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Tiffany Extra Hot & Sexy Band 71 (eBook)

eBook Download: EPUB
2017 | 1. Auflage
448 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-5285-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Tiffany Extra Hot & Sexy Band 71 - Kate Hoffmann, Tawny Weber, Anabeth Bold, Tiffany Reisz
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ENTLARVT, ENTHÜLLT - VERFÜHRT von HOFFMANN, KATE
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Seit Kate Hoffmann im Jahr 1979 ihre erste historische Romance von Kathleen Woodiwiss las - und zwar in einer langen Nacht von der ersten bis zur letzten Seite - ist sie diesem Genre verfallen. Am nächsten Morgen ging sie zu ihrer Buchhandlung, kaufte ein Dutzend Liebesromane von verschiedenen Autorinnen und schmökerte sie begeistert durch. Zehn Jahre später entschloss sie sich, selbst eine Romance zu schreiben. Kate hatte als Lehrerin, Verkäuferin, Werbekauffrau und in ehrenamtlichen Jobs gearbeitet - aber so richtig glücklich war sie in diesen Jobs nicht. Drei Jahre versuchte sie sich an einem historischen Liebesroman, bis sie zu dem Schluss kam, dass sie dafür nicht die Richtige sei. In dem folgenden halben Jahr verfasste sie eine zeitgenössische Romance, und das gelang ihr auf Anhieb so gut, dass das Manuskript von dem Verlag Harlequin gekauft wurde. Im Jahr 1993 erfüllte sich dann ihr großer Traum: Sie wurde hauptberuflich Romance-Autorin. Kein Wecker, der sie morgens aus dem Schlaf reißt, keine seriösen Kostüme mehr - stattdessen allerdings lange und harte Stunden am Computer. Zurzeit arbeitet sie an ihrem 25. Liebesroman. Sie schreibt für verschiedene Reihen, ist jedoch dem zeitgenössischen Genre treu geblieben. Kate teilt ihr gemütliches kleines Haus mit ihren beiden Katzen Tansing und Tibriz. Sie leben in einem malerischen Dorf im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin.

1. KAPITEL

Tristan Quinn schaltete einen Gang herunter, als er in dem silbernen Cabrio die schmale Kurve der Landstraße entlangfuhr. Das Sonnenlicht fiel durch die Bäume, die links und rechts der Straße standen. Nur hin und wieder passierte er Holzschilder, die auf Hütten oder Ferienwohnungen hinwiesen, die sich tiefer im Wald befanden.

Er atmete tief durch, genoss den frischen Wind und die warme Sonne auf seinem Gesicht. Manchmal war er sich nicht mehr sicher, warum er eigentlich Anwalt geworden war – abgesehen natürlich von dem vielen Geld, das er verdiente. Er hätte genauso gut Bauarbeiter oder Straßenbauer werden können, dann müsste er jetzt wenigstens nicht in einem engen Büro ausharren und könnte jeden Tag das Wetter genießen, die warmen Sommertage, aber auch die bittere Kälte, die der Winter in Minneapolis mit sich brachte.

An diesem Morgen war er im Auftrag eines Klienten unterwegs. Als er die Gelegenheit bekommen hatte, hatte Tristan sich den Fall sofort gesichert. Allerdings hatten die Kollegen, die bisher noch nicht daran gearbeitet hatten, sowieso keine Lust auf einen Fall gehabt, bei dem man den ganzen Tag im Freien sein musste – für Tristan jedoch war genau das der Grund gewesen, ihn zu übernehmen.

Er war bereits früh morgens mit einem beträchtlichen Berg an Unterlagen in seinem Aktenkoffer in Richtung Nordwesten aufgebrochen. Heute wollte er sein Glück versuchen und endlich eine Einigung in dem vertrackten Grundbesitzfall herleiten, der sich schon seit drei Jahren hinzog. Die meisten Anwälte seiner Firma hatten sich bereits die Zähne daran ausgebissen, doch für ihn war dies der erste Versuch. Es war seine Chance, den Partnern zu zeigen, dass er es draufhatte.

Es ging um ein unglaublich schönes Fleckchen Erde, das eine Stunde von der Stadt entfernt an einem kleinen und völlig klaren See lag – einem der letzten noch verbliebenen unberührten Seen in dieser Gegend – und dementsprechend für jeden Immobilienmakler Gold wert war.

Das Land war seit den 1950ern im Besitz der Pigglestone-Familienstiftung, und seitdem wurde darauf eine Künstlerkolonie geführt. Doch nun wollte die jüngste Generation der Familie das Land verkaufen, und dafür musste sie ihre drei alten Tanten loswerden, die schon immer in der Kolonie gelebt hatten. Die Papiere waren längst aufgesetzt und den Damen übermittelt worden, die die gerichtlichen Anordnungen jedoch einfach ignorierten.

Zwar gefiel Tristan der Gedanke nicht, drei alte Frauen aus ihrem Zuhause zu vertreiben, doch immerhin hatten die Partner ihn mit einer außergewöhnlich hohen Entschädigungssumme ausgestattet – mit der die Frauen sich beinahe überall auf der Welt in ziemlich luxuriösen Verhältnissen niederlassen konnten. Auch wenn vor ihm schon andere an diesem Auftrag gescheitert waren, war sich Tristan sicher, dass er den Fall in ein oder zwei Tagen beenden konnte und als Gewinner zurückfahren würde. Immerhin verdrehte er der Damenwelt den Kopf, seit er denken konnte.

„In zweihundert Metern rechts abbiegen.“

Er warf einen Blick auf sein Navi und runzelte die Stirn. Er hatte schon seit einer Weile keine Straßenschilder mehr gesehen und vermutete langsam, dass er sich verfahren hatte. Kurz darauf meldete sich die Stimme jedoch schon wieder. „In einhundert Metern rechts abbiegen.“

Er verlangsamte seine Fahrt und hielt nach einem Schild Ausschau. Doch bis auf das satte Grün des Waldes war nichts zu erkennen. „In zwanzig Metern rechts abbiegen.“

Plötzlich erschien jedoch tatsächlich eine enge Seitenstraße zu seiner Rechten, und Tristan musste hart bremsen, um die Ausfahrt nicht zu verpassen. Kein Schild oder sonst irgendein Hinweis machte darauf aufmerksam, wohin die Straße führte. Doch da er die Adresse direkt von seinem Chef hatte, vertraute er auf ihre Richtigkeit.

Während er tiefer in den Wald fuhr, wurde die Straße immer enger, bis sie nur noch so breit war, dass er mit seinem Wagen gerade noch darauf Platz hatte. Langsam bog Tristan um eine Kurve, als er plötzlich jemanden vor sich auf der Straße stehen sah. Abrupt stieg er in die Bremsen.

Die Frau hatte ihre Arme hoch über den Kopf nach oben gestreckt, die Finger weit gespreizt. Sie stand ganz still, nur ihr Haar wehte im Wind. Sie trug eine weite Baumwolltunika, die bis kurz über ihre Knie reichte, sonst nichts. Tristan betrachtete sie wie gebannt und ließ seinen Blick über die sinnlichen Kurven ihres Hinterns wandern, die sich unter dem dünnen Stoff abzeichneten. Auch wenn er ihr Gesicht nicht sehen konnte, spürte er irgendwie, dass sie wunderschön war.

Sie beobachtete die Wipfel der Bäume über ihrem Kopf, doch plötzlich senkte sie die Arme. Tristan schaltete den Motor aus und wartete, um sie nicht aufzuschrecken. Sie legte den Kopf leicht zur Seite, als hätte sie tief im Wald etwas gehört. Schließlich ließ sie die Schultern sinken und schüttelte langsam den Kopf.

Als sie sich zu ihm umdrehte, konnte er sehen, dass er mit seiner Vermutung richtiggelegen hatte. Sie war schön. Atemberaubend schön. Mit ihrem dunklen Haar, das ihr in Wellen um die feinen Züge ihres Gesichts auf die Schultern fiel, sah sie aus wie eine Waldnymphe.

„Das hier ist Privatgelände“, rief sie und stützte die Hände in die Taille. Ihre Tunika wurde vom Wind ein Stück hochgeweht und legte ihre schlanken Oberschenkel frei. Sein Blick glitt ihre Beine entlang zu ihren Füßen, die schlammbedeckt waren.

Tristan stieg aus und schloss die Autotür, bevor er ihr entgegenging. „Wonach haben Sie Ausschau gehalten?“

„Ich schaue nicht“, sagte sie. „Ich höre.“

„Und auf was hören Sie?“

„Auf eine Eule. Einen Bartkauz. Manchmal, wenn ich hier spazieren gehe, kann ich ihn hören. Nur woher sein Ruf kommt, kann ich nicht genau ausmachen. Vielleicht macht mir auch nur der Wind etwas vor. Oder es ist ein Geist.“

„Wie klingt denn sein Ruf?“, fragte Tristan.

„Ich kann Vogelrufe nicht besonders gut imitieren“, antwortete sie.

„Versuchen Sie es. Ich bin neugierig.“

„Eigentlich klingt es beinahe nach Sex.“

„Sex?“

„Ja. Es ist mehr so ein sanftes, stöhnendes Geräusch. Uh, uh, uh.“

„Und ich dachte immer, dass Eulen ‚Schuhu‘ rufen“, scherzte Tristan.

„Nur im Comic“, entgegnete sie. „Ich habe mal einen Rothalstaucher gesehen. Die sind hier ziemlich selten. Indigofinken mag ich am liebsten, die bekommt man aber fast nie zu Gesicht. Ihr Blau ist so wunderschön, aber eigentlich gar nicht indigofarben.“ Sie sah ihm in die Augen. „Eher wie Lapislazuli. Oder Himmelblau. Haben Sie sich verfahren?“, fragte sie. „Kann ich Ihnen helfen?“

Etwas verwirrt von ihrem schnellen Themenwechsel, musste Tristan kurz überlegen, warum er eigentlich hier war. „Ich bin auf der Suche nach einer alten Künstlerkolonie, die hier irgendwo sein soll. Ich habe von ihr gelesen und wollte sie mir gerne ansehen.“

„Eine Künstlerkolonie, hier? Davon habe ich noch nie gehört“, sagte sie. „Sind Sie sich sicher, dass Sie hier richtig sind? Am Ende dieser Straße gibt es nur ein paar Hütten.“

„Ich bin mir sicher“, sagte er. „Die Kolonie wurde in den Fünfzigerjahren gegründet. Von drei Schwestern.“ Ihre Blicke trafen sich. „Nichts davon klingt vertraut?“

Sie schüttelte den Kopf. „Nein.“

Tristan wusste, dass sie log. Ihm war noch keine schöne Frau begegnet, die wirklich gut lügen konnte. Er konnte die Gedanken einer Frau – ob Schönheit oder graue Maus – in der Hälfte der Zeit lesen, die es ihn kostete, die Gedanken eines Mannes herauszufinden. Unter anderem wegen dieses Talents war er ein so guter Prozessanwalt.

Aber wenn sie ihn anlügen wollte, blieb ihm nichts anderes übrig, als ihr ebenso zu begegnen. „Hm. Wie schade. Ich hatte wirklich gehofft, ein oder zwei Wochen in dieser Kolonie verbringen zu können.“

„Sind Sie Künstler?“

Er nickte. „Schriftsteller. Ich habe noch nichts veröffentlicht, aber es gibt einen Verlag, der interessiert ist. Ich muss nur noch ein paar Stellen umschreiben, bin aber irgendwie völlig blockiert. Ich hatte gehofft, dass eine andere Umgebung helfen könnte.“ Er warf einen Blick zurück zu seinem Auto. „Aber ich sollte besser fahren. Wahrscheinlich bin ich irgendwo falsch abgebogen.“

Sie betrachtete ihn einen Moment lang eingehend. Doch, sie wusste garantiert mehr, als sie preiszugeben bereit war. Doch wie viel? „Ich denke, dass ich Ihnen vielleicht doch weiterhelfen kann“, murmelte sie.

„Haben Sie eine Karte?“

„Ich kann Sie zur Kolonie bringen“, sagte sie. „Ich wohne dort selbst.“

„Sind Sie auch Schriftstellerin?“

„Künstlerin“, sagte sie. „Malerin, Bildhauerin – je nachdem, welches Material und was für ein Thema sich mir eröffnet. Derzeit sind es Eulen.“

„Ich will Sie bei ihren Vogelbeobachtungen nicht stören“, sagte er.

Sie zuckte mit den Schultern. „Jeder Spaziergang in der Natur lässt einen weit mehr finden, als man gesucht hat.“ Sie lächelte. „Das ist von John Muir. Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich fahre? Die Straße ist etwas schwierig.“

Tristan schüttelte den Kopf. „Ich kenne noch nicht einmal Ihren Namen – warum sollte ich Sie mein Auto fahren lassen?“

„Weil die Straße sehr kurvenreich und eng ist. Ich möchte nicht, dass Sie Ihren Wagen zu Schrott fahren.“ Sie streckte ihm die Hand entgegen. „Lily Harrison.“

Tristan stockte der...

Erscheint lt. Verlag 21.11.2017
Reihe/Serie Tiffany Extra Hot & Sexy
Tiffany Extra Hot & Sexy
Tiffany Extra Hot & Sexy
Übersetzer Almuth Strote, Johannes Heitmann
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte bücher für frauen • Cora • cora bücher • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • cora tiffany • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • Ebook Erotik • ebook liebesroman • Erotik • Erotik Literatur • Erotik Roman • Erotischer Liebesroman • Frauenroman • Liebesgeschichte • Liebesroman • Romantische Bücher • Sammelband • Tiffany Extra Hot & Sexy • Wintersale24 • Wintersale25
ISBN-10 3-7337-5285-6 / 3733752856
ISBN-13 978-3-7337-5285-9 / 9783733752859
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