Ein Herr aus San Francisco
Dörlemann (Verlag)
978-3-03820-047-5 (ISBN)
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Iwan Bunin, geboren 1870 in Woronesch, emigrierte 1920 nach Paris. Am 10.12.1933 erhielt er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 8. November 1953 im französischen Exil. 2003 erschien der kleine Band Ein unbekannter Freund in der Übersetzung von Swetlana Geier. Bislang erschienen in der Auswahlwerkausgabe: Verfluchte Tage. Revolutionstagebuch (Band 1). Der Sonnentempel. Literarische Reisebilder (Band 2). Am Ursprung der Tage. Frühe Erzählungen 1890–1909 (Band 3). Das Dorf / Suchodol. Erzählungen (Band 4). Gespräch in der Nacht. Erzählungen 1911 (Band 5). Vera. Erzählungen 1912 (Band 6). Frühling. Erzählungen 1913 (Band 7). Ein Herr aus San Francisco. Erzählungen 1914/1915 (Band 8) und Leichter Atem. Erzählungen 1916–1919 (Band 9). Alle Bände deutsch von Dorothea Trottenberg.
Dorothea Trottenberg arbeitet als Bibliothekarin und als freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, u. a. von Michail Bulgakov, Nikolaj Gogol,Vladimir Sorokin, Maria Rybakova, Boris Akunin und Iwan Bunin. Für ihre Übersetzungen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.
Thomas Grob ist Professor für Slavistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Zudem ist er publizistisch tätig, u. a. als Herausgeber der Werke Bunins im Dörlemann Verlag.
»Seit gut zehn Jahren erscheinen im kleinen, aber feinen Zürcher Dörlemann Verlag die dunkelblauen Bände der deutschen Bunin-Ausgabe. Jedes Buch ist mit dem schweren Papier, der klaren Typografie und dem schönen Leineneinband ein Juwel in der heutigen kurzlebigen Literaturindustrie. Die sorgfältige Aufmachung signalisiert: Der Verlag schielt mit dieser Ausgabe nicht nach einem Platz in den Bestsellerlisten, sondern engagiert sich für einen Autor, der in der deutschsprachigen Literaturlandschaft noch lange nicht die ihm gebührende Wertschätzung erfahren hat.« Ulrich Schmid / Neue Zürcher Zeitung
»Bunin verstand es meisterhaft, Grundfragen des Mensch-Seins zu thematisieren: Liebe, Tod, Einsamkeit, Verfall. In seinen Texten pflegte er einen ebenso lyrischen wie präzisen Stil, der menschliche Abgründe oft nicht ausspricht und nur erahnen lässt. ... Sensationell schön zu lesen ... Wenn man da zu lesen beginnt, gerät man in einen regelrechten Sog, man spürt die innere Ruhe, Kraft, ... Klarheit.« Felix Münger / Radio SRF2
»Gelassenheit. Höchste poetische Genauigkeit ... Große Bögen des Erzählens ... Ruhe und Ökonomie sind bei ... Iwan Bunin alles, im Gegensatz zu der Zeit, in der er lebte.« Frauke Meyer-Gosau / Süddeutsche Zeitung
»Hier öffnet sich ein Meistererzähler, der sich zuvor literarisch nur für das russische Landleben interessiert hatte, der Welt.« Andreas Platthaus / Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Die existenziellen Räume von Liebe, Tod und Macht sind Bunin eine inspirierende Zuflucht. Auch bieten seine Erzählungen Beschreibungen kolonialer Verhältnisse.« Amanda Beser und Annika Grützner / Read Ost
»Scharfzüngig, poetisch und sozialkritisch gleichermaßen.« Cornelia Wolter / Frankfurter Neue Presse
»Der russische Autor Iwan Bunin war ein Meister der Sprache. Und eine gebrochene Existenz. Bunins Leben und Werk lässt sich neu entdecken - dank einer Schweizer Neuausgabe.« Felix Münger / SRF Literatur
| Erscheinungsdatum | 25.09.2017 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Bunin Werkausgabe ; 8 |
| Übersetzer | Dorothea Trottenberg |
| Verlagsort | Zürich |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 195 mm |
| Themenwelt | Literatur |
| Schlagworte | 1. Weltkrieg • Belletristik und verwandte Gebiete • Land • Novelle • Russland |
| ISBN-10 | 3-03820-047-6 / 3038200476 |
| ISBN-13 | 978-3-03820-047-5 / 9783038200475 |
| Zustand | Neuware |
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