
Sigrun Hilland
Lachgedanken ............................................................... 118
Friedrich Grotjahn
Maskerade ..................................................................... 119
Jan Maria Greven
Die Hexen kommen ....................................................... 121
Marc Mandel
raum und zeit ............................................................... 124
die uhr .......................................................................... 126
Małgorzata Płoszewska
Koketterie ..................................................................... 129
Heide Rieck
Die Maske .................................................................... 130
Bernd Kebelmann
Das Lachen des Boxers ................................................... 132
Annelise von Rudloff-Miglo
Schokolachen 1 .............................................................. 134
Ursula Teicher-Maier
Text mit grimmigem Lachen / Fußball ................................. 135
Text mit diabolischem Lachen / Schweif .......................... 136
Text mit Lachen und zuletzt / Der alte Mann ................. 137
Der erfüllte Augenblick
Uta Abel
frühmorgens liegen wir .................................................. 141
ganz am ende unseres ich ................................................ 141
Pilar Baumeister
Alternierende Gedicht- und Prosa-Kristalle: Über den erfüllten
Augenblick .................................................................... 142
Barbara Zeizinger
Untertauchen ................................................................ 144
Friedrich–Wilhelm Steffen
Um zwei Uhr Hubschrauber .......................................... 147
Näherkommend von Altenhof ......................................... 147
Ursula Teicher-Maier
Gefährlich .................................................................... 148
Marina D’Oro
schneeweißchen und rosenrot .......................................... 149
ein:klang ....................................................................... 150
Dagmar Dusil
Silvesterabend ................................................................ 151
Jan Maria Greven
llass die Ruder ruhn ....................................................... 155
auf meiner Schulter ruht ................................................ 155
ein Friedhofsengel .......................................................... 155
Auf der Piazza .............................................................. 155
Bernd Kebelmann
Sand ............................................................................ 156
Marc Mandel
gabi lotte ...................................................................... 158
Ursula Teicher-Maier
Wenig ........................................................................... 160
Małgorzata Płoszewska
eines Nachts .................................................................. 161
an einem Winterabend an einem Ort wo ich einmal zuhause
war .............................................................................. 162
ich trat näher an das Balkongeländer .............................. 163
Barbara Zeizinger
Darmstadt, Grafenstraße Nummer 39, Nummer 15 ........ 164
Sigrun Hilland
Berliner Momentaufnahmen ......................................... 165
Gerty Mohr
Der erfüllte Augenblick .................................................. 166
Ursula Teicher-Maier
Unzeit .......................................................................... 168
Iris Welker-Sturm
Stimmband ................................................................... 169
Zu spüren ..................................................................... 170
Pater Stephan und seine Engel
Träumen von ................................................................. 173
OB EINER das / Klopfen wahrnimmt! ........................... 174
An der Salm ................................................................. 175
Zwischenzeit ................................................................. 176
ENTLOCKE meiner ..................................................... 177
JENSEITS EUROPA ................................................... 178
Vom Dichtersein ............................................................ 179
Strandgut ...................................................................... 180
Robert Enke (I) ............................................................. 181
WENN JEMAND DAVONGEHT ............................... 182
VOLLER WORTE ........................................................ 182
ICH WEISS, ................................................................. 183
Abenteuer ...................................................................... 183
Auf Flugpisten dieser Welt .............................................. 184
Von Tieren .................................................................... 185
SCHLÄNGELT SICH .................................................. 186
IM SCHATTEN DES BAUMS ..................................... 187
MEINE SPRÜCHE ...................................................... 188
Schmetterling ................................................................ 188
Der erfüllte Augenblick .................................................. 189
Auschwitz in uns ........................................................... 190
Nichts reimt sich ............................................................ 191
Ich sag Dir .................................................................... 192
Nachtmusik … .............................................................. 193
Blinkt … hupt .............................................................. 194
A GOTT TUT UNS GUT .......................................... 195
Ich male dich ................................................................. 196
NACH SIEBZIG .......................................................... 197
Jeweils zu Früh .............................................................. 198
,Mönch klingt fast wie Mensch ....................................... 199
Altern ........................................................................... 199
Pater Stephan Reimund Senge ........................................ 200
Bibliografie Pater Stephan Reimund Senge ...................... 201
Europa fern und nah
Barbara Zeizinger
So fern, so nah .............................................................. 207
Bernd Kebelmann
Altes Grenzland in Polen ................................................ 209
Piotr Szczepański
Worte ........................................................................... 210
Ursula Teicher-Maier
Europafirnis III - Schellack oder Prozess .......................... 211
Małgorzata Płoszewska
die Städte .................................................................... 212
Harald Gröhler
Das Land, aus dem ich heraus musste .............................. 213
Anneliese von Rudloff-Miglo
Eisen ............................................................................. 214
Iris Welker-Sturm
Wir beten noch immer zum gott des geldes ....................... 215
Ursula Teicher-Maier
Europadecke IV oder Finisterre ....................................... 216
Dagmar Dusil
Die Facetten Europas .................................................... 217
Eric Giebel
Moos ............................................................................. 219
Heide Rieck
europa .......................................................................... 222
Anneliese von Rutloff-Miglo
Im letzten Jahrtausend – vor gar nicht langer Zeit ........... 224
Friedrich Grotjahn
Das Frühjahr kommt …................................................ 226
Barbara Zeizinger
Forum Romanum ........................................................ 229
Tiefe Himmel .............................................................. 229
Anneliese von Rudloff-Miglo
An-Sätze und Ab-Sätze übers Übersetzen. Glanz und Elend
des Übersetzers? ............................................................. 230
Ursula Teicher-Maier
Europadecke V oder Das Gute im Manne ....................... 233
Virtuelle Odyssee – vom zweiten Leben der Wörter
Horst Landau
Mission Apollo. ............................................................. 237
Barbara Zeizinger
Die mondlose Hälfte der Nacht ...................................... 238
Małgorzata Płoszewska
Die Stille. Das Haus. ...................................................... 239
Horst Landau
Kopfsteinpflaster. ............................................................ 242
Margarete Franz
Gibt es ein zweites Leben der Wörter im globalen
Miteinander? ................................................................. 243
Marcus Neuert
kleines Finale ............................................................... 245
Ursula Teicher-Maier
Virtuelle Odyssee Gedanken I oder: U. a. ....................... 246
Marc Mandel
Sie sei Brava da Silva. .................................................... 247
Anneliese von Rudloff-Miglo
Wörter 1 ...................................................................... 250
Wörter 2 ...................................................................... 250
Wörter 3 ...................................................................... 251
Wörter 4 ...................................................................... 251
Wörter 5 ...................................................................... 252
Iris Welker-Sturm
nachts kommt er .......................................................... 253
Ute Dietl
wie früher .................................................................... 254
wie immer ................................................................... 254
wie nichts ...................................................................... 255
wie oft ......................................................................... 255
wie nie ........................................................................ 256
Friedrich Wilhelm Steffen
Was ich ........................................................................ 257
brüchige stimme ............................................................. 257
das wort ....................................................................... 258
Jan Maria Greven
Alter Hirte ................................................................... 259
Mit Händen und Füszen ............................................... 260
Barbara Zeizinger
Warum nicht Saloniki? .................................................. 261
Sigrun Hilland
Die Lippen stumm ........................................................ 262
Iris Welker-Sturm
mitunter ein wort .......................................................... 263
eine sprache hinter ......................................................... 263
Horst Landau
Knusperhaus. ................................................................ 264
Marcus Neuert
Buchstabenspieler .......................................................... 265
Barbara Zeizinger
Nachhut ...................................................................... 266
Iris Welker-Sturm
Zwingtegration ............................................................. 267
Ursula Teicher-Maier
Mahnwache ................................................................. 268
Friedrich Wilhelm Steffen
Celans Gedichte ............................................................ 269
Ursula Teicher-Maier
Vom zweiten Leben einiger Wörter nach Georg Büchner ... 270
Innenbilder. Was um uns ist, ist in uns
Ursula Teicher-Maier
Fluchtpunkt I ............................................................... 277
Friedrich-Wilhelm Steffen
Hommage a’… .............................................................. 278
Małgorzata Płoszewska
unter den Augenlidern trägst du ..................................... 279
Anneliese von Rudloff-Miglo
An der Küste ................................................................. 280
Iris Welker-Sturm
Wortart: krieg ............................................................... 282
Jan Maria Greven
Haare ........................................................................... 283
Auch dieser Tod ............................................................ 284
Ursula Teicher-Maier
Reflektor III oder sog ...................................................... 285
Barbara Zeizinger
Familienfoto, zweite Reihe links ..................................... 286
Pilar Baumeister
Mein frivoles Ich ............................................................ 287
Heide Rieck
im hölderlinturm .......................................................... 290
Bernd Kebelmann
Die Brücke über die Drina ............................................. 292
Margarete Franz
An der Steinigen Tunguska in Zentralsibirien .................. 295
Stille ............................................................................. 297
Friedrich Wilhelm Steffen
Mit den Sterbenden ....................................................... 298
Immer wieder ............................................................... 298
Ursula Teicher-Maier
Fluchtpunkt IV ............................................................. 299
Mark Behrens
Statt Tagebucheintrag ..................................................... 300
Ursula Teicher-Maier
Reflektor II oder Pegida .................................................. 302
Iris Welker-Sturm
Mein Haus ................................................................... 303
Elke Barker
Das Meer zwischen uns .................................................. 304
Ursula Teicher-Maier
Fluchtpunkt V Gedicht ohne Flüchtling ........................... 309
„Mit Lachen ist nicht zu scherzen“
Bernd Kebelmann
Parodisos topos .............................................................. 313
Eucharistie ................................................................... 314
Ursula Teicher-Maier
Engelgedicht .................................................................. 315
Warum Engel mit CO2 vermischt immer dünner werden .. 316
Horst Landau
„Mit Lachen ist nicht zu scherzen“ ................................. 317
Barbara Zeizinger
Rückfrage ..................................................................... 318
Nachtfrost bei meiner Geburt, aber ................................. 318
Dagmar Dusil
Sich im Lachen finden ................................................... 319
Gerty Mohr
Idealfall? ....................................................................... 321
Iris Welker-Sturm
Wie war ich, fragt er gespannt, ....................................... 322
Dazu geht er .................................................................. 322
Eric Giebel
Gogol in Tasmanien ....................................................... 323
Iris Welker-Sturm
Guck mal, sagt er, der Blinde, ....................................... 328
Bernd Kebelmann
Der Blinde .................................................................... 329
Autotour ....................................................................... 329
Jan Maria Greven
Blumen für die Kakerlake .............................................. 331
Heide Rieck
Mimosen ....................................................................... 334
Bernd Kebelmann
Die Engel sieht man nicht .............................................. 338
Annelise von Rudloff-Miglo
Nur mal schnell … ........................................................ 339
Ursula Teicher-Maier
Vom Lachen u. a. ......................................................... 343
Kuchen .......................................................................... 344
Barbara Zeizinger
Heute Erdbeertorte ......................................................... 345
Jan Maria Greven
Berufung ....................................................................... 346
Sprachflüsse, uferlos
Ursula Teicher-Maier
Datenfluss II ................................................................... 349
Marcus Neuert
hinter dem Zuckerberg ................................................... 351
Tarja Sohmer
Hingabe als Loslassen der Kontrolle ................................. 352
Friedrich-Wilhelm Steffen
Fortgetragen .................................................................. 353
Jedes Tun ....................................................................... 353
Sommerwind fächelt ...................................................... 353
Myron Wojtowytsch
Ströme der Worte. Modern ............................................... 354
Piotr Szczepański
ich möchte dich aufhalten .............................................. 356
Marcus Neuert
Sprachflüsse, uferlos ....................................................... 357
Pilar Baumeister
Vermischte Bilder .......................................................... 359
Gabriela Szubstarska
* * * nachts schließen sich die Häuser ............................... 360
Bernd Kebelmann
Alphabetlabor - Die Chemie der Sprache / Wasserkreislauf –
Textdestillate ................................................................. 361
Sigrun Hilland
Da ist Sprache los .......................................................... 363
Friedrich-Wilhelm Steffen
Ich spreche .................................................................... 366
Piotr Szczepański
letzte Nacht ging ich ...................................................... 367
Ursula Teicher-Maier
Sehen ............................................................................ 368
Piotr Szczepański
auf dem Philosophenstein ............................................... 371
Marcus Neuert
Sprachflüsse, uferlos III: Poesie ........................................ 372
Gabriela Szubstarska
* * * diesen Weg gibt es gar nicht ..................................... 373
Susanne Konrad
Eine Abtrünnige im Kloster ........................................... 374
Annelise von Rudloff-Miglo
Wörterbares ................................................................... 376
Ursula Teicher-Maier
Datenfluss IV Bisweilen öffnet man einen Schrank und findet
die Stille ....................................................................... 378
Jan Maria Greven
Textotrilatur – eine Ansprache ........................................ 379
Autorinnen, Autoren und mitwirkende Künstler .......... 381
Danksagung ................................................................. 390
| Erscheinungsdatum | 25.05.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Fragmentarium ; 13 |
| Illustrationen | Ursula Hess |
| Verlagsort | Ludwigsburg |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 145 x 200 mm |
| Themenwelt | Literatur ► Anthologien |
| Schlagworte | Europäische Autoren- vereinigung DIE KOGGE e.V. • Literarurforum Himmerod • Minden/Westfalen. • Stein bei Nürnberg |
| ISBN-10 | 3-86356-259-3 / 3863562593 |
| ISBN-13 | 978-3-86356-259-5 / 9783863562595 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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