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Flammendheiße Leidenschaft (eBook)

eBook Download: EPUB
2018 | 1. Auflage
130 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-5645-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Flammendheiße Leidenschaft - Charlotte Maclay
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Wieder liegt Charity in Garretts Armen! Erneut zeigt er ihr, dass nur er sie auf den Gipfel der Lust führen kann. Aber genau wie damals versucht sein Vater, ein immens reicher und mächtiger Unternehmer, sie auseinander zu bringen. Fast gelingt es ihm, bis Garrett sich entschließt, für die Liebe alles aufs Spiel zu setzen ...



Charlotte Maclay hatte immer Geschichten in ihrem Kopf. In der dritten Klasse erfanden sie und eine Freundin Bambi - Geschichten und führten sie als kleine Theaterstücke auf. Ihre Freundin spielte Bambi - sie war Thumper, der Hase aus dem Disney - Film. Eines Tages zog ihre Freundin weg, aber Charlotte erfand weiterhin Geschichten. Jahre später gab ihr ihr Ehemann ein kleines Lehrbuch, wie man Romane schreibt. 1987 veröffentliche sie ihren ersten Roman. 4 Jahre und ein Dutzend unverkaufte Manuskripte später verkaufte sie das erste Mal eines ihrer Bücher an Harlequin. Mittlerweile hat sie eine anschauliche Zahl von Büchern geschrieben und schreibt eine wöchentliche Kolumne in einer Zeitung. Charlotte und ihr Ehemann haben 2 verheiratete Töchter und zwei Enkelkinder.

2. KAPITEL

„Ich wusste ja gar nicht, dass du ein Kind hast.“ Garrett fand, dass der Kleine Charity wie aus dem Gesicht geschnitten war. Er hatte die gleichen sanften braunen Augen und dasselbe lockige Haar wie seine Mutter. Sein Vater hatte offenbar kein einziges Gen beigetragen.

„Komm her, Donnie. Ich möchte dich Mr. Keeley vorstellen.“

Der Junge stoppte den Ball geschickt einen Zentimeter vor seiner Mutter und musterte Garrett argwöhnisch. „Hi.“

Charity legte den Arm um seine Schultern und drückte ihn kurz an sich. „Mr. Keeley wird … ein paar Tage bei uns bleiben.“

„Hallo, Donnie.“ Garrett schüttelte ihm die Hand. Das blauweiße Trikot war verschmiert, die Knie des Kleinen voller blauer Flecken, und die Socken rutschten die Knöchel herunter. Garrett hatte in seinem Alter vermutlich noch schlimmer ausgesehen. „Du musst ja ein toller Fußballspieler sein.“

„Ich bin Stürmer. Hab’ im letzten Jahr die meisten Tore geschossen.“

„Er ist sehr sportlich“, sagte Charity stolz, „und auch sehr gescheit.“ Liebevoll zerzauste sie sein Haar.

Donnie zog den Kopf weg und musterte Garrett von oben bis unten.

„Ich treibe auch Sport und spiele ein bisschen Football“, sagte Garrett. Was die Intelligenz betraf, so konnte er zurzeit nicht so viel zur Sprache bringen.

Donnie legte den Kopf schief und bemerkte die Kette zwischen den Beinen der beiden. „Hey, Mom, warum bist du denn an Mr. Keeley gekettet?“

Garrett schwieg und wartete gespannt auf Charitys Antwort.

„Dein Onkel Bud spielt uns einen kleinen Streich. Du weißt doch, was für verrückte Einfälle er manchmal hat.“ Ihr Lachen klang ziemlich gequält.

Der Junge schien das gar nicht zu registrieren. Er zuckte nur die Achseln. „Kann ich was zu essen bekommen, Mom? Ich habe einen Riesenhunger.“

„Natürlich, mein Schatz. Ich habe noch eine Pizza im Eisschrank, die kannst du im Backofen aufwärmen.“

„Cool!“ Donnie schnappte sich seinen Ball und rannte zur Hintertür.

„Wasch dir die Hände vor dem Essen!“, rief Charity ihm nach, doch er war schon im Haus verschwunden.

„Wenigstens kann uns dein Mann, wenn er nach Hause kommt, in die Stadt bringen. Dort werden wir die Ketten schon irgendwie los.“

„Ich habe keinen Mann.“

Kein Ehemann? Nur zurzeit nicht, oder überhaupt nicht? fragte sich Garrett. „So wie du auch keine Bügelsäge hast?“

Sie warf den Kopf in den Nacken. „Mein Bruder verdient es, dass sein Glück eine Chance bekommt, Garrett. Du bleibst drei Tage hier. Finde dich damit ab!“

Er packte sie an den Schultern und funkelte sie an. „Hör mal gut zu! Heute sollte mein Hochzeitstag sein. Selbst wenn ich Hailey nicht nachrenne, werde ich kaum hier herumhängen und …“

Quiiiiek! Direkt hinter ihm ertönte ein markerschütternder Schrei.

Der größte Eber, den er je gesehen hatte, raste direkt auf ihn zu. Eintausend Pfund Schinken auf Hufen.

„Rambo, nein!“, brüllte Charity.

Rambo?

Garrett versuchte noch, dem Tier auszuweichen. Unglücklicherweise verhakte er sich dabei in der Kette und stürzte. „Verdammt!“

Der Kopf des wild schnaufenden Ebers befand sich nur wenige Millimeter über seinem Gesicht. Er rollte sich zusammen und hob schützend die Hände.

Charity schlug dem Schwein kräftig auf den Rüssel. „Er hat mir nichts getan, Rambo! Lass ihn sofort in Ruhe!“ Sie schwankte und verlor das Gleichgewicht. Mit einem Ruck landete sie direkt auf Garrett.

„Autsch“, keuchte er.

Der Eber knurrte, aber er zog sich zurück.

„Ist das Viech verrückt geworden? Warum hat er mich angegriffen?“

„Er ist nicht verrückt! Er beschützt mich.“

„Was? Hält er sich vielleicht für einen Wachhund?“

„Genau. Und das hier ist sein Revier. Du hast mich angegriffen.“

„Das habe ich doch gar nicht!“ Trotzdem konnte Garrett verstehen, dass der Eber es so verstanden haben musste. Plötzlich wurde ihm bewusst, dass Charity direkt auf ihm saß. In einer sehr intimen, aufreizenden Position … Er dachte erleichtert daran, dass ihr Sohn sich außer Sichtweite aufhielt.

Wie viel Zeit war seit dem Picknick am See vergangen? Alle hatten sich plötzlich paarweise irgendwohin abgesetzt, als es dunkel wurde. Er und Charity weitab von den anderen …

Sie riss erstaunt die Augen auf und schnappte nach Luft, als sich seine wachsende Erregung an ihrem Oberschenkel bemerkbar machte. Eine heiße Welle durchflutete ihren Körper. So viele Erinnerungen. Und eine erwachende Lust.

Du liebe Güte!

Mühsam versuchte sie ihren Fuß zu befreien, um sich so weit wie möglich von ihm zu entfernen. Dabei machte sie die ganze Sache nur noch schlimmer, als sie mit dem Bein dabei wiederholt über seine besonders empfindliche Stelle rutschte.

Vor lauter Wut stiegen ihr Tränen in die Augen.

„Immer mit der Ruhe, Schätzchen.“ Er umfasste ihre Hüften mit seinen großen, starken Händen. „Mach schön langsam, sonst fügst du einem wichtigen Teil meines Körpers noch ernsthaften Schaden zu.“

Sie wurde knallrot.

Rambo grunzte warnend an Garretts Ohr.

„Ich wollte nicht … Schließlich ist heute dein Hochzeitstag.“ Mit einer anderen Frau. Sie schämte sich für ihre Gefühle. Was sollte er bloß von ihr denken? Am liebsten wäre sie im Erdboden versunken. „Tut mir leid.“

Ganz vorsichtig hob er sie hoch und half ihr, von ihm herunterzukommen. Sie entdeckte einen seltsamen Ausdruck in seinen Augen, so, als ob er sich an die romantische Nacht vor so vielen Jahren erinnerte. Aber das wollte sie nicht, das durfte einfach nicht sein! Sie konnte nicht riskieren, dass er Fragen stellte.

„Kannst du deinem Wachhund klarmachen, dass ich dir nichts antun will?“, bat er eindringlich.

Sie nickte. „Rambo, hör zu. Sweat Pea ruft nach dir. Du solltest mal nachsehen, was bei deinen Mädels los ist.“ Tatsächlich konnte man ein ängstliches Quieken von der anderen Seite des Hofes hören. Nach kurzem Zögern machte der Eber sich auf den Rückweg, um seinen Harem zu beruhigen.

Das erinnerte sie irgendwie an Garrett und seine Groupies. Sie waren ihm in Scharen hinterhergelaufen, seit er das Football-Team der Highschool als Quarterback bis in die Liga-Wettkämpfe geführt hatte. Die sportlichen Erfolge auf dem College brachten ihm das gleiche Gefolge. Und als Profisportler war er für die Frauen nicht weniger attraktiv geworden.

Allerdings war dies nicht der Grund dafür gewesen, dass Charity vor langer Zeit seinem Charme erlegen war. Nicht, dass dies jetzt noch wichtig wäre. Sie hatte nicht vor, denselben Fehler noch einmal zu machen.

Garrett setzte sich auf und fuhr sich mit den Fingern durch das blonde Haar. Sein elegantes Hemd sah vollkommen verschmutzt aus; ein mit Diamanten besetzter Manschettenknopf hatte sich abgelöst und war nirgends zu finden. Der oberste Knopf fehlte und entblößte einen Teil seiner behaarten Brust.

Nur mühsam konnte Charity den Blick von ihm abwenden. Sie starrte auf den Boden und suchte nach den verlorenen Teilen. „Du hast einen deiner Manschettenknöpfe verloren.“

„Mach dir darüber bloß keine Gedanken. Nach dem, was heute alles passiert ist, kommt es auf einen Manschettenknopf mehr oder weniger auch nicht mehr an.“

Typisch. Schließlich hat er sich noch nie Gedanken über Geld machen müssen, dachte sie.

„Du hast vorhin ganz recht gehabt“, fuhr er fort und klopfte sein Hemd ab. „Wenn die Situation nicht so schrecklich wäre, könnte man sie wirklich komisch finden. Ich werde entführt, meine Braut brennt mit einem anderen durch, ein wild gewordenes Schwein greift mich an – und das alles an einem einzigen Tag!“

„Es ist ein Eber, meinetwegen auch Keiler. Rambo würde nicht gern Schwein genannt werden. Er denkt, das ist ziemlich abfällig.“

„Er denkt?“ Er zog eine seiner perfekt geformten Augenbrauen skeptisch nach oben.

Ihre Lippen zuckten. „Hast du noch nicht gewusst, dass Schweine sehr intelligent sind?“

„Eber, bitte.“

„Richtig.“ Sie lachte nervös.

„Willst du immer noch die verflixten Schweine füttern?“, fragte er scherzend.

„Ich sollte zumindest die Futtertröge kontrollieren. Ich bin nicht sicher, ob Bud das heute Morgen getan hat.“

„Wahrscheinlich dachte er an andere Sachen.“

„Tut mir leid.“

Er sah sie einen Moment prüfend an und umfasste ihren Kopf. „Es ist ja nicht deine Schuld.“

Er zog sie zärtlich an sich und küsste sie leidenschaftlich auf den Mund. Charity war so überrascht, dass sie sich nicht bewegen konnte. Seine Lippen waren fordernd und bestimmend – und so erregend, dass Erinnerungen in ihr schmerzhaft aufstiegen.

Ihr Herz klopfte wie wild, als er seinen Mund wieder von ihrem löste.

„Warum hast du das getan?“, flüsterte sie heiser.

„Ich konnte die Braut nicht küssen. Schätze, ich verdiene einen Trostpreis.“

Seine Worte wirkten wie eine kalte Dusche auf Charity. Damals am See hatte er ein Auge auf ein anderes Mädchen geworfen – eine Studentin, die aufreizend mit den wohlgeformten Hüften vor ihm herumstolziert war und sich dann doch einen reiferen Mann geschnappt hatte. Charity war ihm da gerade recht gewesen....

Erscheint lt. Verlag 7.4.2018
Reihe/Serie Digital Edition
Digital Edition
Digital Edition
Übersetzer Petra Löffler
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte bücher für frauen • Cora • cora bücher • cora digital edition • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • ebook angebote • ebook günstig • ebook liebesroman • Frauenroman • Frech • Liebesgeschichte • Liebesroman • romantisch • Romantische Bücher • Sexy
ISBN-10 3-7337-5645-2 / 3733756452
ISBN-13 978-3-7337-5645-1 / 9783733756451
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