Urlaub mit dem Milliardär (3-teilige Serie) (eBook)
432 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-3957-7 (ISBN)
Urlaub mit dem Milliardär
Viel zu schön, um wahr zu sein: Die Freundinnen Abby, Ginger und Zoe verbringen unvergessliche Tage im zauberhaften Burgund, im romantischen Venedig und im traumhaften Griechenland. Urlaubsflirt inklusive. Doch ist ihr Liebesglück von Dauer?
Miniserie von REBECCA WINTERS
IM BANN DES VERFÜHRERISCHEN HERZOGS
Während ihres Urlaubs im Burgund lernt Drehbuchautorin Abby den faszinierenden Schlossbesitzer und Spross einer adeligen Winzerfamilie, Raoul Decorvet, kennen. Und unversehens teilt sie das Himmelbett mit dem Traumprinzen! Doch Abby hat nicht mit der Abneigung seiner Familie gerechnet ...
DAS GEHEIMNIS DES VENEZIANISCHEN MILLIARDÄRS
Viel zu schnell schlägt Gingers Herz, als sie Hand in Hand mit Vittorio Della Scalla Venedig erkundet. Zum ersten Mal seit Langem träumt Ginger wieder von der Liebe. Ein Traum, der in seinem prächtigem Palazzo in Erfüllung geht! Aber gibt es mit ihm eine gemeinsame Zukunft?
VERFÜHRT VON DEM GRIECHISCHEN TYCOON
Als Zoe dem attraktiven Hotelier Andreas Gavras geradewegs in die Arme läuft, glaubt sie, einen griechischen Gott vor sich zu haben. Auf seiner Luxusjacht genießen sie Sonne, Meer und süße Küsse. Doch als seine Ex auftaucht, will Zoe seinem Glück nicht im Wege stehen ...
<p>Rebecca Winters war eine berühmte amerikanische Romanceautorin aus Salt Lake City, Utah. Ihre Heimat und ihre Lieblingsurlaubsziele in Europa dienten oft als Kulisse für ihre romantischen Liebesromane.</p><p>In ihrer 35-jährigen Schaffenszeit schrieb sie 175 Romance Novels, die weltweit fast 30 Millionen Mal verkauft wurden.</p>
1. KAPITEL
Acht Monate später
Es war inzwischen fast Ende Mai, und Ginger Lawrence hatte ihre Arbeit in Italien beendet. Ihr Laptop quoll über vor Dateien. Die eine Hälfte enthielt Geschichten über Kinder auf der ganzen Welt, die andere ihre Forschungsergebnisse über Lord Byron. Der britische Poet und Schriftsteller aus dem neunzehnten Jahrhundert war der Grund für ihre Reise nach Europa.
Gestern war sie aus Genua zurückgekommen, wo Lord Byron sich ebenfalls aufgehalten hatte. Heute wollte sie sich mit ein paar Forscherkollegen in Ravenna treffen, darunter auch Dr. Welch und Dr. Manukyan und die Internationale Lord Byron Vereinigung.
Sie hatten Ginger gefragt, ob sie mit ihnen an Bord der Sirena zu Abend essen würde, einem der Passagierschiffe, die in der Adria bei Ravenna vor Anker lagen. Ginger hatte sich sehr über die Einladung gefreut.
Den größten Teil des Tages hatte ihre Gruppe Informationen über Lord Byron ausgetauscht, der in dieser Region gereist war und gelebt hatte. Genau hier hatte er auch The Two Foscari und Cain geschrieben, eines ihrer Lieblingsdramen und seine Interpretation des biblischen Kain.
Abends würden sie sich mit einem Direktoriumsmitglied treffen, das Material für die Byron-Klausur im Juli vorstellen würde. Dann wären Ginger und ihre Freundinnen, die ebenfalls an dem Projekt arbeiteten, allerdings leider schon wieder in Kalifornien, um sich auf das Herbstsemester vorzubereiten.
Ginger gestand der Gruppe, dass sie sich darüber ärgerte, nicht genug Zeit zu haben, um in Venedig noch umfangreich weiterzuforschen. Sie bräuchte noch einen zusätzlichen Monat, doch das war unmöglich. Der eine Tag in Venedig musste genügen.
Dr. Manukyan, Professor aus Armenien und ihr Gastgeber, lächelte sie an. „Denken Sie daran, dass Byron 1817 seine wichtigste Zeit in Venedig im armenischen Kloster verbracht hat.“
Ginger nickte. „Ich habe vor, den ganzen Tag dort zu verbringen.“
„Wie Sie wahrscheinlich wissen, ist die Insel San Lazzaro nach dem Heiligen Lazarus benannt, dem Schutzpatron der Kranken“, fuhr ihr Gastgeber fort. „Die vierhundert Jahre alte Leprakolonie existierte vom zwölften bis zum sechzehnten Jahrhundert. Danach ist Mechitar, ein armenischer Mönch, den Türken entflohen und kam nach Venedig, wo man ihm die Insel für seine Dominikaner gab. Heute leben dort mehr als ein Dutzend Mönche, außerdem armenische Studenten, die Italienisch lernen und die Obhut für das kostbare Museum und die Bibliothek tragen. Während seiner Europareisen hat Byron sich entschlossen, Armenisch zu lernen.“
„Genau darüber möchte ich mehr erfahren“, rief Ginger. „Ich weiß, dass er an einem englisch-armenischen Grammatikbuch gearbeitet hat. Es fasziniert mich, wie Byron gedacht und was ihn motiviert hat.“
Dr. Manukyan nickte. „Byron hat auch den venezianischen Dialekt studiert. Tatsächlich hatte er eine seiner produktivsten Perioden in Venedig. Neben seiner Arbeit im Kloster schrieb er dort auch die erste Hälfte des Don Juan.“
Ginger konnte gar nicht genug über Lord Byron erfahren, während sie ein köstliches Fischgericht aß, gefolgt von Dessert und Kaffee. Dr. Manukyan informierte sie, dass noch weitere Klausurtagungen über Lord Byron stattfinden würden. Er bedauerte, dass sie dann bereits wieder in Kalifornien wäre und nicht an ihnen teilnehmen konnte.
Ginger war schon seit Januar in Italien, um nach neuen Informationen über das Leben des Dichters zu suchen. Im Jahr davor hatte der Rektor der Vanguard University in Costa Mesa, an der sie unterrichtete, sie gefragt, ob sie in Los Angeles an einem Workshop für ein neues Projekt über Lord Byron teilnehmen wolle. Die berühmte Hollywood-Regisseurin Magda Collier würde ihn abhalten. Seine geschätzte Freundin wollte einen Film über Byron drehen und brauchte noch zusätzliche Informationen für die Drehbuchschreiber.
Ginger würde die Universität für ein Semester verlassen und nach Europa reisen müssen. Da ihr Mann Bruce vor etwas mehr als zwei Jahren an Krebs gestorben war, hatte sie die Gelegenheit, in Italien zu arbeiten, dankbar ergriffen. Sie hoffte, dort über ihren Schmerz hinwegzukommen.
Kein Mann könnte Bruce je ersetzen. Und es schmerzte sie noch mehr, dass er gestorben war, bevor sie Kinder bekommen hatten. Denn mehr als alles andere hatte Ginger sich Kinder gewünscht. Ihr Therapeut hatte ihr vorgeschlagen, eine Geschichte für Kinder zu schreiben, irgendetwas, das ihren eigenen Kindern gefallen hätte.
Nach all dem Leid und der Trauer hatte Ginger erkannt, dass sie sich auf etwas anderes konzentrieren musste und war dem Rat ihres Therapeuten gefolgt.
Außerdem hatte sie sich bei dem Workshop für das europäische Forschungsprojekt beworben und dabei Zoe Perkins und Abby Grant kennengelernt, die ebenfalls ausgewählt worden waren. Alle drei hatten einen Abschluss in Literaturwissenschaft, mit Schwerpunkt auf der Romantik.
Abby war in die Schweiz geschickt worden und Zoe nach Griechenland. Doch sie waren via Skype oder Handy in Verbindung geblieben. Ihre eigenen Reisen und die ihrer beiden neuen Freundinnen hatten Gingers Fantasie beflügelt und sie auf die Idee gebracht, in ihrer freien Zeit über Kinder aus aller Welt zu schreiben.
Ginger hatte den anderen am Tisch erklärt, dass sie am nächsten Tag den Zug nach Venedig nehmen und den Nachmittag im Kloster verbringen wollte. Abends würde sie dann Zoe am Flughafen abholen und gemeinsam mit ihr im Nachtzug nach Montreux in der Schweiz fahren. Dort wollten sie sich einen Mietwagen nehmen und sich mit Abby in Saint-Saphorin am Genfer See treffen, um ihre Ferien zu beginnen.
Ihre Auftraggeberin Magda hatte ihnen als Belohnung für ihre Arbeit einen einmonatigen Aufenthalt auf einem Weingut spendiert. Sie könnten dort wohnen und tun und lassen, was sie wollten.
Ginger wandte sich an Dr. Manukyan, um ihm noch ein paar Fragen zu stellen, doch plötzlich stand er auf und sagte: „Entschuldigen Sie mich bitte einen Moment.“
Überrascht beobachtete sie, wie er zu einem Mann mit rabenschwarzen Haaren ging. Er war um die dreißig und hatte eben den Speiseraum betreten. Alles an ihm, einschließlich des eleganten dunkelblauen Anzugs und der Krawatte, sprach von Kultiviertheit und Autorität, der er sich vielleicht nicht einmal bewusst war.
Er war groß und der attraktivste Italiener, den sie je gesehen hatte. Sie war augenblicklich fasziniert von ihm.
Ihr Herz klopfte, als die beiden Männer zu ihrem Tisch kamen. „Ich möchte Ihnen allen Signor Della Scalla vorstellen“, begann Dr. Manukyan. „Ihm verdanken wir nicht nur unser Mahl, sondern auch, dass wir heute Abend auf diesem Schiff essen durften.“
„Ich hoffe, es hat Ihnen geschmeckt.“ Ihr Gönner sprach perfekt Englisch mit einem verführerischen italienischen Akzent.
Della Scalla. Der Name stand für eine der bekanntesten Schifffahrtsgesellschaften Italiens, wenn nicht gar Europas. Doch es gab vermutlich hunderte Italiener mit diesem Nachnamen.
Ginger hörte zu, während ihr Gastgeber die fünf anderen Mitglieder ihrer Gesellschaft vorstellte. Dann war sie an der Reihe.
Der Fremde musterte sie eingehend, fast so, als wollte er ihr Wesen erfassen. Zum ersten Mal seit Bruces Tod schaffte es ein Mann, ihr den Atem zu rauben. Wer war er?
„Es ist mir ein Vergnügen, Sie kennenzulernen“, sagte er in die Runde, sah aber weiterhin nur sie an.
„Möchten Sie sich nicht einen Augenblick zu uns setzen?“, fragte Dr. Manukyan.
„Danke, aber leider fehlt mir die Zeit. Soll ich jemanden mit zurück nach Ravenna nehmen? Es liegt auf meinem Weg. Sie können gern in meiner Limousine mitfahren.“
Dr. Manukyan sah erfreut aus. „Wir wohnen im Palazzo Bezzi Hotel und wollten uns ein Taxi rufen. Aber wir fahren gern mit, wenn es für Sie kein zu großer Umweg ist.“
„Überhaupt nicht.“
„Wir wissen Ihre Freundlichkeit sehr zu schätzen.“
Ginger konnte kaum glauben, dass sie mit ihm in die Stadt zurückfahren würden. Sie stand auf und folgte den anderen.
Am Dock stand eine glänzende, schwarze Limousine. Ginger wartete, bis die anderen eingestiegen waren. Dieser Mann musste eine wichtige Persönlichkeit sein, aber sie konnte Dr. Manukyan nicht fragen, weil sie nicht allein waren.
Als Signor Della Scalla ihr beim Einsteigen half, berührte er zufällig ihren Arm. Ein Schauer lief ihr über den Rücken.
Er saß vorn neben dem Chauffeur, und es dauerte nicht lange, bis sie die Altstadt erreichten. Alle bedankten sich bei ihm und verabschiedeten sich. Zuletzt war sie an der Reihe.
„Signora? Wie lange werden Sie in Ravenna bleiben?“, fragte er, bevor sie ausstieg.
Gingers Herz schlug noch schneller, als sie bemerkte, dass er, genau wie sie, keinen Ring trug. Sie verstand nicht, warum sie sich so zu ihm hingezogen fühlte.
„Ich reise morgen früh ab“, erwiderte sie.
Er legte beide Hände auf den Türrahmen und versperrte ihr so den Weg. „Wo fahren Sie als Nächstes hin?“
„Nach Venedig.“
„Bleiben Sie länger?“
„Nein, auch wenn ich es gern täte. Aber mir bleibt nur noch ein Tag, bevor ich weiterfahre, um Ferien zu machen.“
„Nur ein Tag? Kann ich Sie nicht überreden, noch ein paar Tage länger zu bleiben? Wir könnten uns bei Ihrem Hotel treffen, und ich führe Sie herum.“
Ginger fühlte sich geschmeichelt, weil er sich für sie interessierte. Auch andere Männer hatten...
| Erscheint lt. Verlag | 14.3.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | eBundle |
| eBundle | |
| eBundle | eBundles |
| Übersetzer | Rita Koppers |
| Verlagsort | Hamburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | bücher für frauen • Cora • cora bücher • cora digital edition • Cora ebundles • cora julia • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • cora romane julia • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • ebook angebote • ebook günstig • ebook liebesroman • eBundles • Frauenroman • Liebesgeschichte • Liebesroman • Romantische Bücher |
| ISBN-10 | 3-7337-3957-4 / 3733739574 |
| ISBN-13 | 978-3-7337-3957-7 / 9783733739577 |
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