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Ruined - Verbotenes Verlangen (eBook)

Von der Spiegel-Bestseller-Autorin der Katmere-Academy-Chroniken

(Autor)

eBook Download: EPUB
2017 | 1. Aufl. 2017
350 Seiten
beHEARTBEAT (Verlag)
978-3-7325-3636-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ruined - Verbotenes Verlangen - Tracy Wolff
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Er ist der letzte Mann, den sie lieben sollte ... aber der erste, den sie jemals lieben konnte

»Mit jedem Satz und jedem Wort, das wir wechseln, bewegen wir uns unaufhaltsam aufeinander zu. Wie Magneten, die von einer natürlichen Kraft angezogen werden, über die sie keine Kontrolle haben. Und wieder habe ich das Gefühl, eigentlich Angst haben zu müssen - aber es reicht nicht, um mich aufzuhalten.«

Ethan Frost ist Visionär und Genie - und zugleich die dunkelste Fantasie einer jeden Frau. Auch meine. Und aus unerklärlichen Gründen bin ich seine.

Er knallte in mein Leben wie ein Komet. Stellte meine Realität auf den Kopf und ließ all meine Sehnsüchte wahr werden - sogar die, von denen ich vorher nichts ahnte. Er forderte alles von mir und gab mir im Gegenzug jedes Stück seiner selbst.

Aber Träume sind vergänglich - und unserer ist keine Ausnahme. Denn meine Geheimnisse sind dunkler, meine Wunden tiefer als ich jemals offenbaren könnte. Und so sehr Ethan mich auch beschützen möchte, werden unsere Geheimnisse uns letztendlich auseinanderreißen.

Emotional, leidenschaftlich, fesselnd: Eine Billionaire-Romance von der Autorin der Katmere-Academy-Chroniken.

Weitere Bücher der SPIEGEL Bestseller-Autorin Tracy Wolff bei beHEARTBEAT:

Addicted - Brennende Sehnsucht
Dark Royal - Unwiderstehlich
Dark Royal - Unberührbar

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<p><i>New-York-Times-</i> und <i>USA-Today-</i>Bestsellerautorin Tracy Wolff lebt in Texas und unterrichtet Kreatives Schreiben am örtlichen Community College. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen.</p> <p><br></p>

New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin Tracy Wolff lebt in Texas und unterrichtet Kreatives Schreiben am örtlichen Community College. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen.

Kapitel 1


Niemand hatte mir gesagt, dass meine neuen Christian Louboutins »Killer« genannt werden, weil sie einen umbringen würden, noch bevor der Tag vorbei war.

Oh, ich weiß, was du jetzt denkst. Was sonst hätte ich von einem Paar rubinroter Stilettos mit dreizehn Zentimeter hohen Absätzen erwarten sollen? Selbst von solchen, die als besonders bequem angepriesen wurden. Jede Frau weiß, dass selbst die bequemsten hochhackigen Schuhe nach ein paar Stunden und Kilometern zu Folterwerkzeugen werden.

Selbst ich weiß das, und das, obwohl ich meistens alte Jeans und noch ältere T-Shirts anhabe. Und Ballerinas. Ich bin ein großer Fan von Ballerinas. Im Moment würde ich meine Seele für ein Paar Ballerinas verkaufen.

Eigentlich hatte ich heute Morgen aus genau diesem Grund geplant, ein besonders bequemes Paar Schuhe anzuziehen. Peep-toe-Pumps in Marineblau mit Fünf-Zentimeter-Absätzen, die perfekt zu dem fünfhundert Dollar teuren Hosenanzug passen, den ich trage. Es ist der Anzug, für den ich fast das ganze letzte Semester jeden Cent zusammengekratzt und gespart habe, und es ist der Anzug, der mir geholfen hat, die Stelle zu bekommen, die ich heute Morgen antrete. Meinen Traumjob. Genau genommen ist es eigentlich gar kein richtiger Job, denn ich werde nicht dafür bezahlt – es ist ein Praktikum. In der Abteilung für geistiges Eigentum des innovativsten und am schnellsten wachsenden biomedizinischen Unternehmens des Landes. Wahrscheinlich sogar der Welt. Wenn das kein Job und noch dazu ein verdammt guter ist, dann weiß ich auch nicht.

Aber als ich das gesamte Outfit gestern Abend auf meinem Bett bereitgelegt hatte und die einzelnen Kleidungsstücke auf Flecken oder Risse, Falten oder abgewetzte Stellen untersuchte – irgendetwas, das verraten würde, dass ich eine arme Studentin war und nicht eine ambitionierte und hart arbeitende angehende Anwältin –, zeigte sich meine beste Freundin und Mitbewohnerin geschockt, als sie sah, welche Schuhe ich ausgewählt hatte. Sie bestand darauf, dass ein Wahnsinnsanzug wie meiner mindestens ebensolche Wahnsinnsschuhe verdiente. Das war der Moment, in dem sie mit einem Trommelwirbel und lautem Tusch die Loubies hervorzog. Ein Geschenk für mich zum ersten Tag des Rests meines Lebens.

Ich konnte einfach nicht Nein sagen, nicht, nachdem Tori sich solche Mühe gegeben hatte, damit dieser Tag etwas Besonderes für mich würde. Vor allem nicht, nachdem sie darauf bestanden hatte, dass ich den Sommer über in ihrem Gästezimmer unterkam, mietfrei, damit ich es mir leisten konnte, das Praktikum anzutreten. Alles nur, damit ich die Reise beginnen konnte, die meine Träume wahr werden lassen sollte.

Und jetzt bin ich hier, stakse auf Absätzen zwischen den Wolkenkratzern herum und versuche krampfhaft, mir die Blasen an meinen Füßen nicht anmerken zu lassen. Und es ist erst Mittag. Noch fünf Stunden, bis diese Folter ein Ende hat.

Wahrscheinlich wäre das alles gar nicht so schlimm, wenn ich an meinem Schreibtisch geblieben wäre oder wenigstens auf den beiden Stockwerken, die zur Abteilung für geistiges Eigentum von Frost Industries gehören. Aber weil es mein erster Tag war, dachte mein Mentor – eine andere Praktikantin, die ziemlich nett wirkte und schon eine Weile hier war –, es wäre eine gute Idee, mir die Firma zu zeigen. Ein Gelände mit fünf Hauptgebäuden und einigen kleineren Laboren sowie mehreren Metern schönstem Strand hier im sonnigen La Jolla, Kalifornien. Es war eine tolle Führung durch eine großartige Firma, und ich hätte mich wahrscheinlich selbst kneifen müssen, um sicherzugehen, dass ich nicht träumte, aber meine Schuhe übernahmen den Job für mich.

Jetzt ist das Rumgerenne vorbei, sage ich mir selbst, und gehe in die riesige Kantine, von der aus man die schönsten Strände in San Diego sehen kann. Für diesen Nachmittag steht nichts mehr auf dem Plan außer meinem Mittagessen und einem vierstündigen Meeting mit den anderen Praktikanten, von denen jeder einzelne schon länger hier ist als ich. Sie sollen mich auf den neusten Stand bringen, was die verschiedenen Patente und Verträge angeht, für die wir den Sommer über recherchieren sollen. Ich weiß, das klingt für die meisten Leute wahrscheinlich zum Gähnen langweilig, aber ich kann es kaum erwarten. Das war mein größtes Ziel, zumindest seit ich herausgefunden hatte, dass die Stelle des rosafarbenen Power Rangers kein realistisches Karriereziel ist.

Ich versuche, nicht zu humpeln und gleichzeitig nicht so überwältigt auszusehen, wie ich mich fühle, als ich den riesigen, höhlenähnlichen Raum mit seinen 842 Sitzplätzen betrete (die Zahl weiß ich von meiner Mentorin, die mindestens ebenso stolz auf diese Firma ist wie Ethan Frost selbst).

Wie auch Google ist Frost Industries für seine hochmoderne Kantine bekannt. In ihr findet man zwei Gourmetköche und zwölf verschiedene Essensstationen, die ihr Angebot wöchentlich wechseln, ganz zu schweigen von den Salaten, Säften und den Nachspeisen – für jeden ist etwas dabei. Und ich meine wirklich für jeden. Egal ob man Hausmeister oder exklusiver VIP ist – solange man einen Mitarbeiterausweis hat, kann man kostenlos dort essen. Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Nachmittagssnack. Angestellte von Frost Industries essen auf Kosten des Hauses – noch ein Grund, warum ich das Praktikum antreten konnte. Ohne Miete und ohne große Ausgaben für Essen kann ich mit meinen mickrigen Ersparnissen durchhalten, bis mein Stipendium und Studiendarlehen auf meinem Konto sind, und die Kosten für mein Abschlusssemester ausgleichen.

Ich bin noch nicht besonders hungrig, auch wenn es schon ein Uhr ist – die übrig gebliebene Nervosität von meinem ersten Arbeitstag bringt meinen Magen immer noch ein bisschen durcheinander –, also gehe ich zur Saftbar. Ein Smoothie zum Mittag klingt heute gut. Der ist nicht zu schwer, aber sollte ausreichen, um mich bis zum Abendessen satt zu machen. Außerdem stehe ich schon fast an der Saftbar, und in meinem Zustand zählt jeder Schritt.

Ich bin die Einzige an der Saftbar – alle scheinen an der Pizzastation und der Ausgabe für indisches Essen zu warten. Hinter dem Tresen stehen zwei Typen, und keiner von ihnen scheint es besonders eilig zu haben, meine Bestellung aufzunehmen. Mir soll es recht sein, ich weiß ohnehin noch nicht, was ich will.

Die Auswahl ist nicht riesig – acht verschiedene Smoothies, sechs verschiedene Säfte, inklusive Weizengras und Rote Beete, aber nichts davon weckt meine Neugierde, es mal auszuprobieren –, also dauert es nicht lange, bis ich mich entschieden habe. Und noch immer macht keiner der beiden Typen Anstalten, meine Bestellung aufzunehmen. Als ich feststelle, dass ich offenbar nicht die Einzige bin, deren erster Tag heute ist, bin ich aber eher interessiert als verärgert. Einer der beiden erklärt dem anderen gerade die hohe Kunst des Smoothiemachens, und er macht das sehr ausführlich, redet von dem richtigen Verhältnis zwischen Saft und Frucht und wie wichtig es ist, dass der Frozen Yoghurt genau die richtige Temperatur hat. Er geht sogar so weit, ihm zu erklären, wie viele Blaubeeren genau in den Smoothie kommen, den er gerade macht. 38 ist offensichtlich die richtige Anzahl. Nicht 37. Nicht 39. Genau 38.

Der ganze Monolog hätte bei jedem anderen wahrscheinlich bescheuert geklungen. Aber dieser Typ spricht so leidenschaftlich über das Smoothiemachen, ist so erpicht darauf, dass es genau richtig gemacht wird, dass es überhaupt nicht bescheuert klingt. Stattdessen wirkt er wie der Dalai Lama der gemischten Säfte. Geduldig, weise, allwissend.

Und der Typ, dem er das alles erzählt, hängt an seinen Lippen und lauscht jeder Silbe, als wären die Worte, die aus seinem Mund kommen, eine genaue Beschreibung für den Weg ins Nirwana. Mich amüsiert das Ganze, und ich bedauere es fast, als die Lektion beendet ist und der Smoothie schließlich in zwei Becher gegossen wird. Aber nur fast, denn die Minuten meiner Mittagspause verstreichen unaufhaltsam.

»Entschuldigen Sie bitte«, sagte ich, denn es scheint, als würden die beiden am liebsten immer weiter auf den rötlich blauen Smoothie vor sich starren. Wenn man sie ließe, vermutlich für die nächsten Monate. Das Getränk hat sie offenbar völlig in seinen Bann gezogen, und mir schießt der Gedanke durch den Kopf, dass Frost Industries seinen »Keine illegalen Substanzen«-Grundsatz nicht allzu ernst nimmt. Denn diese beiden Typen müssen doch irgendetwas eingeworfen haben, oder? Ein einfacher Smoothie kann doch unmöglich so interessant sein. »Ich störe Sie ja nur ungern, aber ich würde gerne bestellen.«

Der Ausbilder blickt auf, als er meine Stimme hört, und seine dunklen blauen Augen finden sofort die meinen. Da bemerke ich erst, dass er meine Anwesenheit, entgegen meiner Vermutung, sehr wohl bemerkt hat. Er hat mich mit Sicherheit testen wollen, so wie er den anderen Mitarbeiter testen wollte, um zu sehen, wie wir mit der Situation umgehen würden.

Durch diese Einsicht richte ich mich auf. Es ist nur ein dummes Getränk, nur ein kleines, dummes Machtspiel, aber ich mag es nicht, wenn mich jemand manipulieren will. Selbst wenn es um so etwas Lächerliches wie ein Getränk geht.

»Sie müssen nicht bestellen«, sagt er, drückt einen Deckel auf einen der Becher und schiebt ihn über den Tresen zu mir. »Sie können den hier haben. Es ist ein Ethan Special.«

»Nein, vielen Dank.« Ich sehe den Becher nicht einmal an. »Ich hätte lieber einen Hawaiian Sunrise.«

»Woher wollen Sie wissen, dass sie den lieber möchten? Sie wissen nicht einmal, was im Ethan Special drin ist.«

So wie er sich verhält, befürchte ich, dass Gras eine der Zutaten ist, und damit meine ich nicht...

Erscheint lt. Verlag 1.5.2017
Reihe/Serie Ethan Frost Billionaire Series
Ethan Frost Billionaire Series
Ethan Frost Billionaire Series
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Original-Titel Ruined
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
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ISBN-10 3-7325-3636-X / 373253636X
ISBN-13 978-3-7325-3636-8 / 9783732536368
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