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Die Kirschendiebin

Eine Erzählung

(Autor)

Buch | Hardcover
170 Seiten
2017 | 2. Auflage
Aufbau Verlag
978-3-351-03675-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Kirschendiebin - Helga Schütz
CHF 25,20 inkl. MwSt
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"Es weiß sowieso niemand, was Liebe ist"

Eine leichte Melancholie liegt über dieser Geschichte, die von einem Abschiednehmen in den Zeiten der Teilung erzählt, den Wendungen des Schicksals und von der einzigen großen Liebe, für die es nie zu spät ist.

"Diese magische Erinnerin erzählt Weltgeschichte, wie sie der Einzelne erfährt." Christoph Dieckmann, Die Zeit

Thomas Falkenhain ist in dem Alter, in dem man aufräumt und sich erinnert, selbst wenn man sich nicht erinnern will. Zum Beispiel an eine heimliche Studentenliebe in den 60ern, die abrupt endete, als Mela, seine "Kirschendiebin", mit Mann und Sohn in den Westen fliehen musste. Erst aus den Stasi-Akten weiß er, dass sie ihm später Briefe geschrieben hat.

Unerwartet erhält er ein Stipendium für eine römische Künstlervilla. Kaum dort eingetroffen, ertappt er eine Frau im Park, die eine Orange pflückt und sogleich isst: Mela. Als wären nicht Jahrzehnte vergangen, beginnt die Liebe von neuem. Es ist schön, schwach zu sein und bejahrt. Nur Mela müsste ihm endlich auch von Angst und Ohnmacht erzählen.
"Es weiß sowieso niemand, was Liebe ist"Eine leichte Melancholie liegt über dieser Geschichte, die von einem Abschiednehmen in den Zeiten der Teilung erzählt, den Wendungen des Schicksals und von der einzigen großen Liebe, für die es nie zu spät ist.»Diese magische Erinnerin erzählt Weltgeschichte, wie sie der Einzelne erfährt.« Christoph Dieckmann, Die ZeitThomas Falkenhain ist in dem Alter, in dem man aufräumt und sich erinnert, selbst wenn man sich nicht erinnern will. Zum Beispiel an eine heimliche Studentenliebe in den 60ern, die abrupt endete, als Mela, seine »Kirschendiebin«, mit Mann und Sohn in den Westen fliehen musste. Erst aus den Stasi-Akten weiß er, dass sie ihm später Briefe geschrieben hat.Unerwartet erhält er ein Stipendium für eine römische Künstlervilla. Kaum dort eingetroffen, ertappt er eine Frau im Park, die eine Orange pflückt und sogleich isst: Mela. Als wären nicht Jahrzehnte vergangen, beginnt die Liebe von neuem. Es ist schön, schwach zu sein und bejahrt. Nur Mela müsste ihm endlich auch von Angst und Ohnmacht erzählen.

Helga Schütz wurde 1937 in Falkenhain/Schlesien geboren. 1944 Umsiedlung nach Dresden. Nach einer Gärtnerlehre Arbeit als Landschaftsgärtnerin. ABF. Nach dem Studium an der Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg wurde sie freie Autorin und schrieb Drehbücher und Szenarien zu Spiel- und Dokumentarfilmen, später auch Romane und Erzählungen. Em. Professorin an der Hochschule für Film und Fernsehen. Sie lebt in Potsdam. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Zuletzt erschienen: Grenze zum gestrigen Tag (Roman, 2000); Dahlien im Sand. Mein märkischer Garten (2002); Knietief im Paradies (Roman, 2005); Sepia (Roman, 2012); Die Kirschendiebin (Erzählung, 2017);  Von Gartenzimmern und Zaubergärten (2020).

» Helga Schütz spiegelt das Große im Kleinen - persönlich, nicht privat. Sie schildert Weltgeschichte, die der Einzelne erfährt.« Christoph Dieckmann DIE ZEIT 20170629

» Helga Schütz spiegelt das Große im Kleinen - persönlich, nicht privat. Sie schildert Weltgeschichte, die der Einzelne erfährt.«

» Sie erzählt, was jeder Mensch verbürgen kann: sich selbst. (...) überaus schön. «

» "Die Kirchendiebin steckt" voller Melancholie und Altersmilde, das Buch strahlt eine ungeheure Wärme und Herzlichkeit aus «

» (...) im Gedächtnis bleiben Sätze voller poetischer Prägnanz. «

» Wie sie das schreibt, hat man so noch nirgends gelesen: weise und verspielt zugleich - erfahrungssatt und neugierig. «

» Ihre schwebende Prosa trifft ins Herz (...) wie Helga Schütz erzählt, ist große Literatur. «

» Sie erzählt diskret und präzise und dabei voll Poesie. «

» Konsequent schreibt Helga Schütz mit ›Die Kirschendiebin‹ ihr Erinnerungswerk fort, wobei sich Parallelen zu Uwe Johnsons ›Zwei Ansichten‹ zeigen, aber auch zu William Faulkner und südamerikanischen Erzähltraditionen. «

» Die Autorin erzählt das in einer sehr feinen Sprache, die Wärme, Melancholie und Komik mit berückender Leichtigkeit verwebt. Es ist eine zu Herzen gehende Parabel. «

» Bewegende, wunderbar altersweise Prosa, in einer lebendigen Sprache, gesättigt vom Lebensgefühl sehr verschiedener Zeiten. «

» Was für ein nobles kleines Alterswerk. «

Erscheinungsdatum
Sprache deutsch
Maße 125 x 215 mm
Gewicht 290 g
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 60er Jahre • Ausreise • Berlin • DDR Alltag • DDR Bürger • DDR-Geschichte • Helga Schütz • Jugendliebe • Liebe im Alter • Liebe; Romane/Erzählungen • Liebesgeschichte • Rom • Trennung
ISBN-10 3-351-03675-2 / 3351036752
ISBN-13 978-3-351-03675-1 / 9783351036751
Zustand Neuware
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