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Julia Gold Band 73 (eBook)

eBook Download: EPUB
2017 | 1. Auflage
448 Seiten
CORA Verlag
978-3-7337-0916-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Julia Gold Band 73 - Sandra Marton, Lucy Monroe, Karen Van Der Zee
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MEIN TRAUMMANN von VAN DER ZEE, KAREN
Die leidenschaftlichen Nächte mit Scheich Sam Rasheed rauben Kim fast den Verstand. So sehr wünscht sie sich, für immer in den Armen des schönen Prinzen zu liegen. Doch dann sieht sie ihn sehr vertraut mit einer anderen Frau. Wenn sie nur in sein Herz schauen könnte ...
AM ZIEL ALLER WÜNSCHE? von MONROE, LUCY
Für Catherine gibt es nur eine Antwort, als Scheich Hakim sie zu seiner Frau machen möchte: Ja! Der atemberaubende Wüstenprinz hat ihr Herz im Sturm erobert. Dabei scheinen sie so verschieden zu sein. Kann ihre Liebe diese Distanz überwinden?
EIN ORIENTALISCHER MÄRCHENTRAUM von MARTON, SANDRA
Noch nie hat eine Frau Scheich Qasim so fasziniert wie die schöne und hochintelligente Megan O'Connell. Er entführt die erfolgreiche Finanzberaterin in sein orientalisches Königreich. Doch für seine Traumfrau sind die strengen Traditionen eine Gefahr. Nur eine Hochzeit kann Megan retten...



<p>Sandra Marton träumte schon immer davon, Autorin zu werden. Als junges Mädchen schrieb sie Gedichte, während ihres Literaturstudiums verfasste sie erste Kurzgeschichten. 'Doch dann kam mir das Leben dazwischen', erzählt sie. 'Ich lernte diesen wundervollen Mann kennen. Wir heirateten, gründeten eine Familie und zogen aufs Land. Irgendwann begann ich, mich mehr und mehr für die Gemeinde zu engagieren. Bis mir eines Tages klar wurde, dass mein großer Traum gerade verloren ging. Also beschloss ich, etwas dagegen zu unternehmen.' Sandra Marton setzte sich an ihren Schreibtisch und schrieb eine Geschichte, die von Liebe, Leidenschaft und dem Traum vom großen Glück handelte. 'Als ich hörte, dass ein Verlag den Roman veröffentlichen wollte, konnte ich es selbst kaum fassen', erinnert sie sich. Seitdem ist Sandra Marton ihrem Traum treu geblieben. Inzwischen hat sie über 80 Romane geschrieben, deren leidenschaftliche Helden die Leserinnen in aller Welt begeistern. Mit ihrem eigenen Helden lebt die Autorin weiterhin glücklich auf einer Farm in Connecticut.</p>

1. KAPITEL

Die Schlafzimmertür knarrte leise, und Kim Davies wachte auf. Sie sah den Mann hereinkommen, eine geheimnisvolle, undeutliche dunkle Gestalt im Schatten werfenden Mondlicht. Durch das offene Fenster hörte sie Palmwedel rascheln und Wellen an den Strand rauschen.

Der Mann schloss die Tür hinter sich und kam lautlos zum Bett. Kim erkannte allmählich mehr. Er war groß und breitschultrig und trug ein weißes Hemd. Sie nahm die Bewegungen seiner Arme und Hände wahr, als er es aufknöpfte und auszog. Das Mondlicht färbte seine nackte Brust silberhell.

Sie konnte sein Gesicht nicht sehen.

Es war nicht wichtig. Sie schloss die Augen und wartete lächelnd. Wo war sie? Auf einer Insel?

Der Wind wehte übers Bett und streichelte ihr das Gesicht und die Schultern. Er brachte den Duft des Meeres und irgendeiner exotischen nachtblütigen Blume mit. Kim seufzte sehnsüchtig. Sie fühlte sich angenehm schläfrig. Eine herrliche Wärme breitete sich langsam in ihr aus.

Sie wartete, begehrte und ließ sich einfach treiben.

Dann spürte sie seinen harten, starken Körper an ihrem. Der Mann umarmte sie, und sie schmiegte sich an ihn. Er war so groß und sie so klein. Es war, als würde sie von ihm verschlungen.

Glück durchflutete sie. In seinen Armen fühlte sie sich beschützt und geborgen. Sie gehörte zu ihm. Ihr Verlangen erwachte, und ihr Blut begann zu prickeln, als wäre es Champagner.

„Hallo, Kim“, sagte er leise.

„Hallo“, erwiderte sie, wie berauscht von seiner Nähe.

Er küsste sie zärtlich auf die Schläfe, die Wange und schließlich auf den Mund. Dann fing er an, sie gleichzeitig zu streicheln, und Kim sehnte sich danach, diesen Mann zu lieben, ihn festzuhalten und niemals wieder loszulassen.

Er flüsterte ein magisches, geheimnisvolles Wort, das sie nicht verstand. Noch immer lag sein Gesicht im Dunkeln. Sie hob die Hand und erforschte sein Kinn, die Wangen, die Nase und die Stirn. Er hatte ein markantes Gesicht. Sie legte ihm die Fingerspitzen auf den Mund. „Wer bist du?“, fragte sie leise.

Kim wollte nicht aufwachen. Der New Yorker Verkehrslärm drängte sich in ihr Bewusstsein, und sie barg aufstöhnend das Gesicht im Kopfkissen. Sie wollte die Brandung und die geflüsterten Zärtlichkeiten hören und spüren, wie der Mann sie überall streichelte. Aber sie wusste, dass sie den Zauber der Nacht hinter sich lassen musste.

Die Sirene eines Streifenwagens vertrieb ihre Schläfrigkeit ganz. Kim seufzte. Es ließ sich nicht bestreiten: Sie war wach. Hellwach. Und sich traurig bewusst, dass in der Nacht kein Liebhaber in ihrem Bett gewesen war.

Sie hatte diesen Traum jetzt zum dritten Mal in zwei Wochen gehabt. Zweifellos war es ein wundervoller Traum, doch was bedeutete er? Wer war der Mann? Es war wirklich ein bisschen beunruhigend, mit einem Mann zu schlafen, den sie nicht kannte. Sie sollte sich schämen! Dennoch hatte sie das Gefühl, ihn zu kennen.

Kim setzte sich auf und schob sich das Haar aus dem Gesicht. Es war völlig zerzaust. Warum hatte sie gerade jetzt so einen Traum? Das ergab keinen Sinn. Zumindest im Moment hatte sie genug von Männern. Eine Zeit lang wollte sie keine Liebesbeziehung mehr, die ihr Leben kompliziert machte. Männer forderten Aufmerksamkeit und Verhätscheln und so viele Streicheleinheiten fürs Ego. Sie hatte es wirklich satt und brauchte eine wohlverdiente Männerpause. Wenn nur Tony aufhören würde, sie zu belästigen, könnte sie vielleicht einmal ein bisschen Frieden finden.

Sie hatte ihn vor drei Wochen auf einer Party kennen gelernt und schnell festgestellt, dass „Tony“ das einzige Gesprächsthema war, das Tony reizte. Zu ihrer Verzweiflung hatte er sich sofort in sie verliebt und ging ihr jetzt auf die Nerven, indem er verrückte Sachen ausheckte, um ihr Interesse zu gewinnen. Sie war nicht interessiert. Belustigt, vielleicht, aber nicht interessiert. Er hatte Sinn für Humor, das musste sie ihm lassen.

Kim schwang die Beine über die Bettkante und lächelte, als sie an das scheußliche Bild einer dürren Trauerweide dachte, das er ihr vor zwei Tagen zusammen mit einem Gedicht geschickt hatte … irgendetwas Rührseliges darüber, dass er wie die Trauerweide trauere, weil er ihre Liebe nicht gewinnen könne. In der vergangenen Woche hatte sie ein Ticket für eine Kreuzfahrt durch die Karibik bekommen. Sie hatte es natürlich zurückgegeben. Nicht, dass sie keine Kreuzfahrt machen wollte, aber sie war nicht käuflich.

Kreuzfahrt. Inseln. Palmen. Kim dachte wieder an den unbekannten Liebhaber in ihrem Bett, daran, wie sich sein nackter Körper anfühlte. Hör auf damit! befahl sie sich und stand auf. Im Badezimmer stellte sie das Wasser in der Duschkabine an und prüfte vorsichtig die Temperatur. Ihr Mitbewohner Jason duschte gern eiskalt. Die Folter hielt ihn wach, sodass er bis tief in die Nacht an seiner Dissertation arbeiten konnte. Er schrieb über irgendetwas unerträglich Schwieriges, das mit Statistik zu tun hatte.

Kim regulierte die Temperatur und trat unter den warmen Wasserstrahl. Keine Männer mehr. Sie würde sich völlig auf ihre Karriere konzentrieren. Sie war sechsundzwanzig und hatte später noch viel Zeit für Männer. Nein, für einen Mann, verbesserte sie sich. Sie wollte nur einen: den richtigen. Und Kinder auch, natürlich. Sie würde ihnen beibringen, wie man Plätzchen backte und sang und Walzer tanzte. Eine glückliche, kreative, lebhafte Familie würden sie sein …

Später.

Nachdem sie sich abgetrocknet hatte, ging Kim wieder ins Schlafzimmer und zog einen langen, engen Rock mit einem exotischen Muster und ein weißes Seiden-T-Shirt an, dann bürstete sie sich das Haar und band es mit einem sandelholzfarbenen Schal zurück. Bei der Arbeit trug sie es immer zurückgebunden, weil sie sonst noch jünger aussah, als sie war. Blonde Locken und große blaue Augen waren etwas für Puppen. Sie schminkte sich und steckte sich lange, gewollt künstlerische Ohrringe an.

Im Küchenbereich kochte sie Kaffee und blickte aus dem Fenster auf die mit Antennen, Wassertanks und Schornsteinen geschmückten Dächer. Hier und da hatten Optimisten kleine Gärten aus Topfpflanzen geschaffen.

Vielleicht brauchte sie einen „Tapetenwechsel“, um sich von den Männern in ihrem Leben loszumachen.

Wie war sie denn nun darauf gekommen? Warum sollte sie auch nur über eine Veränderung nachdenken? Sie war glücklich. Sie liebte ihre Arbeit und ihr großes Loft, sie liebte New York und ihre Freunde. Was konnte sich eine Frau sonst noch wünschen?

Einen sexy Liebhaber.

„Nein“, sagte sie laut und sah auf, als sie eine Tür aufgehen hörte. Jason kam aus seinem Zimmer. Er trug eine graue Trainingshose und ein weißes Unterhemd. Obwohl er groß, blond und schön wie ein Wikinger war, hatte er kein erwähnenswertes gesellschaftliches Leben. Warum sich so ein Prachtkerl vor der Welt versteckte, war allen ein Rätsel. „Guten Morgen!“, rief sie fröhlich und schenkte ihm eine Tasse Kaffee ein. Er sah aus, als würde er dringend eine Stärkung brauchen.

„Danke.“ Jason nahm die Tasse und lehnte sich an die Küchentheke.

„Setz dich doch.“

„Ich habe die ganze Nacht gesessen.“

Sie hatte im Traum mit ihrem heimlichen Liebhaber geschlafen, und Jason hatte währenddessen die Welt der Zahlen erobert. Oder mit welcher genialen Sache auch immer er sich beschäftigte. „Hast du das Gefühl, dass dir deine Träume irgendetwas mitteilen?“, fragte sie spontan.

„Ich träume nicht“, erwiderte Jason.

„Jeder träumt“, sagte Kim. „Man erinnert sich nur nicht unbedingt an seine Träume.“

Seine Augen funkelten belustigt. „Das erspart mir die Mühe, sie zu deuten.“

Kim seufzte. „Ich träume immer wieder dasselbe. Allmählich ist es ein bisschen … beunruhigend.“

„Was träumst du? Verfolgt dich jemand? Fällst du in ein bodenloses Loch?“

„Nein. Es ist mehr … etwas Romantisches. Ein fremder Mann kommt in mein Schlafzimmer. Er zieht sich aus …“

„Du brauchst nicht ins Einzelne zu gehen.“

Kim lachte. Sie hatte wissen wollen, an welcher Stelle er sie stoppen würde. „Hast du noch nie einen wirklich wundervollen erotischen Traum gehabt, der …“

„Ich habe dir doch gesagt, ich träume nicht.“ Jasons Miene war ausdruckslos. „Ich muss weiterarbeiten.“ Er ging zurück in sein Zimmer.

Kim blickte ihm amüsiert nach.

Der Traum ließ ihr keine Ruhe.

Erotische Bilder gingen Kim durch den Kopf, während sie mit dem Chef der kleinen, exklusiven Innenausstattungsfirma die Entwürfe für die Lampen besprach, die er in Honduras fabrizieren lassen würde.

Wie viele große, breitschultrige Männer gab es in Manhattan? Kim hatte niemals darauf geachtet, doch jetzt sah sie diese Typen überall … auf den Straßen, in Restaurants und Fahrstühlen, auf Werbeflächen. Sie stellte sich vor, wie sie nachts in ihr Zimmer kamen, sich zu ihr ins Bett legten und sie streichelten. Es war peinlich. Entsetzlich.

Der Traum begleitete sie, als sie mit dem Taxi nach Hause fuhr, und er blieb bei ihr, während sie den ganzen Nachmittag an ihrem Computer arbeitete. Sie glaubte die zärtlichen Berührungen und Küsse des großen Mannes zu spüren und das magische Wort zu hören, das er geflüstert hatte.

Sie wurde noch verrückt. Als eine Freundin anrief und vorschlug, am Abend zusammen essen zu gehen, war Kim so erleichtert, abgelenkt zu werden, dass sie sich nach Atem ringend zurücklehnte.

„Mädchen, bekomm dich in den...

Erscheint lt. Verlag 17.3.2017
Reihe/Serie Julia Gold
Julia Gold
Julia Gold
Übersetzer Sabine Buchheim, Susanne Hartmann, Emma Luxx
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte bücher für frauen • Cora • cora bücher • cora julia • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • cora romane julia • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • ebook liebesroman • Erfolgreich • Frauenroman • glamourös • Julia Gold • Liebesgeschichte • Liebesroman • lieblich • Romantische Bücher • Sammelband
ISBN-10 3-7337-0916-0 / 3733709160
ISBN-13 978-3-7337-0916-7 / 9783733709167
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