The Billionaire Prince (eBook)
224 Seiten
beHEARTBEAT (Verlag)
978-3-7325-6263-3 (ISBN)
Er könnte alles verlieren, auch sein Herz ...
Aiden Kelley ist ein milliardenschwerer CEO und liebt Planung über alles. Doch sein extravagantes Leben wird auf den Kopf gestellt, als seine Exfreundin mit einer Zehnjährigen auftaucht, die seine Tochter sein soll. Hilfe muss her, denn er weiß nicht, wie er sich plötzlich um ein Kind kümmern soll. Die einzige Frau, die Aiden helfen könnte, ist ausgerechnet seine persönliche Assistentin Chelsea Houston - die gerade gekündigt hat. Unter der Bedingung, nach einem gemeinsamen Roadtrip sofort sein Unternehmen verlassen zu können, lässt sich Chelsea auf einen Deal mit Aiden ein. Während die beiden gemeinsam Familie spielen, entdeckt Aiden auf einmal für sich, dass Liebe und eine feste Beziehung doch nicht so unvorstellbar sind, wie er immer dachte. Und auch Chelsea, die schon lange heimlich in ihren Boss verliebt ist, ist sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie Aiden wirklich verlassen will ...
Band 2 der heißen und romantischen Billionaire-Dynasties-Reihe.
Unwiderstehliche CEO-Romance bei beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
<p>Die USA-Today-Bestsellerautorin Virginia Nelson, die sich mit <i>The Penthouse Prince</i> einen Namen gemacht hat, lebt gemeinsam mit drei eigenen und einer Menge adoptierter Kinder im Nordosten Ohios. Sie hat bereits Abschlüsse in Naturwissenschaften und Anglistik absolviert und studiert derzeit Kreatives Schreiben. Virginia Nelson gilt auch als das »regenbogenfarbene Einhorn« der Liebesromane - bunt, außergewöhnlich und weit davon entfernt, perfekt zu sein. <br></p>
Die USA-Today-Bestsellerautorin Virginia Nelson, die sich mit The Penthouse Prince einen Namen gemacht hat, lebt gemeinsam mit drei eigenen und einer Menge adoptierter Kinder im Nordosten Ohios. Sie hat bereits Abschlüsse in Naturwissenschaften und Anglistik absolviert und studiert derzeit Kreatives Schreiben. Virginia Nelson gilt auch als das ">regenbogenfarbene Einhorn
KAPITEL eins
Chelsea
Diesmal würde sie endgültig kündigen. In letzter Zeit schien sie mindestens hundertmal am Tag daran zu denken. Als sie auf einen über der Rückenlehne ihres Stuhls hängenden Spitzen-BH stieß, wollte ihr das Universum offenbar bloß einen weiteren Wink geben, dass sie es endlich tun sollte. Nur bezahlte er verdammt gut. Aber der Mann trieb sie in den Wahnsinn, und das schon seit Jahren. Jedes Mal, wenn sie das Handtuch werfen wollte, was sie im vergangenen Monat mindestens viermal versucht hatte, gelang es ihm irgendwie, sie zu überreden, die Kündigung zurückzuziehen und doch zu bleiben.
Aber nicht dieses Mal. Sie war fertig. Mit allem.
Ganz gleich, wie charmant oder verführerisch Aiden Kelley sein mochte, diesmal meinte es Chelsea mit der Kündigung todernst. Und sie würde sich nicht erneut von ihm davon abbringen lassen.
»Du gehst also wirklich?« Die Stimme ihrer Freundin Kimmie, die durch das Headset drang, riss sie aus ihren Gedanken und lenkte ihre Aufmerksamkeit zurück auf das Gespräch. »Was hat er diesmal gemacht?«
»Ich gehe definitiv, und ich hab’s ihm heute Vormittag gesagt«, erwiderte Chelsea mit Nachdruck. »Ich hab heute Morgen in meinem Büro einen BH gefunden. Und es ist mit Sicherheit keiner von meinen.«
Kimmies Gelächter drang klar und deutlich über die Leitung. »Ist er neuerdings Transvestit?«
Chelsea griff sich die Schale mit Steinen, setzte sich an den Schreibtisch und betrachtete die Steine, um sich zu beruhigen. »Würde ich ihm ohne Weiteres zutrauen – und der Mistkerl hat auch noch die Beine dafür, dass es ihm wahrscheinlich sogar gut zu Gesicht stünde. Aber nein. Ich glaube, er hat gestern Abend jemanden in meinem Büro ›unterhalten‹. Oder zumindest hat er es als Zwischenstopp auf dem Weg zu seinen Räumen benutzt.«
Ein rosa Quarz erregte ihre Aufmerksamkeit, also zog sie ihn heraus, um gedankenverloren daran zu reiben, während sie redete.
Ein Kaugeräusch ging Kimmies Erwiderung voraus. »Also hat der Billionaire Prince versaute Sachen auf deinem Schreibtisch getrieben? Bitte sag, dass er einen Hinternabdruck auf dem Mahagoni hinterlassen hat. Schick mir ein Foto davon, dann werde ich in den sozialen Medien auf einen Schlag berühmt. Bitte, Süße. Tu mir den Gefallen.«
Chelsea zuckte angewidert von besagtem Schreibtisch zurück und beäugte ihn argwöhnisch. Nein …
»Er hätte es nicht auf meinem Schreibtisch mit ihr getan«, sprach Chelsea laut aus, nicht sicher, ob sie Kimmie oder sich selbst zu überzeugen versuchte. »Und hör auf, ihn so zu nennen. Er hasst diese alberne Bezeichnung. Dabei ist das allein Camden James’ Schuld. Wäre er entschlossener gegen den idiotischen Spitznamen vorgegangen, den die Medien ihm verpasst haben, würden sie nicht neuerdings alle reichen Typen nach Prinzen benennen.«
»Und? Ist da ein Hinternabdruck? Ich weiß, dass du nachgesehen hast.«
Langsam öffnete sich die Tür zu Chelseas Büro, und Lucy lugte herein. Chelsea setzte sich aufrechter hin und legte den rosa Kristall zurück in die Schale. »Kann ich dir helfen, Lucy?«
»Oooh – ist sie doch glatt dabei erwischt worden, wie sie darüber geredet hat, dass ihr Boss eine Nummer auf ihrem Schreibtisch geschoben hat«, trällerte Kimmie vergnügt in ihr Ohr. Chelsea hielt die Hand über das Gerät, obwohl Lucy ihre Freundin natürlich ohnehin nicht hörte. Aber man konnte nicht vorsichtig genug sein.
»Jemand ist hier und will zu Mr. Kelley …«, begann Lucy.
»Du weißt so gut wie ich, dass er auf Wochen ausgebucht ist, Lucy. Wer immer es ist, sag der Person, sie soll uns anrufen und einen Termin ausmachen.« Eigentlich sollte es wirklich nicht nötig sein, Lucy das zu sagen, da sie bereits lang genug für die Firma arbeitete und wusste, wie es Mr. Kelley haben wollte. Er hielt nichts von spontanen Besuchen, mochte generell nichts, was er nicht im Voraus geplant hatte. Gehörte alles mit zu seiner Natur als Kontrollfreak. Chelsea vermutete, dass er nicht bloß alles in der Hand haben wollte, sondern es tiefer reichte – wie bei einer Angststörung oder so. Aber sie war vor langer Zeit zu dem Schluss gekommen, dass der Versuch, einen zu genauen Blick in Aiden Kelleys Persönlichkeit zu werfen, kein gutes Ende nehmen konnte.
»Das hab ich versucht, Chelsea. Sie lässt nicht locker.« Lucy kaute auf ihrer bezaubernden Unterlippe wie ein Model für Make-up-Werbung.
»Sie?« Ah, also handelte es sich wohl um eine von Aidens zahlreichen Geliebten. In der Regel genügte ein strenges Nein, damit sie mit eingezogenem Schwanz den Rückzug nach Hause antraten. Den anscheinend höschenlosen Beinen, warf ein zynischer Teil von Chelseas Gehirns ein. »Lucy, wer immer es ist, erklär doch, dass …«
Jemand schob die Tür weiter auf, und eine rothaarige Frau bedachte Chelsea mit einem vernichtenden Blick. »Mich kann er bestimmt zwischenschieben.«
Chelsea erkannte sie auf Anhieb. Andererseits: Wer hätte America’s Sweetheart nicht erkannt? »Äh, Ms. Welles …«, begann Chelsea. »Entschuldigen Sie bitte. Aber wenn Sie mir einen Moment geben, bin ich sicher, wir können eine Lücke in seinem Terminplan finden, um …«
»Wissen Sie, vielleicht hat er für mich keine Zeit.« Margo Welles trat beiseite. Ein junges Mädchen kam zum Vorschein. »Aber wenn nicht für mich, dann bestimmt für sie.«
Das Mädchen besaß lockige Haare und fein geschnittene Wangenknochen, die erahnen ließen, dass sie zu einer umwerfenden Schönheit heranwachsen würde. Aiden musste als Kind dieselben Wangenknochen besessen haben. Mittlerweile war er schier unmöglich attraktiv …
Moment mal.
Nein.
Das kann nicht …
Sie warf einen weiteren Blick auf das Mädchen und sah eine unheimliche Ähnlichkeit.
Heilige …
Und plötzlich wusste Chelsea, warum Margo Welles zu Aiden wollte. Scharf sog sie die Luft ein, als ein Schock sie durchzuckte. Es dauerte zwar einen Moment, aber schließlich fand sie die Stimme wieder und war stolz, dass sie nicht zittrig klang. »Lucy, sag Mr. Kelleys Termine für den Rest des Vormittags ab und mach dich daran, sie so bald wie möglich neu einzuplanen.«
***
Aiden
Aiden Kelley hatte sich beinah daran gewöhnt, gegen ein Gefühl von Langeweile und Eintönigkeit anzukämpfen. Früher hatte er um alles, was er wollte, mit Zähnen und Krallen kämpfen müssen. Da er als Kind einer Tellerwäscherin und eines Fensterputzers mit irischer Abstammung der zweiten Generation in der Bronx geboren worden war, hatte er nicht viel auf einem Tablett präsentiert bekommen, geschweige denn auf dem Silbertablett. Er ging zur Air Force, um von dort wegzukommen, und als er nach Hause zurückkehrte, schrieb er sich an der Wirtschaftsakademie ein. Einen Abschluss machte er nicht. Stattdessen hatte er einen Job als Vertriebsassistent bei Marcy’s ergattert und die Fertigkeiten, die er sich beim Militär und an der Akademie angeeignet hatte, klug eingesetzt, um der Beste auf seinem Gebiet zu werden.
Seine wahre Leidenschaft waren Erfindungen. Er hatte einen Kilt mit Cargotaschen erfunden und seinem damaligen Boss gezeigt, der die Idee prompt abgewürgt hatte, weil er meinte, sie ließe sich vermutlich nicht verkaufen. An Motivation hatte es Aiden nie gemangelt, daher hatte er den Job einfach gekündigt und mit etwas Geld, das er beiseitegelegt hatte, und einem Darlehen von seinem Vater sein eigenes kleines Unternehmen gegründet. Schon bald verkaufte er seine Kilts an kleine Boutiquen in ganz New York, bis er den ersten großen Abschluss bei Marcy’s direktem Konkurrenten landete.
Im Wesentlichen wusste er, wie man von nichts zum großen Durchbruch kam, und es gelang ihm mittlerweile seit Jahren, seine Firma ohne Probleme am Laufen zu halten. Was sich ironischerweise als Problem herausgestellt hatte. Er langweilte sich nämlich zu Tode. Es stand nichts mehr wirklich auf dem Spiel.
Zumindest bis Margo aufgekreuzt war, behauptet hatte, Waverley wäre seine Tochter, und Geld wollte. Nicht mal viel Geld – was Aiden beinah mehr verblüfft hatte als das mutmaßliche Kind selbst. Gerade genug, um sicherzustellen, dass sie bequem über die Runden kamen. Die Aufträge als Model wurden rarer und rarer, schwanden mit Margos zunehmendem Alter, denn die Karriere eines Models hatte ein Ablaufdatum. Sie wollte Sicherheit für Waverleys Zukunft, bis sie sich die nächsten Schritte für ihr Leben überlegt hätte. Was gar nicht mal so schlimm war …
Nur fair, wenn das Kind wirklich von ihm stammte. Eigentlich sogar mehr als fair.
Als er an diesem Tag ins Büro gekommen war, hatte er das Universum angefleht, ihm eine Herausforderung zu schicken. Etwas Neues, das er bewältigen müsste. Wie hätte er ahnen können, dass es in Form eines kleinen Mädchens auftauchen würde, das im Büro seiner Assistentin der Geschäftsleitung saß?
Und nun, nachdem er ein paar unbehagliche Stunden in seinem Büro mit Margo verbracht hatte, lieferte der in aller Eile durchgeführte Vaterschaftstest, den sein Reichtum ermöglicht hatte, alles an Beweisen, was sie brauchten.
»Waverley ist also meine Tochter«, sagte er.
Margo verschränkte die Arme vor der Brust. »Ja. Und da du mir jetzt glaubst, musst du mir geben, was ich verlange.«
Definitiv nicht langweilig, was eigentlich eine angenehme Abwechslung...
| Erscheint lt. Verlag | 31.1.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | The Billionaire Dynasties |
| The Billionaire Dynasties | The Billionaire Dynasties |
| Übersetzer | Michael Krug |
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | The Irish Prince |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | 20. - 21. Jahrhundert • Anastasia Steele • April Dawson • Bad Boy • Bridget Jones • CEO • Chick Lit • chick lit deutsch • dilf • Drama • eBook • EL James • feelgood • Frauen Bücher • Frauen Bücher Bestseller • Frauenroman • Frauenroman Bestseller • Freche Frauen • Gefühl • Gefühle • Geschenk • grey • Happy End • Herzschmerz • Hollywood • Humor • Kerstin Gier • Kindle • Kindle,Ebook • Leidenschaft • Liebe • Liebe / Beziehung • Liebesgeschichte • Liebeskummer • Liebesleben • Liebesroman • Liebesromane • Liebesromane für Frauen • Liebesroman (modern) • Louise Bay • Lyx • Mr. Right • Nicholas Sparks • Office romance • Passion • Pick the boss • Piper Rayne • PS ich liebe dich • Romance • Romantic Comedy • Romantik • romantisch • Romantische Komödie • Sehnsucht • Sexy CEO • Shades • Shades of Grey • Steele • tatsächlich liebe • Tragik • Traummann • Unterhaltung • Urlaub • USA • Verführung • Verlangen • wohlfühlen |
| ISBN-10 | 3-7325-6263-8 / 3732562638 |
| ISBN-13 | 978-3-7325-6263-3 / 9783732562633 |
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