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Night (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2018
700 Seiten
Blackwords Verlag
978-3-96544-232-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Night - Adrian Daray
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In eine abgelegene Kleinstadt, irgendwo in Mexiko, verschlägt es die beiden Touristen Pete und Charly aus New York, Ihr Ziel ist es Urlaub zu machen, um von ihren stressigen Jobs als Anwalt und Versicherungsagent etwas Abstand zu gewinnen. Doch was sie vorfinden ist etwas völlig anderes. Die ganze Umgebung scheint sich freiwillig zu evakuieren, da nach deren Erzählungen zu urteilen, Satan höchstpersönlich für drei Tage und Nächte das Gebiet für sich beansprucht. Legende oder Humbug? Keiner kennt die Antwort, doch für ihre Umkehr ist es bereits zu spät...

'Dunkle Materie' wird der Lesestoff von seinen Lesern genannt, den Schriftsteller Adrian Daray seinen Gothic-Fans hinterlässt. Sein Drang von der finsteren Seite zu schreiben, konnte er schon in früh in seiner Kindheit erwecken, da er schon immer diesen Drang verspürt hat - und genau das hat er sich als Ziel gesetzt. Menschen aus der Gothic-Szene verschlingen seine Werke geradezu, aber auch jene, die sich leidenschaftlich gruseln und sich abends gern mit einem guten Buch unter der Decke verkriechen. Spannung und Schauder ist bei seinen Schriften garantiert!

"Dunkle Materie" wird der Lesestoff von seinen Lesern genannt, den Schriftsteller Adrian Daray seinen Gothic-Fans hinterlässt. Sein Drang von der finsteren Seite zu schreiben, konnte er schon in früh in seiner Kindheit erwecken, da er schon immer diesen Drang verspürt hat - und genau das hat er sich als Ziel gesetzt. Menschen aus der Gothic-Szene verschlingen seine Werke geradezu, aber auch jene, die sich leidenschaftlich gruseln und sich abends gern mit einem guten Buch unter der Decke verkriechen. Spannung und Schauder ist bei seinen Schriften garantiert!

Aufbruch nach Aztlán


Es war gerade mal sieben Uhr morgens, als die Klingel einen fürchterlich schrillen Ton von sich gab. Ich schreckte förmlich auf, als Pete wie ein entlaufener Irrer auf dem Knopf beinahe kleben blieb. Er konnte es wie immer nicht erwarten. Mit müden Knochen erhob ich mich aus meinem Bett.
****»Beweg dich!«, rief er mir schon auf dem Hausflur entgegen, als er gutgelaunt die Treppe nach oben stiefelte. »Wie kann man nur an so einem schönen Tag noch in den Federn liegen? Draußen scheint schon die Sonne!«
****Wortlos stapfte ich zurück in die Küche.
****»Willst du auch einen Kaffee?«
****Er winkte ab. »Ich hatte schon zwei Tassen, aber tu dir keinen Zwang an.«
****»Wie ehrenvoll von dir«, erwiderte ich genervt.
****»Lass´ dir Zeit, unser Flieger startet erst in eineinhalb Stunden. Das schaffen wir mit links.«
****Pete ging ans Fenster und starrte hinaus, während ich meinen Muntermacher in mich hineinkippte.
****»Ich konnte heute Nacht wenig schlafen, irgendetwas hielt mich wach.«
****Pete sah zu mir rüber. »Du siehst auch sehr müde aus. Aber mach dir keine Sorgen, im Flugzeug kannst du bestimmt etwas schlafen.«
****»Wenn du mich nicht völlig tot quasselst, bestimmt.«
****Er grinste. »Komm schon, Charlie, drei Stunden werden dir bestimmt ausreichen.«
****»Drei Stunden achtunddreißig, wenn du es genau wissen willst. Außerdem weißt du, dass ich nicht gerne fliege. Ich werde bestimmt kein Auge zu tun. Ich hasse diese Turbulenzen.«
****Pete kam ein paar Schritte auf mich zu. »Keine Sorge, Charlie. Ich lenke dich schon ab.«
****»Das habe ich befürchtet«, murmelte ich sarkastisch, während ich den letzten Schluck Kaffee in mich rein goss.
****
****Eine halbe Stunde später befanden wir uns bereits auf dem Flughafen. Das von Pete vorbestellte Taxi hatte uns pünktlich hingebracht, so dass wir genügend Zeit hatten unser Gepäck aufzugeben, einzuchecken und uns durchsuchen zu lassen. Selbst für einen zweiten Kaffee blieb noch Zeit. Pete trank auch nochmal einen.
****»Ich freue mich wahnsinnig darauf Mexiko zu besuchen!«
****»Handgranaten dabei?«, forschte ich nach.
****Pete lächelte und wusste, dass ich auf die stetigen Unruhen ansprach, die in diesem Land andauernd stattfanden.
****Doch er beruhigte mich. »Wir fliegen nach Mérida, Charlie. In diesem Bundesstaat gibt es keine Drogenkartelle. Yucatán ist ungefährlich. Ich habe mich deswegen extra schlau gemacht. Der Osten des Landes ist sehr friedlich. Der ganze Drogenkrieg von dem sprichst, findet im Norden des Landes statt. Wir brauchen keine Befürchtungen zu haben. Du wirst sehen, alles wird prima.«
****»Deine Ruhe würde ich gerne haben«, konterte ich.
****»Charlie«, tadelte er mich. »Mérida ist das Tor der Welt. Wir werden unseren Spaß haben.«
****Pete kramte eine Art Reiseführer heraus. »Sieh mal!«
****Er zeigte auf einige Sehenswürdigkeiten, die in dieser Broschüre abgebildet waren.
****»Es ist eine alte spanische Siedlung, die im sechzehnten Jahrhundert gegründet wurde. Ist das nicht fantastisch? Es ist eine alte Maya-Stadt! Schau dir das mal an! Wie findest du die alte Kathedrale von San Ildefonso? Sieht das nicht wunderschön aus?«
****Mit meinen noch etwas müden Augen starrte ich auf das Bild. Vor mir offenbarte sich ein helles, hohes Gebäude mit zwei Türmen an der Seite, wogegen in der Mitte eine Art von Torbogen war, der aber zum Dach hin gerade verlief. Der Putz hatte bereits einen altersbedingten Gelbstich, seltsamerweise aber nur im unteren Bereich, bis etwa zur Hälfte. Drei schwarze Türen wies das Bauwerk vor, die wie dunkle Löcher aussahen. In der oberen Hälfte konnte man ein großes Emblem erkennen, das wohl aus jener Zeit stammte.
****»Was ist das?«, hakte ich nach.
****Sofort nahm sich Pete wieder die Broschüre an sich.
****»Wenn du das Symbol auf der Kathedrale meinst, so kann ich dir sagen, dass dies das Zeichen des Erzbistums ist. Die Stadt ist eine römisch-katholische Gemeinde. So steht es zumindest gleich hier drunter.«
****Doch ich schüttelte mit dem Kopf. »Das habe ich nicht gemeint, Pete.«
****Er sah mich stirnrunzelnd an.
****»Ich meinte dass, was ich auf dem linken Turm erspäht habe.«
****Sofort starrte Pete auf den in drei abgestuften Turm, mit den drei rechteckigen Fensteröffnungen. »Ich erkenne nur die drei Glocken in verschiedenen Größen. Was meinst du denn genau?«
****Ich grinste in mich hinein. Selbstverständlich war nichts dort zu erkennen, doch ich genoss für einen kurzen Moment Pete endlich mal zum Schweigen gebracht zu haben, mit nur so einer kleinen Lappalie.
****Ich tat so, als hätte ich mich vertan.
****»Hm«, murmelte ich gespielt perplex. »Ich muss mich echt getäuscht haben. Es muss das Licht gewesen sein, dass mir einen Streich gespielt hat. Du hast Recht, Pete, es ist wirklich nichts zu sehen.«
****Doch er ließ sich so nicht abspeisen. »Was glaubst du denn gesehen zu haben?«
****»Nicht so wichtig. Ich dachte nur…« Ich brach den Satz ab. »Wann geht unsere Maschine?«
****Er atmete tief durch, bevor er letztendlich antwortete. »Um 8:30 Uhr. Wir können aber bereits eine halbe Stunde vorher an Bord. Wir haben also noch zehn Minuten.«
****Ich bemerkte, wie ich ihn mit meinem Fake völlig durcheinander gebracht hatte. So kannte ich ihn gar nicht. Seltsam. Rasch versuchte ich ihn wieder abzulenken.
****»Was gibt es sonst noch so in der Stadt zu sehen?«
****Pete drehte die Broschüre zu mir. »Das Paseo de Montejo«, ließ er feierlich verkünden. »Das Monument für das Vaterland!«
****Ich sah auf ein Gebäude, das stark einer römischen Arena glich. Eine helle Mauer umgab das runde Monument, zu dem man über eine breite Treppe Zugang hatte. Doch am gewaltigsten war die an die Wand gemauertes Statue, die extrem an die Zeit der Maya erinnerte. Wie ein großer Totem stand...

Erscheint lt. Verlag 11.10.2018
Verlagsort Vachendorf
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Krimi / Thriller / Horror Horror
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Fantasy • Gothic • Horror • Splatter • Thriller
ISBN-10 3-96544-232-5 / 3965442325
ISBN-13 978-3-96544-232-0 / 9783965442320
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