Die Löwenskölds
Urachhaus (Verlag)
978-3-8251-7912-0 (ISBN)
Wie magisch von dem wertvollen Schmuckstück angezogen rauben der Bauer Bård Bårdsson und seine Frau einen Ring aus dem Grab des Generals Löwensköld - und ziehen damit einen schrecklichen Fluch auf sich, der nicht einmal mit dem grauenhaften Tod der Bårdssons endet. Noch viele Generationen ringen um ihr Lebensglück und dasjenige ihrer Liebsten, unheimlichen Mächten trotzend, die ihr Schicksal zu lenken scheinen.
Selma Lagerlöf, geboren 1858, lebte als Kind ganz in den Sagen ihrer Heimat Värmland. Ihr Erstlingswerk ›Gösta Berling‹ gehört heute zu den weltweit meistgelesenen schwedischen Büchern. Mit ihren ›Christuslegenden‹, ›Jerusalem‹ und ›Nils Holgersson‹ errang sie Weltruhm. 1909 erhielt sie als erste Frau den Nobelpreis für Literatur. 1881 wagte sie – gegen den Wunsch des Vaters – den Aufbruch nach Stockholm zur Lehrerinnen-Ausbildung und begann damit ihren Weg in die Welt. Sie wurde Lehrerin in Landskrona/Südschweden und unternahm von dort ihre ersten Reisen. Freundschaft und Liebe verband sie mit Sophie Elkan, mit der sie viele Reisen unternahm und gleichermaßen mit Valborg Olander, die ihren Arbeitsalltag in Värmland mit ihr teilte. Die vielbeschäftigte Schriftstellerin und Gutsherrin setzte sich für das Frauenwahlrecht, ab 1914 für den Frieden und Pazifismus und ab 1933 für die Flüchtlinge aus Deutschland wie Nelly Sachs ein. Im Winterkrieg 1939 galt ihr Engagement der Unterstützung Finnlands, ehe sie am 16. März 1940 auf ihrem Gut Mårbacka starb.
Holger Wolandt, geboren 1962 in Würzburg, studierte Nordische Philologie in München und lebt seit vielen Jahren als Autor, Übersetzer und Herausgeber in Stockholm. Unter anderem gab er Selma Lagerlöfs Erzählungen in drei Bänden heraus. Im Verlag Urachhaus veröffentlichte er die Biografie ›Selma Lagerlöf – Värmland und die Welt‹, gab den Briefwechsel ›Liebe Sophie – Liebe Valborg – Eine Dreiecksgeschichte in Briefen‹ heraus und übersetzte zahlreiche Romane Selma Lagerlöfs.
Marie Franzos (1870 – 1941) war Übersetzerin, Frauenrechtsaktivistin und Bibliothekarin. Nach der Staatsprüfung für Französisch begann sie als Autodidaktin Sprachen zu lernen, darunter Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Italienisch und Spanisch. Marie Franzos machte sich vor allem als Übersetzerin von Werken skandinavischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller einen Namen. Darüber hinaus hielt sie Vorträge und leitete Konferenzen, die sich mit skandinavischer Literatur beschäftigten. Für ihren Einsatz wurde ihr 1905 die Goldene Medaille Litteris et Artibus durch König Oskar von Schweden und Norwegen verliehen.
«Wohl weiß ich, dass es schon in früheren Zeiten Leute gegeben hat, die nicht wussten, was Gruseln heißt. Auch habe ich von Leuten gehört, denen es Spaß machte, über hauchdünnes Eis zu wandern oder durchgehende Pferde zu lenken. Ich kenne unerschrockene Gesellen, die sich nicht davor fürchteten, an einem Freitag eine Reise anzutreten oder sich an einen Mittagstisch zu setzen, der für dreizehn Personen gedeckt war. Aber ich wüsste doch gern, ob einer von diesen allen den Mut gehabt hätte, sich den schrecklichen Ring an den Finger zu stecken, der dem alten General Löwensköld auf Hedeby gehört hatte … »
| Erscheint lt. Verlag | 15.9.2019 |
|---|---|
| Nachwort | Holger Wolandt |
| Übersetzer | Pauline Klaiber-Gottschau, Marie Franzos |
| Verlagsort | Stuttgart |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 150 x 213 mm |
| Gewicht | 943 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Literatur ► Historische Romane |
| Literatur ► Klassiker / Moderne Klassiker | |
| Schlagworte | Anna Svärd • Charlotte Löwensköld • Familienroman • Familiensaga • General Löwensköld • Klassiker • Lagerlöf, Selma • Liebesgeschichte • Löwensköld-Trilogie • Nobelpreis • Roman • Schweden • SL1858 • Spukgeschichte • @UB • Värmland • Weltliteratur |
| ISBN-10 | 3-8251-7912-5 / 3825179125 |
| ISBN-13 | 978-3-8251-7912-0 / 9783825179120 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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