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Love & Danger - Verbotene Wahrheit (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2019 | 1. Aufl. 2019
248 Seiten
Lyx.digital (Verlag)
978-3-7363-0950-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Love & Danger - Verbotene Wahrheit - Lauren Black
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Wenn alles auf dem Spiel steht ...

Angelina Connelly hat hoch gepokert und verloren. Sie hat eine Stelle bei einem skrupellosen Geschäftsmann angenommen, um den Tod ihrer Schwester aufzuklären. Doch Marco Alighieri ist ihr auf die Schliche gekommen und hat sich gerächt. Als Jake Paxton, ein Geschäftspartner Alighieris und Angelinas Geliebter, davon erfährt, ist er nur auf eines aus: Gerechtigkeit für Angelina. Im Zuge dessen kommt es zu einer unglaublichen Begegnung, und die Karten werden neu gemischt...

Dramatisch, düster und voll prickelnder Leidenschaft - der Abschlussband der spannenden und sexy LOVE & DANGER-Serie von Lauren Black



<p>Lauren Black war der Leser-Liebling auf LYX-Storyboard, der Schreibplattform bei LYX. Mit <strong>Burning Souls</strong> konnte sie nicht nur die Leserinnen auf der Plattform überzeugen, sondern schaffte es auch ins LYX.digital-Programm. <br></p>

Lauren Black war der Leser-Liebling auf LYX-Storyboard, der Schreibplattform bei LYX. Mit Burning Souls konnte sie nicht nur die Leserinnen auf der Plattform überzeugen, sondern schaffte es auch ins LYX.digital-Programm.

1


Nichts.

Es gab keinen verdammten Hinweis darauf, was mit Lina geschehen oder vielmehr wohin sie gebracht worden war. Die verwüstete Wohnung war leer, das Blut und die Patrone im Badezimmer ein eindeutiges Zeichen dafür, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung war. Ihr Portemonnaie inklusive Bargeld sowie Kreditkarte befand sich in der im Flur liegenden Handtasche, während ihr Handy zwischen ihrer Kleidung im Bad lag.

Jakes Faust, mit der er gegen die geflieste Badezimmerwand geschlagen hatte, schmerzte höllisch, aber der körperliche Schmerz half ihm, den emotionalen zu ertragen. Er musste funktionieren, hatte nicht die Zeit, das Entsetzen an sich heranzulassen. Stattdessen nahm er sich ein auf dem Esstisch liegendes Geschirrtuch, um nirgendwo Fingerabdrücke zu hinterlassen und trat dann zur Küchenzeile. Methodisch begann er die Schränke zu öffnen. Es muss doch irgendein für mich brauchbarer Hinweis zu finden sein, sagte er sich, während er weiter ins Schlafzimmer ging, wo Angelinas Kleider kreuz und quer verstreut waren. Er wühlte sich durch die Unordnung, fand dabei aber nichts Zweckdienliches. Verdammt. Jake richtete sich auf und versuchte sein Glück im Wohnraum. Dort herrschte das größte Durcheinander und er durchstöberte die herausgerissenen Schubladen, bevor er sich der abgewetzten Couch zuwandte, deren Kissen teilweise auf dem Boden lagen. Vorsichtig zog er die übrigen beiseite, schob die Finger in die Sofaritzen und tastete sich entlang. Seine Fingerspitzen stießen gegen etwas Hartes.

Da.

Er griff danach und zog eine kleine Digitalkamera hervor. Jake setzte sich auf den Rand des Sofas und warf einen Blick auf die Bilder. Es handelte sich um Fotos von Dokumenten. Er zoomte heran und pfiff leise. Es waren Alighieris Kontoauszüge. Warum hatte Angelina diese fotografiert? Was hatte sie damit vor? Vor allem, welche Geheimnisse hatte Angelina vor ihm gehabt? Da Jake gerade keine Möglichkeit hatte, mehr über die Bilder herauszufinden, legte er den Fotoapparat beiseite und sah sich weiter um. Nachdem er damit fertig war, kehrte er ins Bad zurück und hob Linas Mobiltelefon auf. Sie hatte keinen Sperrbildschirm eingestellt, sodass er ohne Probleme ihre Kontaktliste durchgehen konnte. Bis auf die Nummer seines Prepaid-Handys fanden sich dort allerdings bloß noch jene von Alighieri, Ernesto Negri und Paloma Ortiz. Mist. Seufzend schaltete er das Handy aus und wischte seine Fingerabdrücke ab. Dann rief er seinen Boss an.

»Wir wollten uns in ihrer Wohnung treffen, doch als ich hier ankam, war Angelina verschwunden. Die Räume sind verwüstet, in der Dusche ist Blut.« Jake schluckte. »Dort lag auch eine Patronenhülse. Ich habe nach Hinweisen gesucht, die vielleicht Rückschlüsse darauf geben, was passiert ist und eine versteckte Digitalkamera gefunden. Angelina hat Kontoauszüge von Alighieri fotografiert. Irgendetwas ist da im Busch …«, berichtete er.

»Fuck!«, fluchte Pete. »Verschwinde sofort! Niemand darf dich sehen. Wenn sie dich dabei erwischen, wie du einen möglichen Tatort verunreinigst oder Alighieri erfährt, dass du in Angelinas Wohnung warst, war alles umsonst. Verdammt, du hast damit die gesamte Operation gefährdet!«, las er Jake die Leviten. »Lass die Kamera dort, wo du sie entdeckt hast. Da du als Privatperson für die Regierung arbeitest, könnten die Fotos ohne ausreichenden Grund vor Gericht nicht als Beweis anerkannt werden.«

»Du meinst, die Bilder sind für die Ermittlungen vollkommen wertlos? Wieso habt ihr mich eigentlich angestellt?! Außerdem muss jemand nach Angelina suchen, die Polizei verständigen. Ich weiß, was auf dem Spiel steht, aber ich kann nicht einfach so verschwinden!«

Doch sein Boss, ganz der Verhandlungsführer, war darauf vorbereitet. »Jake, jetzt hör mir gut zu. Wenn an dieser Sache die Operation scheitert, werden sie dich dafür verantwortlich machen. Wir haben nicht so viel Arbeit und Zeit hineingesteckt, bloß damit Alighieri uns jetzt wegen einer Frau durch die Lappen geht. Wir brauchen einen hinreichenden Verdacht, um solche Beweise einbringen zu können und jetzt ist keine Zeit darauf zu achten, ob dieser schon besteht oder nicht. Alighieri wird so oder so zur Rechenschaft gezogen. Also halte dich an deine Befehle, sonst sehe ich mich gezwungen, dich mit sofortiger Wirkung abzuziehen. Du weißt, was das heißt …«

Das tat er, was allerdings nicht bedeutete, dass er damit einverstanden war. »Aber …«

»Jake!«

Dieser lenkte angesichts der Schärfe in Petes Stimme widerwillig ein. Er musste dessen Anweisungen befolgen, wenn er nicht in den Knast gehen wollte. »Okay … du hast recht. Aber was ist mit Angelina? Ich rufe von unterwegs anonym die Polizei …«

»Bereits erledigt«, fiel Pete ihm ins Wort. »Also los. Sieh zu, dass du keine Spuren hinterlässt und hau ab.« Damit war das Gespräch beendet. Jake hielt noch einen Moment lang inne und sah sich im Zimmer um, bevor er sich abwandte und erneut nach dem Geschirrtuch griff, um eilig über die Stellen zu wischen, die er beim Eintreten berührt hatte. Er legte die Kamera zurück in ihr Versteck, allerdings nicht ohne zuvor noch ein Handyfoto von den Kontoauszügen zu machen. Dann schnappte er sich die Weinflasche, die er im Flur abgestellt hatte, und verließ die Wohnung. Im Treppenhaus kam ihm ein Mann in einem Sweater entgegen. Dieser nickte ihm kurz zu, während er sein Telefonat fortsetzte: »Ich will einen Einbruch melden … 1116 West Marquette Road, Apartment 3a. Die Tür ist aufgebrochen und die Wohnung verwüstet. Von der Besitzerin fehlt jede Spur … Ja, wir waren verabredet. Ich warte hier. Beeilen Sie sich.«

Pete war wie versprochen bereits in Aktion getreten; trotzdem wollte Jake bleiben. Die Dinge selbst in die Hand nehmen und nicht bloß danebenstehen und zusehen, während andere die Arbeit erledigten. Es ging schließlich um Lina. Doch so schwer es ihm auch fiel, er stieg in sein Auto und fuhr los. Ein paar Häuserblocks entfernt kam ihm ein Streifenwagen entgegen und sein Blick folgte dem Fahrzeug im Rückspiegel, bis es an der nächsten Kreuzung abbog. Ob Petes Mann der Polizei hilfreiche Hinweise geben konnte? Sie eine Spur finden würden? Er spielte mit dem Gedanken, wieder umzukehren, tat es aber schweren Herzens nicht. Pete hatte deutlich gemacht, welche Konsequenzen das haben würde und er hatte alles in seiner Macht Stehende getan …

In seiner Wohnung angekommen ließ er sich aufs Sofa fallen, legte den Kopf in den Nacken und starrte die Wand an. Tränen, die er seit dem Anblick des Blutes zurückgehalten hatte, drängten nun an die Oberfläche und er ließ sie. Der Schmerz nahm ihm den Atem und schnürte ihm die Kehle zu. Er schluchzte wie ein kleiner Junge. Seine Gedanken waren voller Erinnerungen an Lina.

Ihre erste Begegnung, bei der sie jenes atemberaubende Kleid getragen hatte, dieses geheime kleine Lächeln, das sie nur ihm schenkte, das Blitzen ihrer dunklen Augen, wenn sie verärgert war oder wie sie sich vor Lust verdunkelten.

Erst nach einer ganzen Weile hatte er sich wieder so weit unter Kontrolle, dass er klar denken konnte. Eines stand für ihn fest: Alighieri hatte Angelina verschwinden lassen. Er ballte die Hände zu Fäusten. Er hätte es wissen müssen. Lina hatte abgewinkt und gemeint, er brauche sich keine Sorgen zu machen, doch er hatte gewusst, wozu Alighieri fähig war. Er hatte den Fehler begangen, zu glauben, dass dieser ihr nichts antun würde. Hatte er sie angebaggert und sie ihn abblitzen lassen? Oder hatte ihr Verschwinden etwas mit diesen Fotos zu tun? Was war geschehen, dass Alighieri ausgerastet war?

Zeugen würde es keine geben. In dem Haus waren nur drei der sechs Apartments bewohnt. Außerdem war man in einer Gegend wie Englewood an Verbrechen gewöhnt und er kannte die Regeln solcher Viertel. Niemand würde bereit sein, mit der Polizei zu kooperieren, keiner hatte etwas gesehen, wenn es darauf ankam. Wahrscheinlich konnte er schon froh sein, dass die Polizei überhaupt aufgetaucht war. Fuck! Er fuhr sich mit der Hand über das tränennasse Gesicht. Plötzlich war Jake todmüde, fühlte sich wie erschlagen, doch er wusste, er würde keinen Schlaf finden. Daher blieb er im Wohnzimmer sitzen und ging noch einmal alle seine Aufzeichnungen durch, um herauszufinden, ob er etwas übersehen hatte.

Der erwartete Anruf kam gegen zwei Uhr morgens.

»Raus damit. Was zum Teufel ist hier los?« Pete klang erschöpft, aber bestimmt.

Also erzählte Jake ihm von seiner Beziehung zu Angelina. Angefangen von ihrem Kennenlernen bis zu dem beschissenen heutigen Abend.

Als er fertig war, seufzte sein Boss abgrundtief. »Ich hätte nicht gedacht, dass jemand wie du sich so leicht um den Finger wickeln lässt. Bist du dir sicher, dass es nicht bloß ein Spielchen von ihr und Alighieri war? Dass dich die beiden nicht vielleicht einfach nur aufs Kreuz legen wollten?«

Jake dachte an die Momente, die er mit Angelina verbracht hatte, und schüttelte entschieden den Kopf. »Nie im Leben. Was hat die Polizei gesagt? Sucht sie nach ihr?«

Auf der anderen Seite blieb es kurz still. »Die Wohnung wurde soeben versiegelt. Sie haben unseren Mann verhört und Spuren gesichert. Er hat herausgefunden, dass es zwar keine unmittelbaren Zeugen gibt, eine Nachbarin allerdings gesehen hat, wie Ms Connelly gegen acht Uhr abends dort eintraf. Daraus ergibt sich ein Zeitraum von zweieinhalb Stunden, in dem sich die Tat ereignet hat.«

Zweieinhalb Stunden, in denen alles Mögliche passiert sein konnte. In...

Erscheint lt. Verlag 1.1.2019
Reihe/Serie Mafia-Serie
Mafia-Serie
Mafia-Serie
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 20. - 21. Jahrhundert • Angelina Connelly • Bergen County • Beziehung • Burning Souls • Chicago • Cold Princess • cook county • Crown of Lies • Dark Romance • Englewood • fast burn • Fernbeziehung • Fire Queen • Frauenromane • Freundschaft • Gefühl • Gefühle • Illinois • Jake Paxton • Kalifornien • King • Krankenschwester • Leidenschaft • Liebe • Liebe / Beziehung • Liebesgeschichte • Liebesroman • Liebesromane • Liebesroman (modern) • Mafia • Marco Alighieri • Nähe • New Jersey • Pepper Winters • Preppy • Pure Corruption • Rache • Romantik • Romantische • romantische Spannung • Romanze • Schicksal • Schlafzimmer • Schwester • Throne of Truth • T.M. Frazier • Trennung • truth & lies • Unterhaltung • USA • Vanessa Sangue • Verlangen • Zwischenmenschliche Beziehung
ISBN-10 3-7363-0950-3 / 3736309503
ISBN-13 978-3-7363-0950-0 / 9783736309500
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