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T-Bone -  Vanessa Vale

T-Bone (eBook)

Deutsche Übersetzung

(Autor)

eBook Download: EPUB
2019 | 1. Auflage
164 Seiten
Vanessa Vale (Verlag)
978-0-00-014610-6 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
5,99 inkl. MwSt
(CHF 5,85)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
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Tucker Duke betreibt eine Rinderranch, aber er wird nicht wegen seiner Steaks T-Bone genannt. Und Colton Ridge? Er ist auch ein richtiges Sahneschnittchen. Sie sind auf der Suche nach einer Frau, die sie sich teilen, in ihr Bett holen und der sie zu einer doppelten Portion (Rind-)Fleisch verhelfen können.


Ava Carter mag zwar die neue Eigentümerin des Seed & Feed von Raines sein, aber das heißt nicht, dass sie zäh wie Leder ist. Sie ist definitiv zäh und besitzt die neuesten Lederhandtaschen. Doch als zwei heiße Cowboys ein Auge auf sie werfen, erkennt sie, dass sie keine Chance hat. Warum sollte sie sich auch wehren?

1


„Niemand lächelt so, wenn er Schweinefutter bestellt“, grummelte ich und stieß Colton den Ellbogen in die Rippen. Wir waren im Seed & Feed in Raines, wo wir neben einem abgenutzten Holztisch standen. Früher hatten sich dort alte Ausgaben von Landwirtschaftszeitschriften gestapelt, aber jetzt thronte eine hochmoderne Kaffeemaschine darauf. Das war nur eine der vielen Neuerungen, die die neue Besitzerin, seit sie den Laden vergangenen Winter gekauft hatte, eingeführt hatte. Ava Carter.

Er schaute von dem Zucker hoch, den er gerade in seinen Kaffee schüttete. Er zog seine Tasse unter der high-tech Maschine weg, die diese kleinen Tabs verwendete. Als ich sie zum ersten Mal gesehen hatte, hatte ich es ein wenig lächerlich gefunden für ein Landwirtschaftsgeschäft in einer Kleinstadt, vor allem weil sie zwischen den Salzsteinen und den Entwurmungsmitteln stand. Aber jetzt, nun, es war ein tolles Extra. Die Kunden mit ausreichend Koffein zu versorgen, war verdammt schlau.

Aber ich gab einen Scheiß auf den Kaffee. Zumindest heute nicht. Meine gesamte Aufmerksamkeit lag auf dem Drecksack, der mit der Hüfte an der Kassentheke lehnte und mit Ava flirtete.

Unserer Ava.

Ich kannte den Gesichtsausdruck des Kerls; ich hatte ihn selbst schon aufgesetzt. Roscoe Barnes ließ seinen Charme spielen. Der Cowboy streckte seine Hand über die Theke und legte sie auf ihre, während sie eines der Bestellformulare ausfüllte.

Colton stellte sich aufrechter hin und seinen Kaffeebecher ab, der so gut wie vergessen war. „Du hast recht. Es gibt Wege, wie ein Mann ein paar Finger verlieren kann.“

Ava zog ihre Hand weg, veränderte ihre Position so, dass sie außer Reichweite war, aber füllte weiterhin die Formulare aus – und gab Roscoe keins auf die Fresse.

„Ja, zu schade, dass es gegen das Gesetz ist, sie abzuhacken“, erwiderte ich. „Ich bin mir aber sicher, dass der Sheriff mit uns übereinstimmen wird, dass es okay ist, sie zu brechen, wenn er unsere Frau anfasst.“

Colton knurrte leise zur Antwort. Ja, niemand fasste unser Mädel an. Niemand außer uns.

Und so viel hatten wir mit Ava Carter nicht einmal gemacht. Noch nicht.

Wir kamen jeden Tag in ihren Laden, einer von uns oder wir beide zusammen, wie heute Morgen, um nach ihr zu schauen. Um etwas zu kaufen, das wir eigentlich nicht brauchten. Um uns zu vergewissern, dass kein Mann die Grenze überschritt, wie es Roscoe gerade tat. Um ihr zu zeigen, dass wir in der Nähe waren, dass wir nirgendwohin gehen würden. Jemals.

Ava, die Frau, die wir heiraten würden, hatte ich zum ersten Mal vor einem Monat im Cassidy’s erblickt. Kaitlyn Leary war von einem Kerl, mit dem sie mal ausgegangen war, belästigt worden. Roger Beirstad. Das kleine Aas war an unseren Tisch gekommen und hatte schlecht über die Frau meines älteren Bruders geredet. Und da Ava Kaitlyns BFF war, hatte sie Roger die Augen auskratzen wollen.

Fuck, ich liebte angriffslustige Frauen.

Ich hatte das große Glück gehabt, Ava zurückhalten zu dürfen, während sich Duke und Jed um Kaitlyn gekümmert hatten. Da ich einen Arm um Avas schmale Taille geschlungen und sie an mich gezogen hatte, hatte ich spüren können, wie weich sie war. Jeden verdammten Zentimeter ihres Körpers. Mein Unterarm hatte unter ihren üppigen Titten gelegen und ihr fantastischer Arsch war fest an meinen Schwanz gepresst worden. Ich war sofort hart geworden und das dicke Rohr hatte sich zwischen ihre Pobacken gedrückt, genau dorthin, wo es sein wollte. Sie hatte mich nicht von sich gestoßen. Tatsächlich hatte sie mit ihren breiten Hüften gewackelt und über ihre Schulter zu mir geschaut, mit großen Augen und…interessiert.

Ich würde meine Ranch darauf verwetten, dass sie feucht für mich gewesen war. Oh ja, es war perfekt gewesen, bis auf die Tatsache, dass wir in einem Raum voller Leute gewesen waren und unsere Kleider getragen hatten. Sie hatte in jenem Moment genau gewusst, dass ich sie wollte. Hatte gewusst, dass mein Schwanz für sie steif war. Dass ich ein Auge auf sie geworfen hatte.

Ich hatte Colton alles über sie erzählt und am nächsten Tag hatte er die morgendlichen Pflichten auf der Ranch ausfallen lassen und war direkt zum Seed & Feed gefahren. Ein Blick und er hatte zugestimmt. Ava Carter würde unsere Frau werden.

All diese Zeit hatten wir auf sie gewartet. Und der Hammer war, dass sie schon seit Monaten – Monaten – in der Stadt war und wir hatten nicht einmal gewusst, dass sie Die Eine war. Wir hatten von der Großstadtfrau gehört, die den Laden gekauft hatte, aber hatten nicht mit Ava gerechnet. Zum Teufel nein. Zeit, in der wir ihre Pussy hätten lecken können, war verschwendet worden.

Ich leckte meine Lippen, begierig nach ihrem Geschmack. Ich wurde mittlerweile schon beim Geruch von Erdbeeren hart – es musste an ihrem Shampoo an jenem Abend liegen – denn sie hatte so gut gerochen, dass ich sie am liebsten gefressen hätte. Ich wusste einfach, dass sie überall süß war und wir würden es bald herausfinden. Wir würden mit unseren Mündern, unseren Fingern, unseren Schwänzen zwischen diese dicken Schenkel gelangen und sie würde unsere Namen schreien. Ganz richtig. Jeder in der Stadt würde sie hören und die Wahrheit kennen.

Ihre Pussy gehörte mir und Colton.

Sie mochte zwar süß riechen und schmecken, aber ihr Temperament war alles andere als das. Sie war eine kleine Wildkatze, meine Tigerin. Ich liebte es, wenn sie ihre Krallen zeigte. Ich war erpicht darauf, dass all diese Energie, all diese Wildheit meinen Schwanz so richtig durchritt. Ich wurde nicht T-Bone genannt, weil ich eine Rinderfarm führte. Zum Teufel, nein. Mein bestes Stück war einhundert Prozent Fleisch der besten Güte und sie würde es lieben. Jeden einzelnen Zentimeter.

Was Colton betraf, so würde sie von ihm auch nicht enttäuscht sein.

Sie ging ans andere Ende der Theke und zum Telefon, wobei sie uns den Rücken zukehrte. Höchstwahrscheinlich wollte sie sich mit ihrem Fahrer wegen Roscoes Bestellung absprechen – wir waren oft genug im Laden gewesen, um zu wissen, wie sie ihr Geschäft führte. Dadurch stand der Drecksack jetzt allein da.

Wir liefen zu ihm, stellten uns links und rechts neben Roscoe. Er schenkte uns keine Beachtung. Nein, seine Augen waren direkt auf Avas Hinterteil gerichtet. Sie sah verdammt heiß in ihren Jeans aus, die jeden Zentimeter ihrer Perfektion betonten. Auch wenn ich die Aussicht genoss, bedeutete das nicht, dass ich wollte, dass der Drecksack sie ebenfalls genoss. Ich wollte einen Getreidesack über Avas Kopf werfen, damit niemand sonst sehen konnte, was Colton und ich jedes Mal erblickten, wenn wir sie betrachteten.

Aber fuck, das würde nichts bringen. Ein Sack könnte ihre Schönheit auch nicht verbergen.

„Ihren Acker würde ich gerne gründlich durchpflügen“, murmelte Roscoe, zwinkerte mir zu und grinste Colton an.

Ja, wir waren drei gute alte Kameraden. Kumpel beim Kneipengespräch.

Zumindest war das das, was er dachte.

„Du wirst nicht so geringschätzig über sie sprechen“, sagte Colton. Seine Stimme war leise, aber rasiermesserscharf.

Das Lächeln auf dem Gesicht des Mistkerls verblasste, aber er machte weiter. Er hatte keinen blassen Schimmer, dass er kurz davorstand, seine Zähne zu verlieren. „Oh, komm schon. Mein Schwanz wurde nie hart für Pete, als er den Laden schmiss. Ich betrachte das als Bonus, wenn ich Vorräte für die Ranch besorgen muss. Ich werde mir einen runterholen müssen, bevor ich nach Hause fahre.“

„Du meinst, wenn du zu deiner Frau fährst. Wie geht’s Rachel und den Kindern?“, fragte Colton, kurz bevor er Roscoes Hand packte und hinter dessen Rücken drehte.

Ich beobachtete, wie Colton den Drecksack ohne Weiteres aus der Eingangstür beförderte. Dabei entwichen Roscoes Kehle immer wieder witzige Schmerzenslaute, weil seine Finger fast gebrochen wurden.

„Tucker Duke, was macht Colton mit meinem Kunden?“, wollte Ava wissen. Ihre Augen waren auf Roscoe geheftet, der aus der Ladentür eskortiert wurde.

Ich drehte mich so, dass ich sie anschaute. Zwinkerte. „Bringt den Müll raus, Tigerin.“

Ihre Augen weiteten sich, dann wurden sie schmal. Oh ja, da waren die Krallen.

„Er ist ein Kunde! Ihr könnt nicht einfach…einfach die Leute hier drinnen misshandeln, wie es euch passt.“

„Er hat dich angefasst“, entgegnete ich.

Wenn sich Colton nicht um Roscoe kümmern würde, wäre ich nicht so ruhig. Wenn er jemals wieder in den Laden kam, würde Roscoe Ava und seiner Frau mit Respekt begegnen oder er würde in einer abgeschiedenen Ecke meiner Farm verscharrt werden.

„Denkst du, das war der erste Mann, der das gemacht hat? Ich kann mich um mich selbst kümmern.“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust. Das karierte Flanellhemd konnte ihre großzügigen Kurven nicht verbergen. Ich sehnte mich zwar nach dem Tag, an dem sie nur mein Hemd trug – und sonst nichts – aber dieses Hemd war für Frauen geschnitten und betonte ihre hübschen Kurven. Das war gut, denn wenn es das Hemd eines anderen Mannes – mit Ausnahme Coltons – wäre, müsste ich sie ins Büro schleifen und es ihr ausziehen. Sie mit meinem bedecken.

...

Erscheint lt. Verlag 30.1.2019
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
ISBN-10 0-00-014610-2 / 0000146102
ISBN-13 978-0-00-014610-6 / 9780000146106
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