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Faust: Der Tragödie (eBook)

eBook Download: EPUB
2018
263 Seiten
Seltzer Books (Verlag)
978-1-4553-4980-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Faust: Der Tragödie -  Johann Wolfgang Von Goethe
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Beide Teile von Goethes Faust, auf Deutsch. Nach Wikipedia: Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) war ein deutscher Schriftsteller und laut George Eliot 'Deutschlands größter Literat ... und der letzte wahre Universalgelehrte, der auf der Erde wandelte'. [2] Goethes Werke erstrecken sich über die Felder von Poesie, Drama, Literatur, Theologie, Humanismus und Wissenschaft. Goethes Hauptwerk, das als einer der Höhepunkte der Weltliteratur gefeiert wird, ist das zweiteilige Drama Faust. [3] Zu Goethes anderen bekannten literarischen Werken gehören seine zahlreichen Gedichte, der Bildungsroman Wilhelm Meisters Lehramt und der Briefroman Die Leiden des jungen Werther. '

Faust: Der Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe


 

________________

 

Published by Seltzer Books. seltzerbooks.com

established in 1974, as B&R Samizdat Express

offering over 14,000 books

feedback welcome: seltzer@seltzerbooks.com

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Zueignung.

Vorspiel auf dem Theater

Prolog im Himmel.

 

FAUST: Der Tragödie erster Teil

Vor dem Tor

Faust und Wagner.

Bauern unter der Linde.  Tanz und Gesang.

Studierzimmer

Studierzimmer

Auerbachs Keller in Leipzig

Hexenküche.

Straße (I)

Abend.  Ein kleines reinliches Zimmer

Margarete mit einer Lampe.

Spaziergang

Der Nachbarin Haus

Straße (II)

Garten

Ein Gartenhäuschen

Wald und Höhle

Gretchens Stube.

Marthens Garten

Am Brunnen

Zwinger

Nacht.  Straße vor Gretchens Türe

Faust.  Mephistopheles.

Dom

Walpurgisnacht

Walpurgisnachtstraum

Trüber Tag.  Feld

Nacht, offen Feld

Kerker

 

Faust:  Der Tragödie zweiter Teil

1.  Akt--Anmutige Gegend

Weitläufiger Saal mit Nebengemächern

Lustgarten

Finstere Galerie

Hell erleuchtete Säle

Rittersaal

2.  Akt--Hochgewölbtes enges gotisches Zimmer

Laboratorium

Klassische Walpurgisnacht.  Pharsalische Felder

Am oberen Peneios

Am untern Peneios

Am obern Peneios

Felsbuchten des ägäischen Meers

3.  Akt--Vor dem Palaste des Menelas zu Sparta

Innerer Burghof

Szene 42

4.  Akt--Hochgebirg

Auf dem Vorgebirg

Des Gegenkaisers Zelt

5.  Akt--Offene Gegend

Palast

Tiefe Nacht

Mitternacht

Grosser Vorhof des Palasts

Grablegung

Bergschluchten

 

Zueignung.


 

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,

Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.

Versuch ich wohl, euch diesmal festzuhalten?

Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?

Ihr drängt euch zu!  nun gut, so mögt ihr walten,

Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;

Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert

Vom Zauberhauch, der euren Zug umwittert.

 

Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,

Und manche liebe Schatten steigen auf;

Gleich einer alten, halbverklungnen Sage

Kommt erste Lieb und Freundschaft mit herauf;

Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage

Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,

Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden

Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.

 

Sie hören nicht die folgenden Gesänge,

Die Seelen, denen ich die ersten sang;

Zerstoben ist das freundliche Gedränge,

Verklungen, ach!  der erste Widerklang.

Mein Lied ertönt der unbekannten Menge,

Ihr Beifall selbst macht meinem Herzen bang,

Und was sich sonst an meinem Lied erfreuet,

Wenn es noch lebt, irrt in der Welt zerstreuet.

 

Und mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen

Nach jenem stillen, ernsten Geisterreich,

Es schwebet nun in unbestimmten Tönen

Mein lispelnd Lied, der Äolsharfe gleich,

Ein Schauer faßt mich, Träne folgt den Tränen,

Das strenge Herz, es fühlt sich mild und weich;

Was ich besitze, seh ich wie im Weiten,

Und was verschwand, wird mir zu Wirklichkeiten.

 

Vorspiel auf dem Theater


 

Direktor.  Theatherdichter.  Lustige Person:

 

DIREKTOR:

Ihr beiden, die ihr mir so oft,

In Not und Trübsal, beigestanden,

Sagt, was ihr wohl in deutschen Landen

Von unsrer Unternehmung hofft?

Ich wünschte sehr der Menge zu behagen,

Besonders weil sie lebt und leben läßt.

Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen,

Und jedermann erwartet sich ein Fest.

Sie sitzen schon mit hohen Augenbraunen

Gelassen da und möchten gern erstaunen.

Ich weiß, wie man den Geist des Volks versöhnt;

Doch so verlegen bin ich nie gewesen:

Zwar sind sie an das Beste nicht gewöhnt,

Allein sie haben schrecklich viel gelesen.

Wie machen wir's, daß alles frisch und neu

Und mit Bedeutung auch gefällig sei?

Denn freilich mag ich gern die Menge sehen,

Wenn sich der Strom nach unsrer Bude drängt,

Und mit gewaltig wiederholten Wehen

Sich durch die enge Gnadenpforte zwängt;

Bei hellem Tage, schon vor vieren,

Mit Stößen sich bis an die Kasse ficht

Und, wie in Hungersnot um Brot an Bäckertüren,

Um ein Billet sich fast die Hälse bricht.

Dies Wunder wirkt auf so verschiedne Leute

Der Dichter nur; mein Freund, o tu es heute!

 

DICHTER:

O sprich mir nicht von jener bunten Menge,

Bei deren Anblick uns der Geist entflieht.

Verhülle mir das wogende Gedränge,

Das wider Willen uns zum Strudel zieht.

Nein, führe mich zur stillen Himmelsenge,

Wo nur dem Dichter reine Freude blüht;

Wo Lieb und Freundschaft unsres Herzens Segen

Mit Götterhand erschaffen und erpflegen.

 

Ach!  was in tiefer Brust uns da entsprungen,

Was sich die Lippe schüchtern vorgelallt,

Mißraten jetzt und jetzt vielleicht gelungen,

Verschlingt des wilden Augenblicks Gewalt.

Oft, wenn es erst durch Jahre durchgedrungen,

Erscheint es in vollendeter Gestalt.

Was glänzt, ist für den Augenblick geboren,

Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

 

LUSTIGE PERSON:

Wenn ich nur nichts von Nachwelt hören sollte.

Gesetzt, daß ich von Nachwelt reden wollte,

Wer machte denn der Mitwelt Spaß?

Den will sie doch und soll ihn haben.

Die Gegenwart von einem braven Knaben

Ist, dächt ich, immer auch schon was.

Wer sich behaglich mitzuteilen weiß,

Den wird des Volkes Laune nicht erbittern;

Er wünscht sich einen großen Kreis,

Um ihn gewisser zu erschüttern.

Drum seid nur brav und zeigt euch musterhaft,

Laßt Phantasie, mit allen ihren Chören,

Vernunft, Verstand, Empfindung, Leidenschaft,

Doch, merkt euch wohl!  nicht ohne Narrheit hören.

 

DIREKTOR:

Besonders aber laßt genug geschehn!

Man kommt zu schaun, man will am liebsten sehn.

Wird vieles vor den Augen abgesponnen,

So daß die Menge staunend gaffen kann,

Da habt Ihr in der Breite gleich gewonnen,

Ihr seid ein vielgeliebter Mann.

Die Masse könnt Ihr nur durch Masse zwingen,

Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus.

Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen;

Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.

Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken!

Solch ein Ragout, es muß Euch glücken;

Leicht ist es vorgelegt, so leicht als ausgedacht.

Was hilft's, wenn Ihr ein Ganzes dargebracht?

Das Publikum wird es Euch doch zerpflücken.

 

DICHTER:

Ihr fühlet nicht, wie schlecht ein solches Handwerk sei!

Wie wenig das dem echten Künstler zieme!

Der saubern Herren Pfuscherei

Ist.  merk ich.  schon bei Euch Maxime.

 

DIREKTOR:

Ein solcher Vorwurf läßt mich ungekränkt:

Ein Mann, der recht zu wirken denkt,

Muß auf das beste Werkzeug halten.

Bedenkt, Ihr habet weiches Holz zu spalten,

Und seht nur hin, für wen Ihr schreibt!

Wenn diesen Langeweile treibt,

Kommt jener satt vom übertischten Mahle,

Und, was das Allerschlimmste bleibt,

Gar mancher kommt vom Lesen der Journale.

Man eilt zerstreut zu uns, wie zu den Maskenfesten,

Und Neugier nur beflügelt jeden Schritt;

Die Damen geben sich und ihren Putz zum besten

Und spielen ohne Gage mit.

Was träumet Ihr auf Eurer Dichterhöhe?

Was macht ein volles Haus Euch froh?

Beseht die Gönner in der Nähe!

Halb sind sie kalt, halb sind sie roh.

Der, nach dem Schauspiel, hofft ein Kartenspiel,

Der eine wilde Nacht an einer Dirne Busen.

Was...

Erscheint lt. Verlag 1.3.2018
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Anthologien
Literatur Klassiker / Moderne Klassiker
Literatur Romane / Erzählungen
ISBN-10 1-4553-4980-1 / 1455349801
ISBN-13 978-1-4553-4980-7 / 9781455349807
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