Die Stunde der wahren Empfindung (eBook)
167 Seiten
Suhrkamp Verlag
978-3-518-75652-2 (ISBN)
»Wer hat schon einmal geträumt, ein Mörder geworden zu sein und sein gewohntes Leben nur der Form nach weiterzuführen? ... Auf einmal gehörte er nicht mehr dazu ... Es war etwas passiert, das er nicht mehr rückgängig machen konnte ...« Der Traum dieser einen Nacht ist der plötzlich einsetzende Impuls, der Gregor Keuschnig unwiderruflich hinauskatapultiert aus einer Wirklichkeit, in der alle Menschen und Erscheinungen »auswendig gelernt hatten, wie man Leben vortäuschte«.
<p>Peter Handke wird am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Die Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; der Vater, ein Deutscher, war in Folge des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten gekommen. Zwischen 1954 und 1959 besucht Handke das Gymnasium in Tanzenberg (Kärnten) und das dazugehörige Internat. Nach dem Abitur im Jahr 1961 studiert er in Graz Jura. Im März 1966, Peter Handke hat sein Studium vor der letzten und abschließenden Prüfung abgebrochen, erscheint sein erster Roman <em>Die Hornissen</em>. Im selben Jahr 1966 erfolgt die Inszenierung seines inzwischen legendären Theaterstücks <em>Publikumsbeschimpfung </em>in Frankfurt am Main in der Regie von Claus Peymann.</p> <p>Seitdem hat er mehr als dreißig Erzählungen und Prosawerke verfasst, erinnert sei an: <em>Die Angst des Tormanns beim Elfmeter </em>(1970), <em>Wunschloses Unglück</em> (1972), <em>Der kurze Brief zum langen Abschied </em>(1972), <em>Die linkshändige Frau </em>(1976), <em>Das Gewicht der Welt</em> (1977), <em>Langsame Heimkehr </em>(1979), <em>Die Lehre der Sainte-Victoire </em>(1980), <em>Der Chinese des Schmerzes </em>(1983),<em> Die Wiederholung </em>(1986), <em>Versuch über die Müdigkeit</em> (1989), <em>Versuch über die Jukebox</em> (1990), <em>Versuch über den geglückten Tag</em> (1991), <em>Mein Jahr in der Niemandsbucht </em>(1994), <em>Der Bildverlust </em>(2002), <em>Die Morawische Nacht</em> (2008), <em>Der Große Fall</em> (2011), <em>Versuch über den Stillen Ort</em> (2012), <em>Versuch über den Pilznarren</em> (2013). </p> <p>Auf die <em>Publikumsbeschimpfung </em>1966 folgt 1968, ebenfalls in Frankfurt am Main uraufgeführt, <em>Kaspar. V</em>on hier spannt sich der Bogen weiter über <em>Der Ritt über den Bodensee </em>1971), <em>Die Unvernünftigen sterben aus </em>(1974), <em>Über die Dörfer</em> (1981), <em>Das</em> <em>Spiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land </em>(1990), <em>Die Stunde da wir nichts voneinander wußten</em> (1992), über den <em>Untertagblues </em>(2004) und <em>Bis daß der Tag euch scheidet </em>(2009) über das dramatische Epos <em>Immer noch Sturm</em> (2011) bis zum Sommerdialog <em>Die schönen Tage von</em> <em>Aranjuez </em>(2012) zu <em>Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße</em> (...
Peter Handke wird am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Die Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; der Vater, ein Deutscher, war in Folge des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten gekommen. Zwischen 1954 und 1959 besucht Handke das Gymnasium in Tanzenberg (Kärnten) und das dazugehörige Internat. Nach dem Abitur im Jahr 1961 studiert er in Graz Jura. Im März 1966, Peter Handke hat sein Studium vor der letzten und abschließenden Prüfung abgebrochen, erscheint sein erster Roman Die Hornissen. Im selben Jahr 1966 erfolgt die Inszenierung seines inzwischen legendären Theaterstücks Publikumsbeschimpfung in Frankfurt am Main in der Regie von Claus Peymann. Seitdem hat er mehr als dreißig Erzählungen und Prosawerke verfaßt, erinnert sei an: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970), Wunschloses Unglück (1972), Der kurze Brief zum langen Abschied (1972), Die linkshändige Frau (1976), Das Gewicht der Welt (1977), Langsame Heimkehr (1979), Die Lehre der Sainte-Victoire (1980), Der Chinese des Schmerzes (1983), Die Wiederholung (1986), Versuch über die Müdigkeit (1989), Versuch über die Jukebox (1990), Versuch über den geglückten Tag (1991), Mein Jahr in der Niemandsbucht (1994), Der Bildverlust (2002), Die Morawische Nacht (2008), Der Große Fall (2011), Versuch über den Stillen Ort (2012), Versuch über den Pilznarren (2013). Auf die Publikumsbeschimpfung 1966 folgt 1968, ebenfalls in Frankfurt am Main uraufgeführt, Kaspar. Von hier spannt sich der Bogen weiter über Der Ritt über den Bodensee 1971), Die Unvernünftigen sterben aus (1974), Über die Dörfer (1981), Das Spiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land (1990), Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (1992), über den Untertagblues (2004) und Bis daß der Tag euch scheidet (2009) über das dramatische Epos Immer noch Sturm (2011) bis zum Sommerdialog Die schönen Tage von Aranjuez (2012) zu Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße (2016). Darüber hinaus hat Peter Handke viele Prosawerke und Stücke von Schriftsteller-Kollegen ins Deutsche übertragen: Aus dem Griechischen Stücke von Aischylos, Sophokles und Euripides, aus dem Französischen Emmanuel Bove (unter anderem Meine Freunde), René Char und Francis Ponge, aus dem Amerikanischen Walker Percy. Sein Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Die Formenvielfalt, die Themenwechsel, die Verwendung unterschiedlichster Gattungen (auch als Lyriker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur ist Peter Handke aufgetreten) erklärte er selbst 2007 mit den Worten: »Ein Künstler ist nur dann ein exemplarischer Mensch, wenn man an seinen Werken erkennen kann, wie das Leben verläuft. Er muß durch drei, vier, zeitweise qualvolle Verwandlungen gehen.«
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Wer hat schon einmal geträumt, ein Mörder geworden zu sein und sein gewohntes Leben nur der Form nach weiterzuführen? Damals, zu der Zeit, die noch andauert, lebte Gregor Keuschnig seit einigen Monaten als Pressereferent der österreichischen Botschaft in Paris. Er bewohnte mit seiner Frau und der vierjährigen Tochter Agnes ein dunkles Appartement im sechzehnten Arrondissement. Das Haus, ein französisches Bürgerhaus aus der Jahrhundertwende, mit einem steinernen Balkon an der zweiten und einem gußeisernen an der fünften Etage, stand neben ähnlichen Gebäuden an einem ruhigen Boulevard, der ein wenig abschüssig zur Porte d'Auteuil hinunter verlief, die eine der westlichen Stadtausfahrten bildet. Nur alle fünf Minuten etwa klirrten untertags die Gläser und Teller im Eßzimmerschrank, wenn in der Senke neben dem Boulevard der Zug vorbeifuhr, der Reisende von der Peripherie zur Gare St. Lazare in die Mitte der Stadt brachte, wo sie zum Beispiel in die Züge nach Nordwesten, an den atlantischen Ozean, nach Deauville oder Le Havre, umsteigen konnten. (Manche der oft schon etwas älteren Bewohner dieses Quartiers, in dem vor hundert Jahren noch Weinberge gestanden hatten, fuhren auf diese Weise an den Wochenenden mit ihren Hunden ans Meer.) In der Nacht aber, wenn nach neun Uhr abends keine Züge mehr fuhren, war es an dem Boulevard so still, daß man bei dem leichten Wind, der oft hier ging, ab und zu die Blätter der Platanen vor den Fenstern rieseln hörte. In einer solchen Nacht Ende Juli hatte Gregor Keuschnig einen langen Traum, der damit anfing, daß er jemanden getötet hatte.
Auf einmal gehörte er nicht mehr dazu. Er versuchte sich zu verändern, so wie ein Stellungssuchender »sich verändern« will; doch um nicht entdeckt zu werden, mußte er genau so weiterleben wie bisher und vor allem so bleiben, wie er war. Auf diese Weise war es schon eine Verstellung, wenn er sich wie gewöhnlich mit andern zum Essen setzte; und daß er plötzlich so viel redete, von sich, von seinem »früheren Leben«, tat er nur, um von sich abzulenken. Welche Schande werde ich meinen Eltern bereiten, dachte er, während die Ermordete, eine alte Frau, dürftig vergraben in einer Holzkiste lag: ein Mörder in der Familie! Am meisten aber bedrückte ihn, daß er jemand andrer geworden war und doch weiter so tun mußte, als ob er dazugehöre. Der Traum endete damit, daß ein Vorübergehender die Holzkiste aufmachte, die inzwischen schon offensichtlich vor seinem Haus stand.
Wenn Keuschnig früher etwas nicht aushielt, legte er sich gewöhnlich irgendwo abseits nieder und schlief ein. In dieser Nacht war es umgekehrt: der Traum war so unerträglich, daß er aufwachte. Aber wach sein war gleich unmöglich wie schlafen — nur lächerlicher, langweiliger: als hätte er schon seine unabsehbare Strafe angetreten. Es war etwas passiert, das er nicht mehr rückgängig machen konnte. Er verschränkte die Hände hinter dem Kopf, doch diese Gewohnheit stellte nichts wieder her. Windstille vor dem Fenster seines Schlafzimmers; und wenn nach langem einmal an dem immergrünen Baum im Hof ein Ast schwang, hatte er den Eindruck, daß nicht ein Windstoß ihn bewegte, sondern die angesammelte Innenspannung in dem Ast selber. Keuschnig fiel ein, daß über seiner ebenerdigen Wohnung noch sechs andere Stockwerke lagen, eines über dem andern!, mit schweren Möbeln vollgestellt wahrscheinlich, dunkelgebeizten Schränken. Er zog die Hände nicht hinter dem Kopf hervor, blies nur wie zum Schutz die Wangen auf. Er versuchte sich vorzustellen, wie es nun weitergehen sollte. Weil alles so ungültig geworden war, konnte er sich auch nichts mehr vorstellen. Er rollte sich ein und versuchte wieder einzuschlafen. Anders als früher war nun das Einschlafen keine Möglichkeit mehr. Er stand gefühllos auf, als mit dem ersten Zug gegen sechs auf dem Nachttisch endlich das Wasserglas klingelte.
Keuschnigs Wohnung war groß und verzweigt. Man konnte darin auf verschiedenen Wegen gehen und einander plötzlich begegnen. Der sehr lange Flur schien vor einer Wand aufzuhören — und ging dann, nach einem Knick, noch länger weiter, so daß man sich fragte, ob man immer noch in derselben Wohnung sei, bis in das hintere Zimmer hinein, in dem seine Frau für ihren Kurs an einer audiovisuellen Schule manchmal Französisch lernte und dort blieb, um zu schlafen, wenn ihr, wie sie sagte, in der Müdigkeit der Weg durch den Flur und um die Ecken herum zu unheimlich war. Die Wohnung war so verschachtelt, daß man das Kind, auch wenn es nicht verloren gehen konnte, häufig rief: »Wo bist du?« Das Zimmer des Kindes war von drei Seiten zugleich zu betreten: vom Flur; vom hinteren Zimmer, das seine Frau »Arbeitszimmer« nannte; und vom nur vor fremden Besuchern so genannten »Elternschlafzimmer«. Davor befanden sich noch das Eßzimmer, sowie die Küche, mit dem »Dienstboteneingang« — sie hatten keine Dienstboten — und einem eigenen Dienstbotenklosett nebenan (der Absperriegel seltsamerweise außen an der Tür), und ganz vorn, an der Straße, die »Salons«, die seine Frau als »Living« bezeichnete, während im Mietvertrag einer der Salons wegen einer Nische in der Wand als »Bibliothek« erwähnt wurde. Der kleine Vorraum, der direkt auf die Straße hinaus führte, hieß im Vertrag »Antichambre«. Die Wohnung kostete dreitausend Francs im Monat; eine ältere Französin, deren Mann früher Besitzungen in Indochina gehabt hatte, lebte davon. Das österreichische Außenministerium kam für etwa zwei Drittel der Miete auf.
Keuschnig betrachtete durch die halboffene Tür zum hinteren Zimmer seine schlafende Frau. Er wollte, sie würde ihn beim Aufwachen sofort fragen, was er denke, und er würde antworten: »Ich überlege gerade, wie ich dich aus meinem Leben wegdenken könnte.« Auf einmal wünschte er, nie mehr etwas von ihr zu hören oder zu sehen. Sie abtransportieren lassen. Sie hatte die Augen geschlossen, schrumplige Lider, die sich jetzt manchmal spannten. Daran sah er, daß sie allmählich erwachte. Ab und zu gurgelte es durch ihren Bauch; Geschrei zweier Spatzen vor dem Fenster, die Antwort immer ein paar Töne höher; im Stadtgeräusch, das die ganze Nacht nur ein Raunen gewesen war, wurden jetzt die Einzelgeräusche unterscheidbar: schon war so viel Verkehr, daß irgendwo gebremst, weiter weg gehupt wurde. Seine Frau hatte noch die Kopfhörer um, und auf dem Plattenteller drehte sich noch die Sprachkursschallplatte. Er schaltete den Plattenspieler aus, und sie öffnete die Augen. Mit offenen Augen sah sie jünger aus. Sie hieß Stefanie und gestern noch hatte sie ihn zumindest manchmal gerührt. Warum fiel ihr nichts an ihm auf? »Du bist schon angezogen«, sagte sie und nahm den Kopfhörer ab. In diesem Augenblick kam es ihm vor, er könnte sich hinknien und alles, alles sagen. Wo anfangen? Schon ein paarmal hatte er früher den Daumen auf ihren Halsknorpel gedrückt, nicht als Bedrohung, sondern als eine Berührung unter vielen anderen. Erst wenn sie tot wäre, würde ich wieder etwas für sie fühlen können, dachte er. Er war aufgerichtet stehengeblieben, drehte den Kopf zur Seite wie auf einem Verbrecheralbumfoto und sagte nur, als ob er etwas oft Gesagtes wiederholte: »Du bedeutest mir nichts. Ich will mir nicht länger vorstellen, mit dir alt werden zu müssen. Ich will nichts mehr von dir wissen.« »Das reimt sich«, sagte sie. Ja, zu spät hatte er bemerkt, daß sich die beiden letzten Sätze reimten — und so konnte man sie nicht ernst nehmen. Schon fragte sie mit geschlossenen Augen: »Wie ist das Wetter heute?«, und er antwortete, ohne hinauszuschauen: »Sehr hohe Wolken.« Sie lächelte und schlief schon wieder ein. Mit leeren Händen gehe ich weg, dachte er. Abenteuerlich! Alles, was er tat, kam ihm an diesem Morgen abenteuerlich vor.
Im Zimmer des Kindes war ihm, als ob er von etwas Abschied nahm; nicht von dem Kind allein, sondern von der Art zu leben, die ihm bis jetzt entsprochen hatte. Es gab keine Lebensform mehr für ihn. Er stand unter den verstreuten Spielsachen im Zimmer, und in seiner Ratlosigkeit knickte ihm plötzlich ein Knie ein. Er hockte sich hin. Ich muß mich mit etwas beschäftigen, dachte er, schon erschöpft von der kurzen Zeit ohne Phantasie, und beschäftigte sich, indem er die Schuhbänder einfädelte, die das Kind am Abend zuvor im Einschlafen aus den Schuhen gezogen hatte. Agnes hingen die Haare im Schlaf ganz über das Gesicht, so daß er nichts von ihr sehen konnte. Er legte ihr die Hand auf den Rücken, um zu spüren, wie sie atmete....
| Erscheint lt. Verlag | 21.10.2018 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | 20. Jahrhundert • Adaption • Buch zum Film • Empfindung • Entführung • Film • Gedanken • Kärntner Landesorden in Gold 2018 • Kinofilm • Leben • Literaturverfilmung • Monolog • Nestroy-Preis 2018 • Nestroy-Preis 2018 • Nichtigkeit • Nobelpreis für Literatur 2019 • Österreich • Paris • Peter Handke • Selbstmord • Sinnlosigkeit • Sinnsuche • ST 452 • ST452 • suhrkamp taschenbuch 452 • Traum • Ville étrangère |
| ISBN-10 | 3-518-75652-4 / 3518756524 |
| ISBN-13 | 978-3-518-75652-2 / 9783518756522 |
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