Eigentlich müssten wir tanzen
Suhrkamp (Verlag)
978-3-518-46786-2 (ISBN)
Fünf junge Männer verbringen ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie sind allein. Sie sind hungrig. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben.
Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York und arbeitete als Texter in Werbeagenturen, bevor er Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studierte. Für seinen letzten Roman, Die Überwindung der Schwerkraft, wurde er mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2019 ausgezeichnet und stand 2018 auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Er lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Julia Weber, und den beiden gemeinsamen Töchtern in Zürich.
»Helle beherrscht eine seltene Knappheit der Worte ... Gerade das Szenario eines Weltuntergangs wirkt stärker, wenn im Text noch Raum für die eigenen Vorstellungen ist.« Marie Schmidt DIE ZEIT 20151008
»Helle beherrscht eine seltene Knappheit der Worte … Gerade das Szenario eines Weltuntergangs wirkt stärker, wenn im Text noch Raum für die eigenen Vorstellungen ist.«
»Heinz Helles neuer Roman ist ein Buch in 69 Einzelbildern, in starken, eindrücklichen kurzen Szenen, von denen einige sich nach der Lektüre eingebrannt haben werden, weil sie so verstörend sind, so grausam und kalt. Oder eben auch: so schön.«
»Seltsam düster, dann aber auch voller lichter Momente, seltsam reich und dicht ... Helle gelingen in einer oft karg anmutenden Sprache immer wieder sehr eindringliche, auch rührende Szenen.«
»So ernüchternd die Erkenntnis, dass es keine Erklärung für die Umstände dieses Marsches gibt, bleibt der Roman doch bis zum Ende spannend – weil er konsequent ist, seine Sprache schnell, vielleicht auch, weil er kurz genug ist.«
»Heinz Helle erzählt angenehm sachlich, stellenweise unterkühlt von der Postapokalypse, in wissenschaftlich präziser, rhythmischer Sprache, die gerade durch ihre Kargheit eine große Poesie entfaltet.«
»Starkes, radikales Buch!«
| Erscheinungsdatum | 02.08.2017 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 122 x 192 mm |
| Gewicht | 169 g |
| Themenwelt | Literatur ► Fantasy / Science Fiction ► Fantasy |
| Literatur ► Fantasy / Science Fiction ► Science Fiction | |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | Apokalypse • Apokalypse / Postapokalypse; Romane/Erzählungen • Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin • Endzeit • Förderpreis des Kantons Zürich 2023 • Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2019 • Horror • Literatur • Longlist Deutscher Buchpreis • Mitteleuropa • Österreich • Radikal • Roman • Schweizer Literatur • Spannung • ST 4786 • ST4786 • suhrkamp taschenbuch 4786 • Verwüstung • Werkjahr der Stadt Zürich 2024 • ZKB Schillerpreis 2023 |
| ISBN-10 | 3-518-46786-7 / 3518467867 |
| ISBN-13 | 978-3-518-46786-2 / 9783518467862 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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