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Q - Der Gentlemen's Club (eBook)

eBook Download: EPUB
2018 | 1. Auflage
432 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-3546-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Q - Der Gentlemen's Club - Dani Collins, Victoria Parker, Maya Blake
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Q - Der Gentleman's Club des 21. Jahrhunderts: Wo die Reichen, Mächtigen und Leidenschaftlichen zum Spielen hingehen!
VERBOTENE KÜSSE AUF DEM MASKENBALL
Ein schillernder Maskenball an einem streng geheimen Ort. Und als Gäste die einflussreichsten und erfolgreichsten Unternehmer der Welt! Hier hat sich die schöne Ruby Trevelli als Hostess eingeschmuggelt, um von Narciso Valentino das Geld zu fordern, das er ihr schuldet. Doch je näher sie dem gefährlich attraktiven Narciso kommt, desto mehr ist sie von seiner sinnlich-dunklen Aura gebannt. Entsetzt kämpft Ruby gegen ihr Verlangen an, bis sie hinter die Maske des rätselhaften Playboys blickt und dabei in einen Strudel aus Macht und Leidenschaft gerät...
GEFANGENE UNSERER LEIDENSCHAFT
'Das warst du letzte Nacht?' Entsetzt starrt Tiffany den Fremden an. Dieser Mann hat sie auf dem Maskenball des exklusiven Geheimbundes nach allen Regeln der Kunst verführt? Immer noch wird ihr heiß, wenn sie an seine Berührungen denkt! Jetzt sieht sie ihn das erste Mal ohne Maske: Ryzard Vrbancic. Ein Despot, der angeblich keine Gnade und keine Gefühle kennt! Doch kann ein Mann, der so zärtlich ist, wirklich kein Herz haben? Tiffany würde seine Lippen so gerne noch einmal auf ihrer Haut spüren - aber dann müsste sie ihm ihr Geheimnis offenbaren ...
DIE EISKÖNIGIN UND DER MILLIARDÄR
Sie ist eine unwiderstehliche Mischung aus Gefahr und Sünde: Heißes Verlangen erwacht in Nic Carvalho, als er Olympia Merisi erblickt. Doch die Situation spricht leider gegen ihn. Pias Bodyguards haben ihn dabei überrascht, wie er ihre Privaträume durchsuchte. Was er dort wollte? Das wird er der atemberaubend schönen Frau, die das Imperium seines Erzfeindes führt, nicht sagen! Stattdessen wettet er provokant mit ihr, dass sie innerhalb von zwei Wochen nach seiner Liebe bettelt. Nur wenn ihm das nicht gelingt, will er dieser Eiskönigin verraten, wonach er gesucht hat ...



<p>Dani Collins verliebte sich in der High School nicht nur in ihren späteren Ehemann Doug, sondern auch in ihren ersten Liebesroman! Sie erinnert sich heute immer noch an den atemberaubend schönen Kuss der Helden. Damals wurde ihr klar, dass sie selbst diese Art von Büchern schreiben möchte. Mit 21 verfasste sie ihren ersten Roman und übte trotz verschiedener Bürojobs seither unerbittlich. Sie probierte sich an verschiedenen Genres, kehrte aber immer wieder zu ihrer Leidenschaft, den Liebesromanen, zurück. Oft dient ihr als Inspiration ihre eigene Überzeugung, dass man sein Happy End findet, wenn man bereit ist, sich voll und ganz reinzuhängen. Sie selbst hatte damit Glück, mit ihrem Mann lebt sie heute am idyllischen Christina Lake in Kanada. Ab und an gelingt es Doug, seine Frau von einer Schreibpause zu überzeugen. Das gemütliche Dachbodenbüro wird meist verlassen, um ihre zwei erwachsenen Kinder zu besuchen.</p>

2. KAPITEL

Die Situation, in der Tiffany sich wiederfand, erschien ihr auf Übelkeit erregende Weise vertraut. Nur zu gern hätte sie Christian die Schuld daran gegeben. Er hatte sie dazu gedrängt, durch diese Tür zu gehen, als ihm der Zugang verwehrt worden war.

„Geh hinein und kümmere dich darum“, hatte er leise, aber bestimmt gesagt.

Um eine öffentliche Auseinandersetzung und die damit einhergehende Aufmerksamkeit zu vermeiden, war sie schließlich durch die Eingangspforte getreten. Während sie sich noch suchend nach einer Rezeption umschaute, war ein atemberaubend attraktiver Mann auf sie zugekommen. Er stellte sich als Julio vor und erklärte, dass er ein Petite Q sei.

Ihr, einem erfahrenen Mitglied der High Society, hatte es angesichts des jungen Schönlings in seiner roten Dienstbotenuniform die Sprache verschlagen. Es war mehr als zwei Jahre her, seit sie an ihrem Hochzeitstag zur Witwe geworden war. Auch ohne die Narben bedeutete das schlechtes Karma. Männer baten sie nicht, mit ihnen auszugehen. Wenn sie sich tatsächlich einmal mit einem lebendigen Exemplar in einem Raum aufhielt, schauten sie ihr nur selten in die Augen und wichen lieber ihrem Blick aus.

Sie fühlte sich weniger zu Julio hingezogen, als dass er sie überraschte. Er ahnte nicht, was sich unter ihrer Maske verbarg, und begegnete ihr mit ausgesuchter Höflichkeit.

„Wie ich sehe, nehmen Sie zum ersten Mal an einer unserer Veranstaltungen teil“, sagte er, nachdem er einen kurzen Blick auf sein Tablet geworfen hatte. „Ich helfe Ihnen sehr gern dabei, sich zu orientieren.“

Tiffany war vollkommen aus der Übung, was den Umgang mit Männern wie ihm anging; einem Bediensteten, der niemals seine Grenzen überschritt und dem es dennoch spielend gelang, ihr das Gefühl zu geben, schön zu sein. Stockend beantwortete sie seine Fragen nach ihrer Anreise, während er sie galant zu einem Fahrstuhl führte. Sie erinnerte sich erst wieder an Christian, als Julio sie fragte, ob sie für die Dauer ihres Aufenthalts noch irgendwelche speziellen Wünsche habee.

„Mein Bruder benötigt eine Zugangskarte oder eine Maske – ganz egal. Können Sie sich darum kümmern?“

„Ich leite Ihre Anfrage an Zeus weiter, aber die Türen werden in wenigen Minuten schließen. Sobald alles abgeriegelt ist, betritt und verlässt niemand mehr das Gelände. Sofern es sich nicht um einen Notfall handelt, natürlich.“

Abgeriegelt? Beunruhigt versuchte sie, Christian eine Textnachricht zu schicken, doch Julio setzte sie darüber in Kenntnis, dass keine externen Kommunikationsverbindungen möglich waren.

„Mobiltelefone sind ebenso wenig erlaubt wie Kameras“, sagte er. „Aber der Sicherheitsdienst wird Ihren Bruder ausfindig machen und ihm seine Möglichkeiten mitteilen.“ Danach erklärte er ihr, dass, sofern ihr Meeting-Gesuch akzeptiert wurde, Uhrzeit und Treffpunkt an ihre 007-Geheimagenten-Uhr geschickt werden würden. „Sie sollten die Uhr für die gesamte Dauer Ihres Aufenthalts tragen. Sie verrät Ihnen weit mehr als nur die Uhrzeit. Soll ich Ihnen zeigen, wie sie funktioniert?“

Sie war erleichtert zu hören, dass das Treffen mit dem Diktator aus Bregnovia noch gar nicht fest geplant war. Ihr Vater wäre mit Sicherheit außer sich vor Wut, wenn sie nicht an Christians Stelle zu dem Meeting ging. Wenn aber nun die Anfrage abgelehnt wurde, konnte sie nichts dagegen tun. Trotzdem hoffte sie noch immer, dass man ihrem Bruder den Zutritt gewährte und sie sich über all das keine Gedanken machen musste.

Sie komplimentierte Julio mit der Bitte aus ihrer Suite, sie wegen Christian auf dem Laufenden zu halten.

Die Suite war wie eine Oase der Ruhe für sie. Und selbst nach den Maßstäben ihres gehobenen Elternhauses äußerst luxuriös ausgestattet. Man hatte keine Kosten und Mühen gescheut, weder an der Einrichtung, den Kunstgegenständen oder den seidenen Bettbezügen. Die neue Garderobe im Kleiderschrank war eine angenehme Überraschung. Christian hatte so etwas in der Art erwähnt. Offenbar wurden Produktproben und Prototypen von Luxusspielzeug an die Mitglieder von Q Virtus ausgehändigt.

„Wenn du sie nicht willst, gib sie mir“, waren seine Worte gewesen.

Sie nahm an, dass er damit eher die High-Tech-Uhr meinte, die Julio ihr erklärt hatte, als eine Schrankladung voller edler Roben. Diskret angebrachte Etiketten verrieten, dass nur die besten Designer vertreten waren. Die Farben und Stoffe faszinierten Tiffany. Ebenso die Schnitte, die zwar figurbetont, aber doch so geschnitten waren, dass sie ihre Narben bedecken würden.

Wirklich sehr interessant.

Nicht, dass es irgendeinen Anlass gab, zu dem sie ein solches Kleid tragen konnte. Tiffany hatte nämlich keineswegs vor, ihre Suite zu verlassen. Das bedeutete jedoch nicht, dass sie ihren Aufenthalt nicht genießen konnte. Sie wollte das Ganze einfach als eine Art Urlaub von ihrer Familie betrachten. Zeit, um ganz in Ruhe zu arbeiten.

Aber Arbeiten war ohne WLAN-Verbindung zur Außenwelt so gut wie unmöglich. Und außerdem zogen die Klänge der Calypso-Band, die durch ihre geöffneten Balkontüren drangen, sie unwiderstehlich an.

Sie liebte es zu tanzen.

Warum eigentlich nicht?

Es war dunkel, als sie sich auf den Balkon hinausschlich und sehnsuchtsvoll auf die Party hinabblickte, die unter ihr bereits in vollem Gang war. Sie fühlte sich wie Aschenputtel, das sich die Nase an den beschlagenen Fenstern zum Ballsaal platt drückte. Dort unten spielte sich das Leben ab, während sie in ihrem Elfenbeinturm saß und dazu verdammt war, immer nur stiller Beobachter zu sein.

Das blaue Glühen, das von der Poolbeleuchtung ausging, ließ die Eisskulpturen auf den Buffettischen erstrahlen. Barkeeper jonglierten geschickt mit Flaschen und boten ihrem Publikum eine atemberaubende Cocktailshow, während Frauen in roten Roben mit maskierten Männern in Smokings über die Tanzfläche schwebten.

Tiffany fand diese Masken-Sache seltsam. Während sie mit dem Firmenjet nach Süden geflogen waren, hatte Christan ihr erklärt, dass die Weltelite auf diese Weise diskret miteinander in Kontakt treten konnte, ohne allein durch ein Treffen Fluktuationen auf den Finanzmärkten auszulösen. Im Wesentlichen erfüllte Q Virtus alle Bedürfnisse der Superreichen.

Nun, ich brauche ein neues Gesicht, dachte sie verdrießlich. Doch selbst mit all dem Geld, das ihr Ehemann ihr hinterlassen hatte, konnte sie sich keine Wunder erkaufen.

Sie wandte sich um und betrachtete nachdenklich die Maske, die sie beim Betreten der Suite abgelegt hatte. Entgegen ihrer anfänglichen Befürchtung war es keineswegs traumatisch für sie gewesen, erneut eine Maske zu tragen. Ganz im Gegenteil. Es war lange her, dass sie sich so normal, so unbeschwert gefühlt hatte. Keine starrenden Blicke, kein mitleidiges Tuscheln.

Aber bedeutete das nicht, dass sie ebenso gut auch nach unten gehen und ein wenig das Leben genießen konnte?

Ihr Herz flatterte vor Nervosität, als sie die Designerroben in ihrem Schrank noch einmal durchschaute. Bei einem asymmetrischen Kleid aus tiefblauer Seide verharrte sie. Es war so geschnitten, dass es den Blick auf ihr gutes rechtes Bein gerade so weit freigab, um zu verbergen, wo man ihr die Hauttransplantate entnommen hatte.

Zögernd hielt sie sich die Robe vor. Dann ließ sie alle Unsicherheit fahren und zog sich um.

Wer immer dieser Zeus auch sein mochte, er verstand es meisterlich, eine Frau einzukleiden. Ganz besonders eine, die einige Schönheitsfehler zu verbergen hatte. Der einzelne Ärmel reichte bis über das Handgelenk, und das Oberteil lag so eng an, dass es ihre Brüste hob. Ihre neuen Schuhe bestanden im Grunde nur aus mörderischen Absätzen und blau-grünen Bändchen, die sich um ihre Füße schmiegten

Als sie sich schließlich fertig angezogen im Spiegel betrachtete, stockte ihr der Atem.

Sie blickte ihrem alten Ich in die Augen.

Hi, Tiff. Nett, dich wiederzusehen. War auch langsam an der Zeit …

Make-up vermochte ihre Narben nicht vollständig zu verbergen – nichts konnte das. Trotzdem genoss sie es, wieder einmal alte Rituale aufleben zu lassen. Sie legte Lidschatten und Lippenstift auf und betonte ihre Wimpern mit Wimperntusche. Fast fühlte sie sich wieder in die guten alten Zeiten zurückversetzt.

Doch der Traum zerplatzte wie eine Seifenblase, als sie mit dem heißen Lockenstab ihre Wangen streifte – dort, wo sie niemals wieder etwas spüren würde.

Es reichte, um sie beinahe zusammenbrechen zu lassen.

Du bist nicht mehr Cinderella, schon vergessen? Jetzt bist du die hässliche Stiefschwester …

Nein, ermahnte sie sich selbst. Nicht heute Nacht. Nicht, wo sie sich zum ersten Mal seit dem Tag ihrer Hochzeit wieder schön und selbstbewusst fühlte. War sie seitdem überhaupt jemals glücklich gewesen? Sie konnte sich nicht daran erinnern.

Mit einer Hand hob sie ihr Haar, während sie mit der anderen die Maske überstreifte. Dann ließ sie die weichen Locken über das Halteband fallen. Sie betrachtete sich selbst. Die Maske saß ein wenig schräg, sodass sie die linke Seite ihres Gesichts bedeckte. Die Federn, die um ihre Augenpartie angebracht waren, wirkt wie überlange Wimpern, die sich nach hinten hin auffächerten und ihre Stirn und ihren Haaransatz bedeckten. Tiffany hatte erwartet, dass sie schwer sein würde, doch das Gegenteil war der Fall. Sie war federleicht.

Ein wenig überrascht musste sie sich eingestehen, dass sie hübsch aussah. Sie drehte sich vor dem Spiegel und ließ den Saum ihres Kleides...

Erscheint lt. Verlag 15.2.2018
Reihe/Serie eBundle
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Übersetzer Stefan Krüger
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte bücher für frauen • Cora • cora bücher • cora digital edition • Cora ebundles • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • ebook angebote • ebook günstig • ebook liebesroman • eBundles • Erfolgreich • familiär • Frauenroman • Genussvoll • glamourös • Liebesgeschichte • Liebesroman • lieblich • Märchenhaft • Reich • Romantische Bücher • Sexy • sinnlich
ISBN-10 3-7337-3546-3 / 3733735463
ISBN-13 978-3-7337-3546-3 / 9783733735463
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