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28 Tage (eBook)

Erfahrungen mit einer psychosomatischen Klinik in Deutschland

(Autor)

eBook Download: EPUB
2017 | 1. Auflage
140 Seiten
art & words - Verlag für Kunst und Literatur
978-3-943140-61-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

28 Tage -  Sandra Frost
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28 Tage in einer Klinik für Psychotherapie werden in diesem autobiografischen Text beschrieben. Eindringliche Schilderungen vor allem der in dieser Zeit geführten Gespräche zwischen den Ärzten und Patienten, aber auch der Patienten untereinander, geben einen interessanten und auch spannenden Einblick in die Welt der Gesundheitsindustrie. In der das Heilen nicht unbedingt der hauptsächliche Sinn und Zweck zu sein scheint. Ein spannendes, zuweilen auch betroffen machendes Buch. Dieses Buch wurde zum ersten Mal 2010 veröffentlicht und blieb für fünf Jahre im Handel. Danach erreichten mich immer wieder Anfragen, ob und wann das Buch noch einmal aufgelegt würde. Besonders interessant daran fand ich, dass diese Nachfragen oft von Personen aus pflegerischen Berufen kamen, die die von mir beschriebenen Methoden zu 100 Prozent bestätigten und das Buch für wichtig hielten. Weil diese Zustände wenig bekannt sind, sie sich aber nicht trauen, dagegen anzugehen, aus Angst, ihre Jobs zu verlieren. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, die '28 Tage' noch einmal zu veröffentlichen. Mit diesem E-Book liegt jetzt eine überarbeitete Fassung vor.

Leserstimmen zum Buch: Von Sebastian Fitzek: 'Ich finde den Stil sehr ansprechend und spannend!' Von Don Brandy: 'Angenehm überrascht. Meine erste Reaktion, als ich das Buch in Händen hielt, war: 'Auweia, nicht noch so eine Betroffenheitsnummer!' Aber siehe da, es kam irgendwie ganz anders. Tenor des Buches ist nicht Betroffenheit sondern ein angenehm unkomplizierter, in manchen Teilen sogar witziger Umgang mit einem nicht einfachen Thema. Ich persönlich fand das sehr erfrischend und werde mich noch lange an einige der beschriebenen Charaktere erinnern. Wer also keine Angst vor dem Thema selbst hat, sollte sich m. E. Auch überraschen lassen.' Von Wolf Braun: 'Bedrückend. '28 Tage' habe ich in recht kurzer Zeit durchgelesen. Das Buch lässt einen nämlich so schnell nicht wieder los. Wenn man sich in diese Welt einer Rehaklinik für psychosomatische Erkrankungen mit ihren als ignorant und wenig verständnisvoll geschilderten Oberärzten, Diplom-Psychologen und dem Klinikpersonal begibt, überfällt einen das Gefühl, es geht nicht um Menschen sondern ausschliesslich um Fälle. Hier hört man die oft zitierten Räder der Mühlen der Psychiatrie knirschen. In '28 Tage' schildert die unter einem Pseudonym schreibende Autorin ihre bedrückenden Erlebnisse und ihre Versuche, die zuweilen demütigenden Situationen zu meistern. Das Literarische an diesem Werk ist aber seine Doppelbödigkeit: Unter der aktuellen erzählschicht mit Begebenheiten in der Rehaklinik schimmert eine zweite Schicht einer längst vergangenen aber immer noch wirkmächtigen Traumatisierung in Kindheit und Jugend auf. Bei einem Besuch in einem Kloster, das jetzt als Landeskrankenhaus dient und wo im 3. Reich massenhaft Kranke totgespritzt wurden, taucht unwillkürlich die Erinnerung an den Vater auf, der das Kind schwer misshandelt hat, als wäre auch er ein Nazi. Um der Gewalt im Elternhaus zu entfliehen, hat die Autorin in Berlin einige Zeit auf der Straße gelebt. Auch diese Erfahrungen werden geschickt eingeflochten. Dieses Erzählen, das zwei Ebenen geschickt verquickt, lässt erkennen, dass die Autorin literarisches Talent hat. Sie sollte es in weitere Geschichten investieren.'

Leserstimmen zum Buch: Von Sebastian Fitzek: „Ich finde den Stil sehr ansprechend und spannend!“ Von Don Brandy: „Angenehm überrascht. Meine erste Reaktion, als ich das Buch in Händen hielt, war: „Auweia, nicht noch so eine Betroffenheitsnummer!“ Aber siehe da, es kam irgendwie ganz anders. Tenor des Buches ist nicht Betroffenheit sondern ein angenehm unkomplizierter, in manchen Teilen sogar witziger Umgang mit einem nicht einfachen Thema. Ich persönlich fand das sehr erfrischend und werde mich noch lange an einige der beschriebenen Charaktere erinnern. Wer also keine Angst vor dem Thema selbst hat, sollte sich m. E. Auch überraschen lassen.“ Von Wolf Braun: „Bedrückend. „28 Tage“ habe ich in recht kurzer Zeit durchgelesen. Das Buch lässt einen nämlich so schnell nicht wieder los. Wenn man sich in diese Welt einer Rehaklinik für psychosomatische Erkrankungen mit ihren als ignorant und wenig verständnisvoll geschilderten Oberärzten, Diplom-Psychologen und dem Klinikpersonal begibt, überfällt einen das Gefühl, es geht nicht um Menschen sondern ausschliesslich um Fälle. Hier hört man die oft zitierten Räder der Mühlen der Psychiatrie knirschen. In „28 Tage“ schildert die unter einem Pseudonym schreibende Autorin ihre bedrückenden Erlebnisse und ihre Versuche, die zuweilen demütigenden Situationen zu meistern. Das Literarische an diesem Werk ist aber seine Doppelbödigkeit: Unter der aktuellen erzählschicht mit Begebenheiten in der Rehaklinik schimmert eine zweite Schicht einer längst vergangenen aber immer noch wirkmächtigen Traumatisierung in Kindheit und Jugend auf. Bei einem Besuch in einem Kloster, das jetzt als Landeskrankenhaus dient und wo im 3. Reich massenhaft Kranke totgespritzt wurden, taucht unwillkürlich die Erinnerung an den Vater auf, der das Kind schwer misshandelt hat, als wäre auch er ein Nazi. Um der Gewalt im Elternhaus zu entfliehen, hat die Autorin in Berlin einige Zeit auf der Straße gelebt. Auch diese Erfahrungen werden geschickt eingeflochten. Dieses Erzählen, das zwei Ebenen geschickt verquickt, lässt erkennen, dass die Autorin literarisches Talent hat. Sie sollte es in weitere Geschichten investieren.“

Erscheint lt. Verlag 10.1.2017
Verlagsort Nürnberg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Biografien / Erfahrungsberichte
Literatur Klassiker / Moderne Klassiker
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Depression • Psychiatrie • Psychologie
ISBN-10 3-943140-61-X / 394314061X
ISBN-13 978-3-943140-61-3 / 9783943140613
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