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Stoned Beyond Belief (eBook)

Eine Liebeserklärung an die wunderbarste Pflanze der Welt
eBook Download: EPUB
2019 | 1. Auflage
224 Seiten
Riva Verlag
978-3-7453-0631-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Stoned Beyond Belief -  Action Bronson,  Rachel Wharton
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»Dieses Buch zu schreiben war eine Last. Es kostete mich Zeit, in der ich hätte high sein können. Aber das Buch ist ein krasses Ding, denn Gras hat mein Leben verändert.« Gras ist für Action Bronson die Tür zum wahren Bewusstsein. Dieses Buch ist seine persönliche Hommage an die grüne Pflanze, die der kultige Rapper, Koch und Fernsehstar als lebensverändernd und Quelle des Glücks bezeichnet. Bronson gewährt einen tiefen Einblick in seine Erfahrungen und verrät in 100 kurzen Kapiteln sein umfassendes Wissen, etwa wie man Gras bestmöglich versteckt, zum Kochen verwendet, den perfekten Blunt dreht und einen Dab richtig presst. Mit seinen unzähligen Illustrationen, Comics und Fotos ist dieses Buch ein herrlich abgedrehter sowie unterhaltsamer und wertvoller Lesespaß für jeden Weed-Liebhaber. Garniert mit 35 bebilderten Rezepten aus seiner erfolgreichen Show Fuck, That's Delicious, macht dieses Meisterwerk der Kifferliteratur den nächsten Hungerflash zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Action Bronson wurde als Sohn eines albanischen Immigranten und einer jüdischen New Yorkerin im New Yorker Stadtteil Queens geboren. Er ist erfolgreicher Rapper, Koch und Fernsehstar und besonders für sein unverwechselbares Äußeres und seine eigenwillige Art bekannt. Er ist Host der Internetshows Fuck, That's Delicious und The Untitled Action Bronson Show und hat 1,4 Millionen Fans auf Instagram. Sein erstes Buch Fuck, That's Delicious war auch in Deutschland ein Erfolg.

Action Bronson wurde als Sohn eines albanischen Immigranten und einer jüdischen New Yorkerin im New Yorker Stadtteil Queens geboren. Er ist erfolgreicher Rapper, Koch und Fernsehstar und besonders für sein unverwechselbares Äußeres und seine eigenwillige Art bekannt. Er ist Host der Internetshows Fuck, That's Delicious und The Untitled Action Bronson Show und hat 1,4 Millionen Fans auf Instagram. Sein erstes Buch Fuck, That's Delicious war auch in Deutschland ein Erfolg.

1.


DIE WESTCOAST


In Amerika tut sich in Sachen Gras momentan so Einiges, vor allem an der Westküste. Fast alles, was ich kenne und was reinhaut, kommt von dort drüben. Erst mal ist Gras dort legal, drum sind die ganzen tollen Botaniker, Pflanzer und Haschischmacher hingezogen. In der Cannabisgemeinde und -kultur dort gibt es so viele geile Leute, alle Arten von Produkten, jedes denkbare Zubehör und Gerät. Du fährst hin und kommst mit allen möglichen Elixieren und Tinkturen zurück, mit Stiften, Ölen und so Sachen. Grascreme, die nicht törnt, sondern gegen Rückenschmerzen oder Ausschlag hilft. Und die Westcoast hat uns allen Türen geöffnet. Die Kenntnisse von dort verbreiten sich nach Colorado, Michigan, Maine, Massachusetts und auf der ganzen Welt.

Mein eigener Wandel, was Gras angeht, fand vor ein paar Jahren in L. A. statt. Ich entdeckte das Grasuniversum, die Schönheit und Fülle, die das Land bietet. In L. A. fand ich zum ersten Mal richtig gutes Gras, Extrakte, Öl und ganz neuartiges Haschisch. Momentan ist der pazifische Nordwesten einzigartig, was Haschisch, gute Grassorten und so weiter angeht. Und Colorado? Da gibt es das alles auch. So viele Leute, die Gras anbauen und Grasprodukte herstellen, stehen auf Musik und danken mir fürs Musikmachen, indem sie mich die besten Grassorten der Welt probieren lassen. Über die Jahre hat sich eine schöne, harmonische Beziehung zwischen Pflanzern, Herstellern und Genießern entwickelt.

Ein Gespräch mit The Alchemist aus L. A. über die Geschichte des Westcoast-Grases


AB: Ich muss da noch bisschen nachbohren. Al, fällt dir was dazu ein? Wenn nicht, magst du dich hinlegen?

AL: Wozu fällt mir was ein?

AB: Hundert Sachen, die mit Gras zu tun haben, darauf will ich hinaus. Aber es gibt so viele Sachen. Fällt dir was von früher ein? Können wir dich interviewen? »Was Al mag« oder so.

AL: Klar, reden wir über Gras, Mann. Ich hab da meine eigene Sichtweise.

AB: Weiß ich doch, deswegen will ich sie hören.

AL: Klar ist sie anders. Wir sind alle unterschiedlich draufgekommen, rauchen unterschiedlich. Ich bin in L. A. aufgewachsen, wo es Gras gab. Das gute Gras kam meistens von der Westcoast, wo es mehr davon gab.

AB: Stimmt.

AL: Ich schätze, du hast eher Dealer gekannt. Ich kannte viele Pflanzer, weil ich mit Hippies und so Typen aufgewachsen bin. Es war die Hippiekiste. Du musstest jemanden kennen. Exklusivität, das war was ganz anderes. Kann man den Kids heute kaum erklären.

AB: Du meinst, nur die coolen Typen hatten den coolen Shit?

AL: Bestimmte Sorten Gras waren nicht zu kriegen, weil nur einer das Zeug hatte. Du musstest einen Typen kennen, der wieder wen kannte, der diesen Spinner kannte – wie in den Cheech-&-Chong-Filmen.

AB: Ja, ja, ja, ja.

AL: Es lief eher still und heimlich, und selbst dann gab es nur sehr wenig Zeug, also nicht wie heute.

AB: Wo wir mit riesigen Tüten rumlaufen.

AL: Es gab keinen stetigen Nachschub an gutem Gras. An gutes Gras kam man nur, wenn man eine Connection hatte oder jemanden kannte. Es war was Besonderes, was man nicht mit vielen Leuten teilte, weil das damals nicht ging. Angebaut wurde nicht viel, und dann gab es wochenlang nur Mist. Heute hingegen ist immer was da, es geht nie aus. Niemals.

AB: Irgendwann mal kannte ich hier nur Dealer, es kam alles aus Kanada.

AL: War aber wahrscheinlich trotzdem noch Westcoast-Gras.

AB: Sie nannten es immer BC oder Beasters. Du kennst das, dieses dicke, grobe eklige Gras, das nach nichts schmeckte. Es gab nur diesen absoluten Mist. Beaster-Gras, das war damals am gebräuchlichsten, das übliche Zeug.

AL: Es hieß BC für British Columbia, weil es aus Kanada kam. Sah aus wie Bäume. Du kennst ja diese Modelleisenbahnen, diese kleinen Bäume. Es sah aus wie perfekt gewachsene kleine Bäume. Mist aus Massenproduktion. Ich kannte das – wir hatten das Zeug auch. Es war aber immer anders, weil die Ostküste eher businessorientiert ist und die Graskultur und der Anbau an der Westküste zu Hause ist. Manche halten uns bestimmt für durchgeknallt, weil sie in den 90ern hier aufgewachsen sind und Gras angebaut haben, aber meines Wissens, aus meiner Sicht kam das gute Gras immer von der Westküste.

AB: Immer. Ich meine, als ich anfing, was von gutem Gras mitzukriegen, war es immer aus dem Westen.

AL: Weil da die Kultur war. Und die Hippies.

AB: Da gab es das Know-how, das ganze Wissen.

AL: Es lag auch am Klima – selbst OG, das originale OG, wuchs wahrscheinlich am Meer. Es soll eine Sorte aus Santa Cruz gewesen sein. Am Meer gewachsen, das ist das OG. Wir können nachschauen: Es gibt eine Art Mythos – manche Leute sagen, es kommt natürlich vor. Es wurde draußen angebaut, am Ozean, in Santa Cruz.

AB: Oh, Scheiße. Viele komische Sachen wachsen am Wasser, am Meer. Weißt du noch, als wir in Australien waren? Die ganzen irren Sachen? All die irren Algen und das crazy Zeug, das da wuchs, die kleinen Meerespflanzen. Viele Dinge am Meer haben das Aroma des Ozeans. Als ich in Kroatien war, sagte man uns, Lamm schmecke dort besser, weil die Lämmer am Meer grasen und vom Meer gesalzen werden, vom Nebel des Ozeans. Sie werden buchstäblich jeden Tag ihres Lebens gewürzt. Wie verrückt ist das denn? Die werden täglich gepökelt!

AL: Als ich ’95 oder ’96 hierher kam, hatte im College keiner meiner Mitbewohner eine Ahnung von meinem Shit – das Zeug war ihnen total fremd. Die hatten das noch nie gesehen, die waren so: Was ist das? Ist das Chronic? Das ist jetzt ganz anders, in vielerlei Hinsicht. Fuck, Alter, es ist auf so vielen Ebenen anders, aber vor allem, was die Tabu-Sache angeht. Das öffnet so viele Türen, klar.

AB: Heute raucht jeder, es ist was ganz Normales.

AL: Ich schätze, was dem damals im Weg stand, war, dass man es mit Kokain gleichsetzte, mit Drogen. In den 80ern war es immer noch böse. Böse! Aber die Kinder meines Bruders haben heute eine andere Einstellung zu Gras als ich damals, es gilt nicht mehr als böse. Für Kinder ist es nicht zu empfehlen, aber es ist was anderes als Kokain oder Pillen.

AB: Ich meine, Snoop Dogg – sie sehen Snoop Dogg, der ist cool und raucht Gras.

AL: Für Leute wie uns, die schon immer Gras rauchen, ist es kein großer Durchbruch, dass es jetzt legal wird. Ich meine, es ist ein Durchbruch, aber es öffnet ganz neue Türen für Omas und Eltern, die nie im Leben Gras geraucht haben, weil das böse, tabu und kulturell inkorrekt war. Jetzt ist es wie Weintrinken. Die Leute fangen mit 60 mit Grasrauchen an und lieben es, und das eröffnet einen ganz neuen Markt für ältere Herrschaften, die gerade erst draufkommen.

AB: Und für Sachen zum Essen, es gibt ja so viel mehr, Stifte und dies und das.

AL: Und all die Leute, die’s noch nie im Leben getan haben, warum auch immer, und dann checken sie, dass es super ist und dir nicht schadet. Das ist ein ganz neuer Markt.

AB: Wir waren schon dabei. Ich stand von Anfang an drauf.

AB: Das Vorwort zu diesem Buch sollte von Gras geschrieben werden. Hey, das ist ein total bekiffter Gedanke. Yo, ich will, dass Gras das Buch schreibt, yo. Das wäre geil, so aus dem Blickwinkel von Gras … hust, hust. … Gras hat so viele Türen für mich geöffnet und mir so viele Freunde gebracht. Wenn du keine Freunde hast, rauch Gras und du hast Freunde, glaub mir. Ich hatte keine Freunde, bis ich anfing, Gras zu rauchen. Nur Spaß. Nein, aber es festigt Beziehungen.

AL: Gras bringt dich besser durch Zeiten ohne Geld als Geld durch Zeiten ohne Gras.

AB: Du sprichst wie ein Dichter.

AL: Nein, Mann, das ist ein Zitat. Ich hab das wo gehört. Und es ist so wahr.

AB: So wahr.

AL: Du hast die ganze Kohle und kommst nicht an Gras.

AB: Ich scheiß aufs Geld. Gib mir mein verdammtes Gras, jetzt.

AL: Mal ehrlich, Alter. Was soll ich mit dem ganzen Geld anfangen?

AB: Ich bin nicht high.

AL: Die Sache hat zwei Seiten: Da gibt es den bekifften Idioten, der Pizza mampft und Videospiele spielt, und es gibt den spirituellen Typen, der sein Chi ausbalancieren will oder so. Gras ist für jeden was anderes.

AB: Für Krebspatienten.

AL: Das hat so viele unterschiedliche Aspekte.

AB: Der Vater, der seinem Kind nahekommen will. Die Mutter, die ihr Kind verstehen will – man weiß nie, Mann. Harte Situationen fordern harte Maßnahmen.

AL: Es ist definitiv ein Geschenk. Gras.

AB: Ein Geschenk des Himmels.

AL: Der Natur, ganz allgemein. Hey, es gibt Millionen Pflanzen, überall auf der Welt. Du weißt, was ich meine.

AB: Genau. Ich finde, es ist so wie Obst, ein Geschenk.

AL: Ich will ja nicht...

Erscheint lt. Verlag 20.3.2019
Verlagsort München
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Comic / Humor / Manga Humor / Satire
Schlagworte action bronson • Alchemist • Bestseller • Blunt • Bong • Bronson • Buch • Bücher • burger • burger rezept • burger selbst machen • Cannabinoid • Cannabis • Chronic • Comic • Comics • DAB • Dope • edibles • Essen • Fast Food • freestyle rap • fuck • fuck thats delicious • Gangsta Rap • gangster rap • Gras • grilled cheese • grinder • hash • Haze • Hiphop • Hip Hop • hip hop music • hip hop news • Hip Hopper • hip hop rap • hip hop style • Joint • Kochbuch • Kochbücher • Kochen • Lieblingsgerichte • Mac Miller • Marihuana • Marmelade • marmelade selbst machen • music • Musik • Neuerscheinung • Neuerscheinungen • OG • old school hip hop • old school rap • psychedelische Musik • Rap • rap news • Rapper • rappers • rezept burger • Rezepte • selbstgemachte Burger • selbstgemachte marmelade • Snoop Dogg • stoned • Tattoo • Tattoos • that's delicious • THC • The Alchemist • Vaporizer • waking and baking • Weed • weed grinder • white bronco • youtube • youtubechannel • YouTube Channel • YouTube-Channel
ISBN-10 3-7453-0631-7 / 3745306317
ISBN-13 978-3-7453-0631-6 / 9783745306316
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