Zauber der Leidenschaft in Paris (eBook)
144 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-1022-4 (ISBN)
Nur eine heimliche Liebesnacht in seinem Pariser Luxuspenthouse! Mehr kann Xavier der verführerischen Trella, mit der er auf dem Wohltätigkeitsball unvergessliche Stunden verbrachte, nicht bieten. Denn als Kronprinz von Elazar muss er der Pflicht gehorchen und eine Adlige heiraten. Als er erfährt, dass seine Nacht mit der bürgerlichen Schönen nicht folgenlos blieb, steht Xavier plötzlich vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Soll er sich wie geplant dem Wohl seines Landes unterordnen - oder zum ersten Mal auf sein Herz hören?
<p>Dani Collins verliebte sich in der High School nicht nur in ihren späteren Ehemann Doug, sondern auch in ihren ersten Liebesroman! Sie erinnert sich heute immer noch an den atemberaubend schönen Kuss der Helden. Damals wurde ihr klar, dass sie selbst diese Art von Büchern schreiben möchte. Mit 21 verfasste sie ihren ersten Roman und übte trotz verschiedener Bürojobs seither unerbittlich. Sie probierte sich an verschiedenen Genres, kehrte aber immer wieder zu ihrer Leidenschaft, den Liebesromanen, zurück. Oft dient ihr als Inspiration ihre eigene Überzeugung, dass man sein Happy End findet, wenn man bereit ist, sich voll und ganz reinzuhängen. Sie selbst hatte damit Glück, mit ihrem Mann lebt sie heute am idyllischen Christina Lake in Kanada. Ab und an gelingt es Doug, seine Frau von einer Schreibpause zu überzeugen. Das gemütliche Dachbodenbüro wird meist verlassen, um ihre zwei erwachsenen Kinder zu besuchen.</p>
2. KAPITEL
Er senkte den Kopf und strich leicht mit seinen Lippen über ihren Hals. „Du gehst zuerst nach oben. Ich komme dann nach.“
Sie schnappte nach Luft. „Du hast ein Zimmer hier im Hotel?“ Sie wusste nicht, ob sie begeistert oder verängstigt sein sollte.
„Das Penthouse, ja.“
„Ist es sicher?“
„Natürlich.“ Als er merkte, dass sie zögerte, legte er die Hand an ihren Hinterkopf. „Ich will dich für mich allein haben.“
Sie konnte es ihm nachfühlen, denn sie wusste sehr genau, wie aufreibend es war, im Scheinwerferlicht zu stehen. Außerdem war er ein kultivierter Mann, sodass sie sicher nichts vor ihm zu befürchten hatte. Trotzdem fühlte sie sich gezwungen zu sagen: „Ich habe Wachpersonal. Aus einem bestimmten Grund.“
An diesem Abend hatte sie die Bodyguards ihrer Schwester dabei. Zum einen, um ihrem Wachpersonal einen verdienten freien Abend zu geben, zum anderen, um die Illusion aufrechtzuerhalten, dass sie ihre Zwillingsschwester war. Doch sie sollte ihm sagen, wer sie war.
„Das ist völlig sicher. Sicherer als hier“, fügte er hinzu und führte sie zurück zu ihrem Tisch. „Ich werde dich nicht lange warten lassen.“
In ihrem Kopf erklangen Stimmen, die sie zur Vorsicht mahnten, aber wann würde sie wieder so eine Gelegenheit bekommen? Oder einen Mann treffen, der solche Gefühle in ihr weckte? Nicht nur körperlich, obwohl sie so berauscht war, als wäre sie betrunken. Doch da war noch etwas anderes, was sie noch nie empfunden hatte. Es drängte sie förmlich, mehr über diesen Mann zu erfahren.
Ehe sie sich die Sache selbst ausreden konnte, drückte sie beim Aufzug auf den Knopf für die obere Etage. Sie hatte keine Bedenken, und wenn doch, ignorierte sie sie. Vielmehr ließ ein Gefühl des Triumphs sie mit beschwingtem Schritt aus dem Aufzug steigen, als die Türen fast lautlos aufglitten.
Es war einfach, die Zimmer des Prinzen zu finden. Zwei Wachtposten standen vor der Tür. Zusammen mit ihrem eigenen Bodyguard ging sie auf die beiden Männer zu.
„Mademoiselle Sauveterre“, grüßte einer der beiden mit respektvollem Nicken. „Wir wurden benachrichtigt, dass Sie kommen.“
Er lud ihren Bodyguard ein, die Räume zu durchsuchen.
Beide Männer verhielten sich äußerst professionell. Sie ließen sich nichts anmerken, auch wenn sie sicher wussten, dass dies das Vorspiel zu einem geheimen Rendezvous war.
Trella musste lächeln, als sie daran dachte, dass ihre Brüder verrücktspielen würden, wüssten sie, wo sie gerade war. Obwohl sie sich selbst oft genug wie der Prinz verhalten hatten, diese Heuchler.
Dann war sie allein und sah sich um. Wände und Möbel waren in eleganten Tönen von Elfenbein und dunklem Grün gehalten. Ein Glas verwässerter Scotch war auf einem Tisch zurückgelassen worden, in dem die Eiswürfel bereits geschmolzen waren. Sie schnupperte daran, nahm einen Schluck und überlegte, ob sie sich die Aussicht ansehen sollte. Doch dann entschloss sie sich, die Vorhänge nicht aufzuziehen.
Die Doppeltüren zum Schlafzimmer standen offen. Sie starrte auf das Bett und nahm schnell noch einen Schluck, als die Eingangstür sich öffnete.
„Du hast es dir schon gemütlich gemacht. Schön.“
„Das ist deins.“ Sie hob das Glas, stellte es beiseite und wünschte sich im gleichen Augenblick, es behalten zu haben, um ihre Hände mit etwas beschäftigen zu können.
„Ich mache dir einen frischen Drink. Oder wie wär’s mit Champagner?“ Er ging zur Bar.
Jetzt wäre der richtige Moment, ihm zu gestehen, dass sie Trella war.
Doch dann stieg eine sehr reale Angst in ihr auf. Vielleicht hätte er Bedenken, wenn sie ihm dieses Geständnis machte. Entweder würde er eine Erklärung fordern, die sie ihm nicht geben wollte, oder er würde seine Schlüsse ziehen, die ihn dazu bewegen würden, nicht mit ihr zusammen sein zu wollen. Wie auch immer, die aufregende, unbeschwerte Atmosphäre wäre zerstört.
„Du bist nervös“, bemerkte er, als er den Korken herauszog.
„Und du ein guter Beobachter.“ Sie fühlte sich gezwungen, zumindest dieses eine Geständnis zu machen. „Ich tue so etwas nie.“
„Das habe ich bereits vermutet.“ Er schenkte zwei Gläser ein und sah zu ihr hinüber. „Du bist aber nicht mehr Jungfrau, oder?“
„Nein.“ Ihre Stimme klang erstickt, und sie wandte den Blick ab, als eine dunkle Erinnerung in ihr aufstieg.
Auch das war mit ein Grund, warum sie hier war. Mit einem Mann allein zu sein, löste eine weiteres Glied aus der Kette, die sie an die Vergangenheit band. Sie war sehr stolz auf sich in diesem Moment.
Er kam mit den Gläsern zu ihr und reichte ihr eines. „Saluti.“
„Salud.“
Sie tranken, sahen sich an, und unausgesprochene Erwartungen hingen zwischen ihnen. Ihre Kehle fühlte sich rau an von dem prickelnden Getränk.
„Was, wenn ich meine Meinung ändere?“, fragte sie ein wenig heiser.
„Dann werde ich enttäuscht sein.“ Immer noch sah er sie eindringlich an.
„Wütend?“
„Nein, enttäuscht. Sehr enttäuscht, bella.“ Sein Blick erhitzte ihr Blut, als er über ihre Wange hinunter zu ihrem Hals wanderte.
Dann wandte er sich ab, um Musik auszuwählen. Leise, sinnliche Töne, die zu ihrem hämmernden Puls passten.
„Jedenfalls freue ich mich, dich jetzt für mich allein zu haben.“ Langsam kam er zu ihr zurück und schlang selbstbewusst seinen Arm um sie. „Ob du nun reden, tanzen … oder dir die Zeit auf andere Weise vertreiben willst.“
Er drehte sich mit ihr zu dem Klang eines ruhigen Evergreens. Es war eher ein Vorspiel als ein Tanz. Beide hielten noch ihre Champagnerflöten in den Händen und sahen sich unverwandt an.
„Ich war nicht in der Stimmung, mit anderen Männern um deine Aufmerksamkeit zu kämpfen.“
„Hat es denn überhaupt einer versucht? Mir ist nichts aufgefallen.“ Sie klimperte mit den Wimpern.
Sein Mund verzog sich. „Mir gefällt dein Esprit, bella. Fast schade, dass wir nur diese eine Nacht haben.“
Sie warf ihm einen mahnenden Blick zu. „Du musst mir die Regeln nicht erklären. So unerfahren bin ich auch wieder nicht.“
„Siehst du? Es ist genau dieser scharfe Verstand, der mein Interesse länger als ein paar Stunden aufrechterhält.“
„So lange dauern deine Affären also normalerweise?“
Er blieb stehen, ließ seine Hand jedoch leicht auf ihrem Rücken liegen. „Das ist wahrscheinlich kein geeigneter Gesprächsstoff.“
„Ich weiß.“ Es prickelte in ihrer Nase, als sie einen Schluck nahm, um den bitteren Geschmack auf ihrer Zunge loszuwerden. Seine Vergangenheit sollte keine Rolle spielen. Denn kein Mann, der sich irgendwann mit ihr zusammentun würde, wäre ein unbeschriebenes Blatt. Das konnte sie nicht erwarten, wenn sie selbst so eine dunkle Vergangenheit hatte. „Ich glaube, ich suche nach Gründen, dich nicht zu mögen, damit meine Gefühle …“
Sie hielt mitten im Satz inne. Die Hand, die sie auf seine Schulter gelegt hatte, wanderte hinunter zu seiner Brust, als hätte sie das Recht, ihn so vertraulich zu berühren.
Xavier lächelte sie träge an. „Ich will dich nicht unter Druck setzen. Es war mir ernst, als ich sagte, dass ich gerne mehr Zeit mit dir hätte, damit wir einander kennenlernen können. Aber mein Leben hat mir nie erlaubt, längerfristige Beziehungen zu führen.“ Er legte seine gespreizte Hand auf ihren unteren Rücken. „Wenn du mich fragst …“ Wieder verdunkelte sich sein Blick und verriet ihr, dass er sich unwohl fühlte, so viel enthüllt zu haben. „Wenn du jetzt gehen würdest, dann würde ich mir keine andere suchen. Du bist die einzige Frau, mit der ich heute Nacht zusammen sein will.“
„Warum?“ Sie klang zweifelnd. „Sag jetzt bitte nicht, weil dir gefällt, wie ich aussehe.“ Denn sie würde es nicht ertragen, wenn er Gili wollte.
Ein wenig fassungslos stieß er die Luft aus. „Wegen der Gefühle, die wir ineinander wecken.“
Als er den Kopf senkte und mit seinen Lippen über ihre Wange und den Hals strich, erschauerte sie, und ihre Brustwarzen richteten sich auf. Er musste schmunzeln, als sie hörbar den Atem anhielt.
Sein heißer Atem strich über ihr Ohr, ehe er sanft an ihrem Ohrläppchen knabberte, sodass ihre Knie beinahe unter ihr nachgaben.
Fest presste sie die Hand auf seine Brust
„Nein?“ Er zog sich zurück, hielt sie jedoch fest.
„Ich versuche zu denken“, keuchte sie, beinahe überwältigt von Gefühlen, die nicht das Geringste mit Angst zu tun hatten.
„Und du kannst nicht? Dann fühlen wir das Gleiche.“ Sein verhaltenes Lächeln steigerte ihr Verlangen noch. „Fühl, bella. Fühl, wie sehr du mich erregst.“ Er schob ihre Hand unter seine Schärpe, sodass sie sein Herz hämmern spürte. „Auch ich habe so etwas noch nie erlebt.“
Trella ließ ihr Glas fallen und achtete nicht darauf, dass es zersplitterte. Sie wollte ihn unbedingt mit beiden Händen berühren. Mutig schob sie eine Hand in seinen Nacken, hob ihm den Mund entgegen und lud ihn ein, sie zu küssen. Er zögerte nicht und bedeckte ihre geöffneten Lippen mit seinen, als hätte man ihn endlich von der Leine gelassen.
Die Erde hörte auf, sich zu drehen, um sich dann in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen. Ihr wurde schwindlig. Ein Seufzen drang aus ihrem Mund.
Vage hörte sie noch ein leises Klirren, dann hob...
| Erscheint lt. Verlag | 19.6.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Julia |
| Julia | Julia |
| Übersetzer | Rita Koppers |
| Verlagsort | Hamburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | bücher für frauen • Cora • cora bücher • cora julia • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • cora romane julia • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • ebook liebesroman • Frauenroman • glamourös • Liebesgeschichte • Liebesroman • lieblich • Märchenhaft • Romantische Bücher • SummerSale25 |
| ISBN-10 | 3-7337-1022-3 / 3733710223 |
| ISBN-13 | 978-3-7337-1022-4 / 9783733710224 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasserzeichen und ist damit für Sie personalisiert. Bei einer missbräuchlichen Weitergabe des eBooks an Dritte ist eine Rückverfolgung an die Quelle möglich.
Dateiformat: EPUB (Electronic Publication)
EPUB ist ein offener Standard für eBooks und eignet sich besonders zur Darstellung von Belletristik und Sachbüchern. Der Fließtext wird dynamisch an die Display- und Schriftgröße angepasst. Auch für mobile Lesegeräte ist EPUB daher gut geeignet.
Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür die kostenlose Software Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür eine kostenlose App.
Geräteliste und zusätzliche Hinweise
Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.
aus dem Bereich