Halt auf Verlangen
Halt auf Verlangen ist Urs Faes' bislang intimstes Buch, gewachsen aus der autobiographischen Erfahrung der Krankheit, geschrieben, um sich festzuhalten am Stift, an Worten, Bildern und der Erinnerung. Schreiben als Notwehr, gegen die eigene Hinfälligkeit – und darin ganz dem Leben zugewandt.
Urs Faes, geb. 1947 in Aarau, und wuchs im Suhrental auf, einer ländlichen Gegend im schweizerischen Mittelland zwischen Jura und Alpen. Im Internat des ehemaligen Klosters Wettingen machte er sein Abitur und wurde zum Grundschullehrer ausgebildet. Nach kurzer Lehrtätigkeit begann er 1968 das Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich, das er nach längeren Auslandaufenthalten mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss. Früh begann die Schreib- und Theaterarbeit. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Er lebt als Schriftsteller in Zürich und im umbrischen San Feliciano.
»Knapp und präzise wirken die Sätze, nachdenklich tastend und fragend. Kein Wort ist zu viel in diesem Buch, das sich ... leicht und oft vergnüglich liest ...« Nicole Henneberg Frankfurter Allgemeine Zeitung 20170516
»Knapp und präzise wirken die Sätze, nachdenklich tastend und fragend. Kein Wort ist zu viel in diesem Buch, das sich … leicht und oft vergnüglich liest …«
»Einmal mehr hat Urs Faes nicht bloß eine Krankengeschichte geschrieben, nämlich die eigene. Sondern eine Art Selbstvergewisserung, ein Buch über das Erinnern, über Kindheit, verflossene Lieben und nicht zuletzt: das Schreiben.«
» ... ein Buch, das so bescheiden wie eindringlich den Versuch unternimmt, die Bilanz eines Lebens zu ziehen.«
»Hier nutzt ein Autor auf der Höhe seines Könnens einen erzwungenen Halt, um wie in einer vielstimmigen Coda nochmals die Themen und Figuren seines Werks vorzuführen und angesichts der Unwägbarkeit der Situation in ein finales Inventar einzubringen.«
»Konzentriert, herzwarm und ästhetisch.«
»Es weckt die Lebensgeister, auch wenn es über Verlust, Todesnähe und Abschied spricht.«
»Ehrlich und authentisch zeichnet Urs Faes das Bild eines strauchelnden Krebspatienten, den seine Krankheit erschüttert, der aber nicht aufgegeben hat.«
»Stark und schön ist Urs Faes' Text dann, wenn er anschreibt gegen die Unsicherheit, gegen die Angst und all das, was diese Krankheit an Unwägbarem mit sich bringt ... Sprachlich ist Urs Faes' Erzählung einfallsreich, präzise und ausdrucksstark.«
»Bewegend, erschütternd, aber nie selbstbemitleidend.«
»Diese Gefühlsturbulenzen, denen wir uns auch im neuen Buch ausgesetzt sehen, sind Urs Faes' meisterlicher Sprache geschuldet.«
| Erscheinungsdatum | 27.01.2017 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 129 x 205 mm |
| Gewicht | 325 g |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | Anerkennungsbeitrag Literatur des Kantons Zürich 2014 • Angst • Autobiografie • Begehren • Bestrahlung • Einsamkeit • Erinnerung • Erotik • Erste Liebe • Fiktion • Frau • Freundschaft • Gefühle • Gefühle • Heimat • Journal • Jugend • Kindheit • Krankheit • Krebs • Krebstherapie • Kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich 2017 • Kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich 2021 • Leben • Liebe • Literatur • Mann • Mitteleuropa • Mutter • Poetologie • Prostatakrebs • Prostatakrebs; Erfahrungsberichte • Prostatakrebs; Roman/Erzählung • Prostatakrebs; Roman/Erzählung • Psychologie • Schreiben • Schriftsteller • Schweiz • Tagebuch • Therapie • Tod • Tram • Vater • Zürich • Zürich |
| ISBN-10 | 3-518-42583-8 / 3518425838 |
| ISBN-13 | 978-3-518-42583-1 / 9783518425831 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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