Zama
Absolut Medien (Hersteller)
978-3-8488-7032-5 (ISBN)
Lucrecia Martel wurde in Argentinien in der Provinz Salta geboren und gilt durch ihr einzigartiges Werk als feste Größe in der internationalen Filmcommunity. ZAMA (2017) ist ihr vierter Spielfilm, zuvor führte sie Regie und schrieb das Drehbuch für LA MUJER SIN CABEZA (2008, Die Frau ohne Kopf), LA NIÑA SANTA (2004, Das heilige Mädchen) and LA CIÉNAGA (2001, Der Morast). Diese Filme sind in Martels Heimatprovinz angesiedelt und zählen als SALTA-TRILOGIE für die internationale Filmkritik zu den Höhepunkten des lateinamerikanischen Kinos nach der Jahrtausendwende. Martels Filme wurden weltweit auf den wichtigsten Filmfestivals gezeigt, darunter Cannes, Berlin, Venedig, Toronto, New York, Sundance, Rotterdam. Retrospektiven ihres Werkes wurden bei zahlreichen Filmfestivals und in angesehenen Kulturinstitutionen wie dem Tate Museum London oder den Universitäten in Harvard und Berkeley gezeigt. Sie war Mitglied zahlreicher offizieller Festivaljurys, u. a. in Berlin, Cannes, Venedig, Sundance und Rotterdam.
"Verloren im eigenen Reich: In "Zama" zerpflückt die Argentinierin Lucrecia Martel den europäischen Kolonialismus mit verblüffendem Witz und brillanter Unnachgiebigkeit. Ein Film der Woche, der seinesgleichen sucht." Der Spiegel
"Zama ist eine zwiespältige Figur: undurchschaubar, alles andere als ein Sympathieträger, ein Leidender, der vor Gewalt nicht zurückschreckt, Opfer und Täter zugleich." Profil
"ZAMA, diese Figur, die sich auch Samuel Beckett ausgedacht haben könnte, dringt vor in ein Conrad'sches Herz der Finsternis, das hier in Lateinamerika schlägt. Und wo sich seine Realität auflöst." Tagesspiegel
"Menschen, die an einem Ort, an den sie nicht gehören, mit Dingen und Menschen handeln, die ihnen nicht gehören - für dieses Panoptikum findet Lucrecia Martel eine für sie neue Form: virtuos komponierte Totalen. In langen Einstellungen entsteht ein Gefühl für die Weite der Küstenlandschaft, für die Hitze, für die Verlorenheit der Spanier in der Natur. Elektronische Störgeräusche auf der Tonspur wirken wie hyperrealistische Risse." Die Zeit
"Das Prinzip der Desorientierung gehört zu Martels Markenzeichen. Das Sounddesign nimmt Don Diego auch mit fortschreitender Dauer des Films als eigenmächtiges Subjekt aus dem Spiel." Tagesspiegel
"Statt sich an den legendären "Eroberern" und ihren genozidalen Verbrechen abzuarbeiten, verwehrt ihnen Martel vielmehr den Zutritt zu ihrem Film. Radikaler, erfinderischer und vor allem lustiger hat sich das Kino selten gegenüber der Geschichte behauptet." Der Spiegel
"Ein Meisterwerk." The Guardian
"Der beste Film 2018 bisher." Vanity Fair
"Berauschend, fesselnd - einer der besten Filme des Jahres." Rolling Stone
"Das Porträt einer Malaise in Permanenz, in der alle einander gegenseitig dabei unterstützen, dass es so bleibt, wie es ist, obwohl genau das eigentlich keiner der Beteiligten mehr aushält." Tagesspiegel
"Verloren im eigenen Reich: In "Zama" zerpflückt die Argentinierin Lucrecia Martel den europäischen Kolonialismus mit verblüffendem Witz und brillanter Unnachgiebigkeit. Ein Film der Woche, der seinesgleichen sucht." Der Spiegel
"Zama ist eine zwiespältige Figur: undurchschaubar, alles andere als ein Sympathieträger, ein Leidender, der vor Gewalt nicht zurückschreckt, Opfer und Täter zugleich." Profil
"ZAMA, diese Figur, die sich auch Samuel Beckett ausgedacht haben könnte, dringt vor in ein Conrad’sches Herz der Finsternis, das hier in Lateinamerika schlägt. Und wo sich seine Realität auflöst." Tagesspiegel
"Menschen, die an einem Ort, an den sie nicht gehören, mit Dingen und Menschen handeln, die ihnen nicht gehören – für dieses Panoptikum findet Lucrecia Martel eine für sie neue Form: virtuos komponierte Totalen. In langen Einstellungen entsteht ein Gefühl für die Weite der Küstenlandschaft, für die Hitze, für die Verlorenheit der Spanier in der Natur. Elektronische Störgeräusche auf der Tonspur wirken wie hyperrealistische Risse." Die Zeit
"Das Prinzip der Desorientierung gehört zu Martels Markenzeichen. Das Sounddesign nimmt Don Diego auch mit fortschreitender Dauer des Films als eigenmächtiges Subjekt aus dem Spiel." Tagesspiegel
"Statt sich an den legendären "Eroberern" und ihren genozidalen Verbrechen abzuarbeiten, verwehrt ihnen Martel vielmehr den Zutritt zu ihrem Film. Radikaler, erfinderischer und vor allem lustiger hat sich das Kino selten gegenüber der Geschichte behauptet." Der Spiegel
"Ein Meisterwerk." The Guardian
"Der beste Film 2018 bisher." Vanity Fair
"Berauschend, fesselnd - einer der besten Filme des Jahres." Rolling Stone
"Das Porträt einer Malaise in Permanenz, in der alle einander gegenseitig dabei unterstützen, dass es so bleibt, wie es ist, obwohl genau das eigentlich keiner der Beteiligten mehr aushält." Tagesspiegel
REGIENOTIZ Ich möchte die Vergangenheit mit der gleichen Respektlosigkeit erkunden, mit der wir sonst über die Zukunft nachdenken. Ich möchte versuchen, nicht die einschlägigen Artefakte und Tatsachen zu dokumentieren - ZAMA hegt so gesehen keinerlei geschichtswissenschaftliche Ansprüche - stattdessen möchte ich in eine Welt eintauchen, die auch heute noch unüberschaubar wirkt, mit Tieren, Pflanzen und uns heute unverständlich erscheinenden Frauen und Männern. Eine Welt, die bereits erschüttert war, bevor sie überhaupt gefunden wurde und die deswegen im Delirium verharrt. Die Vergangenheit ist auf unserem Kontinent etwas Unscharfes und Konfuses. Wir haben sie so erschaffen, deshalb denken wir nicht nach über die Besitznahme von Land, über das Raubgut, auf dem der lateinamerikanische Abgrund fußt - Dinge, mit denen die Herkunft unserer Identität verknüpft ist. Sobald wir anfangen, in die Vergangenheit zu blicken, sind wir beschämt. ZAMA taucht tief ein in die Zeit der sterblichen Menschen, in diese kurze Existenz, die uns gewährt wird, durch die wir gleiten und uns davor ängstigen zu lieben. Dabei zertrampeln wir genau das, was geliebt werden könnte, und vertagen die wahre Bedeutung des Lebens, als wäre der wichtigste Tag nicht heute, sondern ein Tag, der noch kommt. Und doch wird die gleiche Welt, die dazu bestimmt erscheint, uns zu zerstören, unsere Rettung. Wenn wir gefragt werden, ob wir länger leben wollen, sagen wir immer: ja!
| Erscheint lt. Verlag | 11.1.2019 |
|---|---|
| Mitarbeit |
Regisseur: Lucretia Martel |
| Verlagsort | Fridolfing |
| Sprache | spanisch |
| Maße | 135 x 190 mm |
| Gewicht | 86 g |
| Themenwelt | Literatur ► Historische Romane |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | Kolonie • Lateinamerika • Spanischen Krone |
| ISBN-10 | 3-8488-7032-0 / 3848870320 |
| ISBN-13 | 978-3-8488-7032-5 / 9783848870325 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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