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Bestsellerautorin Susan Mallery - Du, ich und das pure Glück (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2017 | 1. Auflage
432 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-3498-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Bestsellerautorin Susan Mallery - Du, ich und das pure Glück - Susan Mallery
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Tanner Malone will allein für sein Kind sorgen? Dr. Kelly Hall staunt sehr, als sie den Star-Unternehmer mit Baby Lia sieht. Gegen ihren Willen fasziniert, bietet sie dem frischen Vater mit den so blauen Augen ihre Hilfe an. Dabei ist sie nur die Ärztin seiner Ex ...
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<p>Die SPIEGEL-Bestsellerautorin Susan Mallery unterhält ein Millionenpublikum mit ihren herzerwärmenden Frauenromanen, die in 28 Sprachen übersetzt sind. Sie ist dafür bekannt, dass sie ihre Figuren in emotional herausfordernde, lebensnahe Situationen geraten lässt und ihre Leserinnen und Leser mit überraschenden Wendungen zum Lachen bringt. Mit ihrem Ehemann, zwei Katzen und einem kleinen Pudel lebt sie in Washington.</p>

1. KAPITEL

„Seine Königliche Hoheit, König Hassan von Bahania, bittet um Ihr Erscheinen bei der Hochzeit seiner geliebten

Tochter, Prinzessin Zara.“

Statt weiterzulesen berührte Cleo Wilson das dicke Papier mit dem königlichen Wappen. Wann erhielt eine Frau wie sie schon eine Einladung zu einer königlichen Hochzeit? An so ein Fest erinnerte man sich ein Leben lang. Aufgeregt und gespannt sollte sie sein. Das wäre sie auch – wenn sie sich nicht mehrmals am Tag übergeben müsste.

Natürlich würde sie an der Hochzeit ihrer Pflegeschwester teilnehmen. Immerhin hatte Zara sie auch als Brautjungfer vorgesehen. Cleo schluckte hart. Sie müsste an diesem Tag einfach nur so gut gelaunt sein, dass Zara gar nicht merkte, dass etwas nicht stimmte. Und sie müsste irgendwie ihre Schwangerschaft verbergen, besonders vor dem Vater des Kindes.

Cleo seufzte. Sie hatte sich alles ganz anders vorgestellt. Mit vierundzwanzig sollte sie ihr Leben eigentlich im Griff haben oder zumindest den Eindruck von Kompetenz und Zielstrebigkeit erwecken. Sie hatte sich sogar geschworen, sich nie wieder mit einem unpassenden Mann einzulassen.

Nur dass sie vor vier Monaten etwas völlig Dummes getan hatte. Für diese Dummheit könnte sie sogar einen Preis gewinnen. Sie stellte sich einen Zeremonienmeister beim Öffnen eines roten Umschlages vor: „Der goldene Esel für die idiotischste Affäre geht an Cleo Wilson. Sie hat nicht nur mit einem Kronprinzen geschlafen, sondern wurde auch noch schwanger von ihm.“

Zwei Wochen später befand sich Cleo auf dem Weg nach Bahania. Diese Reise unterschied sich sehr von der, die sie vor einem halben Jahr mit Zara gemacht hatte. Damals wollten sie herausfinden, ob Zara tatsächlich die uneheliche Tochter von König Hassan war. Obwohl Cleo Zara ermutigt hatte, die Wahrheit herauszufinden, hätte sie nie gedacht, dass ihre Schwester tatsächlich eine Prinzessin war. Eine Verwandte, vielleicht, aber nicht von königlicher Abstammung.

Sie musste sich erst daran gewöhnen, dass die Frau, mit der sie früher alles geteilt hatte, nun Mitglied der königlichen Familie von Bahania war. Cleo freute sich für Zara und hatte zugleich das Gefühl, wieder einmal die Außenseiterin zu sein.

Damals waren sie in der preisgünstigen Touristenklasse gereist, jetzt saß Cleo in einem Privatjet. Nicht etwa in einer kleinen Maschine, sondern in einer Boeing 737, die sie nur mit zwei Flugbegleitern und den beiden Piloten teilen musste. Und auch die Verpflegung war mehr als exklusiv.

Nach siebzehn Stunden erreichten sie den Internationalen Flughafen von Bahania. Cleo nahm ihre Handtasche und stieg die Gangway hinunter. Am Absatz der Treppe warteten Zara und ihr Verlobter Rafe schon auf sie.

Cleo gab einen Freudenschrei von sich und umarmte ihre Schwester, so fest sie konnte. „Du hast mir gefehlt.“

„Du mir auch.“

Noch einmal umarmten die beiden sich. Dann hielt Zara Cleo von sich weg. „Du siehst wunderbar aus.“

Cleo lachte. „Nein, ich sehe unmöglich aus. Du siehst super aus.“

Zara hatte die besten Gene mitbekommen. Sie war nicht nur groß und schlank wie ein Model, sondern sie hatte auch lange dunkle Haare und schöne braune Augen. Außerdem war sie intelligent und witzig. Wenn Cleo ihre Schwester nicht so lieben würde, hätte sie sie schon vor Jahren vor lauter Neid über ihr Aussehen aus dem Weg geräumt.

Denn sie selbst war alles andere als groß, schlank und dunkelhaarig. Nein, Cleo war klein, kurvig, um nicht zu sagen mollig, und sie trug ihr kurzes blondes Haar so, dass es vom Kopf abstand. Das Einzige, was ihr an sich gefiel, waren ihre großen blauen Augen. Nicht zu vergessen die großen Brüste, wie Zara sicherlich hinzufügen würde, wenn sie die Gedanken ihrer Schwester hätte lesen können.

„Hallo, kleine Schwester“, meldete sich nun Rafe zur Begrüßung.

Rafe Stryker, gut gebauter Amerikaner, Scheich ehrenhalber, reich – und total verliebt in Zara. Cleo seufzte. Manche Mädels hatten einfach Glück.

Sie umarmte ihren zukünftigen Schwager und kämpfte mit den Tränen.

„Danke, dass ihr extra hierher gekommen seid“, meinte sie und hasste sich, weil sie sich fragte, ob Sadik wohl auch hier war. Sie brauchte sich wohl kaum nach ihm umschauen, denn wenn er anwesend gewesen wäre, hätte er sich schon längst bemerkbar gemacht. Er war ein arroganter, ichbezogener, nervender Typ. Warum war sie dann enttäuscht, dass er nicht gekommen war?

Zara hakte sich bei ihrer Schwester ein, als sie aus dem privaten Terminal der königlichen Familie gingen. Cleo wusste, dass man ihre Koffer schon in die Limousine gebracht hatte. Wenn das wahre Leben doch auch so bequem wäre!

„Ich bin so froh, dass du hier bist“, sagte Zara. „Die letzten Monate waren sehr hektisch. Die meiste Zeit war ich bei meinem Vater, um ihn kennenzulernen. Mein Vater. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich ihn so nenne.“

„Das ist doch wunderbar“, erwiderte Cleo ehrlich. Sie war wirklich glücklich, dass Zara endlich ihren Vater gefunden hatte, nachdem sie sich immer gefragt hatte, wer er war. Leider war ihr eigener Vater schon vor ihrer Geburt gestorben, sodass es für sie kein Happy End geben würde.

„Außerdem ist es ein Albtraum, diese Hochzeit zu planen.“

„Ich habe ihr ja vorgeschlagen, durchzubrennen, aber sie wollte nicht auf mich hören“, schaltete Rafe sich ein.

„Das sagt er jetzt, aber er freut sich schon auf die Hochzeit“, erwiderte Zara.

Cleo warf ihrem zukünftigen Schwager einen Blick zu. „Erfreut sieht er nicht gerade aus. Eher so, als würde er am liebsten davonlaufen.“

Zara lachte. „Schon möglich, aber er würde mich nie verlassen.“

Dieses Vertrauen ließ Cleo fast schon neidisch werden. Das Gefühl steigerte sich noch, als Rafe seine Verlobte so verliebt ansah, dass Cleo wegschauen musste. Dieser Moment war einfach zu intim für Zuschauer.

„Sie hat recht“, warf er ein. „Zara muss jetzt für den Rest ihres Lebens mit mir vorlieb nehmen.“

Für Cleo hörte sich das gut an. Natürlich nicht mit Rafe. Sie fand ihn zwar nett, aber bei seinem Anblick schlug ihr Herz nicht höher. Sie hatte sich immer schon gewünscht, einmal für einen Menschen die wichtigste Person auf der Welt zu sein.

„Erzähl mir von der Hochzeit“, versuchte sie, sich selbst abzulenken. So viel Liebe und Vertrauen um sie herum machten sie ziemlich rührselig. Ihre Hormone spielten derzeit sowieso schon verrückt, und Cleo wollte auf alle Fälle vermeiden, dass sie hier und jetzt vor lauter Gefühl in Tränen ausbrach.

„Aus der ganzen Welt kommen Gäste“, erklärte Zara und schüttelte verwirrt den Kopf. „Es ist verrückt und macht mir Angst. Mein Kleid gefällt mir, aber die Blumen hätte ich nicht ausgesucht. Sie sind viel zu groß und auffällig. Aber wir müssen bestimmte Sorten verwenden. Du weißt schon, Tradition und so.“

„Denk an den Kuchen“, erinnerte Rafe sie schmunzelnd.

Zara begann eine eingehende Erklärung über Geschmacksrichtungen, Farben und Größe. Cleo versuchte, zuzuhören, aber sie war mit den Gedanken schon bei ihrer Ankunft im Palast. Obwohl sie enttäuscht war, dass Sadik nicht zum Flughafen gekommen war, war sie froh, dass sich ihre erste Begegnung noch hinauszögerte. Eigentlich hätte sie sich in den vergangenen vier Monaten von dieser zweiwöchigen Affäre erholt haben müssen. Aber Theorie ist das eine, Praxis das andere.

Nicht eine Sekunde lang hatte sie ihn vergessen können. Und jetzt durfte nicht nur niemand von ihrer Schwangerschaft erfahren, sie musste sich in Sadiks Gegenwart auch noch kühl und gleichgültig verhalten. Cleo zweifelte, ob sie das schaffte. Aber sie musste es versuchen, allein schon des Kindes wegen.

Zwar kannte Cleo sich mit den Gesetzen von Bahania nicht aus, aber sie vermutete, dass alle durchdrehen würden, wenn sie erfuhren, dass sie Prinz Sadiks Kind erwartete. Schließlich handelte es sich um ein königliches Baby. Am meisten befürchtete sie, dass man ihr das Kind wegnehmen würde.

Sie würde sich also ganz normal und gleichgültig verhalten. Mit etwas Glück würde ihre Übelkeit verschwinden, und in zwei Wochen würde sie Bahania wieder verlassen. Und dann würde sie ihr normales Leben wieder aufnehmen.

Der Präsident der amerikanischen Zentralbank hatte den Diskontsatz angepasst. Prinz Sadik atmete hörbar aus. Die internationale Finanzwelt wurde nach solch einem Eingriff immer unruhig und das gefiel ihm überhaupt nicht.

Er betätigte einige Tasten seines Computers, um vierzehn Milliarden Dollar von einem Konto auf ein anderes zu überweisen, und wartete dann auf die Bestätigung. Heute würde er sich nicht am Aktienmarkt beteiligen, denn er spielte nur, wenn er auch gewinnen konnte.

Da erschien die Bestätigung der Transaktion auf dem Bildschirm, und Sadik ließ sie ausdrucken. Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Obwohl er es nicht gern zugab, war er mit den Gedanken nicht bei der Arbeit. Normalerweise hielt es ihn gut beschäftigt, die Finanzen der königlichen Familie zu verwalten. Auch die ständigen Beratungen mit dem Finanzminister von Bahania machten ihm normalerweise viel Spaß. Aber heute klappte es nicht. Heute dachte er an eine leidenschaftliche Nacht, die schon vier Monate zurücklag und die er leider nicht vergessen konnte.

Immer noch erinnerte er sich an jede Minute, die er mit Cleo verbracht...

Erscheint lt. Verlag 26.10.2017
Reihe/Serie eBundle
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Übersetzer Renate Moreira, Tatjána Lénárt-Seidnitzer, Xinia Picado Maagh-Katzwinkel
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
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ISBN-10 3-7337-3498-X / 373373498X
ISBN-13 978-3-7337-3498-5 / 9783733734985
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