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Ein sterbender Mann

(Autor)

Buch | Hardcover
288 Seiten
2016 | 2. Auflage
Rowohlt (Verlag)
978-3-498-07388-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ein sterbender Mann - Martin Walser
CHF 31,90 inkl. MwSt
lt;p>Theo Schadt, 72, Firmenchef und auch als "Nebenherschreiber" erfolgreich, wird verraten. Verraten ausgerechnet von dem Menschen, der ihn nie hätte verraten dürfen: Carlos Kroll, seinem engsten und einzigen Freund seit 19 Jahren, einem Dichter. Beruflich ruiniert, sitzt Theo Schadt jetzt an der Kasse des Tangoladens seiner Ehefrau, in der Schellingstraße in München. Und weil er glaubt, er könne nicht mehr leben, wenn das, was ihm passiert ist, menschenmöglich ist, hat er sich in einem Online-Suizid-Forum angemeldet. Da schreibt man hin, was einem geschehen ist, und kriegt von Menschen Antwort, die Ähnliches erfahren haben. Das gemeinsame Thema: der Freitod.
Eines Tages, er wieder an der Kasse, löst eine Kundin bei ihm eine Lichtexplosion aus. Seine Ehefrau glaubt, es sei ein Schlaganfall, aber es waren die Augen dieser Kundin, ihr Blick. Sobald er seine Augen schließt, starrt er in eine Lichtflut, darin sie. Ihre Adresse ist in der Kartei, also schreibt er ihr - jede E-Mail der Hauch einer Weiterlebensillusion. Und nach achtunddreißig Ehejahren zieht er zu Hause aus. Sitte, Anstand, Moral, das gilt ihm nun nichts mehr. Doch dann muss er erfahren, dass sie mit dem, der ihn verraten hat, in einer offenen Beziehung lebt. Ist sein Leben "eine verlorene, nicht zu gewinnende Partie"?
Martin Walsers neuer Roman über das Altsein, die Liebe und den Verrat ist beeindruckend gegenwärtig, funkelnd von sprachlicher Schönheit und überwältigend durch seine beispiellose emotionale Kraft.

Martin Walser, 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, war einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Martin Walser starb am 26. Juli 2023 in Überlingen. 

Die Wörter sind nun frei für neue Geschichten, neue Romane. Zum Beispiel für diesen herrlich leichten, selbstironischen, tragisch-schönen Roman des Theo-Erfinders Martin Walser. Volker Weidermann Der Spiegel

Die Wörter sind nun frei für neue Geschichten, neue Romane. Zum Beispiel für diesen herrlich leichten, selbstironischen, tragisch-schönen Roman des Theo-Erfinders Martin Walser.

Erscheinungsdatum
Sprache deutsch
Maße 134 x 210 mm
Gewicht 372 g
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Algerien • Alter • Altersdepression • Alterswerk • Berührende Liebesgeschichte • Deutsche Gegenwartsliteratur • Digitale Kommunikation • Dreiecksbeziehung im Alter • Dreiecks-Konstellation • Ehe • Ehe nach vierzig Jahren • Ehe; Romane/Erzählungen • E-Mail • Emails • emotionale Zerrissenheit im Alter • Existenzielle Sinnsuche • Firmenchef Ruhestand • Freundschaft; Romane/Erzählungen • Freundschaft und Verrat • Geliebte • Identität und Altern • Lebenskrise • Lebensmüde neue Hoffnung • Lebenwollen • Lesezirkel Empfehlung • Liebe • Liebe im Alter • Liebe; Romane/Erzählungen • Liebesroman • literarischer Roman • moderne Beziehungsformen • moralische Grenzüberschreitung • Münchner Schwabing • Nachtlekteur • Neuanfang mit siebzig • neue Liebe finden • Offene Beziehung • Psychische Krise • Roman • Schwabing • Selbstmord / Suizid; Romane/Erzählungen • Suizid-Forum • Suizid; Romane/Erzählungen • Tango • Tango München • todeswunsch • Verrat • Verrat; Romane/Erzählungen
ISBN-10 3-498-07388-5 / 3498073885
ISBN-13 978-3-498-07388-6 / 9783498073886
Zustand Neuware
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