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Von Liebe erweckt – Blood Dynasty (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2019 | 1. Aufl. 2019
257 Seiten
beHEARTBEAT (Verlag)
978-3-7325-6756-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Von Liebe erweckt – Blood Dynasty - Megan Erickson
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Blut, Action, Leidenschaft

Celia hat ihre Eltern nie gekannt und sich immer wie ein Waisenkind gefühlt. Alles was sie will ist ein normales Leben. Aber diesen Wunsch muss sie endgültig aufgeben, als sie plötzlich von einem Vampir angegriffen wird. Idris, der zum Clan der Gregorie gehört, kann Celia in letzter Sekunde retten. Doch auch er hat nicht nur Gutes im Sinn - denn als Tochter seines Erzfeindes, soll sie eigentlich der Preis für Idris' Freiheit sein. Wenn es nicht plötzlich gewaltig zwischen den beiden knistern würde ... Das Feuer der Leidenschaft verändert alles. Aber ausgerechnet jetzt versucht die Familie, nach der Celia sich immer gesehnt hat, sie zu töten. Und es ist Idris Aufgabe, sie erneut zu retten.

Die spannende und heiße Fortsetzung zu 'Vom Schicksal bestimmt - Blood Dynasty'. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<p>Die USA-Today-Bestsellerautorin Megan Erickson war Journalistin, bevor sie sich entschied, Romane zu schreiben. So kann sie wenigstens selbst entscheiden, wie die Geschichte ausgeht.</p> <p>Sie lebt in Pennsylvania zusammen mit ihrem eigenen Romance-Helden und zwei Kindern. Wenn Megan nicht schreibt, macht sie es sich entweder mit ihren beiden Katzen gemütlich, oder sie denkt über neue Geschichten nach.</p>

Die USA-Today-Bestsellerautorin Megan Erickson war Journalistin, bevor sie sich entschied, Romane zu schreiben. So kann sie wenigstens selbst entscheiden, wie die Geschichte ausgeht.Sie lebt in Pennsylvania zusammen mit ihrem eigenen Romance-Helden und zwei Kindern. Wenn Megan nicht schreibt, macht sie es sich entweder mit ihren beiden Katzen gemütlich, oder sie denkt über neue Geschichten nach.

Prolog


Idris

Ich schritt durch das Bite, während die tiefen Bässe die Wände vibrieren ließen und in meinem Kopf hämmerten. Der Klub war proppenvoll – auf der Tanzfläche wanden sich zahllose Vampire, die nach Blut dürsteten, und Menschen, die es ihnen bereitwillig geben wollten. Ich ging weiter in den Klub hinein, in den lediglich sorgfältig ausgewählte Menschen kamen – solche, die versprochen hatten, über die Existenz von Vampiren zu schweigen –, um ihr Blut gegen Bezahlung zu geben. Es war ein Geschäft, das für die Menschen und den Vampirclan der Gregorie gleichermaßen funktionierte. Wir nahmen uns nicht mit Gewalt, was wir brauchten, und sie ließen uns in Ruhe in den alten U-Bahn-Tunneln unter ihrer Stadt leben.

Nicht alle Vampirclans respektierten die Autonomie der Menschen. Einige wollten über sie herrschen, sie zu bloßen Blutsklaven reduzieren. Und genau das war der Grund, aus dem ich gerufen worden war, um mich in einem Privatzimmer des Bite mit meinem Bruder zusammenzusetzen – dem neu gekrönten König der Gregorie-Vampire.

Das Hochgefühl, weil ich nur zehn Minuten zuvor meine Fangzähne in einen Menschen gebohrt hatte, und das Rauschen von frischem Blut durch meine Adern ließen langsam nach. Ich war nicht glücklich darüber, dass Athan aus unserem verborgenen Familiensitz außerhalb von Mission herbeigeeilt war, um sicherzustellen, dass ich meine Aufgabe erfüllte. Nein, ich war zum Teufel noch mal ganz und gar nicht glücklich darüber.

Stöhnen erfüllte meine Ohren, als ich durch die Menge schritt. Ich war in einen Bereich gekommen, in dem sich zahlreiche Sofas befanden, auf denen sich mehr oder weniger bekleidete Menschen und Vampire tummelten. Eine Frau, die auf dem Schwanz eines Vampirs ritt, drehte sich um und warf mir einen Blick zu, während ich vorbeiging. Der Mund in Ekstase geöffnet, die Augen glasig.

Doch für all das hatte ich keinen Kopf. Ich hatte Blut getrunken und dann gehört, dass mein Bruder hier war. Meine Menschenfrau war nicht glücklich gewesen. Sie wollte einen Vampirschwanz für sich allein haben. Zu schade, sie würde ihn irgendwo anders finden müssen. Verdammt, wahrscheinlich war sie in diesem Augenblick sogar hier in diesem Raum. Ich hatte ohnehin nicht vorgehabt, sie zu ficken. Anders, als mein Bruder vermutlich annahm, war ich hier, um zu trinken, und auch das nur, weil ich es musste. Ich war ganz und gar auf meine Mission fokussiert.

Ich ging einen Korridor entlang, bog um eine Ecke und folgte dann einem anderen, der mich noch tiefer ins Bite führte, dorthin, wo nur die Angestellten des Klubs, Mitglieder der königlichen Familie – ich – und unsere Wachen Zugang hatten. Endlich kam ich zu der richtigen Tür und stieß sie auf.

Athan saß an einem Tisch, groß und Achtung gebietend, und seine dunklen Augen musterten mich, als ich mich in einen Sessel gegenüber von ihm fallen ließ.

Er sagte nichts, deshalb tat ich es. »Warum bist du hier?«

Athans Kiefermuskel zuckte bei meiner Frage, und plötzlich war der Raum wie aus dem Nichts mit seiner Energie gefüllt. So war es immer, seit er von der Sanguivita getrunken hatte. Athan war nun überlebensgroß, ein wahrer König, der stärker war als zehn Vampire zusammen, hatte verdammte Flügel und konnte sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, ohne zu verbrennen.

Meine Hand – die mit dem verstümmelten Finger – zuckte in meinem Schoß.

»Ich bin hier, um sicherzustellen, dass du keine Dummheit begehst, Bruder«, antwortete Athan.

»Als du mich auf diese Mission geschickt hast, warst du nicht so besorgt.«

»Ich habe meine Ansicht geändert.«

Meine Augen verengten sich zu Schlitzen, als ich ihn ansah und mich fragte, woher zum Teufel dieses Misstrauen kam. Dann wusste ich es. »Zeb.«

»Ich habe ihn ein Auge auf dich werfen lassen …«

»Verdammt«, sagte ich und fuhr aufgebracht mit der Hand durch die Luft. »Ehrlich? Du hast mich ausspioniert?«

»Ich dachte, dein Zorn würde abkühlen«, erklärte Athan ohne Bedauern in der Stimme. »Ich dachte, du würdest dich auf die Mission konzentrieren und …«

»Ich bin verdammt noch mal konzentriert. Ich war nur deshalb kurz abgelenkt, weil ich trinken musste, und dann hast du mich in diesen Raum beordert, um mir die Leviten zu lesen.«

»Darauf will ich hinaus«, schnappte Athan. »Es besteht ein Unterschied, ob man sich auf die Mission konzentriert und sein Ziel fest im Blick hat oder ob man sich in ihr so verliert, dass man nicht mehr sieht, was am besten für den Clan ist.«

Ich starrte ihn an, sprachlos. Als ich dann doch den Mund öffnete, erkannte ich kaum meine eigene tonlose Stimme wieder. »Willst du damit sagen, dass ich nicht mache, was am besten für die Familie ist?«

Das letzte Wort ließ Athan zusammenzucken, und zum ersten Mal, seit er mich im Bite in die Ecke getrieben hatte, entdeckte ich ein wenig von meinem Bruder in ihm und sah nicht nur den König mit einem Gesicht wie aus Stein. »Ich sagte nicht …«

Ich hob die linke Hand, an der das erste Glied des Mittelfingers fehlte. Es fiel kaum auf, und jeder, der nicht davon wusste, hätte es für eine unwesentliche Verletzung gehalten. Doch für mich war damit ein unvergesslicher Schmerz verbunden, eine ständige Erinnerung daran, wozu mein Vater fähig gewesen war und für wie wertlos er mich gehalten hatte. Ich wedelte mit der Hand vor Athan, und sein Blick fiel auf meinen Finger. »Sag mir nicht, ich würde nicht tun, was für meinen Clan am besten ist. Ich stand auf diesem verdammten Dach und hätte zugelassen, dass mich unser Vater Stück für Stück verbrennen ließ, um deine kostbare Tendra zu retten.« Ich fauchte die letzten Worte und war wirklich angepisst. Mehr als das.

Auch Athan war sich dessen bewusst. Mein Zorn war schon immer so glühend gewesen, dass er alles um mich herum versengte. Athan war derjenige, der sich unter Kontrolle hatte. Der Beständige. Der König.

Als er wieder sprach, bebten seine Nasenflügel, und seine Stimme klang weicher. »Ich will nur mit dir reden, damit ich weiß, wo du mit deinen Gedanken bist. Ich bin nicht hier, um zu streiten.«

»Dann sprich«, fuhr ich ihn an.

Athan schürzte die Lippen. »Zeb sagt, dass du ausgesprochen ungeduldig bist.«

»Ja, ich bin verflucht ungeduldig. Du bist ein gottverdammter Supervampir, und doch willst du es mit dem König der Valarians ruhig angehen lassen? Scheiß drauf. Scheiß auf ihn. Er hat unseren Vater auf seine Seite gezogen, unseren Clan in große Gefahr gebracht und will seinen Daumen auf jedem einzelnen Menschen haben.«

»Ich will keinen Krieg …«

»Er hat uns den Krieg in jener Sekunde erklärt, in der er sich mit seinen Klauen an Vater geklammert hat.«

»Idris, ich will, dass unser nächster Schritt von langfristiger Bedeutung ist. Ich will keinen Krieg beginnen, denn wenn wir der Schlange den Kopf abhauen, werden ihr drei neue wachsen. Ich will, dass es tatsächlich ein Ende findet.«

»Dann beende es, in dem du deinen geflügelten Hintern zu ihnen bewegst und sie alle erledigst.«

In Athans Pupillen wirbelte es wild. »Ich sage nicht, dass ich das nicht irgendwann tun werde, wenn es notwendig ist. Doch noch versuche ich, das hier auf kluge Weise zu spielen. Aber dafür musst du es ebenso machen.«

Ich drehte mich weg von ihm, und im nächsten Moment betrat Zeb den Raum, zusammen mit Dru, dem Security-Chef des Bite. Jedes Mal, wenn ich ihn sah, überraschte es mich von Neuem, wie groß er war. Nur Athan war – seit es Tendra gab – größer als Dru.

»Muss ich euch beide trennen?«, fragte Zeb grinsend. Dru stand an der Tür, die Hände vor der Brust verschränkt.

»Fick dich, Zeb«, sagte ich zu ihm.

Mit einem Ruck drehte Zeb den Kopf zu mir, und sein Gesicht verfinsterte sich. »Ich sehe, dass Athan unsere Besorgnis zum Ausdruck gebracht hat.«

»Ich mache meinen Job.«

»Ja, und du bist dabei so voller Zorn, dass es verdammt noch mal ein Wunder ist, dass du überhaupt etwas auf die Reihe bekommst.«

»Ich bin es verdammt noch mal leid, dass man mir sagen will, wie ich mich fühlen soll wegen dem, was mein Vater mir angetan hat. Ja, ich bin zornig. Ich habe ein Recht darauf.« Zebs Augen wurden ein kleines bisschen weicher, als Mitleid über sein Gesicht huschte, und das war der Moment, in dem ich wusste, dass ich verloren hatte. »Sie wird in ein paar Stunden aufwachen. Ich muss gehen.«

»Idris!«, rief Athan, Dru verstellte mir mit seinem Körper den Ausgang und sah mich mit teilnahmslosen, dunklen Augen an. Verflucht noch mal. Dieser Kerl war wie eine Wand.

Ich drehte mich zu meinem Bruder. »Musst du deine Muskeln spielen lassen? Ich kenne Dru schon verdammt lange. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er mich nicht außer Gefecht setzen wird.«

»Ich habe ein berechtigtes Interesse an der Zukunft der Menschheit«, sagte Dru, und seine tiefe Stimme grollte.

Verdammt. Das hatte ich vergessen. Er hatte sich mit einer Menschenfrau eingelassen, die er im Klub getroffen hatte. Es ging das Gerücht um, dass es ihn ganz schön erwischt hatte. Also, ja, sein Interesse war berechtigt.

Seufzend drehte ich mich zu Athan. »Was?«

»Du wartest auf mein Wort. Sobald du es hast, kannst du sie dir schnappen.«

»Worauf warten wir?«

»Irgendwas tut sich bei den Valarians«, meldete sich Zeb zu Wort. »Die Quellen machen mobil, und wir sind uns nicht sicher, warum.«

Das weckte meine Neugier. Die Quellen waren ein alter Vampirclan, für den nur Geld und Blut zählten. Die...

Erscheint lt. Verlag 31.5.2019
Reihe/Serie Vampir-Romance
Vampir-Romance
Vampir-Romance
Übersetzer Susanna Arens
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Original-Titel Blood Veil
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Fantasy
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 20. - 21. Jahrhundert • ebook bestseller • ebook kindle • ebooks kindle • Gefühl • gefühlvoll • Gegenwartsliteratur • Große Liebe • Leidenschaft • Liebe • Liebesroman • Liebesromane • Paranormal Romance • paranormal romantik • romace ampire • Romance • roman ebook • Romanhefte • Romantasy • Romantik • roman vampire • Unterhaltung • USA • vampire roman • Vampirroman • Vampirroman / Werwolfroman
ISBN-10 3-7325-6756-7 / 3732567567
ISBN-13 978-3-7325-6756-0 / 9783732567560
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