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London Sins - The Decision (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2019 | 1. Aufl. 2019
164 Seiten
Lyx.digital (Verlag)
978-3-7363-1064-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

London Sins - The Decision - Rhyannon Byrd
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Die schwerste Entscheidung seines Lebens ...

Billionär und Playboy Jase Beckett ist das erste Mal in seinem Leben verliebt. Nach einem heißen Wochenende mit Kunststudentin Emmy Reed will er sie nicht gehen lassen. Doch eine Intrige seiner Familie treibt einen Keil zwischen sie, und Emmy kehrt heim nach San Diego. Um sie zurückzuerobern steigt Jase in das nächste Flugzeug. Nur um festzustellen, dass er auch hier vor den Angriffen seiner Familie nicht sicher ist ...

'Aufregend, sexy und romantisch! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.' VIRNA DEPAUL, NEW-YORK-TIMES-BESTSELLER-AUTORIN

Zweiter Teil der heißen LONDON-SINS-Serie von Bestseller-Autorin Rhyannon Byrd




<p>Rhyannon Byrd stammt ursprünglich aus Kalifornien, doch sie ist ihrer großen Liebe nach England gefolgt und lebt dort mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern. Ihre Schwäche ist Pinterest, außerdem liebt sie Museen, Musik und American Football. Rhyannon hat mittlerweile mehr als 30 Bücher geschrieben, die bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. Weitere Informationen unter: www.rhyannonbyrd.com</p>

Rhyannon Byrd stammt ursprünglich aus Kalifornien, doch sie ist ihrer großen Liebe nach England gefolgt und lebt dort mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern. Ihre Schwäche ist Pinterest, außerdem liebt sie Museen, Musik und American Football. Rhyannon hat mittlerweile mehr als 30 Bücher geschrieben, die bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. Weitere Informationen unter: www.rhyannonbyrd.com

ERSTES KAPITEL


Sonntagabend


JASE

Ich lasse das heiße Wasser auf mich niederprasseln. Mit den Händen an der Marmorwand abgestützt stehe ich unter der Dusche und halte den Kopf gesenkt. Obwohl Emmy und ich gerade zweimal hintereinander wahnsinnig aufregenden und sehr befriedigenden Sex hatten, bin ich dermaßen angespannt, dass ich das Gefühl habe, jeden Moment zu bersten, und mein Herz hämmert wie ein verfluchter Presslufthammer.

Ich habe mich ins Badezimmer zurückgezogen, weil ich ein paar Minuten allein sein musste, um meinen Kopf freizubekommen, und mir kein besserer Ort eingefallen ist. Unten im Garten wird die Hochzeit von Lottie und Oliver gefeiert, was bedeutet, dass ich auf meine übliche Methode, mit Problemen umzugehen, indem ich so lange jogge, bis ich total ausgelaugt bin, nicht zurückgreifen konnte. Deshalb bin ich jetzt hier, wasche mir Emmys betörenden Duft von der Haut, obwohl das so ziemlich das Letzte ist, was ich tun will. Aber nur das gibt mir die Zeit, mir in Ruhe zu überlegen, was ich ihr sagen muss.

Himmel, das ist alles so abgefuckt. Als ich sie bat, bei mir in London zu bleiben, wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen, dass sie mich sofort in die Defensive drängen und zwingen würde, ihr einen Grund dafür zu nennen. Mir wäre niemals in den Sinn gekommen, dass sie von mir erwarten würde, ihr mein Herz auszuschütten und meine Gefühle offen auf den Tisch zu legen – zumal ich keinen blassen Schimmer habe, was ich sagen sollte. Die Hälfte der Zeit weiß ich nicht einmal, wie ich mir selbst eingestehen soll, was ich für sie empfinde. Wie um alles in der Welt sollte ich ihr das dann erklären können? So bin ich nun mal nicht gestrickt, und der Frust, der sich meines ganzen Körpers bemächtigt hat, hat zur Folge, dass ich die Hände zu Fäusten balle und gegen die Marmorfliesen schlage. Doch das hilft mir auch nicht, mir über meine Gefühle klar zu werden. Ich habe Emmy erst vor drei Tagen getroffen, und trotzdem ist sie mir bereits mehr unter die Haut gegangen als jede andere Frau, die ich bisher kennengelernt habe. Und obwohl ich es instinktiv leugnen will, ist es in Wahrheit so, dass es sich noch nie zuvor so verflucht richtig oder gut oder real angefühlt hat, mit einer Frau zusammen zu sein.

Sie ist das Beste, was mir je widerfahren ist – ob es sich dabei nun um den Sex handelt, um die Unterhaltungen, die wir miteinander führen, oder darum, wie es sich anfühlt, einfach nur ihre Hand zu halten – und ich verhalte mich wie ein Volltrottel, indem ich mich hier verstecke. Ich habe keine Ahnung, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist, aber meine Haut fängt so ganz allmählich an zu schrumpeln. Ich drehe das Wasser ab und schüttle den Kopf, sodass die Wassertropfen in sämtliche Richtungen fliegen. Noch immer weiß ich nicht, was ich ihr sagen soll. Noch immer weiß ich nicht, was ich sagen muss, damit sie ihre Meinung ändert. Lügen werde ich ihr nicht erzählen, und ein Teil von mir möchte einfach so lange mit ihr weiterstreiten, bis sie endlich einsieht, dass erwachsene Menschen ihre Beziehungen so nicht handhaben.

Tief in meinem Inneren kann ich mich jedoch des unangenehmen Gefühls nicht erwehren, dass das zwar meine Art ist, dass das aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass das auch die korrekte Art ist. Dass ich derjenige von uns beiden bin, der sich hier wie ein bockiges Kind aufführt, und nicht sie. Dass sich Männer in der wirklichen Welt mit ihren Gefühlen auseinandersetzen und dazu bekennen, statt den Kopf in den Sand zu stecken und sich einzubilden, sie könnten sich mit diesem Wenn-ich-es-ignoriere,-kann-es-mich-nicht-verletzen-Spielchen irgendwie schützen, obgleich es sie in Wahrheit nur daran hindert, jemals eine enge Beziehung zu führen.

Es ist durchaus möglich, dass ich in der Vergangenheit nur deshalb immer so gut mit dieser Taktik gefahren bin, weil ich noch niemals einer Frau begegnet bin, mit der ich eine dauerhafte Beziehung führen wollte. Die auch nur das Bedürfnis in mir ausgelöst hätte, das zu versuchen. Ich gehe aber schwer davon aus, dass sich das jetzt geändert hat, und das ist … Na ja, es erschreckt mich zu Tode.

Ich zwinge mich, die Duschkabine zu verlassen und greife nach einem Handtuch, mit dem ich mir zunächst über das Gesicht wische und das ich mir dann um die Taille wickle. Bewusst vermeide ich, in den Spiegel zu schauen, denn das Letzte, was ich jetzt sehen will, ist dieser verängstigte kleine Junge, der ich früher mal war, und der immer noch in meinen Gedanken herumspukt. Im nächsten Moment hole ich tief Luft, reiße die Tür auf und gelange zu dem Schluss, dass es für mich die beste Lösung ist, ihr zu sagen, dass ich mehr Zeit brauche. Dass ich zwar weiß, worauf sie hinauswill, das Ganze für mich aber ein Lernprozess ist, sodass ich ihr einfach nicht geben kann, was sie sich erhofft, ohne vorher die Gelegenheit zu bekommen, gründlich über alles nachzudenken.

Das ist eine beschissen lahme Ausrede, aber das Einzige, was mir im Moment einfällt.

Es ist zudem eine komplett überflüssige Ausrede, denn als ich ins Schlafzimmer komme, erwartet Emmy mich nicht im Bett.

»Scheiße!« Ich quetsche das Wort durch meine fest zusammengebissenen Zähne und suche jeden Winkel des Zimmers nach ihr ab. Doch wenn man von dem Kleid absieht, das sie auf der Hochzeit getragen hat und das immer noch mitten im Raum auf dem Fußboden liegt, und von den Pumps mit den mordsmäßig hohen Absätzen, die ich ihr von ihren schmalen Füßen gezogen habe, ist es, als sei sie niemals hier gewesen. Ich marschiere auf den antiken Kleiderschrank zu und reiße die Tür auf. Im nächsten Moment bleibt mir vor Schreck fast das Herz stehen, weil ich sehe, dass ihre persönlichen Sachen alle verschwunden und nur noch die Kleidungsstücke und Schuhe hier sind, die ich ihr gekauft hatte. Ihr Koffer ist ebenfalls weg, was bedeutet, dass sie nicht nur das Zimmer, sondern auch das Anwesen verlassen hat. Sie hat sich aus dem Staub gemacht, verfluchter Mist noch mal. Unwillkürlich entfährt mir ein Schrei, und ich laufe taumelnd zur Tür.

Da ich hoffe, sie noch abfangen zu können, renne ich mit nichts weiter am Leib als diesem bescheuerten Handtuch um meine Lenden aus dem Zimmer und falle um Haaresbreite auf die Schnauze, als ich mit meinen nackten Füßen auf der obersten Stufe der breiten Treppe ausrutsche. Daraufhin umklammere ich mit der einen Hand das Geländer und halte mit der anderen das Handtuch fest, das mir so ganz allmählich von den Hüften rutscht, und fliege förmlich nach unten. Ich bin dermaßen wütend, dass ich es verwunderlich finde, dass mir kein Dampf aus den Ohren quillt und meine Sicht nicht von glutroten Dunstschwaden behindert wird. Nie zuvor in meinem Leben habe ich den Hass so deutlich gespürt wie in dem Moment, in dem ich meine Stiefmutter Caroline erblicke, die neben der Haustür steht und ihre Lippen zu einem hämischen Grinsen verzogen hat, das mehr sagt, als Worte es je könnten.

»Was zum Teufel?«, ist das Einzige, was ich knurrend über die Lippen bringe. Bevor sie antworten kann, tritt mein Cousin Cameron aus der Tür eines der angrenzenden Zimmer und stellt sich neben sie. Seit ich zurückdenken kann, haben diese beiden ein sehr enges Verhältnis zueinander gehabt, was vermutlich einer der Gründe dafür ist, dass ich diesen Wichser nicht ausstehen kann. Jeder Mensch, der die Entscheidung trifft, sich mit Caroline anzufreunden, ist ein Mensch, den ich nicht in meinem Leben haben will. Zumal Cameron ein noch größeres Arschloch ist als sein jüngerer Bruder Oliver, und das will was heißen.

»Du kommst zu spät«, erklärt sie mir in gedehntem Ton. Wie sie mich dabei von Kopf bis Fuß beäugt, lässt mich zusammenzucken – so widerlich ist der lüsterne Blick aus ihren blauen Augen. »Angus bringt sie bereits zum Bahnhof.«

Ich habe Mühe, nicht die Fassung zu verlieren, denn am liebsten würde ich vor lauter Frust brüllen. Emmy hat mich nicht nur verlassen, sie hat sich auch von diesem Miststück dabei helfen lassen, und ich bin so außer mir vor Wut, dass mir plötzlich klar wird, dass es mir jetzt endgültig reicht. Ich habe die Schnauze voll davon, mich mit den Intrigen und Lügen dieser Familie herumzuschlagen. Ich habe die Schnauze voll davon, diese Menschen zu ertragen, damit nach außen hin der Schein gewahrt bleibt. Ich habe die Schnauze voll davon, das alles hinzunehmen statt weg damit zu sagen und mich endlich von ihnen zu befreien.

Ich keuche regelrecht vor Zorn, als ich Caroline entgegenschleudere: »Du bist das kränkste Biest, das mir je begegnet ist.«

Ihre Augen beginnen auf eine Weise zu funkeln, die mir verrät, dass sie auf meine Wut abfährt. »Jase, wir sind deine Familie.«

»Du bist nicht meine Familie. Du bist nichts weiter als ein gottverfluchter Albtraum, und ich habe die Nase voll von dir.« Ich werfe Cam einen vernichtenden Blick zu. »Von euch allen.«

Bevor einer der beiden darauf etwas erwidern kann, drehe ich mich um, um zu gehen. Da sehe ich, dass mein Freund Callan den Korridor hinunterkommt. Nach seiner Reaktion zu urteilen, überrascht es ihn nicht, dass ich nur mit einem Handtuch bekleidet mitten in der Eingangshalle stehe, was bedeutet, dass er entweder mitbekommen hat, dass Emmy weggefahren ist oder aber glaubt, alle in diesem Haus seien total irre.

»Ich hatte befürchtet, dass sie eine Show abziehen will«, erklärt er mir und deutet dabei mit dem Kinn auf Caroline. »Deshalb habe ich Leute an den Hintertüren postiert. Die sorgen dafür, dass die Hochzeitsgäste erst ins Haus dürfen, wenn ich das Okay dazu...

Erscheint lt. Verlag 1.4.2019
Reihe/Serie London Affair
London Affair
London Affair
Übersetzer Diana Beate Hellmann
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Original-Titel The Chase: London Affair 02
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 20. - 21. Jahrhundert • Beziehung • billionaire • Billionär • CEO • Deal • Emmy Reed • Familie • Familiengeheimnis • Familienhochzeit • fast burn • Fernbeziehung • Frauenroman • Freundinnen • Freundschaft • Gefühl • Gefühle • Geheimnis • herzerwärmend • Intrigen • Jase Beckett • Karriere • Kleider • Krankenhaus • Krankenschwester • Kunststudentin • Leidenschaft • leidenschaftlich • Liebe • Liebe / Beziehung • Liebesbrief • Liebesbriefe • Liebesgeschichte • Liebesroman • Liebesromane • Liebesroman (modern) • Nähe • Playboy • Rockstar • Romanhefte • Romantik • romantisch • Romantische • Romanze • San Diego • Schicksal • Schlafzimmer • Sehnsucht • Spannung • Trennung • Unterhaltung • Urlaub • USA • Verrat • zurückerobern • Zwischenmenschliche Beziehung
ISBN-10 3-7363-1064-1 / 3736310641
ISBN-13 978-3-7363-1064-3 / 9783736310643
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